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	<title>Ziele Archive - Musikbegeisterung</title>
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	<title>Ziele Archive - Musikbegeisterung</title>
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		<title>Lächeln und Lachen beim Musikmachen: Wie du dich glücklich spielst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2019 18:06:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[als Erwachsener ein Musikinstrument lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Horizont erweitern]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalische Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Neues ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Spieltipps]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps fürs Musikmachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du hast beim Musizieren momentan nicht mehr so viel Spaß? Höchste Zeit, das zu ändern! Wer mit seinem Musikinstrument offen für Unkonventionelles ist, heitert sich definitiv auf und gewinnt neue Begeisterung und Glücksgefühle. Bist du bereit? Es ist sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen durchaus normal, dass die anfängliche Faszination für ein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/">Lächeln und Lachen beim Musikmachen: Wie du dich glücklich spielst</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast beim Musizieren momentan nicht mehr so viel Spaß? Höchste Zeit, das zu ändern! Wer mit seinem Musikinstrument offen für Unkonventionelles ist, heitert sich definitiv auf und gewinnt neue Begeisterung und Glücksgefühle. Bist du bereit?<span id="more-4819"></span></p>
<p>Es ist sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen durchaus normal, dass die anfängliche Faszination für ein Instrument vielleicht irgendwann nachlässt. Du hast bereits einiges erreicht, bist technisch besser geworden, kannst dir ein einfaches Stück schnell erarbeiten oder <a href="https://musikbegeisterung.de/noten-vom-blatt-spielen/">vom Blatt spielen</a>.</p>
<p>Eigentlich toll.</p>
<p>Moment. Nicht <em>eigentlich</em>! Das ist in der Tat toll. Darauf kannst du sehr stolz sein!</p>
<p>Jeder Anfänger wäre froh, wenn er schon so gut spielen könnte wie du! Das solltest du dir erst einmal bewusst machen.</p>
<h2>Da ist mehr Spaß drin!</h2>
<p>Trotzdem kann ich dich gut verstehen, wenn dir dabei vielleicht doch etwas fehlt. Sowas wie unbändige Begeisterung, große Gefühle, ein Riesenspaß, grenzenloser Genuss, ein starker innerer Antrieb.</p>
<p>Du fühlst dich gut beim Spielen. Es ist ganz nett. Aber du sprühst nicht (mehr) vor Begeisterung.</p>
<p>Wunderbar, wenn du das erkannt hast. Denn nur dann kannst du auch etwas für mehr Musikbegeisterung tun. Auf meinem <a href="https://musikbegeisterung.de">Blog</a> Musikbegeisterung bist du – wer hätte das gedacht – dafür genau richtig. Herzlichen Glückwunsch, dass du bei meinem Artikel gelandet bist!</p>
<p>Was kannst du also tun, wenn du dir wieder (mehr) Spaß und <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/">Motivation</a> fürs Musikmachen wünschst?</p>
<h2>Viel Spaß beim Musizieren! — Mein wirkungsvollster Tipp</h2>
<p>Die positive Psychologie soll unbedingt auch in dein Musizieren einfließen.</p>
<p>Mein heutiger Ratschlag – egal ob für <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">Erwachsene</a> oder Kinder – ist kurz und prägnant, aber sehr entscheidend: <strong>Bringe dich zum Lächeln!</strong></p>
<p>Ja, setze dir zum Ziel, dich beim Musizieren zum Schmunzeln, Lächeln oder Grinsen zu bringen. Und gewinne eine weitere Prise Glück für dein Leben.</p>
<p>Das ist ein wunderbares Ziel, das in allen Lebensbereichen anwendbar ist und im Übrigen viel öfter verfolgt werden sollte. Oft reicht es schon, solch ein eigenwilliges Ziel im Kopf zu haben und der Spaß ergibt sich dann aus der Unkonventionalität und Verrücktheit des Zieles wie von selbst.</p>
<p>Falls das für dich doch noch nicht ganz reicht, habe ich im Folgenden einige Vorschläge für dich, wie du dich deinem Ziel, dich beim Musizieren zum Lächeln zu bringen, gezielt nähern kannst.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/musizieren-spass/musizieren-freude-ideen.jpg" alt="Musikmachen mit Spaß und Begeisterung" width="753" height="502"></p>
<h2>Spiele Unerwartetes, überrasche dich!</h2>
<p>Prinzipiell sind es die unerwarteten Dinge, die dich schmunzeln oder sogar breit grinsen lassen. Du solltest also ein Stück einmal ganz anders spielen als sonst. Oder du baust an einzelnen Stellen kleine Raffinessen ein, die dich aufhorchen lassen. Überrasche dich!</p>
<p>Sicherlich bewegt ein und dieselbe raffinierte Gestaltung nicht jeden Menschen in gleicher Weise. Schließlich hat jeder Mensch seinen eigenen Geschmack und Humor. Welche Techniken du verwenden kannst oder möchtest, hängt außerdem von deinem Können und deiner Art zu musizieren ab, ob zu z.&nbsp;B. gerne <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">improvisierst</a> oder nicht.</p>
<p>Aber ganz egal, welcher Musikertyp du bist und wie viel du kannst: Wenn du offen für <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">Experimente</a> bist, wirst du für dich herausfinden, wie du dich mit deiner eigenen Musik zum Lächeln bringen kannst. Am besten funktioniert das, wenn du nicht so viel denkst, sondern mit innerlicher <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/">Vorfreude</a> und dem Schalk im Nacken loslegst.</p>
<p>Gib dich der Musik hin, lass dich von deinen Spontaneinfällen leiten und schöpfe voll und ganz aus deiner eigenen Kreativität. Falls es an einem Tag nicht klappt, probiere es am nächsten Tag wieder!</p>
<h2>Finde Inspiration beim Musikhören</h2>
<p>Ergründe deinen eigenen Geschmack! Passe beim Hören von Musik ganz bewusst auf, um dich inspirieren zu lassen. Welche Stelle in einem Stück findest du besonders gut und warum? Was genau fasziniert dich an der Musik von anderen? Sammle Ideen, die du dann auf dein eigenes Spiel überträgst.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/musizieren-spass/musikinstrument-begeisterung-tipps.jpg" alt="Viel Spaß beim Musizieren!" width="753" height="502"></p>
<h2>Ideen zum Ausprobieren mit deinem Musikinstrument</h2>
<p>Für den Fall, dass du deiner Kreativität auf die Sprünge helfen möchtest, gebe ich dir im Folgenden ein paar konkrete Beispiele, wie du aus deinem bisher gewohnten Spiel mehr herauskitzeln kannst.</p>
<p>Behalte aber immer im Hinterkopf, dass es ganz individuell ist, was dich zum Lächeln bringt. Außerdem gibt es viele instrumentenspezifische Gestaltungsmittel, sodass nicht alle meine Vorschläge auf dein Instrument anwendbar sind. Nichtsdestotrotz, legen wir los!</p>
<h3>Besonderheiten deutlich hervorheben</h3>
<p>Widme dich der musikalischen Gestaltung in all ihren Facetten. Hebe die Besonderheiten eines Stückes deutlich hervor. Koste ein Ritardando, Accelerando oder Crescendo voll aus, spiele das Fortissimo richtig laut und das Pianissimo kaum hörbar. Du darfst hier gerne übertreiben. Je mehr Enthusiasmus du an den Tag legst, umso besser!</p>
<h3>Tempo variieren</h3>
<p>Spiele ein Stück in einer anderen Geschwindigkeit als sonst. Gib Gas, spiele so schnell du kannst. Egal, was die Tempoangabe sagt. Höre zu und sei gespannt, was dabei herauskommt.</p>
<p>Oder lass dir Zeit. Ganz viel. Vielleicht kostest du das Stück bei halbem Tempo genussvoll aus? Das verändert den Charakter eines Stückes ungemein. Du hast mehr Zeit zum Hinhören, zur Ausgestaltung einzelner Töne und für kreative <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/">Variationen</a> oder Zwischenspiele. Das setzt ganz andere Emotionen frei. Lass dich darauf ein und genieße es!</p>
<p>Du kannst auch innerhalb eines Stückes variieren und einzelne Abschnitte schneller oder langsamer spielen. Sei experimentierfreudig. Alles ist erlaubt.</p>
<h3>Rhythmus ändern</h3>
<p>Wähle einen anderen Rhythmus. Bringe einen Song zum Schwingen, indem du Swingachtel statt den sonst geraden Achteln spielst. Mir persönlich macht das ganz besonders viel Spaß.</p>
<p>Experimentiere mit Basslauf oder Begleitrhythmus. Falls du ein Digitalpiano oder Keyboard hast, kannst du dich von den dort auswählbaren Beats inspirieren lassen. Stecke eine getragene Ballade doch einmal in das Gewand eines Reggaes oder Tangos. Verwandle einen zackigen Charleston in einen genussvollen Blues. Oder andersherum! Worauf hast du Lust?</p>
<h3>Instrumentenspezifische Effekte</h3>
<p>Je nach Instrument kannst du Spezialeffekte verwenden. Blasinstrumente eignen sich mit diversen quieckenden, quackenden und trötenden Tönen ganz besonders gut dafür. Experimentiere mit Vibrato und teste unterschiedlich große Schwingungsamplituden. Lass einzelne Töne laut herausplatzen.</p>
<p>Spiele Töne von unten oder oben an. Probiere Glissandi aus, indem du die Tonhöhe über ein größeres Intervall kontinuierlich veränderst. Auf dem Klavier kannst du das nachahmen, indem du mit der Hand über die Klaviatur fährst. Überlege, probiere aus oder informiere dich, was speziell mit deinem Instrument möglich ist!</p>
<h3>Breaks und Minimalismus</h3>
<p>Die größte Überraschung ist es, wenn plötzlich nichts mehr kommt! Mit gekonnt gesetzten Breaks ist dir ein Lächeln sicher. Übe dich grundsätzlich in <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">Minimalismus</a>. Lüfte ab und zu deinen Klangsumpf und spiele in der Begleitung zur Abwechslung nur so viele Töne wie gerade nötig. Oder spiele bei der Melodie einzelne Phrasen und mache dazwischen großzügige Pausen.</p>
<h3>Frage und Antwort</h3>
<p>Ein grundlegendes Gestaltungsmittel in der Musik ist das Wechselspiel aus Frage und Antwort. Fokussiere dich darauf und gestalte die beiden Parts ganz besonders individuell.</p>
<h3>Kreative Zwischenspiele</h3>
<p>Oft beeindruckt am meisten das, was sich dazwischenschiebt. Spiele lustige Melodien zwischen die Hauptmelodie. Sei der Clown im Kasperltheater, der immer wieder auftaucht und sich kurz einmischt.</p>
<h3>Tipp für Klavierspieler</h3>
<p>Du spielst Klavier? Verschiebe deine Hände um ein paar Oktaven. Nimm deine linke und rechte Hand überkreuzt und lass die Melodie im Bass erklingen, die Begleitung im Diskant. Lass dich faszinieren von dem, was erklingt.</p>
<h2>Musizieren macht glücklich!</h2>
<p>Jetzt aber mit Experimentierfreude ran an dein Musikinstrument! Ganz viel Spaß beim Musizieren! Sei offen für Neues, auch Unkonventionelles. Trau dich. Überrasche dich. Und du wirst – amüsiert von deinem eigenen Spiel – lächeln.</p>
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		<title>Musik vorspielen mit deinem Instrument: Angst oder Freude — ja oder nein?</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/vorspielen-musikinstrument/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2018 14:02:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[als Erwachsener ein Musikinstrument lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorspielen mit dem Musikinstrument beschert dem einen Angst, dem anderen Spaß. Wer in einer Musikschule ein Instrument spielt, der wird über kurz oder lang die Frage nach dem Vorspielen gestellt bekommen. Für den einen ist es ein tolles Angebot, für den anderen eine nervige Angelegenheit. Es gibt beim Vorspielen kein generelles Falsch oder Richtig. Du [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vorspielen mit dem Musikinstrument beschert dem einen Angst, dem anderen Spaß. Wer in einer Musikschule ein Instrument spielt, der wird über kurz oder lang die Frage nach dem Vorspielen gestellt bekommen. Für den einen ist es ein tolles Angebot, für den anderen eine nervige Angelegenheit. Es gibt beim Vorspielen kein generelles Falsch oder Richtig. <span id="more-2926"></span>Du solltest aber für dich persönlich herausfinden, womit du dich wohl fühlst.</p>
<h2>Die Vorspielfrage, ein Dauerbrenner in jeder Musikschule</h2>
<p>Mit deinem Musikinstrument vorspielen oder nicht? Das ist hier die Frage! Egal, ob du Klavier, Gitarre, Geige oder irgendein anderes Instrument im Musikunterricht lernst, du wirst an einer Beantwortung dieser Frage nicht vorbeikommen.</p>
<p>Vorspielen oder nicht vorspielen hat beides seine Vor- und Nachteile. Vorspielen kann Angst und Aufregung bewirken, aber auch Freude und Stolz hervorrufen. Oder auch alles zusammen. Ein guter Grund also, um das Thema Vorspielen mit einem Musikinstrument einmal genauer zu beleuchten.</p>
<p>Im Folgenden stelle ich dir vor, was du durch Vorspielen auf deinem Musikinstrument gewinnen, aber auch verlieren kannst.</p>
<p>Erfahrungsgemäß haben es die, die zum Vorspielen Nein sagen, schwerer als die, die Ja sagen. Denn in Musikschulen wird ein Nein leider nicht immer ohne Weiteres akzeptiert. Dort werden dir nur die Vorteile des Vorspielens angepriesen. Aus diesem Grund sind in diesem Artikel die Argumente für ein Nein etwas umfassender ausgeführt. Denn zu dieser Sichtweise wirst du woanders leider kaum etwas erfahren!</p>
<p>Die Entscheidung, ob du vorspielen möchtest oder nicht, musst am Ende du für dich selbst treffen. Lass dich von niemandem in die eine oder andere Richtung drängen! Auch ich möchte dir lediglich die beiden Situationen schildern und dir keine Empfehlung geben. Aber vielleicht merkst du beim Lesen, mit welchen Argumenten du dich besser identifizieren kannst.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/vorspielen-musikinstrument/vorspielen-ja.jpg" alt="Vorspielen mit deinem Musikinstrument trotz Angst und Nervosität" width="640" height="427"></p>
<h2>Warum du mit deinem Musikinstrument vorspielen solltest:</h2>
<h3>Du übst Stücke für ein Vorspiel, bis du sie perfekt kannst</h3>
<p>Wenn du ein Stück vorspielen willst, dann übst du es so intensiv, bis du es richtig gut kannst. Jede mögliche Stolperstelle wird so lange geübt, bis sie keine mehr ist. In die musikalische Gestaltung wird noch mehr Energie gesteckt als sonst. An diesem Stück wird gefeilt und geschliffen.</p>
<p>Du setzt dich mit dem Stück für dein Vorspiel intensiv auseinander, lernst es in- und auswendig kennen und verstehst es von Grund auf. Meist kannst du es am Ende sogar teilweise oder ganz auswendig spielen. Für ein Vorspiel zu üben fördert in hohem Maße ein präzises Spiel, du wirst große Fortschritte mit deinem Instrument machen. Das Ergebnis kann sich dann auch hören lassen. Und darauf darfst du stolz sein!</p>
<h3>Vorspielen motiviert für das Spielen deines Musikinstrumentes</h3>
<p>Das Vorspielen kann eine große Motivation für dich sein. Du hast ein festes <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ziel</a>, für dessen Erreichen schließlich auch ein konkreter Termin feststeht. Bis zu diesem Termin willst du das Stück sicher spielen können. Du hast einen Plan. Und es ist keine Abmachung, die du nur mit dir selbst getroffen hast. Damit hat dein Ziel einen verbindlicheren Charakter und du wirst es nicht so leicht wieder über Bord werfen.</p>
<p>Vielleicht bist du sonst eher übefaul, wenn du weißt, dass sowieso nur du selbst es zu hören bekommen wirst. Für viele Menschen ist es ein unglaublicher Antrieb, das Erarbeitete anderen präsentieren zu dürfen. Auch wenn es manchmal eine gewisse Überwindung kostet. Am Ende sind sie stolz darauf, es gibt ihnen das glückselige Gefühl, etwas geleistet zu haben. Und die <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Motivation</a>, weiter zu üben, auch wenn es oft einige Mühe und Durchhaltevermögen kostet. Findest du dich darin wieder?</p>
<h3>Anerkennung von anderen Menschen durch Vorspielen von Musik vor Publikum</h3>
<p>Beim Vorspielen zeigst du anderen Menschen, was du kannst. Bei einem Wettbewerb wie <em>Jugend musiziert</em> werden Preise vergeben, bei einem einfachen Vorspiel wird dir Anerkennung durch den Applaus des Publikums zuteil. Oder wenn du womöglich auf (semi-)professionellem Niveau spielst, springt für dich vielleicht sogar etwas Geld bei der Sache heraus. Das Vorspielen gibt dir also die Möglichkeit, die Lorbeeren für deine investierte Zeit und deine Ausdauer zu ernten.</p>
<h3>Anspannung und Angst beim Vorspielen</h3>
<p>Für die meisten Menschen ist ein Vorspiel vor Publikum nervenaufreibend, mit Aufregung und Angst verbunden. Für dich auch? Vielleicht bist du das Vorspielen einfach nicht gewohnt und deine Anspannung nimmt mit etwas mehr Vorspieltraining ab. Was sich am Anfang wie ein Sprung ins kalte Wasser anfühlt, kann sich mit etwas mehr Routine in einen gut geheizten Swimmingpool wandeln, in dem du dich schon viel wohler fühlst.</p>
<p>Wenn bei allem Vorspielstress und aller Nervosität immer auch etwas Vorfreude dabei ist, dann solltest du mit deinem Instrument vorspielen! Du hast gute Chancen, dass deine Freude am Vorspielen weiter wächst, wenn deine Anspannung nachlässt. Und du wächst persönlich, indem du lernst, mit einer Vortragssituation umzugehen.</p>
<h3>Freude am Musizieren durch Vorspielen</h3>
<p>Vorspielen kann dir also einiges geben. Lernfortschritt, Motivation, ein perfekt eingeübtes Stück und Anerkennung. Auf deine Leistung und deinen Mut, das Stück einem Publikum vorzutragen, darfst du stolz sein. Du hast ein Ziel und erfährst ein freudiges, erfüllendes Gefühl, wenn du darauf hinarbeitest und es schließlich erreichst.</p>
<p>Gibt das Vorspielen deinem Musizieren einen Sinn oder eine gewisse Würze, ohne die es für dich irgendwie langweilig wäre? Dann nutze die Chance und spiele mit deinem Musikinstrument vor!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/vorspielen-musikinstrument/vorspielen-nein.jpg" alt="Musizieren in der Musikschule ohne Vorspielen" width="640" height="412"></p>
<h2>Warum du mit deinem Musikinstrument nicht vorspielen solltest:</h2>
<h3>Du übst Stücke, bis du sie nicht mehr hören kannst</h3>
<p>Wenn du ein Stück vorspielen möchtest, übst du es so lange, bis es dir wahrscheinlich selbst nicht mehr gefällt. Und darüber hinaus. Du kannst das Stück schon nicht mehr hören, kannst es nicht mehr genießen, „musst“ es aber trotzdem bis zum Vorspiel weiter üben. Musikgenuss und <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">freudiges Musizieren</a> hören sich anders an!</p>
<p>Wenn du außerdem jedes Stück vorspielfertig übst, bleibt kaum Zeit für andere <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Experimente mit deinem Musikinstrument</a>, z.&nbsp;B. Improvisieren oder spontanes <a href="https://musikbegeisterung.de/noten-vom-blatt-spielen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vom-Blatt-Spielen</a>. Nicht selten sind Hobbymusiker, die Stücke immer vorspielfertig einüben, sehr schlechte Notenleser und wenig spontan!</p>
<p>Deinen Horizont erweiterst du eher, wenn du dich nicht zu sehr auf ein Stück fokussierst, sondern verschiedene Stücke und Herausforderungen ausprobierst. Fortschritte mit deinem Instrument machst du auch ohne Vorspielen!</p>
<h3>Motivation für das Spielen deines Musikinstrumentes kommt nicht allein durch Vorspiele</h3>
<p>Vorspielen beeinflusst die <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Motivation</a>. Doch nicht immer nur in <em>eine</em> Richtung. Nicht bei jedem fördert Vorspielen die Motivation. Vorspielen kann dich auch demotivieren. Denn es verursacht einen gewissen Stress, der nicht immer auch eine positive, sinnvoll antreibende Komponente enthält.</p>
<p>Oft ist er zu 100&nbsp;% negativ, manche Menschen empfinden das Vorspielen lediglich als Last. Als einen Druck, das Stück auch wirklich fehlerfrei und schön vorzutragen. Sie stellen durch das Vorspiel Erwartungen an sich selbst, die sie nicht erfüllen können, und sind dann enttäuscht. Ohne Vorspiel wären sie mit dem, was sie können, längst zufrieden.</p>
<p>Wenn du dich kein bisschen darauf freust, dich mit deinem Stück anderen zu präsentieren, sondern nur negativen Stress empfindest, dann verdirbst du dir mit dem Vorspielen deine Freude am Musizieren. Lass die Finger davon! Zwing dich nicht dazu! Und lass dir von niemandem einreden, dass du aus welchem Grund auch immer vorspielen <em>musst</em>.</p>
<p>So manche Leute haben einst an <em>Jugend musiziert</em> teilgenommen, haben immer diszipliniert bis zur Perfektion geübt und Preise gewonnen. Als Erwachsene haben sie aber keine Lust mehr, weil für sie das Musizieren immer mit Druck verbunden war und sie es als harte Anstrengung und nie als Wohltat empfunden haben. Schade! Ich wünsche dir sehr, dass es bei dir anders läuft!</p>
<h3>Anerkennung von anderen Menschen gibt es auch anderswo</h3>
<p>Nicht jeder Hobbymusiker braucht Preise oder den Applaus bei einem Vorspiel. Die Anerkennung deines Publikums ist ohnehin oft einfach nur gut gemeint und nicht ehrlich respektvoll. In einem Musikschulvorspiel wirst du kaum Buhrufe bekommen. Dein Publikum wird brav klatschen. Aber vielleicht fragt es sich auch, wann du endlich fertig gespielt hast und es aufstehen darf!</p>
<p>In einem standardmäßigen Musikschulvorspiel sitzen in der Regel nur Verwandte und Bekannte aller Vorspielenden. Deine Zuhörer interessieren sich eigentlich nur für denjenigen, für den sie gekommen sind. Kaum einer für dich. Frage dich also, wie viel dir die Anerkennung von anderen Menschen bedeutet, sowohl grundsätzlich als vor allem auch diese Art von Anerkennung.</p>
<p>Und mach dir bewusst, dass ein Vorspiel, wie es z.&nbsp;B. in Musikschulen üblich ist, nicht die einzige Möglichkeit für Lob und Anerkennung bietet. Du kannst dich beispielsweise auch in gleicher Weise über ein Lob von deinem Musiklehrer oder deiner ‑lehrerin freuen. Oder über Komplimente und unerwarteten Applaus bei einem spontanen Spiel in der Öffentlichkeit. Ganz ohne ein von vornherein dasitzendes Publikum.</p>
<h3>Angst vor dem Vorspielen kannst du dir einfach sparen</h3>
<p>Bestimmt hast du schon oft gehört und (auch in diesem Artikel) gelesen: Die Anspannung lässt nach, wenn man das Vorspielen immer wieder trainiert. Mit der Zeit gewöhnst du dich daran!</p>
<p>Aber dir sollte auch klar sein, dass das erstens nicht für jeden gilt und du dich zweitens entscheiden musst, ob du den Weg des Vorspieltrainings überhaupt gehen möchtest. Es ist völlig legitim, wenn du diese Frage mit Nein beantwortest.</p>
<p>Überlege dir, ob die Vorteile des Vorspielens es dir wert sind, dass du fünf bis zehn grauenvolle Termine in deinen Kalender schreibst, vor denen du dich schon Wochen vorher fürchtest, bevor dir das Vorspielen endlich leichter fällt. Sicherlich musst du das nicht unbedingt genauso empfinden. Aber es soll dich zum Nachdenken bringen, was <em>du</em> bei einem anstehenden Vorspieltermin empfindest.</p>
<p>Verspürst du keinerlei Vorfreude, im Vorfeld nur negativen Stress und im Nachhinein lediglich pure Erleichterung, dass es vorbei ist, die stärker ist als der Stolz, es getan zu haben? Dann rate ich dir ganz klar davon ab, ein Vorspiel für dich zu planen!</p>
<h3>Mehr Freude am Musizieren ohne Druck eines Vorspiels</h3>
<p>Vorspielen kann deine Freude am Musizieren trüben oder sie dir womöglich sogar vollständig nehmen. Wenn du dich von außen, z.&nbsp;B. von der Musikschule unter Druck gesetzt fühlst oder dich gar selbst zu etwas zwingst, was du eigentlich gar nicht möchtest, dann kannst du dir damit viel verderben. Nämlich deinen Spaß am fröhlichen, <a href="https://musikbegeisterung.de/meditativ-entspannt-musizieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">entspannten</a> Musizieren.</p>
<p>Du übst nicht, weil du ein Stück können <em>willst</em>, sondern für das Vorspiel können <em>musst</em>. Das erzeugt einen Leistungsdruck, der dich belastet. Dabei ist das Musizieren doch eigentlich dein Hobby, <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">das dir Spaß machen soll</a>!</p>
<p>Meistens haben oder hatten wir in anderen Lebensbereichen, in der Schule, bei einer Ausbildung, beim Studium oder im Beruf genug Druck! Es ist mehr als verständlich, wenn du zumindest dein Hobby von jeglichem Erwartungs- und Leistungsdruck freihalten möchtest.</p>
<p>Der Satz „Ich spiele nur für mich“ wird oft <a href="http://blog.pianobeat.de/8-haeufige-fehler-beim-klavier-ueben-die-deinen-fortschritt-verlangsamen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">negativ bewertet</a> und mit nutzlosem Musizieren gleichgesetzt. Aber nur von jemandem, der nicht weiß, was er bedeutet. Sich selbst mit der eigenen Musik Gutes zu tun ist ein sehr großes Geschenk, das sich viele gar nicht selbst geben können.</p>
<p>Zu fest ist in ihnen verankert, dass alles nur etwas wert ist, wenn man sich mit anderen misst, wenn man sich präsentiert und von anderen Menschen entsprechend gewürdigt wird. Wie bewertest du ein „Ich spiele nur für mich“? Also ich höre den Satz immer wieder gerne und zwar am liebsten, wenn er mit Stolz ausgesprochen wird!</p>
<p>Wenn du mehr Freude ohne Vorspielen hast, dann lass es sein! Und lass dir von niemandem einreden, dass du vorspielen musst, dass Vorspielen von dir erwartet wird, dass du dich rechtfertigen musst, wenn du es nicht tust, und wer weiß, was noch alles.</p>
<p>Vorspielen <em>müssen</em> gibt es für dich als Hobbymusiker nicht! Du <em>musst</em> deinen Musikunterricht wie vereinbart bezahlen. Sonst musst du gar nichts! Mach es mit dem Vorspielen so, wie du dich gut fühlst!</p>
<h2>Jeder muss seine eigene Entscheidung zum Vorspielen treffen</h2>
<p>Vielleicht hast du gemerkt, dass die Aspekte für oder gegen das Vorspielen die gleichen sind. So ist das nun einmal. Jeder Aspekt des Vorspielens kann positiv oder negativ ausgelegt werden. Wir sind alle unterschiedlich. Der eine nutzt ein Vorspiel, um <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/">sich zu motivieren</a> und mit Enthusiasmus zu üben. Der andere fühlt sich durch das Vorspielen belastet, demotiviert und genervt. Für den einen ist ein perfekt vorgetragenes Stück das oberste Ziel, für den anderen ist es eine spontane Improvisation.</p>
<p>Mach dir klar, welcher Typ du bist und was <em>du</em> möchtest. Mach dich frei von den Erwartungen anderer und gewinne Abstand von deinen eigenen Erwartungen, da diese oft von der Meinung anderer oder durch gesellschaftliche Konventionen beeinflusst sind und daher gar nicht mehr wirklich deine eigenen sind!</p>
<p>Kennst du dich gut genug, um zu wissen, was du möchtest? Selbstverständlich kannst du das Vorspielen auch einfach einmal ausprobieren und dann entscheiden, ob es etwas für dich ist und ob du es wieder machen möchtest! Oder vielleicht passen zu dir besser <a href="https://musikbegeisterung.de/neues-erleben-musik/">neue Erlebnisse der anderen Art</a>?</p>
<p>👉 Weiterlesen: <strong><a href="https://musikbegeisterung.de/neues-erleben-musik/">Die besten neuen Erlebnisse mit Musik</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/vorspielen-musikinstrument/">Musik vorspielen mit deinem Instrument: Angst oder Freude — ja oder nein?</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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		<title>Als Erwachsener ein Musikinstrument lernen mit Freude und Leichtigkeit: Überprüfe deine Einstellung!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2017 12:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[als Erwachsener ein Musikinstrument lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn du als Erwachsener ein Musikinstrument lernen willst, sind die Ansprüche an dich selbst viel höher, als sie es noch im Kindesalter waren. Im Erwachsenenalter trauen viele Menschen es sich nicht mehr zu, ein Instrument zu lernen. Das sollten sie aber! Mit deinen eigenen Zweifeln erschaffst du dir als Erwachsener selbst große Hindernisse, die dich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn du als Erwachsener ein Musikinstrument lernen willst, sind die Ansprüche an dich selbst viel höher, als sie es noch im Kindesalter waren. Im Erwachsenenalter trauen viele Menschen es sich nicht mehr zu, ein Instrument zu lernen. Das sollten sie aber!<span id="more-9952"></span></p>
<p>Mit deinen eigenen Zweifeln erschaffst du dir als Erwachsener selbst große Hindernisse, die dich davon abhalten, am Musikmachen Freude zu haben. Die gute Botschaft ist: Du kannst das ändern!</p>
<p>Wenn du dir dieser Tatsache bewusst bist, kannst du alles, was du dir mit deinen Gedanken in den Weg stellst, beiseite räumen.</p>
<p>Und so kannst du problemlos als Erwachsener ein Musikinstrument lernen und du wirst unabhängig von deinem Können so richtig Spaß haben. Ich werde dir in diesem Artikel erklären, was du dafür tun kannst.</p>
<p>Wenn du noch mehr zu diesem Thema erfahren möchtest, findest du übrigens im <strong><a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/" target="_blank" rel="noopener">zweiten Teil</a></strong> dieser Artikelserie noch mehr Tipps zum gelassenen Musizieren als Erwachsener.</p>
<h2>Als Erwachsener ein Musikinstrument lernen</h2>
<p>Leider ist es oft so, dass wir ungeduldig sind und ein Musikinstrument einfach möglichst schnell beherrschen möchten. Als Vorbild haben wir professionelle Musiker, deren Musik wir eben auch gerne anhören.</p>
<p>Und dann haben wir schnell Gedanken wie „das schaff ich doch sowieso niemals, so gut zu spielen“ und „das ist so ein langer steiniger Weg bis zum Erfolg“. Kennst du das?</p>
<p>Tja, mit großer Wahrscheinlichkeit ist es tatsächlich so, dass du als Hobbymusiker deinen Vorbildern nie das Wasser reichen wirst. Und ja, es ist in der Tat ein längerer Weg, auf dem du mit deinem Musikinstrument gehen kannst, wenn du das möchtest. Ob sich der Weg für dich aber steinig anfühlt oder ob er dir Freude bereitet, hängt von dir selbst und deiner eigenen Einstellung ab.</p>
<p>Wenn du dir zu schnell zu hohe Ziele steckst, fühlst du dich überfordert, enttäuscht und gescheitert, weil es eben nicht so schnell klappt. Du lässt das Musikinstrument in der Ecke stehen oder verkaufst es, bevor du überhaupt entdeckt hast, was es dir alles geben kann.</p>
<p>Oder du malst dir dein Scheitern bereits in Gedanken aus. Dann kommt es nicht einmal so weit, dass du ein Musikinstrument überhaupt in die Ecke stellen kannst. Schade eigentlich!</p>
<p>Hoffentlich läuft es bei dir anders. Jedenfalls wenn du prinzipiell Lust darauf hast, Musik zu machen.</p>
<p>Ohne Frage gibt es viele Menschen, denen das Musizieren einfach keinen Spaß macht. Diejenigen möchte ich hier auch nicht dazu überreden. Vielmehr möchte ich diejenigen ermutigen und inspirieren, die gerne möchten, aber zweifeln und zögern oder aufgeben, bevor sie die Freude am Musikmachen entdeckt haben.</p>
<p>Und nachdem du meinen Text nun schon bis hierhin gelesen hast, gehörst du höchstwahrscheinlich zu den Menschen, die Lust aufs Musikmachen haben!</p>
<h2>Die eigene Einstellung überprüfen</h2>
<p>Deine Einstellung mit der daraus resultierenden Handlungsweise entscheidet maßgeblich darüber, ob du ein und dieselbe Sache entspannt, mit Freude und <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Motivation</a> tust und Erfolg verspürst.</p>
<p>Oder ob du sie als Pflichtprogramm empfindest und nur Misserfolge siehst.</p>
<p>Nehmen wir an, du hast einen Song gespielt, nicht schlecht aber eben auch nicht perfekt.</p>
<p>Einmal denkst du dir, hat wieder nicht richtig geklappt, man bin ich schlecht, und fühlst dich auch so. Vielleicht übst du mit Frust verbissen weiter. Vielleicht legst du dein Instrument weg und hast gar keine Lust es irgendwann einmal wieder in die Hand zu nehmen.</p>
<p>Das andere Mal denkst du dir, läuft ja schon ganz gut und ist echt einfach schön, der Song. Vielleicht spielst du den Song gleich nochmal, weil er so schön ist. Oder du kannst es am nächsten Tag gar nicht erwarten, dein Musikinstrument wieder in die Hand zu nehmen.</p>
<p>Entscheidest du dich für die zuletzt geschilderte Einstellung, wirst du dich ohne Zweifel besser fühlen als mit der ersten. Probiere es aus!</p>
<p>Begib dich doch einfach mal in die Beobachterperspektive. Beobachte dich selbst und deine Gedanken. Denn mit etwas Distanz kannst du dir selbst oft einen besseren Rat geben.</p>
<p>Wichtig ist letztlich, dass du dir bewusst machst, welche Einstellung du hast. Denn nur wenn du sie kennst, kannst du auch aktiv daran arbeiten, sie in eine andere Richtung zu lenken. So kannst du auch als Erwachsener ein Musikinstrument lernen und Spaß dabei haben.</p>
<p>Sei nicht zu kritisch dir selbst gegenüber! Das muss nicht sein. Sonst läufst du in Gefahr, dass dir der Spaß verloren geht.</p>
<h2>Zu hohe Ansprüche an dich selbst tun dir nicht gut</h2>
<p>Mit einem Musikinstrument kannst du durch Üben viel erreichen und es ist auch sehr schön, Fortschritte zu sehen (oder besser zu <em>hören</em>!). Das können dir viele andere Freizeitbeschäftigungen wie fernsehen, ein Buch lesen oder spazieren gehen nicht bieten.</p>
<p>Aber gerade diese Chance kann für dich zum Verhängnis werden, wenn du zu hohe Ansprüche an dich selbst stellst. Für die meisten Hobbymusiker ist ein stark ausgeprägter Perfektionismus nach dem Motto „Alles oder nichts“ keine gute Wahl.</p>
<p>Jemand hat einmal zu mir gesagt: „Ich könnte das Stück nie fehlerfrei auf dem Klavier spielen. Deshalb lass ich es lieber ganz sein.“ Ich rate dir dringend davon ab, so zu denken, denn damit blockierst du dich selbst!</p>
<p>Du solltest auch gut abwägen, ob du <a href="https://musikbegeisterung.de/vorspielen-musikinstrument/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vorspielen möchtest oder nicht</a>. Nicht jeden motiviert ein Musikschulvorspiel! Es gibt noch viele andere <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/">Motivationsquellen</a>, die vielleicht besser zu dir passen!</p>
<p>Wenn du gar nicht erst den Anspruch hast, alles fehlerfrei spielen zu wollen, dann hast du auch Spaß, wenn du es nicht perfekt spielen kannst. Eigentlich ganz simpel, oder?</p>
<p>Manchmal wird ein Fehler oder sagen wir vielleicht besser „etwas anderes, was auf dem Blatt steht“ sogar zu einer schönen Variation oder einem Einstieg in eine <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Improvisation</a>.</p>
<p>Ich spiele beispielsweise mit meinem <a href="https://musikbegeisterung.de/saxophon-lernen/">Saxophon</a> immer wieder gerne Stücke, die ich gar nicht bis zum Ende spielen kann. Wenn mir die Noten zu schwer werden, mache ich mit einer Improvisation zum Playalong weiter. Mal sind es die Noten so ungefähr, mal bin ich völlig weg von dem was dasteht.</p>
<p>Immer wieder kommt etwas anderes zustande, es ist <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">abwechslungsreich</a> und spannend. Und es macht unglaublich Spaß!</p>
<p>Noten und richtige Töne sind beim Musizieren längst nicht alles. Du siehst also, dass du mit sehr viel mehr Leichtigkeit Musik machen kannst, wenn du deine eigenen Ansprüche zurückschraubst. Und auch mit niedrigeren Ansprüchen wirst du Fortschritte machen.</p>
<h2>Etappenziele belohnen dich mit vielen kleinen Erfolgserlebnissen</h2>
<p>Beim Musikmachen kann es wie auch in anderen Bereichen des Lebens motivierend sein, sich Ziele zu setzen. Dabei ist es aber sehr wichtig, welche Ziele das sind.</p>
<p>Wenn du als Klavieranfänger den „Liebestraum“ von Franz Liszt oder die „Pathétique“ von Ludwig van Beethoven spielen möchtest, tust du dir damit nichts Gutes. Es ist völlig normal, wenn es einige Jahre dauert, bis diese Stücke gelingen. Als Anfänger quälst du dich damit und kommst trotz aller Mühe nicht zum Ziel.</p>
<p>Damit wird dein Enthusiasmus innerhalb kürzester Zeit in maßlose Enttäuschung umschlagen. Einzig und allein auf ein Ziel hinzuarbeiten, das mehrere Jahre in der Zukunft liegt, macht dich nicht glücklich.</p>
<p>Setze dir lieber für einen überschaubaren Zeitraum von Tagen oder Wochen kleine Etappenziele und freue dich über jeden auch noch so kleinen Fortschritt.</p>
<h2>Beispiele für mögliche Etappenziele</h2>
<p>Das kann z. B. sein, dass du ein Stück bis zum Musikunterricht in der nächsten Woche rhythmisch verstanden haben willst und in einem sehr, sehr langsamen Tempo spielen kannst.</p>
<p>Oder sei stolz darauf, die richtigen Tasten auf dem Klavier gefunden zu haben, sodass das Lied schon erkennbar ist, auch wenn es noch an vielen Stellen stockt.</p>
<p>Vielleicht möchtest du auf deinem Blasinstrument einen sehr hohen oder tiefen Ton spielen können, der bisher nicht oder nur sehr unzuverlässig in deinem Tonumfang vorhanden war.</p>
<p>Oder vielleicht möchtest du eine ganz einfache Improvisation hinbekommen, die zwar bei weitem (noch) nichts Besonderes ist, bei der du aber immerhin den Überblick über das vorgegebene Taktschema und die Akkordfolge behältst.</p>
<p>Und falls du mit dem Klavierspiel wirklich noch ganz am Anfang stehst und bis jetzt nur „Alle meine Entchen“ und den „Flohwalzer“ spielen kannst, dann könnte dein Ziel auch einfach nur sein, bald mehr als das spielen zu können.</p>
<p>Bei deinen Zielen kann es sich um Etappen auf dem Weg zu einem ganz konkreten größeren Ziel handeln, z.&nbsp;B. eben irgendwann die „Pathéthique“ von Beethoven spielen zu können.</p>
<p>Vielleicht ist dein größeres Ziel aber auch viel allgemeiner gefasst, dass du einfach dein Musikinstrument besser beherrschen möchtest, dass es dir irgendwann leichter fällt, ein neues Stück zu erlernen, dass sich vieles bei deinem Spiel nach und nach automatisiert.</p>
<p>In jedem Fall sind auf dem Weg, den du mit deinem Musikinstrument gehst, viele kleine Etappenziele sehr sinnvoll. Denn dann hast du auch viele kleine Erfolgserlebnisse.</p>
<p>Aber egal, welches Ziel du hast: Vergiss nicht, dir selbst <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/">zuzuhören</a> und <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/">deine Musik zu genießen</a>. Das geht auch auf ganz niedrigem Spielniveau. Du musst nicht warten, bis du richtig gut spielst, um dich an deiner Musik zu erfreuen. Bitte tu das nicht!</p>
<p>Ganz einfache Anfängerstücke reichen aus, um deine Musik zu lieben. Du musst dich nur auf sie und dein Spiel einlassen. Dann macht das richtig Laune und ganz wichtig: Lust auf Wiederholung!</p>
<h2>Welches Instrument lernen als Erwachsener?</h2>
<p>Die Wahl des passenden Instruments ist gar nicht so einfach und gerade viele Erwachsene machen sich hier häufig viele Gedanken. <a href="https://musikbegeisterung.de/welches-instrument-passt-zu-mir/">Hier</a> findest du heraus, welches Instrument zu dir passt!</p>
<h2>Zusammenfassung: Als Erwachsener ein Instrument lernen</h2>
<p>Wenn du als Erwachsener ein <a href="https://musikbegeisterung.de/welches-instrument-passt-zu-mir/">Musikinstrument lernen möchtest</a> oder vielleicht sogar schon damit angefangen hast, dann überprüfe unbedingt deine Einstellung, deine eigenen Ansprüche und Ziele. Es wird dir helfen, gelassener zu werden und dadurch <a href="https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/">mehr Spaß</a> beim Musikmachen zu haben.</p>
<p>So kannst du dir deine Musikbegeisterung bewahren, auch wenn deine anfangs steile <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/">Lernkurve abflacht</a> oder du ein vor längerer Zeit geübtes Stück jetzt <a href="https://musikbegeisterung.de/verlernen-musizieren/">nicht mehr hinbekommst</a>.</p>
<p>Wie sieht es bei dir aus? Spielst du schon mit Leichtigkeit und Begeisterung? Kannst du dich beim Musizieren <a href="https://musikbegeisterung.de/meditativ-entspannt-musizieren/">entspannen</a> und deine <a href="https://musikbegeisterung.de/gefuehle-musizieren/">Gefühle in deiner Musik ausdrücken</a>? Brauchst du vielleicht einfach noch ein bisschen <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">mehr Inspiration</a>, was du mit deinem Musikinstrument <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">ausprobieren</a> könntest? Möchtest du <a href="https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/">singen</a>?</p>
<p>Oder hast du deine Hindernisse noch nicht beseite geräumt?</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/"><strong>Teil 2: Wie du mehr Freude am Musizieren hast</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">Als Erwachsener ein Musikinstrument lernen mit Freude und Leichtigkeit: Überprüfe deine Einstellung!</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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