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	<title>Psychologie Archive - Musikbegeisterung</title>
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	<title>Psychologie Archive - Musikbegeisterung</title>
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		<title>Lächeln und Lachen beim Musikmachen: Wie du dich glücklich spielst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2019 18:06:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[als Erwachsener ein Musikinstrument lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Horizont erweitern]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalische Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Neues ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Spieltipps]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du hast beim Musizieren momentan nicht mehr so viel Spaß? Höchste Zeit, das zu ändern! Wer mit seinem Musikinstrument offen für Unkonventionelles ist, heitert sich definitiv auf und gewinnt neue Begeisterung und Glücksgefühle. Bist du bereit? Es ist sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen durchaus normal, dass die anfängliche Faszination für ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast beim Musizieren momentan nicht mehr so viel Spaß? Höchste Zeit, das zu ändern! Wer mit seinem Musikinstrument offen für Unkonventionelles ist, heitert sich definitiv auf und gewinnt neue Begeisterung und Glücksgefühle. Bist du bereit?<span id="more-4819"></span></p>
<p>Es ist sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen durchaus normal, dass die anfängliche Faszination für ein Instrument vielleicht irgendwann nachlässt. Du hast bereits einiges erreicht, bist technisch besser geworden, kannst dir ein einfaches Stück schnell erarbeiten oder <a href="https://musikbegeisterung.de/noten-vom-blatt-spielen/">vom Blatt spielen</a>.</p>
<p>Eigentlich toll.</p>
<p>Moment. Nicht <em>eigentlich</em>! Das ist in der Tat toll. Darauf kannst du sehr stolz sein!</p>
<p>Jeder Anfänger wäre froh, wenn er schon so gut spielen könnte wie du! Das solltest du dir erst einmal bewusst machen.</p>
<h2>Da ist mehr Spaß drin!</h2>
<p>Trotzdem kann ich dich gut verstehen, wenn dir dabei vielleicht doch etwas fehlt. Sowas wie unbändige Begeisterung, große Gefühle, ein Riesenspaß, grenzenloser Genuss, ein starker innerer Antrieb.</p>
<p>Du fühlst dich gut beim Spielen. Es ist ganz nett. Aber du sprühst nicht (mehr) vor Begeisterung.</p>
<p>Wunderbar, wenn du das erkannt hast. Denn nur dann kannst du auch etwas für mehr Musikbegeisterung tun. Auf meinem <a href="https://musikbegeisterung.de">Blog</a> Musikbegeisterung bist du – wer hätte das gedacht – dafür genau richtig. Herzlichen Glückwunsch, dass du bei meinem Artikel gelandet bist!</p>
<p>Was kannst du also tun, wenn du dir wieder (mehr) Spaß und <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/">Motivation</a> fürs Musikmachen wünschst?</p>
<h2>Viel Spaß beim Musizieren! — Mein wirkungsvollster Tipp</h2>
<p>Die positive Psychologie soll unbedingt auch in dein Musizieren einfließen.</p>
<p>Mein heutiger Ratschlag – egal ob für <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">Erwachsene</a> oder Kinder – ist kurz und prägnant, aber sehr entscheidend: <strong>Bringe dich zum Lächeln!</strong></p>
<p>Ja, setze dir zum Ziel, dich beim Musizieren zum Schmunzeln, Lächeln oder Grinsen zu bringen. Und gewinne eine weitere Prise Glück für dein Leben.</p>
<p>Das ist ein wunderbares Ziel, das in allen Lebensbereichen anwendbar ist und im Übrigen viel öfter verfolgt werden sollte. Oft reicht es schon, solch ein eigenwilliges Ziel im Kopf zu haben und der Spaß ergibt sich dann aus der Unkonventionalität und Verrücktheit des Zieles wie von selbst.</p>
<p>Falls das für dich doch noch nicht ganz reicht, habe ich im Folgenden einige Vorschläge für dich, wie du dich deinem Ziel, dich beim Musizieren zum Lächeln zu bringen, gezielt nähern kannst.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/musizieren-spass/musizieren-freude-ideen.jpg" alt="Musikmachen mit Spaß und Begeisterung" width="753" height="502"></p>
<h2>Spiele Unerwartetes, überrasche dich!</h2>
<p>Prinzipiell sind es die unerwarteten Dinge, die dich schmunzeln oder sogar breit grinsen lassen. Du solltest also ein Stück einmal ganz anders spielen als sonst. Oder du baust an einzelnen Stellen kleine Raffinessen ein, die dich aufhorchen lassen. Überrasche dich!</p>
<p>Sicherlich bewegt ein und dieselbe raffinierte Gestaltung nicht jeden Menschen in gleicher Weise. Schließlich hat jeder Mensch seinen eigenen Geschmack und Humor. Welche Techniken du verwenden kannst oder möchtest, hängt außerdem von deinem Können und deiner Art zu musizieren ab, ob zu z.&nbsp;B. gerne <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">improvisierst</a> oder nicht.</p>
<p>Aber ganz egal, welcher Musikertyp du bist und wie viel du kannst: Wenn du offen für <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">Experimente</a> bist, wirst du für dich herausfinden, wie du dich mit deiner eigenen Musik zum Lächeln bringen kannst. Am besten funktioniert das, wenn du nicht so viel denkst, sondern mit innerlicher <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/">Vorfreude</a> und dem Schalk im Nacken loslegst.</p>
<p>Gib dich der Musik hin, lass dich von deinen Spontaneinfällen leiten und schöpfe voll und ganz aus deiner eigenen Kreativität. Falls es an einem Tag nicht klappt, probiere es am nächsten Tag wieder!</p>
<h2>Finde Inspiration beim Musikhören</h2>
<p>Ergründe deinen eigenen Geschmack! Passe beim Hören von Musik ganz bewusst auf, um dich inspirieren zu lassen. Welche Stelle in einem Stück findest du besonders gut und warum? Was genau fasziniert dich an der Musik von anderen? Sammle Ideen, die du dann auf dein eigenes Spiel überträgst.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/musizieren-spass/musikinstrument-begeisterung-tipps.jpg" alt="Viel Spaß beim Musizieren!" width="753" height="502"></p>
<h2>Ideen zum Ausprobieren mit deinem Musikinstrument</h2>
<p>Für den Fall, dass du deiner Kreativität auf die Sprünge helfen möchtest, gebe ich dir im Folgenden ein paar konkrete Beispiele, wie du aus deinem bisher gewohnten Spiel mehr herauskitzeln kannst.</p>
<p>Behalte aber immer im Hinterkopf, dass es ganz individuell ist, was dich zum Lächeln bringt. Außerdem gibt es viele instrumentenspezifische Gestaltungsmittel, sodass nicht alle meine Vorschläge auf dein Instrument anwendbar sind. Nichtsdestotrotz, legen wir los!</p>
<h3>Besonderheiten deutlich hervorheben</h3>
<p>Widme dich der musikalischen Gestaltung in all ihren Facetten. Hebe die Besonderheiten eines Stückes deutlich hervor. Koste ein Ritardando, Accelerando oder Crescendo voll aus, spiele das Fortissimo richtig laut und das Pianissimo kaum hörbar. Du darfst hier gerne übertreiben. Je mehr Enthusiasmus du an den Tag legst, umso besser!</p>
<h3>Tempo variieren</h3>
<p>Spiele ein Stück in einer anderen Geschwindigkeit als sonst. Gib Gas, spiele so schnell du kannst. Egal, was die Tempoangabe sagt. Höre zu und sei gespannt, was dabei herauskommt.</p>
<p>Oder lass dir Zeit. Ganz viel. Vielleicht kostest du das Stück bei halbem Tempo genussvoll aus? Das verändert den Charakter eines Stückes ungemein. Du hast mehr Zeit zum Hinhören, zur Ausgestaltung einzelner Töne und für kreative <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/">Variationen</a> oder Zwischenspiele. Das setzt ganz andere Emotionen frei. Lass dich darauf ein und genieße es!</p>
<p>Du kannst auch innerhalb eines Stückes variieren und einzelne Abschnitte schneller oder langsamer spielen. Sei experimentierfreudig. Alles ist erlaubt.</p>
<h3>Rhythmus ändern</h3>
<p>Wähle einen anderen Rhythmus. Bringe einen Song zum Schwingen, indem du Swingachtel statt den sonst geraden Achteln spielst. Mir persönlich macht das ganz besonders viel Spaß.</p>
<p>Experimentiere mit Basslauf oder Begleitrhythmus. Falls du ein Digitalpiano oder Keyboard hast, kannst du dich von den dort auswählbaren Beats inspirieren lassen. Stecke eine getragene Ballade doch einmal in das Gewand eines Reggaes oder Tangos. Verwandle einen zackigen Charleston in einen genussvollen Blues. Oder andersherum! Worauf hast du Lust?</p>
<h3>Instrumentenspezifische Effekte</h3>
<p>Je nach Instrument kannst du Spezialeffekte verwenden. Blasinstrumente eignen sich mit diversen quieckenden, quackenden und trötenden Tönen ganz besonders gut dafür. Experimentiere mit Vibrato und teste unterschiedlich große Schwingungsamplituden. Lass einzelne Töne laut herausplatzen.</p>
<p>Spiele Töne von unten oder oben an. Probiere Glissandi aus, indem du die Tonhöhe über ein größeres Intervall kontinuierlich veränderst. Auf dem Klavier kannst du das nachahmen, indem du mit der Hand über die Klaviatur fährst. Überlege, probiere aus oder informiere dich, was speziell mit deinem Instrument möglich ist!</p>
<h3>Breaks und Minimalismus</h3>
<p>Die größte Überraschung ist es, wenn plötzlich nichts mehr kommt! Mit gekonnt gesetzten Breaks ist dir ein Lächeln sicher. Übe dich grundsätzlich in <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">Minimalismus</a>. Lüfte ab und zu deinen Klangsumpf und spiele in der Begleitung zur Abwechslung nur so viele Töne wie gerade nötig. Oder spiele bei der Melodie einzelne Phrasen und mache dazwischen großzügige Pausen.</p>
<h3>Frage und Antwort</h3>
<p>Ein grundlegendes Gestaltungsmittel in der Musik ist das Wechselspiel aus Frage und Antwort. Fokussiere dich darauf und gestalte die beiden Parts ganz besonders individuell.</p>
<h3>Kreative Zwischenspiele</h3>
<p>Oft beeindruckt am meisten das, was sich dazwischenschiebt. Spiele lustige Melodien zwischen die Hauptmelodie. Sei der Clown im Kasperltheater, der immer wieder auftaucht und sich kurz einmischt.</p>
<h3>Tipp für Klavierspieler</h3>
<p>Du spielst Klavier? Verschiebe deine Hände um ein paar Oktaven. Nimm deine linke und rechte Hand überkreuzt und lass die Melodie im Bass erklingen, die Begleitung im Diskant. Lass dich faszinieren von dem, was erklingt.</p>
<h2>Musizieren macht glücklich!</h2>
<p>Jetzt aber mit Experimentierfreude ran an dein Musikinstrument! Ganz viel Spaß beim Musizieren! Sei offen für Neues, auch Unkonventionelles. Trau dich. Überrasche dich. Und du wirst – amüsiert von deinem eigenen Spiel – lächeln.</p>
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		<title>Klavier spielen und gleichzeitig singen: Woran es liegt, wenn es nicht klappt mit Klavier und Gesang</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/klavier-spielen-singen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2018 12:24:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Klavier]]></category>
		<category><![CDATA[als Erwachsener ein Musikinstrument lernen]]></category>
		<category><![CDATA[freies Klavierspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Liedbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Spieltipps]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Rhythmus]]></category>
		<category><![CDATA[Singen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klavier spielen und dazu zu singen ist eine tolle Sache! So mancher Klavierspieler hat große Lust auf Piano mit eigenem Gesang, tut sich aber schwer damit. Woran genau liegt es, wenn das Singen zum Klavierspielen nicht klappt? Und was kannst du tun, um ein lässig singender Klavierspieler zu werden? Das erfährst du in diesem Artikel. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Klavier spielen und dazu zu singen ist eine tolle Sache! So mancher Klavierspieler hat große Lust auf Piano mit eigenem Gesang, tut sich aber schwer damit. Woran genau liegt es, wenn das Singen zum Klavierspielen nicht klappt? Und was kannst du tun, um ein lässig singender Klavierspieler zu werden?</p>
<p><span id="more-2602"></span>Das erfährst du in diesem Artikel. Also pass gut auf! Falls du noch etwas mehr Motivation für diese Art des Musizierens brauchst, empfehle ich dir sehr meinen Artikel über die <strong><a href="https://musikbegeisterung.de/vorteile-klavier-singen/">Vorzüge des singenden Klavierspielers</a></strong>.</p>
<h2>Klavier und Gesang</h2>
<p>Klavier spielen und singen macht einfach Spaß. Du spielst <a href="https://musikbegeisterung.de/gemeinsam-musik-machen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mit jemandem zusammen</a> und musst dich doch mit niemand anderem als dir selbst dafür verabreden! Deine Finger drücken ein paar Tasten und bringen in Einklang mit deinem Gesang ein faszinierendes kleines Wunderwerk zu Gehör.</p>
<p>Für dich persönlich ist es das in der Tat. Ohne Übertreibung! Denn es kommt alles von dir alleine! Höchst individuell. 100% du. Ich selbst bin ein großer Fan davon und möchte dich einladen, das Singen zum Klavierspielen für dich zu entdecken.</p>
<p>Was das Tolle am Singen zur eigenen Pianobegleitung ist, erkläre ich dir ausführlich <a href="https://musikbegeisterung.de/vorteile-klavier-singen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>. Und warum sich das Singen mit deiner Stimme grundsätzlich für dich lohnt, erfährst du in <a href="https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">diesem Artikel</a>.</p>
<p>Gleich zu Beginn habe ich eine gute Nachricht für dich: Der Weg zum gleichzeitigen Klavierspielen und Singen ist gar nicht so schwer, wie du vielleicht denkst!</p>
<p>Um deine Stolpersteine aus dem Weg zu räumen, musst du sie kennen. Woran kann es also liegen, wenn es hakt?</p>
<h2>1. Du bist mit deinem Klavierspiel noch völlig überfordert</h2>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/klavier-spielen-singen/klavierbegleitung-ueberforderung.jpg" alt="Klavier und Gesang: Überfordert vom Klavierspielen und gleichzeitigem Singen?" width="377" height="251"></p>
<p>Wenn das Klavierspielen und gleichzeitige Singen nicht klappt, bist du vielleicht mit dem Klavierspielen noch völlig überfordert. Deine volle Aufmerksamkeit ist auf das Spielen mit deinen Händen gerichtet. Da dir das noch große Mühe bereitet, hast du keine Kapazitäten mehr für irgendetwas anderes, z. B. den Gesangstext.</p>
<p>Sobald aber ein paar Prozent deiner Aufmerksamkeit frei sind (und bei einer dir gut bekannten Melodie reicht das schon!), wirst du auch dazu singen können. Übe den Song, zu dem du singen möchtest, also einfach noch ein bisschen, bis er dir etwas leichter von der Hand geht.</p>
<p>Am besten spielst du den Song regelmäßig durch, um mehr Routine zu bekommen. Lieber kurz mehrmals in der Woche als einmal zwei Stunden am Stück. Wenn deine Finger mit den Tasten gut vertraut sind, kannst du dich jetzt auf den Gesang zu deiner Klavierbegleitung konzentrieren.</p>
<h2>2. Du spielst nach Noten statt mit Akkorden zu begleiten</h2>
<p>Wer bei der Klavierbegleitung jede einzelne Note liest, anstatt Akkorde zu spielen, der macht es sich selbst schwer (ausgenommen natürlich brillante Vom-Blatt-Spieler!). Wenn du mit <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Akkorden begleitest</a>, werden viele Stücke für dich viel leichter zu spielen sein. Oft hast du pro Takt nur ein Akkordsymbol, das du beachten musst. Alternativ müsstest du für diesen Takt ein kompliziertes Begleitmuster mit vielen einzelnen Noten im richtigen Rhythmus ablesen. Eine schlechte Alternative!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/klavier-spielen-singen/klavierbegleitung-akkorde.jpg" alt="Gesang am Klavier mit Akkorden begleiten statt nach Noten." width="599" height="399"></p>
<p>Akkorde zu greifen und nach eigenem Geschmack zu bespielen ist nicht schwer und eröffnet dir viele neue Möglichkeiten. <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fang einfach einmal damit an, Akkorde zu spielen</a>. Mit der Zeit wirst du ein Gefühl für passende Begleitmuster finden. Deine Hörerfahrung hilft dir dabei sehr, also mache nicht nur Musik, sondern höre auch viel Musik!</p>
<p>Falls du Unterstützung beim Erlernen der freien Klavierbegleitung suchst, schau dir den <a href="https://musikbegeisterung.de/online-klavier-lernen-freiklavierspielen-erfahrungen/">Online Klavierunterricht</a> von <a href="https://www.freiklavierspielen.com/der-pianoclub/?ref=4&amp;campaign=artikelsingen">Freiklavierspielen.com</a> an!</p>
<h2>3. Das Singen zum Klavierspielen ist für dich ein Mehraufwand statt eine Erleichterung</h2>
<p>Vielleicht meinst du, du musst das Stück, wenn du dazu singst, genau so spielen wie rein instrumental? Bitte nicht!</p>
<p>Du kannst die Melodie zwar anfangs einmal mitspielen, um zu wissen, was du singen musst. Aber ansonsten reicht es (oder klingt es sogar besser!), wenn du die Melodie nur singst. Du brauchst sie dann nicht mehr auf dem Klavier spielen. Damit fällt oftmals sogar der komplizierteste Part deines Stückes für dich weg! Beide Hände stehen dir für die Begleitung zur Verfügung.</p>
<p>Wenn du singst, darfst du dich mit den Händen gerne zurücknehmen. Schließlich bist du dann als Sänger der Solist und als Klavierspieler sorgst du für die Begleitung. Und wenn es doch einmal ein raffiniertes Pianosolo gibt, hat der Sänger Pause! Dein Gesang sollte für dich als Klavierspieler also kein Mehraufwand, sondern eine Erleichterung sein!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/klavier-spielen-singen/erleichterung-singen.jpg" alt="Dein Gesang entlastet dich am Klavier, weil er die Melodie am Klavier ersetzt." width="504" height="336"></p>
<h2>4. Du kennst die (Gesangs-)Melodie nicht</h2>
<p>Wenn du singen möchtest, solltest du die Melodie kennen. Nach Noten zu singen ist nicht jedermanns Sache. Aber das brauchst du auch gar nicht können. Die allermeisten Menschen können eine Melodie, die sie hören, gut nachsingen. Also höre dir das Stück an, das du singen möchtest, oder spiele dir die Melodie am Klavier vor.</p>
<p>Singe oder summe die Melodie immer wieder mit. Wenn du die Melodie dann gut im Ohr hast, wirst du sie bald auch ohne weitere Unterstützung singen können!</p>
<h2>5. Das Lesen des Gesangstextes überfordert dich</h2>
<p>Beim Singen einer bekannten Melodie sparst du dir das Lesen der Melodienoten, da du diese am Klavier nicht spielen brauchst. Eine kleine Leseaufgabe kommt aber stattdessen hinzu, nämlich der Gesangstext. Da die meisten Menschen aber deutlich besser Wörter als Noten lesen können, ist das im Normalfall kein schlechter Deal! Und wenn du den Song ein paar Mal singst, dann wirst du den Text auch schnell kennenlernen.</p>
<p>Manche Songs sind zugegeben schlecht aufgeschrieben. So, dass nur die erste Strophe bei den Noten bzw. Akkordsymbolen steht. Hier abwechselnd zum Textblock der zweiten oder dritten Strophe am Ende des Stückes und zu den Noten zu schauen ist unbequem und erfordert Routine. Wenn du dir das nicht antun willst, musst du den Text auswendig können oder du schreibst ihn dir eigenhändig unter den Noten mit dazu. Oder wenigstens die Anfänge der Verse, um dir auf die Sprünge zu helfen.</p>
<p>Für diesen Missstand kannst du nichts! Das liegt an Leuten, die den Notensatz ohne Verständnis für singende Klavierspieler erstellen.</p>
<p>Wenn jedoch der Gesangstext gut lesbar direkt bei den Akkorden steht, dann kriegst du das ohne Zweifel hin! Notfalls liest du den Text erstmal ohne Spielen gründlich durch.</p>
<h2>6. Dir fehlt die Orientierung für den Anfangston</h2>
<p>Wenn du das Singen zu Akkorden noch nicht gewohnt bist, fehlt dir vielleicht am Anfang die Orientierung, mit welchem Ton du beginnen sollst. Hier kannst du dir aber ganz leicht helfen, indem du dir den Anfangston am Klavier vorgibst. Ebenso kannst du dich bei anderen unklaren Stellen mit Melodietönen auf dem <a href="https://musikbegeisterung.de/warum-klavier-lernen/">Klavier</a> unterstützen.</p>
<p>Falls du nur Chordsheets hast, also lediglich den Gesangstext und Akkorde, aber keine Noten, ist es oft ein wenig schwieriger. Wenn dir der Anfangston nicht sofort klar ist, kannst du verschiedene Töne ausprobieren. Hast du dann den Einstieg in den Song gefunden, kannst du dir den Anfangston merken und am Klavier anschlagen. Wenn du den Song auf diese Weise einige Male gespielt und gesungen hast, wirst du bald auch lediglich anhand der Akkorde wissen, wie es losgeht.</p>
<p>Manchmal erfordert der Start einfach ein bisschen Geduld. Es lohnt sich aber, diese zu investieren. Wäre doch schade, wenn dein Song zu Ende ist, bevor er überhaupt angefangen hat, oder?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/klavier-spielen-singen/singen-orientierung.jpg" alt="Zur Orientierung am Klavier Hilfestellungen für das Singen geben." width="586" height="260"></p>
<h2>7. Du traust dich nicht zu singen</h2>
<p>Wenn dir die Begleitung auf dem Klavier nicht mehr schwer fällt, du die Melodie gut kennst und auch der Gesangstext kein Problem mehr für dich darstellt, dann musst du nur noch eines tun: Dich trauen!</p>
<p>Viel zu viele Menschen glauben, sie können nicht singen. Dabei können die allermeisten Menschen singen. Um eine megatolle, bühnenreife Stimme geht es hier schließlich gar nicht!</p>
<p>Falls du deine Stimme etwas zu leise findest, kannst du ja dein Klavierspiel anpassen und nicht ganz so fest in die Tasten hauen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/klavier-spielen-singen/singen-trauen-1.jpg" alt="Trau dich zu singen!" width="328" height="247">Aber trau dich ruhig, alles aus deiner <a href="https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/">Stimme</a> herauszuholen. Denn du bist hier nicht einer von vielen in einem Chor, im Gottesdienst oder wo auch immer es einen gemeinsamen Singsang gibt. Du singst ein Solo! Sing es mutig!</p>
<p>Singen ist etwas sehr Persönliches. Meistens lässt es sich aber nicht vermeiden, dass Mitbewohner oder Nachbarn mithören. Zum einen haben wir Hemmungen, unsere Stimme preiszugeben. Zum anderen möchten wir niemanden stören.</p>
<p>Ich empfehle dir aber sehr, dich davon frei zu machen und beim Singen den Fokus bei dir zu behalten. Konzentriere dich ganz auf deine Stimme und befreie dich von allen Gedanken, die dich ablenken oder hemmen. Sonst wird es nichts mit einem selbstbewussten, schön klingenden Solo!</p>
<p>Hast du schon einmal ein <a href="https://musikbegeisterung.de/kazoo-kaufen/">Kazoo</a> ausprobiert? Vielleicht kannst du dich damit etwas überlisten, indem du zunächst in dieses kleine Rohr hineinsingst.</p>
<h2>8. Du magst deine Gesangsstimme nicht</h2>
<p>Zu schrill, zu hoch, zu tief, zu zart, nichtssagend, uninspirierend, was auch immer: Dir gefällt deine eigene Stimme nicht? Das solltest du dringend ändern! Deine Stimme ist ein Teil von dir und du solltest ihr wohlwollend begegnen.</p>
<p>Bei vielen Menschen ist die Gesangsstimme wie ein Unbekannter, mit dem sie sich (noch) nicht angefreundet haben. Wir hören uns die ganze Zeit reden. Und reden. Aber die meisten von uns hören sich viel zu selten singen. Und ich meine nicht das Singen im Chor, sondern alleine.</p>
<p>Kennst du deine Gesangsstimme? So richtig?</p>
<p>Nein?</p>
<p>Dann lerne deine Stimme kennen! Lerne sie lieben. Beobachte, wie sie sich von Tag zu Tag unterscheidet. Und wie sie sich entwickelt. Deine Stimme wird kräftiger, wenn du mehr singst. Und probiere ruhig einmal aus, wie du deinen Gesang beeinflussen kannst. Beispielsweise indem du auf deine Atmung achtest und probierst, durch den Mund einzuatmen.</p>
<p>Wenn du deine eigene Stimme magst, sie gerne singst und auch gerne hörst, wirst du viel mehr Lust haben, zu singen. Und viel mehr <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/">Freude</a> daran. Genieße und schätze deine <a href="https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/">Stimme</a>!</p>
<h2>Gesang zur eigenen Klavierbegleitung gezielt üben</h2>
<p>Wie sieht es bei dir aus? Hast du herausgefunden, an welcher Stelle es bei dir hakt? Wenn du ganz konkret weißt, woran es bei dir persönlich liegt, dass das Singen zum Klavierspielen noch nicht so gut klappt, kannst du ganz hier ganz gezielt ansetzen.</p>
<p>Beschäftige dich unbedingt ausgiebig mit der Songbegleitung nach <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/">Akkorden</a>. Und gebrauche außerdem mutig deine Gesangsstimme. Wenn diese beiden Komponenten vorhanden sind, stellt die Kombination von Klavier und Gesang letztlich eine deutliche Erleichterung für dich dar!</p>
<p>Das Singen zur eigenen Klavierbegleitung bietet dir viele <a href="https://musikbegeisterung.de/vorteile-klavier-singen/">Vorteile</a> und ich wünsche jedem Klavierspieler, sie für sich zu entdecken! Für mich ist es eine der schönsten Formen, Musik zu machen und zu genießen. Für dich vielleicht (bald) auch?</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/vorteile-klavier-singen/"><strong>Vorteile von Klavierspiel mit eigenem Gesang</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/klavier-spielen-singen/">Klavier spielen und gleichzeitig singen: Woran es liegt, wenn es nicht klappt mit Klavier und Gesang</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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		<title>Verlernen beim Musizieren: Wie du deine Frustration in Akzeptanz umwandelst</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/verlernen-musizieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2018 13:46:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[als Erwachsener ein Musikinstrument lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn wir etwas lernen, dann erfüllt uns das mit Stolz, Freude und Motivation. Wenn wir aber etwas nicht mehr können, was wir schon einmal konnten, dann ist das frustrierend und demotivierend. Sogar noch schlimmer, als wenn wir etwas noch nie konnten. Kennst du das auch? Verlernen ist ganz normal. Erfahre, wie du dabei weniger Frustration [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir etwas lernen, dann erfüllt uns das mit Stolz, Freude und Motivation. Wenn wir aber etwas nicht mehr können, was wir schon einmal konnten, dann ist das frustrierend und demotivierend. Sogar noch schlimmer, als wenn wir etwas noch nie konnten. Kennst du das auch? <span id="more-2413"></span></p>
<p>Verlernen ist ganz normal. Erfahre, wie du dabei weniger Frustration erlebst.</p>
<h2>Verlernen mit mehr Akzeptanz und weniger Frustration!</h2>
<p>Verlernen, vergessen, aus der Übung kommen. Das ist in allen Bereichen präsent, ob gelerntes Wissen aus der Schule, dem Studium, eine Fremdsprache oder nicht mehr angewendetes Fachwissen im Job. Beim Sport lassen Kraft und Beweglichkeit schnell nach, wenn du nicht mehr trainierst.</p>
<p>Und auch beim Musizieren kommst du aus der Übung, wenn du längere Zeit nicht mehr spielst oder ein bestimmtes Stück nicht mehr spielst. Vielleicht hast du dir ein Stück über Wochen oder Monate erarbeitet bis du es nahezu perfekt konntest. Aber nach einiger Zeit ohne ständige Wiederholung kriegst du das Stück dann nicht mehr wirklich gut auf die Reihe. Das Verlernen offenbart sich beim Musizieren also nicht nur bei einer längeren Pause mit deinem Instrument. Es ist das ganz normale Tagesgeschäft beim Üben.</p>
<p>Leider kannst du nur wenig gegen das Verlernen tun. Diesbezüglichen Frust kriegst du am besten los, wenn du das Verlernen akzeptierst, statt es zu verdonnern. Die <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Psychologie</a> hilft dir!</p>
<p>Vielleicht tröstet es dich auch ein wenig, wenn ich dir sage: Verlernen ist menschlich, völlig normal. Du bist damit nicht allein!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/verlernen-musizieren/verlernen-akzeptieren.jpg" alt="Verlernen beim Musizieren ist normal, kein Grund für Frustration." width="678" height="452"></p>
<p>Auch wenn Anfänger das Verlernen oft deutlicher spüren, weil sie noch keinen großen Grundstock verinnerlicht haben: Das Verlernen betrifft Anfänger und fortgeschrittene Spieler gleichermaßen. Denn jeder hat, eben auf seinem eigenen Spielniveau, Stücke, die er nicht aus dem Ärmel schüttelt, sondern die eine Herausforderung darstellen.</p>
<h2>Du verlernst, aber nie 100 %</h2>
<p>Ja, wir verlernen viel. Sehr viel! Aber nie alles. Gerade beim Musizieren, wo nicht alles in unserem Hirn gespeichert ist wie auswendig gelerntes Schulwissen, sondern im motorischen Gedächtnis der Finger.</p>
<p>Wenn du länger als vielleicht ein paar Wochen lang ein Musikinstrument gespielt hast, dann kann dir das keiner mehr nehmen. Nicht zu 100&nbsp;%!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/verlernen-musizieren/musizieren-verlernen-psychologie.JPG" alt="Trotz Rückschritt verlernst du mit deinem Musikinstrument nie alles." width="384" height="256">Selbst wenn du ein paar Jahre lang nicht mehr auf deinem Instrument gespielt hast, wirst du noch etwas können. Oder du wirst ziemlich schnell wieder hineinfinden. Du wirst auf keinen Fall wieder bei Null wie ein blutiger Anfänger beginnen.</p>
<p>Ähnlich ist es bei einem Stück, das du intensiv geübt hast und nach längerer Zeit einmal wieder hervorkramst. Du wirst das Stück nicht mehr draufhaben wie damals. Aber du wirst merken, dass du das Stück schon einmal geübt hast. Es wird dir selbst nach langer Zeit immer noch deutlich leichter fallen als ein völlig unbekanntes Stück!</p>
<h2>Tipps für einen positiven Umgang mit dem Verlernen beim Musizieren</h2>
<p>Was kannst du tun, um das Verlernen als weniger frustrierend zu empfinden?</p>
<h3>Unbedarfter Wiedereinstieg</h3>
<p>Wenn du nach längerer Zeit wieder anfängst mit deinem Musikinstrument oder wenn du auch einfach ein bestimmtes Stück wiederaufnimmst, dann erwarte nicht, dass du es kannst.</p>
<p>Taste dich ganz unbedarft heran und tu so, als wäre es etwas ganz Neues. Ganz langsam. Auf diese Weise wirst du nicht enttäuscht sein, weil du etwas nicht mehr kannst, sondern positiv überrascht, weil du doch noch etwas kannst!</p>
<h3>Bewusstsein für das motorische Gedächtnis stärken</h3>
<p>Werde dir bewusst, dass es einen Unterschied macht, ob du ein Stück schon einmal gut spielen konntest oder noch nie gespielt hast. Nimm dir zwei etwa gleich schwere Stücke, ein unbekanntes und ein vor längerer Zeit ausgiebig geübtes. Spiele beide Stücke spontan, gerne auch zwei- oder dreimal. Beobachte dich dabei!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/verlernen-musizieren/motorisches-gedaechtnis-musizieren.jpg" alt="Motorisches Gedächtnis beim Spielen eines Musikinstrumentes." width="377" height="251"></p>
<p>Mit Sicherheit wird dir das Stück, das du schon einmal geübt hattest, deutlich leichter fallen! Auch wenn es ein ganzes Jahr oder noch viel länger zurückliegt. Du wirst das Stück immer noch gut im Ohr haben und nicht alle Noten exakt lesen müssen. Einiges funktioniert einfach automatisiert, weil es immer noch in deinem motorischen Gedächtnis gespeichert ist. Faszinierend, oder?</p>
<p>Denken bringt dich hier übrigens nicht weiter. Wenn du in diesem Fall anfängst zu denken, anstatt die Finger machen zu lassen, funktioniert es nicht mehr. Das ist eine verblüffende, aber auch unglaublich tolle Erfahrung. Wo wir doch heutzutage ständig gesagt bekommen, dass wir am weitesten kommen, wenn wir unser Hirn einschalten und denken!</p>
<p>Trotz allem Verlernen auf deinem Musikinstrument wird es dir helfen, wenn du positiv damit umgehst. Anstatt dich darüber zu ärgern, dass du schwierige Stellen nicht mehr spielen kannst oder du es in einem schnellen Tempo nicht mehr hinbekommst, mach dir lieber bewusst, was in dir gespeichert geblieben ist.</p>
<h2>Verlernen verhindern verhindert Neues zu lernen</h2>
<p>Wenn du ein Instrument oder ein einzelnes Stück nicht verlernen möchtest, dann müsstest du es ständig üben. Willst du also alles Eingeübte behalten, hält es dich davon ab, etwas <a href="https://musikbegeisterung.de/instrument-musik-finden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Neues</a> zu lernen.</p>
<p>Mit ein paar deiner Lieblingsstücke wird es sicherlich funktionieren, diese auf einem guten Level zu halten. Aber du wirst nicht alles, was du einmal konntest, halten können. Sonst würdest du nur noch dauernd bereits gelernte Stücke wiederholen. Wäre doch irgendwie langweilig, oder nicht?</p>
<h2>Akzeptanz für das Verlernen beim Musikmachen fördern</h2>
<p>Verlernen ist wie verlieren. Ein Verlieren von (manchmal hart) erarbeiteten Fähigkeiten. Und das tut weh. Aber nur, wenn du dir davon wehtun lässt. Nicht, wenn du loslässt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/verlernen-musizieren/musikinstrument-verlernen.jpg" alt="Musizieren und Psychologie: Das Verlernen beim Musikmachen akzeptieren." width="800" height="533"></p>
<p>Akzeptiere das Verlernen und sieh nicht nur den Verlust, sondern auch den Gewinn. Was hast du gewonnen, wenn du dir beispielsweise ein neues Stück richtig gut erarbeitet hast?</p>
<p>1. Du hattest deinen <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spaß</a> damit, es problemlos spielen zu können. Ja, du hast richtig gelesen, schätze auch den Spaß, den du <em>hattest</em>, auch wenn du ihn jetzt nicht mehr hast!</p>
<p>2. Bei jedem Stück lernst du etwas dazu, d.&nbsp;h. dein allgemeines Level verbessert sich. Und das hilft dir nach und nach, die nächsten Stücke schneller zu erarbeiten.</p>
<p>3. Ein Stück, das du dir einmal intensiv erarbeitet hast, wirst du später gut wiederaufnehmen können. Denn du weißt ganz genau, wie es klingt, und auch deine Finger werden sich daran erinnern.</p>
<p>Und denke immer daran, alles hat seine Zeit. Ob ein bestimmtes Stück, ein Musikinstrument oder etwas ganz anderes im Leben. Wer zu sehr an Altem festhält, kann nichts <a href="https://musikbegeisterung.de/neues-erleben-musik/">Neues erleben</a>!</p>
<p>Falls du gerade weitere Aufmunterung gut gebrauchen kannst, empfehle ich dir <a href="https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/">diesen Artikel</a>.</p>
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		<title>Gefühle durch eigene Musik ausdrücken: Musikalisch fühlen lernen</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/gefuehle-musizieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jan 2018 13:55:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[als Erwachsener ein Musikinstrument lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[entspannen]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[fühlen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es tut einfach gut, unser ganz persönliches momentanes Gefühl im Musizieren auszudrücken. Du versöhnst dich mit dir selbst, schenkst dir Mitgefühl und entwickelst mehr Selbstakzeptanz. Willst auch du deine Gefühle besser in deiner Musik ausdrücken? Deine Musik besser fühlen? Mach Musik zu einem treuen Begleiter in allen Lebenslagen! Vielleicht hast du schon einmal angefangen, ein [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es tut einfach gut, unser ganz persönliches momentanes Gefühl im Musizieren auszudrücken. Du versöhnst dich mit dir selbst, schenkst dir Mitgefühl und entwickelst mehr Selbstakzeptanz. Willst auch du deine Gefühle besser in deiner Musik ausdrücken? Deine Musik besser fühlen? Mach Musik zu einem treuen Begleiter in allen Lebenslagen!</p>
<p><span id="more-10426"></span></p>
<p>Vielleicht hast du schon einmal angefangen, ein Stück zu spielen und hast es dann abgebrochen? Nicht, weil es zu schwer zu spielen war? Sondern weil du gemerkt hast, dass du darauf gerade gar keine Lust hast? Dass du nicht in der richtigen Stimmung dafür bist?</p>
<h2>Fühlst du beim Musizieren?</h2>
<p>Wenn für dich als Hobbymusiker das Musizieren ein Begleiter in allen Lebenslagen sein soll, dann soll dich das Musikmachen auch in allen Gefühlslagen begleiten. Das wünsche ich dir! Denn Musizieren ist keine rein technische Angelegenheit. Musizieren hat sehr viel mit Fühlen zu tun. Bei dir auch?</p>
<p>Leider ist es heute so, dass viele Menschen das Fühlen verlernt haben. Sie sind sehr verkopft und geben ihren Emotionen kaum Raum. Beim Musizieren herrscht oft der Gedanke vor, „ich muss das Stück <em>möglichst gut</em> spielen“. <em>Gut</em> im Sinne von fehlerfrei oder perfekt vorgetragen, vorspielreif! Für mich bedeutet <em>gut</em> spielen, mich ganz auf das Musizieren einzulassen, es zu genießen und Gefühle auszudrücken.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/gefuehle-musizieren/fuehlen-musikmachen.jpg" alt="Musik und Gefühle: Emotionen beim Musizieren ausdrücken und musikalisch fühlen lernen." width="800" height="533"></p>
<p>Dieser Artikel ist eine Anleitung und Ermutigung zum bewussten Fühlen oder Fühlenlernen in Verbindung mit deinem Musizieren. Du erfährst, wie du dein Fühlen mit deiner eigenen Musik verknüpfst und warum es so wertvoll ist, deine Emotionen beim Musizieren auszuleben.</p>
<h2>Positive Gefühle in der Musik ausleben</h2>
<p>In fröhlicher Ekstase wirst du keine Lust haben, ein getragenes oder gar trauriges Stück zu spielen. Das werden die meisten einsehen. Aber ich möchte das betonen, weil wir hier gleich zum Umkehrschluss kommen, den viele Menschen nicht ohne Weiteres nachvollziehen können oder wollen.</p>
<p>Es ist wunderbar, wenn du gut gelaunt bist und dazu ein ebenso lebendiges, fröhliches Stück spielst, das dich noch mehr zum Grinsen bringt. Genieße das unbedingt in vollen Zügen!</p>
<h2>Negative Gefühle akzeptieren</h2>
<p>Das Leben ist nicht immer nur Sonnenschein. Bei niemandem! Auch wenn du vielleicht denkst, dass es bei den anderen so ist. Du siehst bei anderen Menschen doch meistens nur, was auf der Bühne passiert. Nicht, wie es hinter der Bühne aussieht!</p>
<p>Zum Leben gehören auch negative Gefühle, die wir jedoch am liebsten so schnell wie möglich wieder loshaben möchten. Solche Gefühle können beispielsweise Traurigkeit, Verzweiflung oder unerfüllte Sehnsucht sein. Ich rate dir, auch diese Emotionen willkommen zu heißen.</p>
<p>Und überlege einmal ernsthaft: Hast du tatsächlich Lust auf ein fröhliches Stück, wenn du total traurig bist? Also ich nicht. Wenn es bei dir anders ist, dann spiele ein fröhliches Stück. Aber bitte sei ehrlich zu dir selbst!</p>
<h2>Sich der eigenen Gefühle bewusst werden</h2>
<p>Viele Menschen sind nicht achtsam genug, um sich der eigenen Gefühle bewusst zu werden. Wer auf die Frage „Wie geht’s?“ etwas anderes als „Gut!“ erwidert, der outet sich gleich als komplizierter Gesprächspartner.</p>
<p>Du passt dich dem üblichen Smalltalk an und sagst also einfach immer „<em>Gut</em>!“. Auch wenn du total fröhlich bist, traurig, sehnsüchtig oder verzweifelt. Aber das interessiert keinen so genau bei der Frage „Wie geht’s?“. Am Ende glaubst du selbst, dass es dir einfach immer <em>gut</em> geht.</p>
<p>Aber spüre doch einmal in dich hinein. Wie fühlst du dich wirklich?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/gefuehle-musizieren/bewusst-fuehlen-musik.jpg" alt="Fühlen lernen: Bewusstsein für die eigenen Gefühle entwickeln" width="800" height="533"></p>
<h2>Gefühlen im eigenen Musizieren Raum geben und sie dadurch annehmen</h2>
<p>Egal, welche Gefühle es sind, erlaube ihnen, da zu sein. Beobachte sie! Unterdrückte Gefühle sind unangenehm. Wenn du sie jedoch bewusst spürst und annimmst, sind auch negative Gefühle gar nicht mehr so schlimm und vergehen bald wieder.</p>
<p>Was hat nun das Annehmen von Gefühlen mit Musik zu tun? Jede Menge! Denn Musik spricht sehr gut die Gefühle an. Kann uns sogar manipulieren, was beispielsweise bei Filmmusik oder Werbung genutzt wird. Musik hat eine große Macht und du solltest sie für dich nutzen! Erst recht, wenn du selbst musizierst.</p>
<p>Lebe deine Gefühle in deiner eigenen Musik aus! Nimm deine Gefühle an, indem du sie in deiner Musik spürst. Zwar mag es manchmal funktionieren, wenn du bei traurigen Gefühlen zur Aufmunterung etwas Fröhliches spielst. Oft ist das aber nur eine Manipulation und das Ergebnis somit nicht nachhaltig. Das heißt, du verdrängst die Traurigkeit einfach nur für eine gewisse Zeit.</p>
<p>Nutze die Kraft der Musik und des Musizierens lieber, um dein momentanes Gefühl anzunehmen. Wähle also Musik, die zu deiner momentanen Stimmung passt. Stücke, die mit dem, wie du dich gerade fühlst, in Einklang sind. Und dann lass dich ganz auf das Spielen, Hören und Fühlen ein.</p>
<p>Eigenes Musizieren ist im Vergleich zum bloßen Musikhören sehr viel persönlicher. Eben liebevoll selbst gemacht! Du kannst dich glücklich schätzen, wenn du ein Musikinstrument spielen kannst! Denn damit hast du eine wunderbare Möglichkeit, deinen Emotionen im Musizieren Raum zu geben und sie dadurch anzunehmen.</p>
<h2>Musizieren für mehr Selbstakzeptanz nutzen</h2>
<p>Die eigenen Gefühle anzunehmen heißt sich selbst zu akzeptieren. Leistest du Widerstand, machst du dich zu deinem eigenen Feind. Wie wäre es, wenn du dich stattdessen zu deinem Freund machst?</p>
<p>Bring dein Musizieren in Einklang mit dir selbst! Wenn du Hobbymusiker bist, spielst du <strong>für dich</strong>! Achte also darauf, welche Musik dir gerade gut tut. Arbeite nicht gegen dich.</p>
<p>Wer beim Musizieren Rücksicht auf sein momentanes Gefühl nimmt, der gewinnt enorm an Selbstliebe und Selbstakzeptanz. Probiere es aus!</p>
<h2>Negative Gefühle durch Musizieren auflösen</h2>
<p>Das Annehmen von negativen Gefühlen ist der Schlüssel, um sie wieder hinter sich zu lassen. Das Musizieren hilft dir dabei! Wenn du also niedergeschlagen bist, dann spiele passend zu deiner Stimmung ein getragenes Stück. Damit schenkst du dir Mitgefühl. Du respektierst dein Gefühl und erlaubst ihm, da zu sein.</p>
<p>Die Chancen stehen gut, dass du nach einem oder mehreren ruhigen, vielleicht traurigen Stücken zu einem hoffnungsvollen Song greifst, der dich schon viel zuversichtlicher stimmt. Oder dass dich gar ein lustiger, lebendiger Song wieder zum Strahlen bringt. Und zwar nicht nur oberflächlich, sondern aus deinem tiefsten Inneren.</p>
<p>Warum ist das so? Du hast dein negatives Gefühl angenommen und aufgelöst!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/gefuehle-musizieren/mitgefuehl-musizieren.jpg" alt="Selbstmitgefühl durch die Annahme negativer Gefühle in der Musik." width="800" height="533"></p>
<h2>Passende Stücke für verschiedene Emotionen</h2>
<p>Um passende Stücke für verschiedene Gefühlslagen parat zu haben, solltest du dir ein Repertoire an Stücken für verschiedene Emotionen aneignen. So bist du gut gerüstet, wenn du ein <a href="https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Glücksgefühl</a> genießen willst, aber auch, wenn du dich niedergeschlagen fühlst.</p>
<p>Sehr wertvoll ist eine große Notensammlung mit vielen unterschiedlichen Stücken, die dir alle gefallen, nur eben nicht zu jedem Zeitpunkt gleich gut.<br>
<img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/gefuehle-musizieren/gefuehle-musik.png" alt="Verschiedene Gefühle ausdrücken durch passende Musikstücke. " width="350" height="331"></p>
<p>Wenn du offen für neue Entdeckungen bist und du dir je nach momentaner Lust und Laune immer wieder <a href="https://musikbegeisterung.de/instrument-musik-finden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">neue Stücke</a> zulegst, wirst du bald eine vielfältige Notensammlung mit Stücken zu unterschiedlichen Gefühlslagen beisammen haben.</p>
<p>Da ich weiß, wie wertvoll Stücke für verschiedene Stimmungslagen sind, ist auch mein Noten-E-Book <a href="https://musikbegeisterung.de/notenbuch-gefuehle/"><em>Gefühle durch eigene Musik ausdrücken</em></a> genau diesem Thema gewidmet.</p>
<h2>Ein Repertoire für verschiedene Gefühlslagen ist gar nicht so schwer</h2>
<p>Vielleicht denkst du jetzt, was hilft mir eine große Notensammlung, wenn ich sie nicht spielen kann?</p>
<p>Keine Angst! Es müssen keine komplizierten Stücke sein, die du spielst. Auch in ganz einfachen Songs kannst du dein momentanes Gefühl ausdrücken. Wenn du außerdem richtig Lust auf ein Stück hast, dann spielst du es gerne, auch wenn du es (noch) nicht richtig kannst. Beim Genießen und Spielen eines bestimmten vorhandenen Gefühls stehen Fortschritt und möglichst fehlerloses Spielen weit im Hintergrund.</p>
<p>Zudem kommen ähnliche Gefühle immer wieder. Du wirst immer wieder einmal traurig sein. Und immer wieder fröhlich oder sehnsüchtig. Es werden sich Stücke herauskristallisieren, die du in einer bestimmten Stimmungslage sehr gerne magst. Diese spielst du dann automatisch über einen längeren Zeitraum immer wieder und kannst sie dann auch immer besser spontan spielen, wenn dir danach ist.</p>
<p>Alternativ kannst du auch <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">über verschiedene Akkordfolgen improvisieren</a>. Oft reichen drei bis vier verschiedene Akkorde schon völlig aus, um in ein bestimmtes Gefühl hineinzufinden. Gerade für Klavierspieler ist das eine schöne Option und gar nicht so schwer.</p>
<h2>Ein Notenbuch für verschiedene Gefühlslagen</h2>
<p>Da das Musikmachen in Einklang mit dem eigenen Fühlen für mich das schönste Erlebnis mit einem Musikinstrument ist, habe ich ein <a href="https://musikbegeisterung.de/notenbuch-gefuehle/">Notenbuch</a> dazu geschrieben.</p>
<p><a href="https://musikbegeisterung.de/notenbuch-gefuehle/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-2077" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/01/notenbuch-gefuehle-e1515196279843.png" alt="Noten-E-Book Gefühle durch eigene Musik ausdrücken" width="233" height="360" srcset="https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/01/notenbuch-gefuehle-e1515196279843.png 224w, https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/01/notenbuch-gefuehle-e1515196279843-194x300.png 194w" sizes="auto, (max-width: 233px) 100vw, 233px"></a></p>
<p>Die Stücke sind nach verschiedenen Gefühlen, nämlich <em>Sehnsucht</em>, <em>Zuversicht</em>, <em>Traurigkeit</em>, <em>Lebendigkeit</em> und <em>Dankbarkeit</em> benannt. Du kannst die Melodien nach Noten spielen oder entsprechend den angegebenen Akkordsymbolen improvisieren.</p>
<p>In meinem Notenbuch gebe ich dir außerdem Impulse zum bewussten Fühlen mit deinem Musikinstrument als treuen Begleiter.</p>
<p><a class="linkauffallend" href="https://musikbegeisterung.de/notenbuch-gefuehle/">Hier erfährst du mehr über mein Noten-E-Book, außerdem gibt es eine Hörprobe!</a></p>
<h2>Musik fühlen</h2>
<p>Wenn es um Musik und das Fühlen geht, habe ich bisher immer den Ausgangspunkt auf deine eigenen Gefühle gelegt. Aber es geht auch andersherum. Du kannst dich auch darauf fokussieren, die Musik zu fühlen und dich in deine Musik einzufühlen. Auch dafür ist mein <a href="https://musikbegeisterung.de/notenbuch-gefuehle/">Noten-E-Book</a> übrigens bestens geeignet.</p>
<p>Egal, ob du deine Gefühle mit deiner Musik verarbeitest oder dich einfach der Musik hingibst und schaust, was sie dich fühlen lässt. Musikgenuss entsteht im Wesentlichen dadurch, dass du dich mit der Musik emotional verbindest. Dass du voll und ganz in die Musik eintauchst.</p>
<p>Das passiert erst, wenn du dich zu 100 % auf dich und deine Musik fokussierst. Solange du noch von anderen Gedanken abgelenkt bist, funktioniert es nicht. Gib dir Zeit, lass deine Gedanken zur Ruhe kommen und dann wirst du die Musik auch intensiver fühlen.</p>
<p>Es ist ganz normal, wenn es nicht jeden Tag gleich gut klappt. Aber es ist wunderschön, wenn es dir doch immer wieder gelingt, deine Musik wirklich tief zu fühlen. Sich von seiner eigenen Musik wie auf Wolken getragen zu fühlen ist einfach ein wundervolles Gefühl.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/gefuehle-musizieren/">Gefühle durch eigene Musik ausdrücken: Musikalisch fühlen lernen</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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		<title>Warum singen glücklich macht: 15 Vorteile des Hobbys Singen</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2017 13:14:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Singen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum Singen? Singen macht glücklich! Aber warum macht Singen glücklich? Die einzelnen Vorteile vom Singen erfährst du in diesem Artikel. Wer Singen als Hobby hat, tut sich viel Gutes. Wann singst du? Wir reden. Und reden. Mit unserer Stimme reden wir meistens einfach nur. Warum singen wir nicht öfter einmal? Hier erfährst du, welche 15 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/">Warum singen glücklich macht: 15 Vorteile des Hobbys Singen</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Warum Singen? Singen macht glücklich! Aber warum macht Singen glücklich? Die einzelnen Vorteile vom Singen erfährst du in diesem Artikel. Wer Singen als Hobby hat, tut sich viel Gutes. Wann singst du?<br>
<span id="more-1426"></span><br>
Wir reden. Und reden. Mit unserer Stimme reden wir meistens einfach nur. Warum singen wir nicht öfter einmal? Hier erfährst du, welche 15 fantastischen Dinge du verpasst, wenn du nicht singst, sondern nur redest.</p>
<p>Kürzlich habe ich jemanden getroffen, der sechs verschiedene Musikinstrumente spielen kann, einige davon sogar professionell. Und ich habe ihn gefragt, welches Instrument ihm denn am besten gefalle. Die Antwort war: Die Stimme.</p>
<p>Ein guter Grund also, zu hinterfragen, warum ausgerechnet Singen so toll ist. Am besten probierst du es einfach selbst aus und singst. Denn wenn du es nicht tust, verpasst du wunderbare Chancen, dir Gutes zu tun.</p>
<h2>Warum macht singen glücklich? — 15 Vorteile beim Hobby Singen</h2>
<p>Du überlegst, ob Singen ein Hobby ist, das zu dir passt? Die eigene Singstimme auszuprobieren und regelmäßig zu gebrauchen hat in der Tat viele Vorteile für dich.</p>
<p>Welche? Warum macht nun Singen glücklich?</p>
<h2>1. Dich bei deinem Hobby Singen selbst ausdrücken und Gefühle in die Musik legen</h2>
<p>Die Stimme ist das Instrument, mit dem du dich am besten selbst ausdrücken kannst. In kein anderes Musikinstrument kannst du so viel Gefühl legen wie in deine Stimme.</p>
<p>Mit dem Tonumfang eines Klavieres wirst du zwar nicht mithalten können. Dafür kann dein Gesang energisch, neckisch, leidend, säuselnd, leidenschaftlich oder fröhlich sein. Das muss erst einmal jemand auf einem Klavier in gleicher Weise nachmachen! Deine Stimme ist unverwechselbar und einmalig. Drücke dich und deine <a href="https://musikbegeisterung.de/gefuehle-musizieren/">Gefühle</a> durch Singen aus!</p>
<h2>2. Dich selbst besser kennenlernen beim Singen mit deiner Stimme</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/stimme-singen/kennenlernen-handschlag.jpg" alt="Warum singen? Vorteile des Hobbys Singen." width="355" height="266">Der Stimmapparat ist ein Teil deines Körpers. Wenn du ihn zum Sprechen verwendest, nutzt du aber nur einen kleinen Teil von dem, was er kann. Im Alltag sprechen wir, um uns zu verständigen. Die wenigsten achten bewusst auf ihre Stimme. Entdecke deine Stimme neu durch Singen!</p>
<p>Wenn du singst, achtest du ganz bewusst auf die Klangfarbe deiner Stimme, auf hohe oder tiefe Töne. Auf Fröhlichkeit oder Wut in deinem Ausdruck. Es wird dich faszinieren. Du wirst entdecken, was du mit deiner Stimme aus dem Inneren deines Körpers herausholen kannst!</p>
<h2>3. Mit Singen Wut galant ablassen</h2>
<p>Gerade weil es heute zum guten Ton gehört, immer ruhig und sachlich zu bleiben, sind wir es gar nicht mehr gewohnt, mehr aus unserer Stimme herauszuholen. Wenn du singst, kannst du Wut ablassen.</p>
<p>Du schreist niemanden an und verletzt so auch niemanden. Du tust nichts, was du später bereust. Und du musst dich auch nicht entschuldigen. Du singst einfach mit voller Kraft. Dafür brauchst du nur noch den <a href="https://musikbegeisterung.de/instrument-musik-finden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">passenden Song</a>. Durch Singen kannst du dich sehr gut abreagieren!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/stimme-singen/singen-wut-ablassen.jpg" alt="Singen ist ein Hobby zum Abreagieren, Möwe" width="677" height="451"></p>
<h2>4. Durch Singen entspannen und abschalten</h2>
<p>Wenn du singst, tauchst du ein in eine andere Welt. Du schaltest ab und lässt alle Sorgen und Probleme deines Alltags zurück. Es zählt nur der Moment, in dem du die Töne formst und dir zuhörst. Singen trägt zum Wohlbefinden bei und befreit dich von Hektik und Stress.</p>
<h2>5. Durch Singen etwas ganz Persönliches erleben</h2>
<p>Deine Stimme, das bist du. Singen ist etwas ganz Persönliches. Wenn du auf einem Musikinstrument spielst, ist immer noch das Instrument zwischen dir und der Musik, die du nach außen bringst. Je besser du spielen kannst, desto mehr wirst du eins mit deinem Instrument und desto besser kannst du dich über dein Instrument ausdrücken.</p>
<p>Aber eine dünne Maske behältst du immer vor dem Gesicht. Schließlich kommt der Ton aus dem Musikinstrument. Nur indirekt von dir. Von dir veranlasst. Beim Singen gelangen die Töne direkt nach außen. Ganz ohne Maske. Und deswegen umso persönlicher.</p>
<h2>6. Intensive Gefühle durch Singen spüren</h2>
<p>Zum Singen brauchst du keine weiteren Hilfsmittel. Die Töne werden ausschließlich in deinem Körper erzeugt. Ohne Saiten, Bogen, Tasten oder eine wie auch immer gestaltete Röhre.</p>
<p>Singen lässt dich die Musik ganz intensiv erleben. Häufig noch intensiver als mit einem Musikinstrument. Sing dich glücklich! Du merkst, wie dein Körper vibriert und die in dir erzeugten Töne deinen Körper verlassen. Und du hörst deine ganz unverwechselbare Stimme. Außerdem haben Worte in Kombination mit Musik eine große Kraft. Du erlebst oft noch mehr, wenn beides zusammenkommt.</p>
<h2>7. Mit deiner Singstimme Worte ausdrücken und mitfühlen</h2>
<p>Singen verbindet Musik mit Worten und kann dadurch eine ganz konkrete Botschaft ausdrücken. Geschichten über Liebe und Verlust, mahnende und warnende Worte,&nbsp;Situationskomik. Oft raffiniert mit Reimen garniert.</p>
<p>Singen ist eine wunderbare Symbiose aus Text und Musik und lässt uns eine bestimmte Situation mitfühlen. Dieses Gefühl kann auch entstehen, wenn du dir eine Aufnahme anhörst. Wenn du aber selbst singst, wirst du noch viel mehr fühlen.</p>
<h2>8. Singen macht kommunikativer</h2>
<p>Beim Singen übst du, einen Text klar und deutlich auszudrücken. Sicherlich kannst du auch sprechen üben. Aber Singen ist eine ganz besondere zusätzliche Übung für eine bessere Kommunikation. Denn du verwendest hier ganz gezielt viele verschiedene Töne. Und du tust es in einer anderen Lautstärke als beim Sprechen.</p>
<p>Und in einem anderen Tempo. Oder besser: Immer wieder in einem anderen Tempo. Hier warten zusätzliche Herausforderungen auf dich. Und ganz bestimmt mehr Spaß als in einem Sprechkurs.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignnone" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/stimme-singen/kommunikation-verbessern-singen.jpg" alt="Singende Stimme zur Verbesserung der Kommunikation." width="800" height="434"></p>
<p>Am besten ist es, du singst immer wieder deutsche Songs. Und hörst auch immer wieder deutsche Songs (oder Songs in der Sprache, in der du eloquenter werden möchtest). Dadurch verinnerlichst du Redewendungen oder unbekannte Wörter und erweiterst wie von selbst deinen Wortschatz.</p>
<h2>9. Das Hobby Singen macht Mut</h2>
<p>Singen macht mutig. Das wissen schon Kinder. Hast du auch schon einmal gesungen oder gesummt, wenn es irgendwo dunkel und totenstill war?</p>
<p>Wer singt, fühlt sich mutiger. Nicht nur dann, wenn man durch Singen eine unheimliche Stille beseitigt. Wer aus vollem Halse singt, verhält sich nicht kleinlaut, sondern traut sich etwas. Ergreift Dominanz, ohne unfreundlich zu sein. Kann sich leichter durchsetzen. Du erhebst deine Stimme. Und wenn du das beim Singen kannst, kannst du es auch in anderen Situationen. Du bist beim Sprechen und auch allgemein einfach mutiger.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/stimme-singen/mut-singen.jpg" alt="Singen mit der eigenen Stimme macht Mut." width="690" height="460"></p>
<h2>10. Einfacher Zugang zu neuen Songs durch Singen</h2>
<p>Wenn der Geigenbogen nicht dein verlängerter Arm ist, dann wirst du eine Melodie viel leichter nachsingen als nachspielen können.</p>
<p>Hast du meinen Artikel <a href="https://musikbegeisterung.de/nach-gehoer-spielen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Nach Gehör spielen</em></a> gelesen? Hier beschreibe ich die zwei notwendigen Schritte, um auf einem Musikinstrument nach Gehör spielen zu &nbsp;können. Der erste ist: Du musst eine Melodie im Ohr haben. Das heißt, du musst sie singen können.</p>
<p>Beim Singen brauchst du also nur den ersten Schritt bis zum Ergebnis. Der zweite, nämlich die Übertragung auf dein Instrument, fällt für dich weg. Mit deiner Stimme kannst du sehr leicht einen Song nach Gehör nachsingen und dir so neue Songs schnell erarbeiten.</p>
<h2>11. Singen stärkt dein Selbstwertgefühl</h2>
<p>Singen hilft dir, den Fokus auf deinen Körper zu lenken und ihn zu spüren. Du bist achtsam und präsent. Wenn du deine Stimme in deinem Körper spürst, fühlst du dich kraftvoll.</p>
<p>Es hilft dir, die Verbindung zu deinem Körper zu stärken. Dich in deiner Haut wohl zu fühlen und dich selbst zu mögen wie du bist. Du gewinnst an Selbstakzeptanz und stärkst dein Selbstwertgefühl.</p>
<h2>12. Singen im Chor als Gemeinschaftserlebnis</h2>
<p><a href="https://musikbegeisterung.de/hamburg-singt/">Zusammen singen</a> stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Chöre in den verschiedensten Musikrichtungen sind zeitlos beliebt. Oft kannst du ohne große Vorbereitung mitsingen, andere Menschen kennenlernen und ein wunderbares Miteinander von Gleichgesinnten erleben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/stimme-singen/singen-chor-gemeinschaft.jpg" alt="Hobby Singen im Chor stärkt die Gemeinschaft." width="481" height="271"></p>
<h2>13. Warum Singen? Leichter Einstieg!</h2>
<p>Singen oder ein Musikinstrument lernen? In so einige Punkten hat Singen gegenüber dem Lernen eines Instrumentes die Nase vorne. Deutlich wird das bereits ganz zu Beginn.</p>
<p>Kaum jemand fängt beim Singen bei Null an. Prinzipiell ist uns die Tonerzeugung mit unserer Stimme vom Sprechen her bekannt. Viele Menschen sind auch in der Lage, Töne zu treffen und Melodien zu singen.</p>
<p>Sicherlich geht es noch kräftiger, technisch besser, ausdrucksstärker, vielleicht mit einem größeren Tonumfang. Aber die Anfangszeit mit einigen sehr wenigen, teils quietschenden Tönen wird beim Gesang im Vergleich zu so manchem Musikinstrument übersprungen! Es klingt sofort nach Musik und bringt deshalb bereits direkt zu Beginn viel Spaß.</p>
<h2>14. Singen ohne Anschaffungskosten</h2>
<p>Die Kosten für ein Musikinstrument schlagen teilweise in erheblichem Maße zu buche. Vier- oder gar fünfstellige Summen sind für ein gutes Musikinstrument keine Seltenheit. Das lässt viele Anfänger verständlicherweise zögern.</p>
<p>Schließlich bist du dir vielleicht noch gar nicht sicher, ob das gewählte Musikinstrument wirklich zu dir passt. Aber ohne eigenes Instrument geht es in den seltensten Fällen. Und ein zu billiges Instrument verhindert leider oftmals das Entfalten grandioser Musikbegeisterung. Ein echtes Dilemma!</p>
<p>Bei der Stimme hast du dieses Dilemma jedoch nicht! Deine Stimme ist in dir. Ohne weitere Anschaffungskosten. Auch den Aufwand für die Instrumentenauswahl, die Entscheidung für Miete, Kauf oder Mietkauf sparst du dir beim Singen ganz einfach. Sehr praktisch, oder?</p>
<h2>15. Praktischer Vorteil beim Gesang: Die Stimme hast du immer dabei</h2>
<p>Was müssen Musiker sich nicht manchmal abschleppen! Wenn du nicht gerade Querflöte, Klarinette oder Mundharmonika spielst, wird der Transport schnell anstrengend.</p>
<p>Selbst mit einem Altsaxophon hast du bereits einen beachtlichen Koffer zu tragen. Dass ich kein Bariton- oder Basssaxophon habe, macht mich in dieser Hinsicht echt froh. Auch eine Gitarre beschert dir durch ihr Volumen ein größeres Paket auf dem Rücken. Von einem Kontrabass ganz zu schweigen. Pianisten müssen dagegen darauf vertrauen, dass ein Klavier vor Ort ist.</p>
<p>Solche Probleme hast du mit deiner Stimme nicht. Du musst nichts weiter tragen und hast sie trotzdem immer dabei. Genial! Spontan irgendwo mitsingen ist gar kein Problem!</p>
<h2>Sing dich glücklich!</h2>
<p>Also was ist? Redest du noch oder singst du schon? Vielleicht sogar mit eigener <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/">Klavierbegleitung</a>? Oder <a href="https://musikbegeisterung.de/klavier-spielen-singen/">klappt es noch nicht</a> so richtig? Als singender Klavierspieler hast du viele <a href="https://musikbegeisterung.de/vorteile-klavier-singen/">Vorteile, die du hier nachlesen kannst</a>. Oder lass dich von anderen Menschen <a href="https://musikbegeisterung.de/gemeinsam-musik-machen/">beim Singen begleiten</a>! Eines ist jedenfalls sicher: Singen ist ein wunderschönes Hobby und macht glücklich!</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/"><strong>Wie du dich glücklich spielst — Mein wirkungsvollster Tipp!</strong></a><br>
👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/kazoo-kaufen/"><strong>Kazoo — das perfekte Instrument für Sänger!</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/">Warum singen glücklich macht: 15 Vorteile des Hobbys Singen</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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		<title>Instrument üben: Motivation beim Lernen eines Musikinstrumentes</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Sep 2017 11:30:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[als Erwachsener ein Musikinstrument lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Instrument will geübt werden. Die längerfristige Motivation für das Üben eines Instrumentes stellt sich jedoch bei vielen Instrumentenspielern trotz anfänglich großer Motivation nicht ein. Oft liegt das aber nur an einigen rein psychologischen Gründen! Wenn du ein paar einfache Punkte beachtest, steigert sich deine Motivation für dein Instrument wie von selbst! Längerfristige Motivation mit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/">Instrument üben: Motivation beim Lernen eines Musikinstrumentes</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Instrument will geübt werden. Die längerfristige Motivation für das Üben eines Instrumentes stellt sich jedoch bei vielen Instrumentenspielern trotz anfänglich großer Motivation nicht ein. Oft liegt das aber nur an einigen rein psychologischen Gründen! Wenn du ein paar einfache Punkte beachtest, steigert sich deine Motivation für dein Instrument wie von selbst!<br>
<span id="more-1143"></span></p>
<h2>Längerfristige Motivation mit deinem Instrument</h2>
<p>Wenn du ein neues Instrument lernst, merkst du am Anfang sehr deutlich, wie du Fortschritte machst. Es motiviert dich, weiterzumachen. Denn es tut einfach gut, zu wachsen. Die anfangs steile Lernkurve flacht jedoch nach einer gewissen Zeit ab. Und deine Motivation lässt nach. Aber das muss nicht sein! Lies, wie du mit mehr Motivation dein Instrument übst.</p>
<p>Am Anfang spürst du deine Fortschritte von Tag zu Tag. Oder von Woche zu Woche. Und das gibt dir Energie. Doch mit der Zeit flacht deine Lernkurve ab. Du hast nicht mehr das Gefühl, von Woche zu Woche besser zu werden. Und von Tag zu Tag erst recht nicht. Und vielleicht kriegst du auch etwas nicht mehr hin, was du schon einmal konntest.</p>
<p>Was tun viele an diesem Punkt? Aufhören. Sie sagen, ein Instrument lernen ist doch nichts für mich. Ich bin dafür nicht gemacht. Ich stelle mich zu dumm an. Da geht nichts mehr vorwärts. Ich lasse es sein.</p>
<p>Bist du so wie viele Menschen? Nein! Du bist anders. Denn statt an diesem Punkt aufzugeben, liest du meinen Artikel. Gut gemacht! Hier erfährst du, was du tun kannst, wenn du in dieser Situation feststeckst.</p>
<h2>Ein Instrument üben: Was du für mehr Motivation tun kannst</h2>
<p>Sicherlich darfst du mit dem Musikmachen auch aufhören. Aber bitte nicht aus dem Grund, dass deine Lernkurve abflacht! Das wäre sehr schade für dich!</p>
<p>Was kannst du also tun, wenn du demotiviert bist, weil deine Lernkurve abflacht? Das erfährst du jetzt. Im Folgenden habe ich 10 Tipps für dich zusammengestellt, mit denen du neue Motivation und Begeisterung gewinnst.</p>
<h2>1. Motivation für dein Instrument durch Reflexion</h2>
<p>Überlege, was du bis jetzt alles gelernt hast. Lass die Zeit seit dem Beginn mit deinem Instrument Revue passieren und mach dir bewusst, was du am Anfang noch nicht konntest, jetzt aber kannst! Was dir vielleicht vor einem Jahr noch sehr schwer gefallen ist, jetzt aber wie selbstverständlich funktioniert.</p>
<p>Du kannst die Punkte auch schriftlich festhalten. So kannst du dir anhand deiner Liste immer wieder ins Gedächtnis rufen, was du gelernt hast. Lenke den Fokus auf das, was du kannst, und sei dankbar dafür.</p>
<h2>2. Sieh deinen Lernfortschritt nicht als einzige Motivationsquelle</h2>
<p>Wir fühlen uns gut, wenn wir Fortschritte machen. Allerdings sollte deine Motivation, ein Musikinstrument zu lernen, auf mehreren Säulen aufbauen. Mach beispielsweise den Hörgenuss, das Erlebnis der Tonerzeugung, <a href="https://musikbegeisterung.de/meditativ-entspannt-musizieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Entspannung</a> und das Ausleben deiner Kreativität zu weiteren tragenden Säulen!</p>
<p>Wenn dann die Säule des Fortschritts etwas weniger zum Tragen kommt, kannst du mehr Gewicht auf die übrigen Säulen legen. Komm weg vom Gedanken, dass beim Musizieren nur Fortschritte zählen!</p>
<figure style="width: 474px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/motivation-musikinstrument-lernen/motivation-musikinstrument-spielen.jpg" alt="Die Motivation beim Lernen eines Musikinstrumentes baut auf mehreren verschiedenen Säulen auf." width="474" height="397"><figcaption class="wp-caption-text">Die Motivation beim Erlernen eines Musikinstrumentes ist besonders stabil, wenn sie auf mehreren verschiedenen Säulen aufbaut.</figcaption></figure>
<h2>3. Wende dein Können an, spiele schöne Songs oder zeige es anderen</h2>
<p>Nutze deine bisherigen Fortschritte! Verwende dein Können, um dein <a href="https://musikbegeisterung.de/gefuehle-musizieren/">momentanes Gefühl</a> in deiner Musik auszudrücken. Spiele etwas, was dir richtig gut gefällt. Nutze dein Können, um beispielsweise deinen derzeitigen Lieblingssong zu spielen.</p>
<p>Spätestens jetzt ist die Zeit dafür gekommen. Damit schaffst du einen sehr starken Antrieb! Ein richtig guter Song hat virales Potential und katapultiert deine Motivation meilenweit nach vorne! Wie du einen solchen <a href="https://musikbegeisterung.de/instrument-musik-finden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Song findest</a>, erkläre ich dir in einem <a href="https://musikbegeisterung.de/instrument-musik-finden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">anderen Artikel</a>.</p>
<p>Oder vielleicht möchtest du anderen Menschen zeigen, was du gelernt hast und nimmst an einem <a href="https://musikbegeisterung.de/vorspielen-musikinstrument/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vorspiel</a> teil?</p>
<p>Auch lediglich regelmäßiger Musikunterricht kann ein großer Ansporn sein. Dadurch hast du immer einen Termin, auf den du hinarbeiten kannst. Deine Fortschritte kannst du deinem Musiklehrer präsentieren, was dir ein Ziel gibt und dich motiviert.</p>
<h2>4. Spiele gemeinsam mit anderen</h2>
<p>Eine tolle Gelegenheit für neue Motivation ist außerdem das <a href="https://musikbegeisterung.de/gemeinsam-musik-machen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Musizieren zusammen mit anderen Menschen</a>. Spontane Jam Sessions, Bandprojekte oder eine einfache Verabredung mit einem Musikerfreund. Und dabei möchtest du dich höchstwahrscheinlich ungern abgehängt fühlen. Durchaus verständlich.</p>
<p>Was machst du also wie selbstverständlich? Üben! Und zwar mit großer Motivation, weil du ein ganz konkretes Ziel hast, das dir wichtig ist. Organisiere dir musikalische Treffen, denen du mit Begeisterung entgegenfieberst! Und du wirst sehen, wie es dich beim Üben deines Instrumentes beflügelt.</p>
<h2>5. Mehr Motivation beim Üben durch Austausch mit Gleichgesinnten</h2>
<p>Wenn dein Familien- und Freundeskreis nur aus Nichtmusikern besteht, brauchst du eine große Eigenmotivation. Nicht bei jedem ist diese aber ausreichend ausgeprägt. Das muss sie jedoch auch nicht unbedingt sein. Warum? Ich erkläre es dir.</p>
<p>Wie verhält es sich mit Nichtmusikern? Sie verstehen nicht, welche Ziele du mit deinem Instrument beim Üben verfolgst. Sie können auch schwer nachvollziehen, warum dir das Musizieren wichtig ist und was es dir gibt. Zuzüglich zum allgemeinen Desinteresse hörst du womöglich auch noch, dass du störst, zu laut bist und immer das gleiche langweilige Stück spielst. Für deine Begeisterung und musikalische Entfaltung ist das wahrlich kontraproduktiv.</p>
<p>Ganz anders sieht es aus, wenn du Musikerfreunde hast, mit denen du fachsimpeln und deine Begeisterung teilen kannst. Die dich inspirieren und die du inspirieren kannst. Du brauchst Menschen, die genauso verrückt musikbegeistert sind wie du!</p>
<p>Nachdem du auf <a href="https://musikbegeisterung.de/">Musikbegeisterung</a> gelandet bist, hast du bei diesem Punkt aber sogar schon den ersten Schritt getan! Denn auch durch das Lesen meiner Artikel erfährst du Unterstützung, die deiner Begeisterung und Motivation guttut.</p>
<p>Du bist herzlich eingeladen, immer wieder auf meinem <a href="https://musikbegeisterung.de/">Blog</a> vorbeizuschauen und dir Inspiration und Tipps zu holen. Darüber hinaus hilft es oft auch schon, sich einfach verstanden zu fühlen.</p>
<h2>6. Verurteile dich nicht, wenn du seltener spielst</h2>
<p>Es ist völlig okay, wenn du nicht mehr so viel Lust wie am Anfang hast. Verurteile dich nicht dafür! Unsere Interessen wollen wir nicht zu jeder Zeit gleich intensiv ausleben. Und das Schöne ist: Als Hobbymusiker darfst du dir solche Schwankungen gönnen!</p>
<p>Du darfst eine Pause machen. Es kann gut sein, dass du nach einer Pause wieder umso mehr Lust hast. Und du kannst auch ein Musikinstrument lernen und <a href="https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/">Spaß</a> dabei haben, wenn du weniger übst. Auch wenn dir viele Menschen etwas anderes sagen.</p>
<p>Mach es in deinem eigenen Tempo! Wenn du dich dazu zwingst, weiter so viel wie bisher zu üben, wirst du langfristig keine <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freude</a> mehr daran haben.</p>
<h2>7. Belohne dich nach dem Üben mit deinem Instrument</h2>
<p>Teile deine Spielzeit auf in konzentriertes Üben und entspanntes Zum-Spaß-Spielen. Gib deinem Ehrgeiz Raum und übe, beiß dich durch ein neues Stück durch!</p>
<p>Und belohne dich im Anschluss daran, indem du etwas spielst, was du gut beherrschst und genießen kannst. So endet deine Spielzeit immer mit einem positiven Gefühl. Und das motiviert dich, dein Instrument bald wieder in die Hand zu nehmen.</p>
<p>Du schaffst dir damit einen Kreislauf mit positivem Verstärkungseffekt. Du bist motiviert, Fortschritte zu machen, und hast Spaß beim Spielen.</p>
<figure style="width: 590px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/motivation-musikinstrument-lernen/motivation-spielzeit-aufteilen.jpg" alt="Motivation beim Lernen eines Instrumentes durch entspanntes Spielen nach dem Üben." width="590" height="364"><figcaption class="wp-caption-text">Positive Rückkopplung beim Lernen eines Musikinstrumentes durch Aufteilen der Spielzeit in konzentriertes Üben und entspanntes Spielen.</figcaption></figure>
<h2>8. Richte feste Routinen beim Üben mit deinem Instrument ein, wenn dir Struktur hilft</h2>
<p>Vielen Menschen hilft eine Struktur im Tages- oder Wochenablauf. Wenn du dich auch dazu zählst, dann integriere dein Spielen in deinen Tag so wie andere regelmäßige Dinge, sei es Frühstücken oder Zähneputzen. Du könntest dir beispielsweise immer nach dem Abendessen eine viertel bis halbe Stunde fest für das Musizieren einplanen. Oder nimm dir das Musikmachen für bestimmte Wochentage vor.</p>
<p>Diese Methode ist jedoch auch nicht für alle Menschen geeignet. Wer sich von zu viel Routinen eher eingeengt fühlt, sollte lieber die Finger davon lassen. Wie ist es bei dir?</p>
<h2>9. Halte dein Instrument und die Noten griffbereit</h2>
<p>Wenn du dein Musikinstrument jedes Mal erst vom Dachboden holen oder aus der hintersten Schrankecke hervorkramen musst, erschaffst du dir damit eine nicht zu verachtende Hemmschwelle. Räume dein Musikinstrument nicht zu weit weg!</p>
<p>Lass es am besten in Sichtweite und zwar so, dass du nach möglichst wenig Handgriffen losspielen kannst. Klar, Blasinstrumente musst du auseinanderbauen und putzen. Aber eine Gitarre musst du nach dem Spielen nicht unbedingt wieder wegpacken. Am besten hast du auch deine Noten griffbereit oder lässt sie gleich am Notenständer stehen. So kannst du ohne große Vorbereitung sofort loslegen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/motivation-musikinstrument-lernen/gitarre-zimmer-griffbereit.jpg" alt="Gitarre steht griffbereit und motivierend im Zimmer." width="600" height="338"></p>
<h2>10. Wähle deine Stücke bewusst aus, denn das motiviert dich!</h2>
<p>Vielleicht spielst du schon viel zu lange das gleiche Stück? Du brauchst immer wieder etwas <a href="https://musikbegeisterung.de/instrument-musik-finden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Neues</a>! Wenn du ein Stück zu oft spielst, kannst du es irgendwann nicht mehr hören. Es lohnt sich außerdem sehr, neue Stücke bewusst und gezielt auszuwählen. Schließlich verbringst du womöglich mehrere Wochen oder sogar Monate damit!</p>
<p>Wenn du Musikunterricht hast, dann lass dir von deinem Musiklehrer verschiedene Stücke vorschlagen und vorspielen. Und such dir dann heraus, was dir am besten gefällt! Das hat meinem Klavierspiel jedenfalls einen riesigen Motivationsschub gegeben.</p>
<p>Vielleicht ist auch mein Noten-E-Book <a href="https://musikbegeisterung.de/notenbuch-gefuehle/"><em>Gefühle durch eigene Musik ausdrücken</em></a> etwas für dich! Höre einfach mal rein!</p>
<h2>Zusammenfassung: Mehr Motivation beim Üben eines Instruments</h2>
<p>Mach dir bewusst, was du bisher gelernt hast. Es wird eine ganze Menge sein! Auch wenn du Stücke wieder verlernst, die du schon einmal konntest, ist das <a href="https://musikbegeisterung.de/verlernen-musizieren/">kein Grund für Frustration</a>. Sei dankbar für das, was du kannst, und wende dein Können an, um das zu spielen, was dir richtig gut gefällt. Gute Stücke sind ein sehr großer Antrieb für dein Spiel!</p>
<p>Wenn deine Fortschritte dir nicht mehr so viel Motivation geben, dann schätze die anderen Vorteile deines Musizierens. Genieße deine Musik, das Spielerlebnis, das Kreativsein und die Entspannung! Für dich ist spätestens jetzt die Zeit gekommen, um neben dem konzentrierten Üben auch das Spielen zum ausschließlichen Genießen zu integrieren.</p>
<p>Wenn also deine Lernkurve abflacht, lass dich nicht demotivieren, sondern schätze das, was du dir erarbeitet hast! Es lohnt sich sehr, an diesem Punkt weiterzumachen! Für dich ergeben sich mit deinem Musikinstrument <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">viele neue Möglichkeiten</a>. Und du wirst daran weiter wachsen! Wenn du noch mehr Motivation brauchst, dann empfehle ich dir <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">diesen Artikel</a>.</p>
<p>Wie ist es dir beim Abflachen deiner Lernkurve gegangen? Was hat dir geholfen? Berichte von deinen Erfahrungen im Kommentar! Und teile diesen Artikel auf Facebook, wenn du die Motivation für das Lernen eines Musikinstrumentes an andere Menschen weitergeben möchtest!</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/"><strong>Mit den richtigen Zielen zu mehr Freude und Erfolg beim Musizieren</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/">Instrument üben: Motivation beim Lernen eines Musikinstrumentes</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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		<title>Meditatives Musizieren: Entspanne dich!</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/meditativ-entspannt-musizieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jul 2017 13:52:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[entspannen]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Meditativ Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Noten lesen]]></category>
		<category><![CDATA[ohne Noten]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ganz bei einer Sache sein, mit allen Sinnen. Stressfrei. Alle Alltagsprobleme sind in diesem Moment unwichtig. Wenn du meditierst, konzentrierst du dich auf dich und deinen Körper. Auf das Fühlen im Moment. Du kommst zur Ruhe und machst dich frei von Gedanken. Findest zu dir selbst. Entspannung! Aber was hat Meditieren mit Musizieren zu tun? [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/meditativ-entspannt-musizieren/">Meditatives Musizieren: Entspanne dich!</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz bei einer Sache sein, mit allen Sinnen. Stressfrei. Alle Alltagsprobleme sind in diesem Moment unwichtig. Wenn du meditierst, konzentrierst du dich auf dich und deinen Körper. Auf das Fühlen im Moment. Du kommst zur Ruhe und machst dich frei von Gedanken. Findest zu dir selbst. Entspannung! Aber was hat Meditieren mit Musizieren zu tun?</p>
<p><span id="more-683"></span></p>
<p>Das war mir lange nicht bewusst. Aber vor kurzem habe ich eine Bekannte getroffen, die mit etwa 50 Jahren mit dem Klavierspiel begonnen hat. Sie hat zu mir gesagt, das Klavierspielen sei für sie richtig meditativ, das tue ihr gut.</p>
<p>Nach dem Gespräch habe ich mir gedacht, sie hat Recht! Das habe ich auch schon so empfunden. Ich habe dieses positive Gefühl, durch das Spielen zur Ruhe zu kommen, nur noch nie mit dem Begriff meditativ bezeichnet. Musizieren ist ein gutes Mittel gegen Stress!</p>
<p>Leider empfinden viele beim Spielen eines Instrumentes immer nur ANspannung statt ENTspannung. Aber es geht auch anders. Du kannst auch meditativ musizieren. In diesem Artikel zeige ich dir, was das bedeutet und wie auch du das schaffst. Wie du dich durch Musizieren entspannen kannst.</p>
<h2>Durch entspanntes Musizieren zur Ruhe kommen</h2>
<p>Mach die Tür hinter dir zu. Nimm dir ein Stück, das du gut kannst. Oder eine schöne leichte Akkordfolge. Je nachdem, welcher Typ du bist.</p>
<p>Konzentriere dich ganz auf deine Musik. Fehler sind dir egal. Deine volle Aufmerksamkeit ist bei dem, was du spielst. Wie du es spielst. Was du hörst und dabei empfindest.</p>
<p>Vielleicht auch bei deinen Fingerbewegungen. Und bei Blasinstrumenten bei deinem Atem und dem Luftstrom, der deine Töne erzeugt und beeinflusst.</p>
<p>Du bist ganz im Moment. Befreist dich von Gedanken. Kommst zur Ruhe durch dein Spiel. Du schaltest ab von deinem Alltag und begibst dich auf deine ganz persönliche musikalische Reise. Du bist mit allen deinen Sinnen im Hier und Jetzt. Stress verfliegt. Und entspannst dich.</p>
<h2>Auswahl von Noten</h2>
<p>Nicht jeden berührt ein Stück gleichermaßen. Oder nicht an jedem Tag. Wichtig ist, dass du dich selbst beobachtest und kennenlernst.</p>
<p>Oft eignen sich beruhigende Stücke mit einem gleichmäßigen Rhythmus besonders gut für meditatives Musizieren. Du hörst die Musik regelrecht plätschern wie ein gemächlich fließender Bach. Leicht melancholisch, aber insgesamt doch optimistisch.</p>
<p>Vielleicht wäre das auch etwas für dich? Klavierspielern kann ich dafür die Notenbücher <a href="https://amzn.to/47WTZhh" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><em><strong>Piano Balance </strong></em>(* bei Amazon)</a> von Hans-Günter Heumann und <a href="https://amzn.to/42HIjLK" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><em><strong>Easy Pop Preludes </strong></em>(* bei Amazon)</a> von Daniel Hellbach empfehlen. Beide Bücher sind einfach arrangiert und mit CD, durch die du leicht deine persönlichen Favoriten findest.</p>
<p>Wunderschön meditativ sind auch die Kompositionen von <a href="https://www.stretta-music.de/author-giovanni-allevi?afl=f5726b190f445a270e8431d78e87fc42">Giovanni Allevi (*)</a>, z. B. im Buch <a href="https://www.stretta-music.de/allevi-joy-nr-690307.html?afl=f5726b190f445a270e8431d78e87fc42"><em><strong>Joy</strong></em> (*)</a>. Diese sind etwas schwerer zu spielen, als die beiden zuerst genannten Notenbücher. Aber keine Sorge, es muss ja nicht das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=qjnOAFTP-HQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Originaltempo</a> sein! Du kannst die Stücke ruhig auch deutlich (!) langsamer spielen.</p>
<p>Oder vielleicht magst du lieber improvisieren? Eine <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Akkordfolge nach dem Schema I‑VI-IV‑V</a>, d.&nbsp;h. z.&nbsp;B. in C‑Dur: C‑Am-F‑G, eignet sich beispielsweise sehr schön für meditative Melodien.</p>
<h2>Wenn es nicht gleich klappt</h2>
<p>Dieses entspannende Gefühl kannst du nicht auf Knopfdruck herbeizaubern. Genauso wenig wie du nicht automatisch meditierst, wenn du einen Schneidersitz einnimmst. Aber sobald du dich durch dein Musizieren nur ein bisschen entspannter als zuvor fühlst, hast du etwas gewonnen!</p>
<p>Folgende Punkte kannst du optimieren, um leichter in ein meditatives Musizieren zu finden:</p>
<div class="wp_aufzaehl_box">
<ul>
<li>Spiele etwas, was dir leicht fällt.</li>
<li>Überlege, bei welcher Art von Musik du am besten entspannen kannst.</li>
<li>Probiere aus, ob beruhigend „plätschernde“ Stücke etwas für dich sind.</li>
<li>Erzwinge nichts. Wenn du anfängst zu spielen und eigentlich eher den Drang verspürst, dich in ein neues Stück einzuarbeiten, dann mach das!</li>
<li>Sage dir ganz bewusst, dass es nicht schlimm ist, wenn du etwas falsch spielst.</li>
<li>Dir ist auch egal was evtl. mithörende Familienmitglieder oder Nachbarn denken!</li>
<li>Denke nicht so viel. Fang einfach an und lass dich darauf ein.</li>
<li>Wertschätze entspanntes Musizieren. Sieh es als Erfolg. Es ist eine Investition in dich. In dein Wohlbefinden.</li>
</ul>
</div>
<h2>Meditatives, entspanntes Musizieren ist ein Erfolg</h2>
<p>Immer höher, immer weiter. Das ist in unserer Gesellschaft sehr präsent. Sicherlich wollen wir uns weiterentwickeln. Erfolgserlebnisse tun uns gut. Geben uns Energie und Motivation. Aber oft ist unsere Definition von Erfolg sehr einfältig und tut uns nicht gut. Höchste Zeit also, dass du Erfolg für dich vielfältiger definierst!</p>
<p>Dazu zwei Beispiele:</p>
<p>Der eine Klavierspieler kann die kompliziertesten Stücke spielen, mit Läufen in rasantem Tempo. Hat bei Jugend musiziert gewonnen. Als Erwachsener hört er auf zu spielen. Er verbindet Klavierspielen mit harter Arbeit. Ohne Anerkennung durch Wettbewerbserfolge wertlos. Um das Niveau zu halten, dafür bräuchte er so viel Zeit, die er nun nicht mehr hat. Oder nicht investieren will, weil er sich entspannenderen Dingen widmen möchte.</p>
<p>Und dann gibt es Menschen wie meine Bekannte. Sie haben erst als Erwachsene angefangen. Haben keine Wettbewerbserfolge vorzuweisen. Können keine komplizierten Stücke spielen. Keine schnellen Läufe auf die Klaviatur bringen. Sie spielen und genießen. Sie empfinden Musizieren als Meditation. Kommen zur Ruhe. Schalten ab und entspannen. Tun sich damit selbst etwas Gutes.</p>
<p>Wer ist nun erfolgreicher? Was ist deine Meinung?</p>
<p>Tja, nach dem reinen Können am Klavier hat der erste Klavierspieler größere Erfolge vorzuweisen. Trotzdem hat meiner Meinung nach derjenige viel mehr gewonnen, der vielleicht objektiv betrachtet schlechter spielt, aber es genießen kann. Sich dabei entspannt.</p>
<h2>Musizieren gegen Stress</h2>
<p>Falls du bisher nur das objektive Können als Erfolg gesehen hast: Denke einmal darüber nach, ob es sich nicht auch für dich lohnt, entspanntes und genussvolles Spielen deines Musikinstrumentes als Erfolg zu sehen. Tu dir selbst Gutes! Drücke dein <a href="https://musikbegeisterung.de/gefuehle-musizieren/">momentanes Gefühl</a> in deiner Musik aus! Und nutze das Musizieren, um dich von Stress zu befreien.</p>
<p>Nimm dir Zeit für entspanntes Musikmachen! Ich wünsche dir viele meditative Momente mit deinem Musikinstrument!</p>
<h2>Lies hier weiter</h2>
<p>Worauf es zusätzlich ankommt, wenn du <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/">langfristige Freude</a> beim Erlernen eines Musikinstrumentes entwickeln möchtest, erfährst du <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/">hier</a>. Achte auch auf deine <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">eigene Einstellung</a> zum Musizieren und lass dir <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">auf keinen Fall davon den Spaß verderben</a>!</p>
<p>Wer sich auch für Entspannungstechniken ohne Musikinstrument interessiert, der findet übrigens beim <a href="http://www.gluecksdetektiv.de/entspannungstechniken/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Glücksdetektiv</a> einen schönen Artikel dazu. Über deine Erfahrungen mit meditativem Musizieren freue ich mich im Kommentar oder auf Facebook!</p>
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		<title>Ein Instrument lernen: So hast du Freude am Musizieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jun 2017 15:32:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps fürs Musikmachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn das Spielen eines Musikinstrumentes dein Hobby sein soll, dann soll es dir in erster Linie Spaß machen. Allerdings kannst du dich dabei auch leicht in irgendwelche Ziele verstricken. In diesem Artikel gebe ich dir Impulse, wie du beim Erlernen eines Musikinstrumentes nachhaltig (mehr) Freude entwickeln kannst. Nur wer mit Freude musiziert, bleibt längerfristig dabei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/">Ein Instrument lernen: So hast du Freude am Musizieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn das Spielen eines Musikinstrumentes dein Hobby sein soll, dann soll es dir in erster Linie Spaß machen. Allerdings kannst du dich dabei auch leicht in irgendwelche Ziele verstricken. In diesem Artikel gebe ich dir Impulse, wie du beim Erlernen eines Musikinstrumentes nachhaltig (mehr) Freude entwickeln kannst. <span id="more-7"></span>Nur wer mit Freude musiziert, bleibt längerfristig dabei und hat Erfolg!</p>
<h2>Freude am Musizieren als Erwachsener</h2>
<p>Dass ein Hobby Spaß machen soll, klingt eigentlich völlig logisch und selbstverständlich. Aber ich möchte das trotzdem immer wieder betonen, weil das Erlernen eines Musikinstrumentes — egal ob Klavier, Gitarre, Geige oder Trompete — doch ein vielschichtiges und anspruchsvolles Hobby ist. Übermäßiger Ehrgeiz — insbesondere bei Erwachsenen — kann die Freude daran schnell trüben.</p>
<p>Was kannst du tun, um mit Leichtigkeit und Freude zu musizieren? Das erfährst du jetzt!</p>
<h2>Musiziere mit Freude am Weg zum Ziel!</h2>
<p>Es ist ein völlig berechtigter Wunsch, dass du dich mit deinem Musikinstrument weiterentwickeln möchtest.</p>
<p>Und dass du dir dafür <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">Ziele</a> setzt.</p>
<p>Wirklich Spaß wirst du insbesondere als Anfänger aber nur dann haben, wenn du Freude am Weg zu deinem Ziel hast. Also Freude am Ausprobieren und daran, an deinen Aufgaben zu wachsen. Freude im Augenblick, im Hier und Jetzt. Genau diese Freude ist für eine längerfristige Begeisterung ganz entscheidend. Denn sonst siehst du die Freude immer nur in der Zukunft, aber gegenwärtig erlebst du sie nicht.</p>
<p>Welches Ziel du mit deinem Musikinstrument auch immer verfolgst, genieße den Weg dorthin. Sieh diesen Weg nicht als lästiges Üben!</p>
<p>Nehmen wir an, dein <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">Etappenziel</a> ist es, ein Stück mit vier Kreuzen zu spielen. Bisher hast du aber nur Stücke mit einem oder zwei Kreuzen gespielt. Dann freue dich nicht nur darauf, das Stück bald mit all den Vorzeichen zu beherrschen, sondern erfreue dich an der Herausforderung, jedes Mal wenn du eine Note als g oder d geschrieben siehst, ein gis bzw. dis zu spielen.</p>
<p>Du wirst viel mehr Spaß haben, wenn du dich AN etwas erfreust und nicht immer nur AUF etwas.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/musikinstrumente/klavier-lernen-ziele.jpg" alt="Instrument lernen: Der Weg ist das Ziel am Klavier" width="600" height="400"></p>
<h2>Genieße beim Erlernen eines Musikinstrumentes den Prozess deines Fortschritts!</h2>
<p>Das Erlernen eines Musikinstrumentes ist ein Prozess. Er fordert und fördert deine Motorik, Koordination, deine Musikalität und Kreativität. Und gerade am Anfang wirst du ganz deutlich merken, wie sich diese Fähigkeiten bei dir entwickeln.</p>
<p>Das ist ein sehr spannender Prozess und wenn du dich darauf einlässt und gerade an diesem Prozess Freude hast, dann wirst du am Musikmachen Spaß haben. Du wirst entspannt und auf spielerische Art und Weise Fortschritte machen und Erfolge sehen.</p>
<p>Ja, spielerisch im doppelten Sinne!</p>
<h2>Achte beim Lernen eines Instrumentes auf deine Songauswahl!</h2>
<p>Welches Stück oder welchen Song du spielst, beeinflusst deine Freude am Musizieren immens. Musik, die dir nur mäßig gefällt, entlockt dir auch nur mäßigen Enthusiasmus beim Musizieren. Das geht auf jeden Fall besser!</p>
<p>Spiele genau die Musik, die dir richtig gut gefällt. Du brauchst Stücke, die dich tief berühren. Songs, die dich begeistern. Diese für dich persönlich zu finden, erfordert sicherlich etwas Mühe. Aber es lohnt sich sehr, sich diese Mühe zu machen!</p>
<p>Wenn du Musikunterricht hast, bringe dein Lieblingsstück mit. Oder lass dir von deinem Musiklehrer eine Auswahl an Stücken vorspielen. Und suche dir dann raus, was dir am allerbesten gefällt.</p>
<h2>Höre deiner Musik zu und genieße sie!</h2>
<p>Du darfst und sollst die von dir gespielte Musik nach deinem Geschmack gestalten und genießen. Höre dir selbst zu und genieße deine persönliche Livemusik! Sonst könntest du auch Computerschreiben nach dem 10-Finger-System lernen. An Stelle von Klavier.</p>
<p>Manchmal gerät das Zuhören und Genießen in Vergessenheit, wenn du dich sehr darauf konzentrieren musst, die richtigen Tasten oder Griffe zu finden, den aufgeschriebenen Rhythmus richtig wiederzugeben und zusätzliche Gestaltungshinweise wie crescendo, legato oder ritardando zu beachten. Am Anfang ist das ganz schön viel auf einmal!</p>
<p>Und dann soll ich auch noch freie Kapazitäten haben, um zuzuhören und das ganze so entspannt, dass ich die Musik auch wirklich genießen kann?</p>
<p>Ja, unbedingt! Aber wie? Deine Kapazitäten sind zwar begrenzt, aber du kannst den Fokus verändern.</p>
<p>Du teilst beim Spielen deine Aufmerksamkeit zwischen dem richtigen Lesen des Notentextes, der musikalischen Gestaltung und dem Zuhören auf. Jedem dieser Bereiche kannst du immer wieder einen unterschiedlich großen Anteil deiner Aufmerksamkeit schenken. So kannst du auch bewusst deinen Fokus auf die musikalische Gestaltung oder das Zuhören legen und den richtigen Notentext in den Hintergrund stellen.</p>
<p>Mein Orgellehrer hat mir den Tipp gegeben, neben den ganzen Übeversionen mit primärer Aufmerksamkeit auf den Notentext schon während des Übeprozesses (nicht erst am Ende, wenn das Stück fertig ist!) immer wieder eine Version zum Genießen zu spielen.</p>
<p>Diesen Tipp gebe ich an dieser Stelle gerne an dich weiter, denn so verhinderst du gerade bei komplizierten Stücken demotivierende Durststrecken. Denke daran, deinen Durst nach Musikgenuss unbedingt rechtzeitig zu stillen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/musikinstrumente/musikinstrument-lernen-freude-zuhoeren.jpg" alt="Musikinstrument lernen mit Zielen und Freude: Höre dir zu!" width="600" height="400"></p>
<h2>Freude am Musizieren mit Noten oder durch Improvisieren?</h2>
<p>Finde heraus, welche Art des Musizierens dir gefällt! Musizieren ist äußerst vielfältig. Du kannst nach Noten spielen. Dir ein Stück bis ins letzte Detail wundervoller musikalischer Nuancen erarbeiten. Oder du brauchst öfter mal was Neues und spielst verschiedene Stücke einfach <a href="https://musikbegeisterung.de/noten-vom-blatt-spielen/">vom Blatt</a>. Vielleicht liegt dir auch mehr das Spielen <a href="https://musikbegeisterung.de/nach-gehoer-spielen/">nach Gehör</a> oder das <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/">Improvisieren</a>, um in der Musik aufzugehen?</p>
<p>Es lohnt sich, die verschiedenen Arten des Musikmachens auszuprobieren, um herauszufinden, was dir Spaß macht! Vielleicht ist es alles im Wechsel. Oder womöglich hast du doch einen Favoriten? Deine Freude am Musizieren fördert es ungemein, wenn du die Möglichkeiten und deine Bedürfnisse kennst. Nicht, dass du am Ende jahrelang nur nach Noten spielst, doch <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/">Improvisieren</a> macht dir noch viel mehr Spaß!</p>
<h2>Mach dir bewusst, was das Musizieren dir Schönes gibt!</h2>
<p>Oft machen wir uns eher bewusst, wie sehr uns etwas anstrengt oder Geduld abverlangt. Doch wir sollten auch immer wieder daran denken, was wir an einer Sache schätzen und genießen!</p>
<p>Was macht uns Freude beim Musizieren? Warum tut uns das Musikmachen gut? Wir haben es hier schließlich eher mit einem Marathon statt mit einem Sprint zu tun. Das Musikmachen verlangt in der Tat so einiges an Geduld. Viele Früchte beim Üben eines Musikinstrumentes kannst du erst Jahre später ernten!</p>
<p>Deshalb ist ein Blick auf die Vorteile und Erfolge, egal ob groß oder klein, immens wichtig. Musikgenuss, Entspannung, die Chance zur Weiterentwicklung, motorische Fortschritte, neue Erkenntnisse, Kreativsein. Was gibt dir persönlich das Musikmachen?</p>
<p>Mach dir immer wieder bewusst, WARUM du dein Instrument spielst und warum du es noch besser können möchtest. Dann weißt du auch, warum es sich lohnt, die eine oder andere Sache geduldig zu wiederholen und zu üben. Das WARUM ist einer der stärksten Antriebe überhaupt und eine fast unerschöpfliche Quelle für Elan und Freude am Musizieren.</p>
<h2>Mehr Freude am Musizieren durch weniger Druck!</h2>
<p>Jeden Tag mindestens eine halbe Stunde üben. Das ist die Empfehlung vieler Musiklehrer. Ja, es macht natürlich Sinn, beim Erlernen eines Musikinstrumentes dranzubleiben. Vielleicht hast du auch so viel Enthusiasmus, dass du dich jeden Tag schon morgens darauf freust.</p>
<p>Aber auch, wenn der Elan für dein Musikinstrument nicht ganz so stark ausgeprägt ist, brauchst du es nicht gleich in der Ecke verstauben lassen oder gar verkaufen. Übe lieber so, wie es dir guttut.</p>
<p>Kein Hobby soll dich in irgendeiner Weise einschnüren. Ganz im Gegenteil. Passe das Musizieren deinen Bedürfnissen an und integriere es so in dein Leben, dass es dir Spaß bringt und dein Leben auf Dauer bereichert. Du bist Hobbymusiker und musst auf keiner Bühne der Welt Glanzleistungen abliefern, sieh das ruhig als Privileg!</p>
<h2>Tausche dich mit anderen Musikern aus!</h2>
<p>Mit Gleichgesinnten die eigene Begeisterung teilen. So banal und doch so wertvoll! Gegenseitige Wertschätzung, ein wohlwollendes Gemeinschaftsgefühl und musikalische Inspiration lassen dich als Mensch und Musiker wachsen. Vielleicht hast du zusammen mit anderen Musikern viel mehr Freude am Musizieren als alleine?</p>
<p>Es gibt viele Möglichkeiten, mit anderen <a href="https://musikbegeisterung.de/gemeinsam-musik-machen/">zusammen zu musizieren</a>. Ob in einem Orchester, einer Band, einem Musikschulensemble, bei einer Jam Session oder im Rahmen einer musikalischen Privatverabredung. Gemeinsame Treffen und Musikprojekte können maßgeblich zu deiner Freude und Begeisterung am Musizieren beitragen!</p>
<h2>Ohne Lernziel auf deinem Musikinstrument spielen</h2>
<p>Egal, wo du mit deinem Musikinstrument stehst, nimm dir immer wieder Zeit, etwas zu spielen, ohne irgendein Lernziel im Kopf zu haben.</p>
<p>Nur weil es dir gefällt! Drücke dein <a href="https://musikbegeisterung.de/gefuehle-musizieren/">momentanes Gefühl</a> in deiner Musik aus!</p>
<p>Genieße die erklingende Musik, deine Gestaltungsfreiheit und ‑hoheit und deine Beteiligung an der Tonerzeugung. Ob du nun mit dem Bogen über eine Saite streichst, die Luft aus deinem Körper ins Instrument bläst oder mit allen Fingern, die du hast, mal nacheinander, mal gleichzeitig die verschiedenen Tasten drückst: <a href="https://musikbegeisterung.de/meditativ-entspannt-musizieren/">Genieße es</a>, mit verschiedenen Sinnen aktiv zu sein.</p>
<p>Werde dir bewusst, dass genau darin der so wertvolle Unterschied zum Hören einer Aufnahme liegt. Dein aktives Spielerlebnis kann durch das (vermutlich) bessere Endergebnis der Aufnahme nicht wettgemacht werden!</p>
<p>Wie so oft sind es auch beim Erlernen eines Musikinstrumentes nur <a href="https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/">kleine Veränderungen in deiner Herangehensweise</a>, die eine große Wirkung erzielen. Nutze meine Impulse, um herauszufinden, an welcher Stellschraube du bei dir drehen musst!</p>
<h2>Musikinstrument lernen mit 50?</h2>
<p>Aber sicher! Lass dich nicht von deinem Alter abhalten. Auch mit 60, 70 oder 80 lohnt es sich sehr, mit dem Erlernen eines Instrumentes zu beginnen. Musizieren hält den Geist fit, macht Freude und tut einfach gut. Und nachdem du meinen Artikel gelesen hast, weißt du jetzt auch, wie du dir deine Freude langfristig bewahren kannst.</p>
<h2>Du möchtest mit Freude und Gelassenheit ein Instrument lernen?</h2>
<p>Vielleicht hilft es dir auch, intensiver an deiner <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">Einstellung</a> und einer <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/">nachhaltigen Motivation</a> zu arbeiten. Oder vielleicht ist <a href="https://musikbegeisterung.de/meditativ-entspannt-musizieren/">meditativ entspanntes Musizieren</a> etwas für dich? Wenn du noch nicht weißt, welches Instrument du lernen möchtest, dann helfe ich dir <a href="https://musikbegeisterung.de/welches-instrument-passt-zu-mir/">in diesem Artikel</a>.</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/meditativ-entspannt-musizieren/"><strong>Meditativ Musizieren: So entspannst du dich!</strong></a></p>
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		<item>
		<title>Als Erwachsener ein Musikinstrument lernen mit Freude und Leichtigkeit: Überprüfe deine Einstellung!</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2017 12:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[als Erwachsener ein Musikinstrument lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn du als Erwachsener ein Musikinstrument lernen willst, sind die Ansprüche an dich selbst viel höher, als sie es noch im Kindesalter waren. Im Erwachsenenalter trauen viele Menschen es sich nicht mehr zu, ein Instrument zu lernen. Das sollten sie aber! Mit deinen eigenen Zweifeln erschaffst du dir als Erwachsener selbst große Hindernisse, die dich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn du als Erwachsener ein Musikinstrument lernen willst, sind die Ansprüche an dich selbst viel höher, als sie es noch im Kindesalter waren. Im Erwachsenenalter trauen viele Menschen es sich nicht mehr zu, ein Instrument zu lernen. Das sollten sie aber!<span id="more-9952"></span></p>
<p>Mit deinen eigenen Zweifeln erschaffst du dir als Erwachsener selbst große Hindernisse, die dich davon abhalten, am Musikmachen Freude zu haben. Die gute Botschaft ist: Du kannst das ändern!</p>
<p>Wenn du dir dieser Tatsache bewusst bist, kannst du alles, was du dir mit deinen Gedanken in den Weg stellst, beiseite räumen.</p>
<p>Und so kannst du problemlos als Erwachsener ein Musikinstrument lernen und du wirst unabhängig von deinem Können so richtig Spaß haben. Ich werde dir in diesem Artikel erklären, was du dafür tun kannst.</p>
<p>Wenn du noch mehr zu diesem Thema erfahren möchtest, findest du übrigens im <strong><a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/" target="_blank" rel="noopener">zweiten Teil</a></strong> dieser Artikelserie noch mehr Tipps zum gelassenen Musizieren als Erwachsener.</p>
<h2>Als Erwachsener ein Musikinstrument lernen</h2>
<p>Leider ist es oft so, dass wir ungeduldig sind und ein Musikinstrument einfach möglichst schnell beherrschen möchten. Als Vorbild haben wir professionelle Musiker, deren Musik wir eben auch gerne anhören.</p>
<p>Und dann haben wir schnell Gedanken wie „das schaff ich doch sowieso niemals, so gut zu spielen“ und „das ist so ein langer steiniger Weg bis zum Erfolg“. Kennst du das?</p>
<p>Tja, mit großer Wahrscheinlichkeit ist es tatsächlich so, dass du als Hobbymusiker deinen Vorbildern nie das Wasser reichen wirst. Und ja, es ist in der Tat ein längerer Weg, auf dem du mit deinem Musikinstrument gehen kannst, wenn du das möchtest. Ob sich der Weg für dich aber steinig anfühlt oder ob er dir Freude bereitet, hängt von dir selbst und deiner eigenen Einstellung ab.</p>
<p>Wenn du dir zu schnell zu hohe Ziele steckst, fühlst du dich überfordert, enttäuscht und gescheitert, weil es eben nicht so schnell klappt. Du lässt das Musikinstrument in der Ecke stehen oder verkaufst es, bevor du überhaupt entdeckt hast, was es dir alles geben kann.</p>
<p>Oder du malst dir dein Scheitern bereits in Gedanken aus. Dann kommt es nicht einmal so weit, dass du ein Musikinstrument überhaupt in die Ecke stellen kannst. Schade eigentlich!</p>
<p>Hoffentlich läuft es bei dir anders. Jedenfalls wenn du prinzipiell Lust darauf hast, Musik zu machen.</p>
<p>Ohne Frage gibt es viele Menschen, denen das Musizieren einfach keinen Spaß macht. Diejenigen möchte ich hier auch nicht dazu überreden. Vielmehr möchte ich diejenigen ermutigen und inspirieren, die gerne möchten, aber zweifeln und zögern oder aufgeben, bevor sie die Freude am Musikmachen entdeckt haben.</p>
<p>Und nachdem du meinen Text nun schon bis hierhin gelesen hast, gehörst du höchstwahrscheinlich zu den Menschen, die Lust aufs Musikmachen haben!</p>
<h2>Die eigene Einstellung überprüfen</h2>
<p>Deine Einstellung mit der daraus resultierenden Handlungsweise entscheidet maßgeblich darüber, ob du ein und dieselbe Sache entspannt, mit Freude und <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Motivation</a> tust und Erfolg verspürst.</p>
<p>Oder ob du sie als Pflichtprogramm empfindest und nur Misserfolge siehst.</p>
<p>Nehmen wir an, du hast einen Song gespielt, nicht schlecht aber eben auch nicht perfekt.</p>
<p>Einmal denkst du dir, hat wieder nicht richtig geklappt, man bin ich schlecht, und fühlst dich auch so. Vielleicht übst du mit Frust verbissen weiter. Vielleicht legst du dein Instrument weg und hast gar keine Lust es irgendwann einmal wieder in die Hand zu nehmen.</p>
<p>Das andere Mal denkst du dir, läuft ja schon ganz gut und ist echt einfach schön, der Song. Vielleicht spielst du den Song gleich nochmal, weil er so schön ist. Oder du kannst es am nächsten Tag gar nicht erwarten, dein Musikinstrument wieder in die Hand zu nehmen.</p>
<p>Entscheidest du dich für die zuletzt geschilderte Einstellung, wirst du dich ohne Zweifel besser fühlen als mit der ersten. Probiere es aus!</p>
<p>Begib dich doch einfach mal in die Beobachterperspektive. Beobachte dich selbst und deine Gedanken. Denn mit etwas Distanz kannst du dir selbst oft einen besseren Rat geben.</p>
<p>Wichtig ist letztlich, dass du dir bewusst machst, welche Einstellung du hast. Denn nur wenn du sie kennst, kannst du auch aktiv daran arbeiten, sie in eine andere Richtung zu lenken. So kannst du auch als Erwachsener ein Musikinstrument lernen und Spaß dabei haben.</p>
<p>Sei nicht zu kritisch dir selbst gegenüber! Das muss nicht sein. Sonst läufst du in Gefahr, dass dir der Spaß verloren geht.</p>
<h2>Zu hohe Ansprüche an dich selbst tun dir nicht gut</h2>
<p>Mit einem Musikinstrument kannst du durch Üben viel erreichen und es ist auch sehr schön, Fortschritte zu sehen (oder besser zu <em>hören</em>!). Das können dir viele andere Freizeitbeschäftigungen wie fernsehen, ein Buch lesen oder spazieren gehen nicht bieten.</p>
<p>Aber gerade diese Chance kann für dich zum Verhängnis werden, wenn du zu hohe Ansprüche an dich selbst stellst. Für die meisten Hobbymusiker ist ein stark ausgeprägter Perfektionismus nach dem Motto „Alles oder nichts“ keine gute Wahl.</p>
<p>Jemand hat einmal zu mir gesagt: „Ich könnte das Stück nie fehlerfrei auf dem Klavier spielen. Deshalb lass ich es lieber ganz sein.“ Ich rate dir dringend davon ab, so zu denken, denn damit blockierst du dich selbst!</p>
<p>Du solltest auch gut abwägen, ob du <a href="https://musikbegeisterung.de/vorspielen-musikinstrument/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vorspielen möchtest oder nicht</a>. Nicht jeden motiviert ein Musikschulvorspiel! Es gibt noch viele andere <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/">Motivationsquellen</a>, die vielleicht besser zu dir passen!</p>
<p>Wenn du gar nicht erst den Anspruch hast, alles fehlerfrei spielen zu wollen, dann hast du auch Spaß, wenn du es nicht perfekt spielen kannst. Eigentlich ganz simpel, oder?</p>
<p>Manchmal wird ein Fehler oder sagen wir vielleicht besser „etwas anderes, was auf dem Blatt steht“ sogar zu einer schönen Variation oder einem Einstieg in eine <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Improvisation</a>.</p>
<p>Ich spiele beispielsweise mit meinem <a href="https://musikbegeisterung.de/saxophon-lernen/">Saxophon</a> immer wieder gerne Stücke, die ich gar nicht bis zum Ende spielen kann. Wenn mir die Noten zu schwer werden, mache ich mit einer Improvisation zum Playalong weiter. Mal sind es die Noten so ungefähr, mal bin ich völlig weg von dem was dasteht.</p>
<p>Immer wieder kommt etwas anderes zustande, es ist <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">abwechslungsreich</a> und spannend. Und es macht unglaublich Spaß!</p>
<p>Noten und richtige Töne sind beim Musizieren längst nicht alles. Du siehst also, dass du mit sehr viel mehr Leichtigkeit Musik machen kannst, wenn du deine eigenen Ansprüche zurückschraubst. Und auch mit niedrigeren Ansprüchen wirst du Fortschritte machen.</p>
<h2>Etappenziele belohnen dich mit vielen kleinen Erfolgserlebnissen</h2>
<p>Beim Musikmachen kann es wie auch in anderen Bereichen des Lebens motivierend sein, sich Ziele zu setzen. Dabei ist es aber sehr wichtig, welche Ziele das sind.</p>
<p>Wenn du als Klavieranfänger den „Liebestraum“ von Franz Liszt oder die „Pathétique“ von Ludwig van Beethoven spielen möchtest, tust du dir damit nichts Gutes. Es ist völlig normal, wenn es einige Jahre dauert, bis diese Stücke gelingen. Als Anfänger quälst du dich damit und kommst trotz aller Mühe nicht zum Ziel.</p>
<p>Damit wird dein Enthusiasmus innerhalb kürzester Zeit in maßlose Enttäuschung umschlagen. Einzig und allein auf ein Ziel hinzuarbeiten, das mehrere Jahre in der Zukunft liegt, macht dich nicht glücklich.</p>
<p>Setze dir lieber für einen überschaubaren Zeitraum von Tagen oder Wochen kleine Etappenziele und freue dich über jeden auch noch so kleinen Fortschritt.</p>
<h2>Beispiele für mögliche Etappenziele</h2>
<p>Das kann z. B. sein, dass du ein Stück bis zum Musikunterricht in der nächsten Woche rhythmisch verstanden haben willst und in einem sehr, sehr langsamen Tempo spielen kannst.</p>
<p>Oder sei stolz darauf, die richtigen Tasten auf dem Klavier gefunden zu haben, sodass das Lied schon erkennbar ist, auch wenn es noch an vielen Stellen stockt.</p>
<p>Vielleicht möchtest du auf deinem Blasinstrument einen sehr hohen oder tiefen Ton spielen können, der bisher nicht oder nur sehr unzuverlässig in deinem Tonumfang vorhanden war.</p>
<p>Oder vielleicht möchtest du eine ganz einfache Improvisation hinbekommen, die zwar bei weitem (noch) nichts Besonderes ist, bei der du aber immerhin den Überblick über das vorgegebene Taktschema und die Akkordfolge behältst.</p>
<p>Und falls du mit dem Klavierspiel wirklich noch ganz am Anfang stehst und bis jetzt nur „Alle meine Entchen“ und den „Flohwalzer“ spielen kannst, dann könnte dein Ziel auch einfach nur sein, bald mehr als das spielen zu können.</p>
<p>Bei deinen Zielen kann es sich um Etappen auf dem Weg zu einem ganz konkreten größeren Ziel handeln, z.&nbsp;B. eben irgendwann die „Pathéthique“ von Beethoven spielen zu können.</p>
<p>Vielleicht ist dein größeres Ziel aber auch viel allgemeiner gefasst, dass du einfach dein Musikinstrument besser beherrschen möchtest, dass es dir irgendwann leichter fällt, ein neues Stück zu erlernen, dass sich vieles bei deinem Spiel nach und nach automatisiert.</p>
<p>In jedem Fall sind auf dem Weg, den du mit deinem Musikinstrument gehst, viele kleine Etappenziele sehr sinnvoll. Denn dann hast du auch viele kleine Erfolgserlebnisse.</p>
<p>Aber egal, welches Ziel du hast: Vergiss nicht, dir selbst <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/">zuzuhören</a> und <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/">deine Musik zu genießen</a>. Das geht auch auf ganz niedrigem Spielniveau. Du musst nicht warten, bis du richtig gut spielst, um dich an deiner Musik zu erfreuen. Bitte tu das nicht!</p>
<p>Ganz einfache Anfängerstücke reichen aus, um deine Musik zu lieben. Du musst dich nur auf sie und dein Spiel einlassen. Dann macht das richtig Laune und ganz wichtig: Lust auf Wiederholung!</p>
<h2>Welches Instrument lernen als Erwachsener?</h2>
<p>Die Wahl des passenden Instruments ist gar nicht so einfach und gerade viele Erwachsene machen sich hier häufig viele Gedanken. <a href="https://musikbegeisterung.de/welches-instrument-passt-zu-mir/">Hier</a> findest du heraus, welches Instrument zu dir passt!</p>
<h2>Zusammenfassung: Als Erwachsener ein Instrument lernen</h2>
<p>Wenn du als Erwachsener ein <a href="https://musikbegeisterung.de/welches-instrument-passt-zu-mir/">Musikinstrument lernen möchtest</a> oder vielleicht sogar schon damit angefangen hast, dann überprüfe unbedingt deine Einstellung, deine eigenen Ansprüche und Ziele. Es wird dir helfen, gelassener zu werden und dadurch <a href="https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/">mehr Spaß</a> beim Musikmachen zu haben.</p>
<p>So kannst du dir deine Musikbegeisterung bewahren, auch wenn deine anfangs steile <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/">Lernkurve abflacht</a> oder du ein vor längerer Zeit geübtes Stück jetzt <a href="https://musikbegeisterung.de/verlernen-musizieren/">nicht mehr hinbekommst</a>.</p>
<p>Wie sieht es bei dir aus? Spielst du schon mit Leichtigkeit und Begeisterung? Kannst du dich beim Musizieren <a href="https://musikbegeisterung.de/meditativ-entspannt-musizieren/">entspannen</a> und deine <a href="https://musikbegeisterung.de/gefuehle-musizieren/">Gefühle in deiner Musik ausdrücken</a>? Brauchst du vielleicht einfach noch ein bisschen <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">mehr Inspiration</a>, was du mit deinem Musikinstrument <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">ausprobieren</a> könntest? Möchtest du <a href="https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/">singen</a>?</p>
<p>Oder hast du deine Hindernisse noch nicht beseite geräumt?</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/"><strong>Teil 2: Wie du mehr Freude am Musizieren hast</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">Als Erwachsener ein Musikinstrument lernen mit Freude und Leichtigkeit: Überprüfe deine Einstellung!</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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