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	<title>Praktische Spieltipps Archive - Musikbegeisterung</title>
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	<title>Praktische Spieltipps Archive - Musikbegeisterung</title>
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		<title>Nach Gehör spielen: Lerne in 2 Schritten, worauf es ankommt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jan 2022 22:35:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Fähigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Horizont erweitern]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalische Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[nach Gehör spielen]]></category>
		<category><![CDATA[ohne Noten]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Spieltipps]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps fürs Musikmachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es macht großen Spaß, einen Song, den du gehört hast, selbst nachzuspielen. Und das ohne Noten, die du womöglich sowieso nur mit Mühe richtig lesen könntest. Außerdem ist es, gerade wenn du bisher nur nach Noten gespielt hast, eine tolle Erfahrung, dass es auch ohne geht. Aber wie nach Gehör spielen? Es ist einfach faszinierend, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es macht großen Spaß, einen Song, den du gehört hast, selbst nachzuspielen. Und das ohne Noten, die du womöglich sowieso nur mit Mühe richtig lesen könntest. Außerdem ist es, gerade wenn du bisher nur nach Noten gespielt hast, eine tolle Erfahrung, dass es auch ohne geht. Aber wie nach Gehör spielen? <span id="more-9400"></span></p>
<p>Es ist einfach faszinierend, wenn die Hände, ohne dass du groß anfängst zu denken, die Melodie wie von selbst finden. Bei manchen Songs klappt das nach Gehör Spielen ganz gut, bei anderen irgendwie gar nicht. Und ich habe lange nicht verstanden, woran das eigentlich liegt. Vielleicht geht es dir ähnlich?</p>
<p>Es lohnt sich sehr, der Sache auf den Grund zu gehen. Worauf kommt es also an, wenn du nach Gehör spielen möchtest?</p>
<p>Dafür gibt es <strong>zwei wichtige Voraussetzungen</strong>, die ich dir erklären möchte:</p>
<p>Erstens, du musst die Melodie im Ohr haben. Und zweitens, du musst in der Lage sein, diese auf dein Musikinstrument zu übertragen.</p>
<p>Wenn eine der beiden Voraussetzungen nicht erfüllt ist, funktioniert es nicht. Lange habe ich nicht erkannt, wie essentiell wichtig gerade der erste Punkt ist.</p>
<h2>1. Die Melodie kennen, und zwar so richtig</h2>
<p>Dieser Punkt mag dir auf den ersten Blick vielleicht als selbstverständlich erscheinen. Natürlich kannst du eine Melodie nur nachspielen, wenn du sie auch kennst!</p>
<p>Das Problem ist nur, dass wir manchmal denken, wir wüssten die Melodie. In Wirklichkeit wissen wir sie oft aber nur so ungefähr!</p>
<p>So wirst du einen Song nie nachspielen können. Oder es wird immer an der Stelle, die du nicht richtig kennst, nicht mehr funktionieren. So einfach ist das.</p>
<p>Eine Melodie nachzuspielen, die du nicht im Ohr hast, funktioniert nicht. Genauso wenig, wie eine Kopie von einem Text zu machen, für den du keine Vorlage für das Kopiergerät hast.</p>
<h3>Mach den Test: Singe!</h3>
<p>Ob du die Melodie im Ohr hast, kannst du leicht testen: Versuche, die Melodie zu singen oder zu summen.</p>
<p>Wenn du das kannst, hast du die Melodie im Ohr. Deine Vorlage zum Wiedergeben auf deinem Musikinstrument ist also vorhanden. Damit ist die erste Voraussetzung zum Spielen auf deinem Musikinstrument erfüllt.</p>
<p>Wenn du aber beim Singen merkst, dass du manchmal nicht weißt, welcher Ton genau eigentlich als nächstes kommt, dann brauchst du gar nicht erst probieren, die Melodie mit deinem Musikinstrument zu spielen.</p>
<p>Selbst wenn du die Übertragung der Töne auf dein Instrument perfekt beherrschst, wirst du die Melodie nicht nachspielen können, weil die Vorlage in dir nicht vorhanden ist.</p>
<h3>Lerne die Melodie kennen</h3>
<p>Wenn du die Melodie teilweise im Ohr hast, kannst du zwischendrin <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">improvisieren</a> und den Song ungefähr hinbekommen, was dir manchmal vielleicht schon reicht.</p>
<p>Aber wenn du einen vollständigen Song nach Gehör spielen möchtest, musst du daran arbeiten, die Melodie besser ins Ohr zu bekommen.</p>
<p>Also hör dir den Song öfter an, höre bewusst zu, versuche mitzusingen oder zu summen und starte dann einen neuen Versuch, die Melodie ohne gleichzeitiges Anhören zu singen. Du kannst, auch während du spielst und die nächsten Töne suchst, mitsummen, damit du weißt, wo du mit der Melodie hinwillst.</p>
<p>Natürlich eignen sich hierfür am besten Musikinstrumente, bei denen du den Mund nicht zum Spielen brauchst. Aber auch für Bläser ist das am Anfang keine schlechte Variante. Mach einfach zum Lernen der Melodie zwischendrin Pausen.</p>
<p>Erst wenn du die Melodie wirklich verinnerlicht hast, hast du eine Chance, sie auf dein Instrument zu übertragen.</p>
<h2>2. Die Übertragung auf dein Musikinstrument</h2>
<p>Du weißt vielleicht ganz genau, wie der Song klingt, kannst ihn auch singen, aber wenn du dein Musikinstrument in die Hand nimmst, bekommst du den Song irgendwie nicht hin.</p>
<p>Das ist am Anfang ganz normal und die gute Nachricht ist, du kannst es ändern! Nach Gehör spielen kannst üben.</p>
<p>Und ich finde es sehr sinnvoll, das von Anfang an parallel zum Notenlesen auch zu tun. Im Musikunterricht wird das oft vernachlässigt. Allerdings kannst du nach Gehör spielen auch sehr gut für dich alleine üben.</p>
<h3>Nach Gehör spielen ausprobieren</h3>
<p>Nimm dir also einen Song, der dir gefällt und den du gut kennst, und fang einfach einmal an, die Melodie zu spielen. Du darfst hier ruhig nach dem Prinzip „Trial and Error“ arbeiten. Also leg einfach los und fang an, auszuprobieren.</p>
<p>Hier geht es (noch) nicht um das fehlerlose Nachspielen eines kompletten Songs. Wenn es dir schwer fällt, probiere Ton für Ton aus, welcher als nächstes kommt.</p>
<p>Große Intervalle werden dir schwerer fallen, als kleine. Das ist ganz normal. Aus falschen Tönen lernst du die richtigen zu finden.</p>
<p>Wenn du kurze Phrasen auf deinem Instrument gefunden hast, wiederhole sie so oft, bis sie dir leicht fallen. Vielleicht hast du bald schon die Melodie der Strophe zusammen. Mit dem Refrain machst du es dann genauso. Bald wirst du eine zusammenhängende Melodie ohne Noten spielen können.</p>
<h3>Nicht zu viel denken</h3>
<p>Wenn du nach Gehör spielen möchtest, ist es wichtig, dass du nicht zu viel dabei denkst. Versuche auf keinen Fall dir im Kopf Noten oder Griffe vorzustellen!</p>
<p>Die Übertragung einer Melodie geht direkt in die Motorik, in deine Finger. Der Weg über das Denken ist zu lang und eignet sich höchstens für einen einzelnen Ton, z.&nbsp;B. bei einem sehr großen Intervall, wenn du diesen Ton wiederholt unsicher spielst.</p>
<p>Was du spielst ist nicht vor dir, sondern in dir! Nach Gehör spielen ist eine tolle Erfahrung und ich empfehle jedem, der bisher nur nach Noten gespielt hat, das einfach einmal auszuprobieren.</p>
<h2>Nach Gehör spielen üben – immer und immer wieder!</h2>
<p>Beim Spielen nach Gehör ist es genauso wie bei anderen Dingen im Leben, die du lernen möchtest. Du musst es immer und immer wieder üben, um besser darin zu werden. Am Anfang kann es wirklich hart sein. Denn du denkst vielleicht, du kannst schon ganz gut spielen. Aber es geht eben nur mit Noten.</p>
<p>Ohne Noten fühlst du dich dann plötzlich wie ein absoluter Nichtskönner. Äußerst verständlich, dass das nicht gerade Laune macht.</p>
<p>Du solltest dir aber bewusst machen, dass das ganz normal ist, wenn du am Anfang von etwas Neuem stehst. Das Spielen nach Gehör ist eine eigene Disziplin, die du erst erlernen musst. Genauso, wie du vielleicht lernen musstest, nach Noten zu spielen.</p>
<p>Und wenn dir das klar ist und du dein Ziel vor Augen hast und weißt, warum du dorthin kommen möchtest, befeuert das deine Motivation!</p>
<p>Zur Aufmunterung hier außerdem noch ein weiterer kleiner Hinweis: Auch wenn der Zugang zum Musikmachen beim Spielen nach Gehör ein völlig anderer ist, hilft es dir, wenn du dein Musikinstrument prinzipiell beherrschst. Denn die technischen Grundlagen zum Spielen deines Instrumentes benötigst du immer, egal ob mit Noten oder ohne. Du fängst also in keinem Fall bei Null an!</p>
<h2>Lass das Nach-Gehör-Spielen zur Routine werden!</h2>
<p>Lass das Spielen nach Gehör zu deiner Routine werden, indem du es in dein regelmäßiges Übeprogramm integrierst. &nbsp;</p>
<p>Ja, ich weiß, wenn man ein Stück nach Noten von vorne bis hinten geübt hat, vielleicht über mehrere Seiten hinweg, dann ist das Geübte klar sichtbar.</p>
<p>Beim Üben des Nach-Gehör-Spiels siehst du nicht, was du gespielt und geübt hast. Allerdings solltest du für dich anerkennen, dass du dabei nicht weniger geleistet hast.</p>
<p>Und zweitens weiß ich auch, dass man oft die Stücke spielt, die gerade dastehen. Die Notenblätter. Es ist manchmal wie eine Erinnerung, wenn da noch die Noten von gestern stehen. Und wie eine Aufforderung, sie einfach wieder zu spielen.</p>
<p>Vielleicht hilft es dir, so eine Erinnerung auch für das Spielen nach Gehör zu hinterlassen. Vielleicht ein Blatt, auf das du <em>Nach Gehör spielen</em> schreibst, vielleicht noch mit ein paar Songvorschlägen.</p>
<p>Beim Klavier sind Chordsheets eine wunderbare Einladung, die Melodie zu den Akkorden nach Gehör zu finden. So habe ich sozusagen nebenbei und aus der Not der fehlenden Noten heraus die Melodiefindung nach Gehör trainiert.</p>
<p>Bei Melodieinstrumenten kann es helfen, sich schöne Aufnahmen bestimmter Songs rauszusuchen und die Melodie mitzuspielen. Das macht oft mehr Spaß und ist ein größerer Ansporn, als wenn du ohne Begleitung spielst. Falls du natürlich einen anderen Musiker hast, der dich begleitet, umso besser!</p>
<h2>Deine Vorteile beim Spielen nach Gehör</h2>
<h3>Faszinierender Lernprozess und ein lohnendes Ziel</h3>
<p>Wenn du das Spielen nach Gehör trainierst, lernst du viel über dich, deine Musikalität und deine Beziehung zu deinem Musikinstrument. Durch diese Fähigkeit verbindest du dich stärker mit deinem Instrument und ebnest dir einen direkteren Zugang zur Musik, bei dem keine Noten dazwischenstehen.</p>
<p>Da entwickelt sich etwas in dir, was sich ein wenig wie Magie anfühlt. Ich kann dir nur empfehlen, dich auf diese spannende Reise zu begeben.</p>
<p>Es ist einfach ein tolles Gefühl, eine Melodie, die du gehört hast, eben einmal auf deinem Instrument nachzuspielen. Einfach so, weil sie dir in den Sinn gekommen ist und du gerade Lust darauf hast. Das ist ein Stück Freiheit!</p>
<h3>Deine Rettung bei fehlender Notengrundlage!</h3>
<p>Sich Noten zu beschaffen zu einem bestimmten Song ist manchmal gar nicht so einfach. Ab und zu auch unmöglich. Manchmal gibt es einfach nichts. Vielleicht möchtest du aber trotzdem so unglaublich gerne genau diesen einen tollen Song spielen?</p>
<p>Mit dem Spielen nach Gehör kannst du dir diesen Wunsch erfüllen!</p>
<p>Äußerst nützlich ist ein gutes Nach-Gehör-Spiel auch für das Mitspielen bei <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-vorbereitung/">Jam Sessions</a>. Eine Notengrundlage ist hier nicht selbstverständlich. Oder es gibt zwar eine ausnotierte Melodielinie, aber vielleicht nicht für dein <a href="https://musikbegeisterung.de/transponierende-instrumente/">transponierendes Instrument</a>. Wenn du gut im Spielen nach Gehör bist, kannst du die Melodie eines bekannten Songs trotzdem spielen.</p>
<p>Das Spielen nach Gehör macht dich in den verschiedensten Situationen zu einem flexibleren Musiker!</p>
<h3>Nach-Gehör-Spiel macht dich zu einem besseren Musiker</h3>
<p>Das Spielen nach Gehör macht dich ganz generell du einem besseren Musiker an deinem Instrument. Die Fähigkeiten, die du dir dabei aneignest, helfen dir auch für andere Disziplinen.</p>
<p>Auf jeden Fall für die eng verwandte Disziplin des Improvisierens. Mit einem besseren Nach-Gehör-Spiel gibst du auch selbstkreierte Melodien leichter auf deinem Instrument wieder.</p>
<p>Und selbst für das Notenlesen verschafft dir ein gutes Nach-Gehör-Spiel einen Vorteil. Denn auch hier trägt deine Hörerwartung zum Finden der entsprechenden Töne bei!</p>
<p>Wie du also siehst, lohnt es sich gleich in mehrfacher Hinsicht, das Spielen nach Gehör zu trainieren! Worauf wartest du also noch?</p>
<p>Lass mich wissen, welche Erfahrungen du zum Spielen nach Gehör gemacht hast. Möchtest du weitere <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">musikalische Experimente</a> wagen? Vielleicht <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/">Songbegleitung mit Akkorden</a> auf dem Klavier? <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">Hier</a> findest du noch mehr spannende <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">Tipps zum Ausprobieren</a>.</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/"><strong>So spielst du mit mehr Spaß!</strong></a></p>
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		<title>Bluespiano lernen: So spielst du Blues am Klavier mit Genuss!</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/bluespiano-lernen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2021 22:03:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Klavier]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[freies Klavierspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Improvisation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Liedbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[ohne Noten]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Spieltipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du möchtest am Klavier Blues lernen? Bluesmusik gehört ganz klar zu meinen Favoriten am Klavier. Doch was macht Bluespiano aus? Ich zeige dir ein paar grundlegende Gestaltungsmittel für Blues am Klavier. Denn nur mit einem bluestypischen Spielstil wird dein Blues auch wirklich wie einer klingen. Lerne Blues am Klavier, es lohnt sich! Blues am Klavier [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Du möchtest am Klavier Blues lernen? Bluesmusik gehört ganz klar zu meinen Favoriten am Klavier. Doch was macht Bluespiano aus? Ich zeige dir ein paar grundlegende Gestaltungsmittel für Blues am Klavier. Denn nur mit einem bluestypischen Spielstil wird dein Blues auch wirklich wie einer klingen. Lerne Blues am Klavier, es lohnt sich!</p>
<p><span id="more-8936"></span></p>
<h2>Blues am Klavier lernen: Mehr als nur Akkorde</h2>
<p>Blues ist Leidenschaft, Sinnlichkeit, Groove und Genuss. Wenn du Blues am Klavier spielen möchtest, kannst du dich ganz einfach am Standard-12-Takt-Bluesschema bedienen und einen Blues spielen. Wirklich so einfach? Naja, nicht ganz.</p>
<p>Akkordfolgen wie das <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/#kostenlosenoten">12-Takt-Bluesschema</a> oder ganz generell das Spielen einer x‑beliebigen Folge nach Akkordsymbolen sind definitiv essentiell wichtig. Um mit Bluespiano und Bluesimprovisation zu starten, das A und O!</p>
<p>Dazu habe ich bereits einen Artikel mit <a href="https://musikbegeisterung.de/blues-akkordfolgen-klavier/"><strong>Beispielakkordfolgen</strong></a> zum Nachspielen geschrieben.</p>
<p>Allerdings ist die Akkordfolge nur das nackte Grundgerüst. Du musst es mit Leben füllen! Prinzipiell gilt das für jeden Song, egal welcher Musikrichtung. Aber für Bluessongs einmal mehr! Denn viele kleine Details, verschmierte Töne, Blue-Notes und Slides machen einen Blues erst zu dem, was er ist.</p>
<h2>Entdecke die wunderbare Welt des Bluespianospiels!</h2>
<p>Als Anfänger ist es selbstverständlich völlig legitim, dass du dich erst einmal um das grundlegende Akkordgerüst am Klavier kümmerst. Ohne das geht es schließlich kaum.</p>
<p>Aber wenn du schon einen Schritt weiter bist, wünschst du dir vielleicht mehr. Und das solltest du auch! Denn es <em>gibt</em> noch so viel mehr! Grandioses. Fantastisches aus der wunderbaren Welt der Bluesmusik. Da wäre es doch wirklich schade, wenn du den spannendsten und genussvollsten Teil des Bluespianospiels weglassen würdest!</p>
<h2>Deine Motivation für Bluespiano: Kennst du dein Ziel?</h2>
<p>Weißt du überhaupt, wo du hinwillst? Führe dir dein Ziel vor Augen! Denn genau das wird deine Begeisterung anfachen, dich immens motivieren und dein Klavierspiel spürbar voranbringen.</p>
<h3>Wo willst du mit deinem Blues am Klavier hin?</h3>
<p>Frage dich also, wie du gerne spielen würdest. Hast du einen Künstler, dessen Spielstil du liebst? Ray Charles, Otis Spann, James Booker? Welche Aufnahmen faszinieren dich?</p>
<p>Achte hierbei vor allem darauf, wie der Song von den Musikern gestaltet wird. Insbesondere vom Pianisten. Es ist weniger entscheidend, <em>welcher</em> Song es ist. Wichtiger ist, <em>wie</em> er gespielt wird.</p>
<h3>Vergleiche mit deinem Bluespianospiel!</h3>
<p>Und dann mach dir bewusst, wie du den Song selbst spielen würdest. Was genau ist der Unterschied in der stilistischen Gestaltung?</p>
<p>Oft ist es gar nicht so leicht, der Sache auf den Grund zu gehen.</p>
<p>Am besten probierst du es mit einem konkreten Song direkt am Klavier aus. Suche dir eine Aufnahme, bei der dich das Pianospiel fasziniert.</p>
<p>Falls du einen Vorschlag brauchst, vielleicht gefällt dir dieser 12-Takt-Bluessong, <em>Stormy Monday</em>, gespielt vom wunderbaren Bluespianisten James Booker:<br>
<iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/TNH6ckFaEJY" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Oder du hörst dir die beiden Bluessongs aus einem Schema von <a href="https://musikbegeisterung.de/blues-akkordfolgen-klavier/">8 Takten</a> an, die ich samt Akkordfolgen bereits ausführlich beschrieben habe.</p>
<p>Falls du dich für einen anderen Song entscheidest, entschlüssele die Akkordfolge nach Gehör oder suche sie dir online oder über die App <a href="https://musikbegeisterung.de/ireal-pro-bewertung/">iReal Pro</a>. Und dann spiele den Song zum Vergleich nach.</p>
<p>Welchen Vergleich ziehst du? Falls du damit schon zufrieden bist, bist du entweder sehr genügsam oder bereits ein leidenschaftlicher Bluespianospieler.</p>
<p>Vielleicht merkst du aber auch sehr schnell, dass du durch ein einfaches Runterspielen der Akkordfolge nicht auch nur annähernd an das Pianospiel der Aufnahme herankommst. Irgendwie klingt es so ähnlich, aber es fehlt etwas. Im Grunde fehlt eine ganze Menge! Aber was eigentlich?</p>
<p>Wenn ich es in einem Wort zusammenfassen müsste, würde ich sagen, es fehlt das Bluesfeeling.</p>
<h2>Blues lernen am Klavier: Die Sache mit dem Bluesfeeling</h2>
<p>Du kannst dir noch so viel Mühe geben, die Folge entsprechend den Akkordsymbolen exakt nachzuspielen. So vieles ist aus der simpel dahingeschriebenen Akkordfolge jedoch einfach nicht ersichtlich. Dennoch ist diese Information für einen geübten Bluespianospieler durchaus ausreichend, um mehr daraus zu machen! Und für dich bald auch!</p>
<p>Im Grunde musst du dich von den Akkordtönen ein Stück weit lösen, sie ergänzen und bereichern, um genussvollem, authentischem Bluespiano eine Chance geben zu können.</p>
<p>Klingt wie Hokuspokus?</p>
<p>Vielleicht ein bisschen. Magisch ist es definitiv. Aber kein Hexenwerk in der Umsetzung!</p>
<p>Machen wir uns auf die Suche nach dem magischen Bluesfeeling am Klavier. Was kannst du also konkret tun? Wie kommst du mit deiner Version des Bluessongs näher an die so faszinierende Bluespianoaufnahme heran?</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/bluespiano-lernen/klavier-blues-piano.jpg" alt="Blues am Klavier spielen" width="800" height="533"></p>
<h2>Bluespiano spielen: Tipps und Tricks für die Gestaltung eines Blues am Klavier</h2>
<p>Ich habe für dich ein paar grundlegende Tipps und Tricks für genussvolles Bluespiano herausgesucht, wie sie auch die Profis ausgiebig verwenden. Du kannst diese Gestaltungsmittel in zahlreichen Songs aus dem Blues und darüber hinaus hören und selbst verwenden. Oft wirken sie vielleicht wie belanglose Kleinigkeiten. Deren Wirkung ist allerdings deutlich größer!</p>
<p>Sowohl dein Spiel- als auch Hörgenuss profitieren gleichermaßen unglaublich davon. Versprochen. Nach der Bluestonleiter wirst du hier übrigens vergeblich suchen. Die brauchen wir dafür nicht.</p>
<p>Es wird spannend! Legen wir los mit ganz konkreten Tipps für Blues am Klavier.</p>
<h3>Schräge Töne beim Bluespiano</h3>
<p>Der Blues lebt davon, dass Töne beigemischt werden, die <em>nicht</em> zum Akkord oder zur entsprechenden Tonleiter gehören. Das Danebenliegen macht den Charakter eines Blues mit aus. Du bist also herzlich eingeladen, mit deinen Fingern daneben zu langen.</p>
<p>Prinzipiell kannst du jeden Ton einbauen, den du auf der Klaviatur finden kannst. Wirklich jeden! Und vielleicht ahnst du jetzt auch schon, wie hilfreich diese Tatsache für dich sein wird?</p>
<p>Naja, bis es ganz offensichtlich ungünstig klingt, muss schon einiges zusammenkommen. Wirklich falsche Töne gibt es ja nicht. Du spielst vielleicht lediglich etwas anderes als beabsichtigt.</p>
<p>Das ist dein Vorteil, den du als Riesenchance begreifen solltest! Es hilft dir, dich mutig ans Experimentieren heranzuwagen. Auch bei etwaigem Lampenfieber erweist sich diese Tatsache als äußerst beruhigend!</p>
<p>Allerdings heißt das für dich auch: Wenn dein Blues nicht wie ein Dauerlangweiler klingen soll, <em>musst</em> du die Akkordtöne mutig verlassen. Die ganz besonders betörenden Töne liegen oft gerade einen Halbton <em>über</em> oder <em>unter</em> einem Akkordton.</p>
<p>Wage dich also vor ins Tonterrain der unbegrenzten Möglichkeiten und teste beliebige Töne beim Spielen aus. Die, von denen du denkst, dass sie ganz und gar nicht passen, probierst du erst recht. Und dann lässt du deine Ohren entscheiden, ob und wie viel Sinn ein Ton an einer bestimmten Stelle macht.</p>
<p>Der schräg klingende Ton kann aufgelöst werden oder auch nicht. Und du kannst beispielsweise auch zwischen akkordfremdem Ton und Akkordton hin- und herpendeln. Wichtig ist, dass du wirklich mutig ausprobierst und dir neue Möglichkeiten erschließt. Nur wenn du deinen Horizont im Hören und Spielen erweiterst, kannst du einen kreativen Bluesstil am Klavier entwickeln.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignnone" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/bluespiano-lernen/blues-klavier-lernen.jpg" alt="Blues lernen am Klavier" width="1000" height="667"></p>
<h3>Die Blue-Note Mollterz beim Blues am Klavier</h3>
<p>Zumindest <em>einen</em> schrägen Ton, meine Lieblings-Blue-Note, möchte ich dir jetzt etwas genauer vorstellen. Und sehr ans Herz legen! Es ist die kleine Terz oder Mollterz.</p>
<p>Häufig ist die Terz nicht festgelegt auf Dur- oder Mollterz, also große oder kleine Terz. Das betrifft alle Musikrichtungen, in denen schräge Töne gerne gesehen sind. Also weite Teile des Jazz. Und ganz besonders Blues und Gospel!</p>
<p>Die kleine Terz mag ich ganz besonders gerne und dementsprechend ausgiebig kommt sie bei mir auch zum Einsatz. Wenn du dir nur einen schrägen Ton merken willst, dann sollte es die Mollterz sein! Sie wird dein Bluespianospiel revolutionieren. Sowohl bei der Melodie, als auch ganz besonders in der Harmonisierung.</p>
<h4>Merke dir die Mollterz der Tonika!</h4>
<p>Die kleine Terz der Tonika, also des Grundakkordes, darfst du dir übrigens für den ganzen Song merken! Warum? Du wirst merken, diese Taste macht sich nicht nur beim Tonikaakkord gut!</p>
<p>Wie auch immer der konkrete Bluessong strukturiert ist, er wird neben der Tonika sicherlich auch Subdominante (IV) und Dominante (V) enthalten. Die Mollterz der Tonika ist auch gleichzeitig die kleine Septime der Subdominante und die übermäßige Quinte bei der Dominante! Volltreffer. So hast du mit dieser einen Taste dein Universum der schrägen Töne schon deutlich erweitert.</p>
<h4>Mollterz der Tonika am Beispiel von F‑Dur</h4>
<p>Nehmen wir zum Beispiel einen Blues in F‑Dur. Die Durterz ist A. Die Mollterz einen Halbton tiefer, also A♭. Für diesen Song solltest du dir also A♭ merken. Der Ton A♭ erweitert den Dreiklang der Subdominante B♭ zum Septakkord B♭7. A♭ erweist sich also auch bei der Subdominante als sehr nützlich.</p>
<p>Aber es kommt noch besser. Du kannst das A♭ nämlich auch im Dominantseptakkord C7 hervorragend gebrauchen. A♭ ist hier kein Akkordton. Das wäre höchstens bei C<sup>+5</sup> der Fall. Das A♭ entspricht nämlich der übermäßigen Quinte.</p>
<p>Die Theorie ist aber gar nicht entscheidend. Viel wichtiger ist, wie vortrefflich es klingt! Probiere es aus und spiele ein A♭ zum C7-Akkord. Du bekommst eine Dissonanz allererster Sahne, die Bluesherzen höher schlagen lässt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/bluespiano-lernen/klavier-blues-mollterz.jpg" alt="Bluespiano spielen: Schräge Töne" width="1000" height="667"></p>
<p>Es gibt also vielfältige Einsatzmöglichkeiten für die Mollterz der Tonika! Selbstverständlich kannst du aber dein Augenmerk auch auf die Mollterz des jeweils gespielten Akkordes legen.</p>
<h4>Die Mollterz in der Bluesbegleitung</h4>
<p>Das Pendeln zwischen kleiner und großer, also Moll- und Durterz solltest du unbedingt verinnerlichen. Im Blues wird das sehr, wirklich sehr oft verwendet. Im Akkordschema tauchen die Wechsel zwischen Dur und Moll nicht auf. Sie sind auch nicht zwingend notwendig, um den Song zu spielen. Aber sie sorgen für einen spannenden bluestypischen Sound.</p>
<h4>Wie lässt sich das am Klavier umsetzen?</h4>
<p>Die Akkorde sind in Dur aufgeschrieben. Das ist auch das Tongeschlecht, in das sich die Harmonien im Normalfall letztlich auflösen. Wenn du vorher kurz die Mollterz spielst, erzeugst du eine spannende Reibung und damit einen bluestypisch genussvollen Reiz für die Ohren.</p>
<p>Prinzipiell kannst du das Pendeln von Moll nach Dur im Einzelnen nach deinem eigenen Belieben gestalten. Eine häufig verwendete, praktische und gut klingende Variante funktioniert über Slides, also das Gleiten von einem Ton auf der Klaviatur zum anderen.</p>
<p>Wenn du einen Akkord anschlägst, gleitest du mit deinem Finger von der kleinen zur großen Terz. Kurz bevor du den Durakkord spielst, lässt du somit die Mollterz erklingen. Du rutschst also über die Mollterz in den Durakkord.</p>
<p>Slides von schwarzen zu weißen Tasten funktionieren natürlich ganz besonders gut. Einer von mehreren Gründen, warum ich F‑Dur liebe! Denn das Sliden von kleiner zu großer Terz ist hierbei nämlich auch bei Dominante (&nbsp;C&nbsp;) und Subdominante (B♭) äußerst bequem.</p>
<p>Bei häufigerem Anschlagen eines Akkordes kannst du das Sliden von Moll nach Dur gerne jedes Mal einbauen. Im Blues kann es kaum zu viel davon geben! Es ist einfach zu schön. Häufig wird der geslidete Akkord sogar durchweg zum Standard. Es lohnt sich also sehr, diesen Dauerbrenner gut zu üben und zu verinnerlichen.</p>
<p>Grundsätzlich gilt aber: Mach es, wie es deinem persönlichen Geschmack entspricht. Ob du den Moll-Dur-Slide nur gelegentlich oder intensiv nutzen möchtest, obliegt letztlich voll und ganz deiner eigenen Vorliebe. Um das entscheiden und flexibel dosieren zu können, solltest du ihn aber unbedingt kennen und parat haben.</p>
<h3>Slides für einen bluestypischen Spielstil am Klavier</h3>
<p>Slides sind ein hervorragendes Mittel, um deinen Blues stilistisch zu verfeinern. Nicht nur beim Moll-Dur-Slide. An allen möglichen Stellen kannst du Slides einbauen. Es klingt wie ein Verschmieren von Tönen und erzeugt eine spannende Chromatik. Meistens passt es besonders gut, wenn du vom akkordfremden zum akkordeigenen Ton slidest.</p>
<p>Von schwarzen nach weißen Tasten slidest du gut mit einem Finger. Wenn es dir lieber ist, kannst du aber auch zwei verschiedene Finger dafür nehmen. Von Weiß nach Schwarz geht es dagegen nur mit zwei Fingern. Aber unabhängig davon, wie genau du es umsetzt: Du solltest unbedingt Gebrauch davon machen!</p>
<p>Ich gebe es zu, Special Showacts sind Slides eher nicht. Doch diese kleinen, feinen Verzierungen heben dein Klavierspiel allgemein auf ein höheres Level. Ihre großartige Wirkung entfaltet sich insbesondere dann, wenn du sie regelmäßig in dein Bluespianospiel integrierst. Mit Slides kannst du relativ einfach einen wunderbar bluestypischen Spielstil kreieren.</p>
<h3>Vorschläge im Blues am Klavier</h3>
<p>Ähnlich wie Slides und nicht immer genau voneinander abgrenzbar sind Vorschläge. Im Gegensatz zu den Slides sind Vorschläge im Übergang weniger kontinuierlich. Die zwei Töne werden stärker als einzelne wahrgenommen. Vorschläge können außerdem auch über Ganztonschritte oder größere, beliebige Intervalle gespielt werden.</p>
<p>Auch hier landest du auf deinem Zielton erst nach kurzem Anschlagen eines anderen Tones. Du kannst es von jedem beliebigen Ton aus versuchen. Solange du nach dem Vorschlag auf einem Akkordton landest, bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite.</p>
<p>Deiner Experimentierfreude sind aber selbstverständlich keine Grenzen gesetzt. Ausgiebiges Experimentieren ist Pflicht. Nur so bekommst du ein Gefühl dafür, was geht und was nicht und was deine liebsten Früchte auf der Torte sind.</p>
<p>An das Spielen von Vorschlägen solltest du nicht nur bei der Melodie denken. Sie machen sich auch in der Begleitung sehr gut. Eine unkomplizierte Variante wären hier Vorschläge von einem Akkordton zu einem anderen Ton des Drei- oder Vierklangs.</p>
<h3>Doppelvorschläge und Schleifer für Bluespiano</h3>
<p>Du kannst einen Ton auch über <em>mehrere </em>andere anspielen! Es handelt sich dann nicht mehr um einen <em>einfachen </em>Vorschlag. Spielst du den Zielton über zwei andere Töne an, hast du einen Doppelvorschlag. Die Schleifer können aber auch noch länger sein und sich über mehrere Töne erstrecken.</p>
<p>Die Varianten, in Töne sozusagen hineinzurutschen ist vielfältig und faszinierend. Mit solchen Verzierungen bereicherst du dein Klavierspiel und deine Improvisation immens! Sie sind gut und einfach umzusetzen, machen beim Spielen richtig viel Spaß und passen bei vielen Musikrichtungen ganz hervorragend.</p>
<p>Gerade für Bluespiano solltest du Slides, Vorschläge, Doppelvorschläge und Schleifer – also das Anspielen von Tönen über andere – unbedingt in dein gestalterisches Standardrepertoire aufnehmen!</p>
<h3>Arpeggios oder rollende Akkorde im Voicing für Bluespiano</h3>
<p>Im Blues werden die harmonisierenden Töne gerne nacheinander gespielt. Und zwar so, als ob du in einem Schwung über die Saiten einer Harfe streichen würdest. Die einzelnen Akkordtöne werden meistens von unten nach oben schnell nacheinander gespielt. Nicht gleichzeitig, aber doch in einem Rutsch, als Einheit.</p>
<p>Egal, ob du solche Arpeggios oder rollende Akkorde nur spärlich oder exzessiv verwenden willst: Für das Spielen von Blues am Klavier solltest du sie definitiv beherrschen. Denn damit verleihst du bei deiner Bluesbegleitung selbst simpelsten Standardakkorden Laszivität, Charme und Genuss!</p>
<h3>Tremolo für Blues am Klavier</h3>
<p>Nicht immer geht es nur von unten nach oben durch die Akkordtöne. Beim Tremolo bringst du den ganzen Akkord zum Vibrieren. Dazu nutzt du die Drehbewegung deines Handgelenks.</p>
<p>Die einzelnen Akkordtöne werden schnell wechselweise in einem fort angeschlagen. Damit erzeugst du einen bebenden Klangeffekt. Die Saiten des Klaviers werden immer wieder neu angeschlagen und so kannst du hierbei auch die Lautstärke verändern und beispielsweise effektvolle Steigerungen erzeugen.</p>
<p>Setze das Tremolo von Akkorden im Bluespiano ein, wann immer du Lust darauf hast! Es kann auffällig ausgedehnt werden oder nur ganz kurz sein. Sich über eine Vielzahl von Tönen erstrecken oder sich auf nur zwei beschränken. Über größere Intervalle wie eine Oktave. Oder nur über eine Terz. Ich liebe das Tremolo beim Blues am Klavier. Du vielleicht bald auch?</p>
<p>Hier in <em>A Bit of Soul</em>, gespielt von Ray Charles, kannst du an mehreren Stellen Tremoli hören:</p>
<p><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/tk6GlwpYqP4" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Fazit: Bluespiano lernen</h2>
<p>Wenn du Bluespiano lernen möchtest, verinnerliche neben den <a href="https://musikbegeisterung.de/blues-akkordfolgen-klavier/">Akkorden</a> auch eine bluestypische Gestaltung. Denn erst diese macht einen Blues am Klavier so richtig reizvoll, indem du eine bloße Akkordfolge kreativ ausgestaltest.</p>
<p>Bluestypische Details, beispielsweise akkordfremde Töne, Slides, Vorschläge und Tremoli, machen am Klavier den Unterschied. Sie heben dein Bluespianospiel auf ein höheres Level und sorgen dafür, dass der von dir gespielte Blues auch wirklich wie einer klingt. Voller Genuss und Leidenschaft.</p>
<p>Also ran an die Klaviatur. Teste es aus!</p>
<p>👉 Weiterlesen: <strong><a href="https://musikbegeisterung.de/blues-akkordfolgen-klavier/">Bluesakkordfolgen als Grundlage für erfolgreiche Bluesimprovisation</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/bluespiano-lernen/">Bluespiano lernen: So spielst du Blues am Klavier mit Genuss!</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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		<title>Musik jammen: Was jammen bedeutet und was du kurzfristig für eine Musiksession üben kannst!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Dec 2020 21:23:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Fähigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[improvisieren]]></category>
		<category><![CDATA[jammen]]></category>
		<category><![CDATA[nach Gehör spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Noten lesen]]></category>
		<category><![CDATA[ohne Noten]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Spieltipps]]></category>
		<category><![CDATA[vom Blatt spielen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jammen bei einer Jazz Session, Blues Session, Bluegrass Session, Pop Session – welche Musiksession auch immer. Du willst mitspielen, aber die Jam Session findet schon in ein paar Tagen statt? Trotzdem kannst du noch dafür üben, um etwas besser auf das gemeinsame Jammen vorbereitet zu sein. Hier erfährst du, was kurz vorher noch sinnvoll ist. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/jammen-ueben/">Musik jammen: Was jammen bedeutet und was du kurzfristig für eine Musiksession üben kannst!</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jammen bei einer Jazz Session, Blues Session, Bluegrass Session, Pop Session – welche Musiksession auch immer. Du willst mitspielen, aber die Jam Session findet schon in ein paar Tagen statt? Trotzdem kannst du noch dafür üben, um etwas besser auf das gemeinsame Jammen vorbereitet zu sein. Hier erfährst du, was kurz vorher noch sinnvoll ist.</p>
<p><span id="more-8288"></span></p>
<h2>Was bedeutet Jammen in der Musik?</h2>
<p>Jammen ist das spontane Zusammenspiel von Musikern. Mitspieler sind bei einer Jam Session herzlich willkommen. Wenn du mehr über mögliche Ausprägungen und Abläufe von Jam Sessions wissen möchtest, lies <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-mitspielen-anfaenger/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">diesen Artikel</a>. Falls du überlegst, was du für eine Jam Session üben kannst, bleib im Folgenden dran!</p>
<h2>Jammen bei einer Musiksession: Hilfreiche Fähigkeiten</h2>
<p>Prinzipiell solltest du dich mit deinem Musikinstrument im Hinblick auf Jam Sessions besonders den Fähigkeiten widmen, die für ein spontanes Spiel hilfreich sind. Also Spielen nach Gehör, vom Blatt, Improvisieren und mit einem Harmonieinstrument natürlich ganz klar das Spielen nach <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/">Akkorden</a>.</p>
<p>Wenn du hier kontinuierlich dranbleibst, wirst du dich nach und nach zu einem besseren Musiker und Jammer entwickeln. Wie du dein Ziel Jammen langfristig und nachhaltig erreichst, erfährst du in meinem ausführlichen <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-vorbereitung/">Artikel zur längerfristigen Vorbereitung auf Jam Sessions</a>. Hier am Ball zu bleiben und immer wieder die grundsätzlichen Anforderungen des Jammens zu trainieren, ist meine ganz klare Empfehlung.</p>
<h2>Jammen kurzfristig üben?</h2>
<p>Trotzdem kannst du auch durch kurzfristige, teils konkrete Vorbereitung oft noch ein paar Trümpfe aus dem Ärmel ziehen. Auch wenn die nächste Musiksession also schon in einer Woche oder in ein paar Tagen stattfindet, kannst du noch ein paar sehr lohnenswerte Sachen zur Vorbereitung tun. Bereit? Legen wir los!</p>
<h2>Konkrete Songs für eine Jam Session üben</h2>
<p>Nicht jede Jam Session ist völlig frei und spontan. Häufig gibt es bereits eine gewisse Auswahl an möglichen Songs. Das solltest du unbedingt für dich nutzen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/jammen-ueben/jammen-information.jpg" alt="Jazz Jam Session: Informiere dich vor dem Zusammenspielen!" width="600" height="400"></p>
<h3>Playlist, Notenmaterial oder Chordsheets</h3>
<p>Information ist alles. Nutze Wissen zu deinem Vorteil, indem du nachfragst, ob es ein bestimmtes Repertoire gibt. Oder ob für diesen Abend ganz bestimmte Songs geplant sind.</p>
<p>Häufig werden einige Songs bei einer regelmäßig stattfindenden Jam Session immer und immer wieder gespielt. Vielleicht steht dafür sogar eine Sammlung aus Noten oder Chordsheets zur Verfügung. Wenn du dir diese organisieren kannst, hast du eine sehr gute Grundlage, um diese Songs im Vorfeld durchzuspielen und zu üben.</p>
<p>Falls die Sammlung von Songs sehr groß oder die angekündigte Playlist sehr lang ist, dann such dir zwei bis drei Songs raus und bereite diese gut vor. Einen davon darfst du dir dann sicherlich wünschen. Mindestens! So gehst du sicher, dass – sollte dir alles andere spontan zu schwer sein – du wenigstens bei diesem einen Song mitspielen kannst.</p>
<p>Ähnlich funktioniert das auch, wenn keine Playlist bekannt ist und du (als Neuling) zu einer Jam Session gehst. Bring dann einfach selbst einen Song mit und vergiss nicht, ein paar Blätter für die anderen dabeizuhaben. Selbstverständlich solltest du diesen Song dann auch sehr gut spielen können!</p>
<h3>Spontanität beim Jammen trotz Üben</h3>
<p>Bitte geniere dich nicht, nach einer Playlist zu fragen und im Vorfeld zu üben. Auch wenn eine Jam Session ein spontanes Format sein soll!</p>
<p>Indem du dich im Vorfeld damit befasst, zeigst du, dass dir das Jammen wichtig ist und dass du besser werden willst. Gerade am Anfang bringt das dich und auch die anderen Musiker viel weiter, als wenn du eisern an 100 % spontan festhältst.</p>
<p>Deshalb nutze die Möglichkeit, die Songs zu üben oder wenigstens mal kurz durchzuspielen, wenn sich dir die Gelegenheit dazu bietet und du ein wenig Zeit findest! Und in Sachen Spontanität kann ich dir versichern: Selbst wenn du es schaffst, alles zu Hause bestens zu üben, wird beim gemeinsamen Zusammenspiel noch genügend Raum für Spontanität sein!</p>
<h3>Songs der Playlist anhören</h3>
<p>Wenn du die Playlist der Session kennst, ist es außerdem sehr hilfreich, wenn du dir die Songs anhörst und ein wenig ins Ohr bekommst. Allein das ist eine wunderbare Vorbereitung auf eine Jam Session. Denn es ist ein großer Unterschied, ob du völlig neue Songs zum allerersten Mal spielst oder du die Melodie und Harmoniefolge schon kennst.</p>
<p>Verschaffe dir einen Hörvorsprung und nutze ihn für dich! Es wird dir sehr helfen, egal ob für das Spielen vom Blatt, nach Gehör oder zum völlig freien Improvisieren.</p>
<h2>Jamme besser durch das Auffrischen deiner Fähigkeiten!</h2>
<p>Eine weitere, etwas unkonkretere, aber dennoch oft erstaunlich effektive Übetechnik ist das Wiederholen grundsätzlicher Fähigkeiten, die du für eine Jam Session brauchst.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/jammen-ueben/jazz-jam-session-reaktivieren.jpg" alt="Musik jammen üben: Wiederholen vor einer Musiksession" width="600" height="400"></p>
<h3>Vorbereitung der Musiksession bei unbekannter Playlist</h3>
<p>Du weißt nicht, welche Songs gespielt werden? Selbst wenn du keine Playlist hast, kannst du dir ein paar Tage vor einer Musiksession noch einmal einen Push geben. Das funktioniert aber nur, wenn du schon eine solide Basis hast im Improvisieren, Spielen nach Gehör, vom Blatt und bei der Begleitung mit Akkorden.</p>
<p>Ausgehend von diesen Grundlagen kannst du kurzfristig ein paar generelle Auffrischungsübungen machen. So kannst du zu deiner Topform zurückfinden. <a href="https://musikbegeisterung.de/verlernen-musizieren/">Frustrierend</a> kann es nämlich sonst schnell sein, wenn du deine Fähigkeiten, die du schon einmal draufhattest, nicht mehr abrufen kannst.</p>
<p>Reaktiviere deine Fähigkeiten, die fürs gemeinsame Jammen essentiell sind, durch ein paar ganz grundsätzliche Übungen. Rufe dir die Abläufe in dein (motorisches) Gedächtnis zurück.</p>
<p>Aber ich betone es noch einmal: Wiederholung und Wiederauffrischung innerhalb kurzer Zeit sind nur dann möglich, wenn etwas vorher schon gut eingeübt wurde! Wenn das bei dir der Fall ist, dann helfen dir die folgenden Übungen für die kurzfristige Vorbereitung auf eine Jam Session.</p>
<h3>Noten und Akkorde vom Blatt trainieren für das Jammen von Musik</h3>
<p>Egal welche Songs es sind, nimm einfach welche, die dir weniger bekannt oder sogar völlig neu für dich sind. Und dann spielst du die Songs runter. Mit einem Melodieinstrument die Melodie, mit einem Harmonieinstrument die Akkorde oder beides. So, wie du vorhast, dich beim Jammen zusammen mit anderen Musikern zu beteiligen.</p>
<p>Halte dich nicht lange bei einem Song auf, sondern spiele ihn <a href="https://musikbegeisterung.de/noten-vom-blatt-spielen/">vom Blatt</a> runter, als hättest du nur diese eine Chance. Und dann auf zum nächsten. Auf diese Weise gewöhnst du dich an das, was dich bei einer Jam Session erwartet. Kein ausgiebiges Wiederholen wie du es vermutlich zu Hause sonst sehr oft machst, sondern stets neues Material umsetzen.</p>
<h3>Improvisieren über einen Song oder eine Akkordfolge</h3>
<p>Auch deinen Improvisationsfähigkeiten kannst du kurzfristig auf die Sprünge helfen. Nimm Leadsheets, Chordsheets oder nur eine Aufnahme zum Hören und Mitspielen – je nachdem, was du bei deiner nächsten Jam Session erwartest – und <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/">improvisiere</a> dazu.</p>
<p>Stell dir vor, der Song geht los und du musst irgendwas spielen. Jetzt. Zur Begleitung. Oder als Solo. Mach es nicht zu kompliziert, aber versuche dennoch, eine solide und kreative Improvisation zu spielen.</p>
<p>Simuliere die Situation einer Jam Session. Heißt also: Du übst nicht ewig, sondern improvisierst, was eben gerade geht. Halte es so einfach, dass es für dich komfortabel ist. Weniger ist mehr!</p>
<p>An Stelle eines konkreten Songs kannst du dir auch einfach eine <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/">Akkordfolge</a> schnappen und darüber improvisieren. Wichtig ist, dass du das Zuhören und freie Spielen vor der Session noch einmal gut verinnerlichst, denn du wirst es brauchen!</p>
<p>Ganz generell empfehle ich dir sehr, zumindest das <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/#kostenlosenoten">12-Takt-Bluesschema</a> parat zu haben. Wenigstens in C‑, F- und G‑Dur (gerne natürlich auch in weiteren Tonarten!). Und für transponierende Instrumente die jeweils entsprechenden Tonarten.</p>
<p>Wenn du nur ein einziges Akkordschema kennst, dann sollte es dieses sein! Du findest es in ganz vielen Songs unterschiedlicher Genres. Bei Jazz Sessions, <a href="https://musikbegeisterung.de/blues-akkordfolgen-klavier/">Blues</a> Sessions, aber auch bei Pop Sessions könnte das für dich sehr hilfreich sein.</p>
<h3>Nach Gehör spielen für besseres Jammen bei Musiksessions</h3>
<p>Außerdem lohnt es sich, wenn du das Spielen <a href="https://musikbegeisterung.de/nach-gehoer-spielen/">nach Gehör</a> vertiefst. Insbesondere für die Melodielinie oder Variationen über die Melodie ist das äußerst vorteilhaft. Darüber hinaus macht es dich auch zu einem besseren Improvisator, was ich <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-vorbereitung/#nach-gehoer-improvisieren">hier</a> genauer beschrieben habe. Spiele also ein paar Melodien, die dir in den Sinn kommen, nach Gehör nach!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/jammen-ueben/jam-session-simulieren.jpg" alt="Musiksession simulieren: Zusammen jammen " width="600" height="400"></p>
<h2>Aktiviere deinen Notfallplan für das gemeinsame Jammen</h2>
<p>Wenn du meinen <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-vorbereitung/">Artikel zu längerfristigen Vorbereitungsmethoden</a> für Jam Sessions schon gelesen hast, weißt du, dass ich dir empfehle, einen Notfallplan vorzubereiten. Hast du dich schon damit befasst?</p>
<p>Kurz zusammengefasst solltest du damit in der Lage sein, bei einem Song, in den du nicht so richtig reinfindest, trotzdem mitspielen zu können. Und zwar in einer minimierten Variante. Damit du möglichst nicht ganz aussteigen musst. <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-vorbereitung/#notfallplan">Hier</a> kannst du das ausführlicher nachlesen.</p>
<p>Deinen Notfallplan solltest du dir ein paar Tage vor der geplanten Jam Session ins Gedächtnis zurückrufen und an einzelnen Songs testen. Wenn du dich beim Jammen noch nicht so sicher fühlst, gibt dir das Vertrauen, Sicherheit und Ruhe, was du beim Jammen dringend brauchst!</p>
<p>Nebenbei bewahrst du dich auch vor möglicherweise großen Enttäuschungen. Tauschen wir diese also lieber gegen eine raffinierte Rettungsaktion, bei der du dich am Ende über dein zähes und kreatives Durchhaltevermögen freuen wirst.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/jammen-ueben/gemeinsam-jammen-notfallplan.jpg" alt="Jam Session vorbereiten: Notfallplan" width="600" height="400"></p>
<h2>Kenne die vielfältigen Möglichkeiten für das Mitspielen bei Jam Sessions</h2>
<p>Anhand der beschriebenen Vorbereitungsmöglichkeiten siehst du, dass eine Jam Session dir einen bunten Blumenstrauß an Mitspielvarianten bietet. Mache sie dir bewusst und baue deine Fähigkeiten entsprechend aus! Dann kannst du flexibel entscheiden, wie du dich im konkreten Fall einbringen möchtest.</p>
<p>Keiner schreibt dir vor, in welcher Form du zu einer Jam Session beizutragen hast. Nur weil du die Melodielinie als Noten bekommst, heißt das nicht, dass du diese (genau so) spielen musst. Nur weil ihr einen dir unbekannten Song nach Chordsheet spielt, heißt das nicht, dass du mit einem Melodieinstrument ohne Melodienoten raus bist.</p>
<p>Du kannst mit einem Solo im Vordergrund glänzen, dich aber auch notfallplanmäßig oder absichtlich ganz bewusst im Hintergrund halten. Wie du magst und wie es dir möglich ist.</p>
<h3>Jammen mit Plan B und deinen Stärken</h3>
<p>Es gibt immer einen Plan B. Sorge dafür, dass auch du einen hast! Baue dafür deine Fähigkeiten in einer breiten Vielfalt auf. Vergiss aber auch nicht deine Stärken und scheue dich nicht, im entscheidenden Fall darauf zu setzen.</p>
<p>Wenn die genaue Melodie vom Blatt eine große Herausforderung für dich darstellt, halte nicht zwanghaft an jeder einzelnen Note fest. Gehe lieber ins freiere Spiel durch <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/">Variationen</a> und <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">Improvisation</a> über, wenn dir das (generell oder vielleicht auch nur beim konkreten Song) leichter fällt.</p>
<h3>Motivation für Musiksessions durch Erfolgserlebnisse</h3>
<p>Wagnisse sind wichtig und müssen auch manchmal sein, damit du weiterkommst. Aber <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">Erfolgserlebnisse</a> sind ebenso essentiell. Denn sie fördern deine Begeisterung und <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/">motivieren</a> dich, dranzubleiben. Behalte diesen Spagat also im Hinterkopf, wenn du überlegst, wie weit du dich (am Anfang) beim Jammen aus dem Fenster lehnen möchtest.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/jammen-ueben/musiksession-jammen-vielfalt.jpg" alt="Zusammen jammen bei einer Jazz Session: Nutze die Vielfalt" width="600" height="400"></p>
<h2>Gemeinsam Jammen mit mehr Sicherheit und Gelassenheit</h2>
<p>Alle in diesem Artikel beschriebenen Methoden geben dir noch ganz kurzfristig einen Schub für eine schon bald anstehende Jam Session. Sie helfen dir, dass du deine Fähigkeiten dann auch wirklich abrufen kannst. Aber nicht nur das. Sie geben dir auch Sicherheit.</p>
<p>Du gehst im Kopf die Situation einer Jam Session durch und machst sie dir vertraut. Und du weißt, dass du eine Menge an Möglichkeiten hast, die du nutzen kannst. Inklusive starker Vereinfachungen für den Notfall. Somit wird eine Totalenttäuschung – du warst da, konntest aber total überfordert kaum mitspielen – ziemlich unwahrscheinlich.</p>
<p>Und mit jedem Song, den du mitspielen kannst, wächst dein Vertrauen und dein <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/">Spaß</a> daran. Aufregung und irgendwelche Befürchtungen nehmen ab, was dein gelassenes und kreatives Spiel definitiv fördert. Einen konkreten Tipp, wie du mit deutlich mehr Begeisterung und Genuss spielst, findest du übrigens <a href="https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/">hier</a>.</p>
<p>Ganz viel Spaß bei deiner nächsten Jam Session!</p>
<p>Dieser Artikel ist Teil 3 meiner Artikelserie zu Jam Sessions. Wenn du noch mehr zum Thema Jam Sessions erfahren möchtest, lies hier weiter:</p>
<p>👉 <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-mitspielen-anfaenger/"><strong>Teil 1: Wie läuft eine Jam Session ab?</strong></a><br>
👉 <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-vorbereitung/"><strong>Teil 2: Wie kannst du dich langfristig auf Jam Sessions vorbereiten?</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/jammen-ueben/">Musik jammen: Was jammen bedeutet und was du kurzfristig für eine Musiksession üben kannst!</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jam Session Vorbereitung: Wie du Jammen mit deinem Musikinstrument nachhaltig übst</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/jam-session-vorbereitung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2020 21:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
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		<category><![CDATA[ohne Noten]]></category>
		<category><![CDATA[Playalong]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Spieltipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf eine Jam Session vorbereiten. Jammen lernen. Mit anderen zusammen spontan Musik machen. Ein Traum! Aber wie geht das? Welche Methoden helfen dir zur Vorbereitung? Was kannst du für eine Jam Session üben? Das erfährst du jetzt! Vielleicht hast du in meinem ersten Artikel zu Jam Sessions, in dem ich das Mitspielen bei einer Jam [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-vorbereitung/">Jam Session Vorbereitung: Wie du Jammen mit deinem Musikinstrument nachhaltig übst</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf eine Jam Session vorbereiten. Jammen lernen. Mit anderen zusammen spontan Musik machen. Ein Traum! Aber wie geht das? Welche Methoden helfen dir zur Vorbereitung? Was kannst du für eine Jam Session üben? Das erfährst du jetzt!</p>
<p><span id="more-7924"></span></p>
<p>Vielleicht hast du in meinem <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-mitspielen-anfaenger/"><strong>ersten Artikel zu Jam Sessions</strong></a>, in dem ich das Mitspielen bei einer Jam Session genauer beschreibe, bereits eine erste Idee davon bekommen, wie du dich darauf vorbereiten kannst. Jetzt liest du ausführlich, welche Fähigkeiten dich beim Jammen weiterbringen.</p>
<h2>Bei einer Jam Session Musik machen: Spielst du mit?</h2>
<p>Demnächst findet wieder eine Jam Session statt. Und du möchtest endlich einmal mitspielen. Oder auch einfach besser mitkommen. Dich souverän beteiligen. Mehr mitspielen als verzweifelt Pause zu machen. Verständlich.</p>
<p>Jetzt überlegst du, was du tun kannst und wie du dich auf deine nächste Jam Session vorbereiten kannst. Oder noch besser, wie du dich <em>generell</em> besser für Jam Sessions wappnen kannst.</p>
<p>Was kannst du also mit deinem Musikinstrument üben, um jammen zu lernen? Wie kannst du dich auf das gemeinsame Jammen vorbereiten? Oder besser zuerst noch gefragt: Kann man für eine doch recht spontane Jam Session überhaupt üben?</p>
<p>Eine berechtigte Frage. Egal, ob es deine allererste Jam Session ist oder du schon einige Sessions gespielt hast – eine Jam Session ist jedes Mal anders. Immer eine Herausforderung. Das liegt im Wesen des Jammens. Zusammenspielen. Und zwar <em>spontan</em>.</p>
<h2>Spontan Jammen – Vorbereiten möglich?</h2>
<p>Sich vorbereiten, aber gleichzeitig spontan spielen. Passt das überhaupt zusammen?</p>
<p>Für viele nicht. Aber das sind oft diejenigen, die sich gar nicht vorbereiten <em>wollen</em>. Die eine gute Ausrede suchen, um die eigene Ohnmacht dieser diffusen Aufgabe gegenüber zu rechtfertigen.</p>
<p>Und dann gibt es tatsächlich noch die, die sich nicht vorbereiten <em>müssen</em>. Das sind äußerst erfahrene Spieler, die eine Jam Session quasi mit links spielen. Eine immense Spiel- und Improvisationserfahrung, exzellentes Spielen nach Gehör und eine gute Songkenntnis machen es möglich.</p>
<p>Falls du dich zur Gruppe der höchst erfahrenen Spieler zählst, brauchst du nicht mehr weiterlesen. Wenn nicht, dann pass jetzt gut auf!</p>
<h2>Für Jam Sessions üben lohnt sich!</h2>
<p>Also nochmal: Vorbereiten auf eine Jam Session? Geht das?</p>
<p>Ich finde, das geht. Meistens nur nicht so zielgenau. Es ist ein wenig wie bei einer Prüfung. Da weißt du auch nicht, was kommt. Vielleicht kommt genau das dran, worauf du dich vorbereitet hast. Aber vielleicht eben auch nicht.</p>
<p>Es kann also gut sein, dass deine Vorbereitung am Ende nicht die Effizienz hat, die du dir gewünscht hättest. Allerdings waren deine Übungen dann trotzdem für dich selbst sinnvoll und langfristig nützlich. Auch wenn du vieles bei dieser einen Jam Session nicht konkret umsetzen durftest.</p>
<p>Ja, ich gebe es zu, die Vorbereitung auf Jam Sessions ist eher komplex. Es gibt <a href="https://musikbegeisterung.de/jammen-ueben/"><strong>kurzfristige Methoden</strong></a>, zugeschnitten auf eine ganz bestimmte, demnächst anstehende Session. Und langfristige für all diejenigen, die der Ungewissheit einer Jam Session mit breit wirksamen Mitteln begegnen möchten. Und sich das (bessere) Mitspielen bei Jam Sessions als langfristiges Ziel setzen möchten.</p>
<p>Wenn deine langfristige Vorbereitung sich noch nicht auf bestens routiniertem Niveau befindet, rate ich dir, sowohl langfristige als auch kurzfristige Übungen zu nutzen. Kurzfristig kannst du z. B. ganz bestimmte Songs üben, falls du weißt, welche Songs ihr sehr wahrscheinlich spielt. Darum und um viele weitere Übetipps geht es <a href="https://musikbegeisterung.de/jammen-ueben/">in diesem Artikel</a>.</p>
<p>Je weiter fortgeschritten du bist, desto schneller hast du die kurzfristige Vorbereitung abgehandelt oder kannst sie dir am Ende ganz sparen. Aber bevor du so weit bist, schöpfe die Vielfalt der Möglichkeiten voll aus. Denn dann kannst du bei der nächsten Jam Session auch möglichst viel mitspielen.</p>
<p>In diesem Artikel geht es nun um <strong>langfristige Methoden</strong>, mit denen du bei Jam Sessions nachhaltig besser mitspielen kannst. Legen wir los!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/jam-session-vorbereitung/jam-session-ueben-methoden.jpg" alt="Jam Session Vorbereitung: Für Jam Sessions üben lohnt sich!" width="600" height="401"></p>
<h2>Improvisieren üben: Goldwert für Jam Sessions</h2>
<p>Ihr spielt einen Song, aber Noten gibt es nicht. Spiele, was dir gerade einfällt. Improvisiere!</p>
<p>Wenn du den Song immerhin kennst, hast du einen guten Hörvorsprung. Aber selbst wenn nicht, hast du gute Chancen, durch aufmerksames Zuhören und Improvisieren in den Song einzusteigen. Indem du Improvisieren trainierst, mobilisierst du eine Allzweckwaffe für Jam Sessions. Also: Übe, auf der <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/">Grundlage von Akkorden zu improvisieren</a>.</p>
<p>Trainiere anhand von verschiedenen Songs oder Akkordfolgen und spiele unbedingt auch viele verschiedene Tonarten. Als Basis für den Anfang kannst du beispielsweise das <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/#kostenlosenoten">12-Takt-Bluesschema</a> nehmen und in allen Tonarten ausprobieren. Auch <a href="https://musikbegeisterung.de/blues-akkordfolgen-klavier/">8‑Takt-Bluesschemata</a> bieten sich an.</p>
<p>Mit einem Melodieinstrument solltest du unbedingt auf Playalongs zurückgreifen. Die <a href="https://musikbegeisterung.de/ireal-pro-bewertung/">App iReal Pro</a> bietet hier tolle Möglichkeiten. Oder du nimmst vollständige Songaufnahmen deiner Lieblingsband und versuchst, da einfach mal mitzuspielen.</p>
<p>In anderen Artikeln erkläre ich dir genauer, wie du dich ans <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/">Improvisieren</a> wagst. Und welche <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">Tipps und Tricks</a> es gibt, wenn du dabei etwas kreativer werden willst.</p>
<p>Improvisieren geht teilweise Hand in Hand mit der nächsten hilfreichen Fähigkeit für Jam Sessions, dem Spielen nach Gehör. Dazu gleich mehr im nächsten Abschnitt.</p>
<h2>Nach Gehör spielen: Jammen auf dem nächsten Level</h2>
<p>Bei einer Jam Session hilft es dir sehr, wenn du gut nach Gehör spielen kannst. Vielleicht spielt ihr einen Song, den du kennst, aber es gibt nur Chordsheets? Also nur die Akkordfolge, aber keine Noten für die Melodie?</p>
<p>Kein Problem, wenn du gut nach Gehör spielen kannst! Deshalb übe immer und immer wieder, nach Gehör zu spielen. Worauf es beim Spielen nach Gehör ankommt, erkläre ich dir ausführlich in einem <a href="https://musikbegeisterung.de/nach-gehoer-spielen/">anderen Artikel</a>.</p>
<p>Als guter Nach-Gehör-Spieler kannst du eine dir bekannte Songmelodie spontan ohne Noten wiedergeben. Aber das ist gar nicht das alleinige und eher auch nicht das erste Ziel dabei. Auch fürs Improvisieren ist es äußerst nützlich, wenn du gut darin bist, nach Gehör zu spielen.</p>
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<p><strong><span id="nach-gehoer-improvisieren" style="text-decoration: underline;">Kleiner Exkurs:</span></strong></p>
<p><strong>Wie das Spielen nach Gehör dein Improvisieren fördert</strong></p>
<p>Welche Rolle spielt das Nach-Gehör-Spiel beim Improvisieren? Pass gut auf, denn das erkläre ich dir jetzt.</p>
<p>Beim Improvisieren spielst du, was du dir gerade ausgedacht hast. Sozusagen will eine spontane Kompositionsidee aus deinem Kopf zu Gehör gebracht werden. Erst existiert die Spielidee, dann kommt das Spielen. Es passiert zwar unmittelbar nacheinander, oft auf der Skala von Bruchteilen einer Sekunde, aber doch in dieser Reihenfolge. Jedenfalls wäre es so optimal.</p>
<p>Ja aber was wäre noch möglich, aber nicht ganz so optimal? Erst spielen und hören, dann mit einer Spielidee reagieren. Nach dem Trial-and-Error-Prinzip. Du spielst also einen Ton und schaust, ob er passt. Und entscheidest dann, wie du weiterspielst, um eine gegebenenfalls missliche Lage zu retten. Trotzdem können selbstverständlich auch hier grandiose klangliche Überraschungen entstehen.</p>
<p>Jetzt aber zurück zum optimalen, musikalisch meist fruchtbareren Weg: Bei einer Improvisation entsteht eine Tonfolge in deinem Kopf und du überträgst diese unmittelbar auf dein Instrument. Also wie beim Spielen nach Gehör: Du hast eine Melodie im Kopf, die du spielen möchtest.</p>
<p>Ob du dir diese gerade eben selbst ausgedacht hast oder du sie bei jemand anderem gehört hast, ist für diesen Prozess an sich völlig egal. Du versuchst in beiden Fällen, eine Melodie, die in deinem Kopf vorhanden ist, mit deinem Musikinstrument wiederzugeben, also nach Gehör zu spielen.</p>
</div>
<p>Nach Gehör spielen fördert dein Improvisieren ungemein. Im Grunde ist das Nach-Gehör-Spielen ein wichtiger Bestandteil des Improvisierens. Für eine Jam Session sehr, sehr wertvoll!</p>
<h2>Vom Blatt spielen: Die Melodie gehört dir!</h2>
<p>Es kann sein, dass dir bei einer Jam Session Leadsheets zur Verfügung stehen. Also Noten für die Melodie und dazu Akkordsymbole. Gerade mit einem Melodieinstrument ist es dann sehr nützlich, wenn du eine dir unbekannte Melodie spontan nach Noten spielen kannst. Trainiere also das Vom-Blatt-Spiel!</p>
<p>Nimm dir Noten und spiel drauf los. Wenn einfache Songs dir keine Probleme mehr bereiten, dann nimm ein wenig kompliziertere. Auch Songs mit mehreren Vorzeichen.</p>
<p>Lies die Noten, als würdest du ein Buch lesen. In der ersten Klasse hat dir das sicherlich noch Probleme bereitet. Jetzt, wo du schon so viel Text gelesen hast, ist das nicht mehr schwer für dich. Genauso ist es auch mit Noten.</p>
<p>Spiel mit deinem Musikinstrument immer wieder spontan nach Noten. Dann wird dir das allmählich leichter fallen. Weitere Tipps, um das Vom-Blatt-Spiel zu üben, findest du <a href="https://musikbegeisterung.de/noten-vom-blatt-spielen/">hier</a>.</p>
<h2>Nach Akkorden spielen: Ein Muss für Harmonieinstrumente!</h2>
<p>Bei Harmonieinstrumenten wie Gitarre, Banjo, Klavier, Keyboard, Akkordeon oder <a href="https://musikbegeisterung.de/melodica-lernen/">Melodica</a> ist es unerlässlich, dass du einen Song frei nach <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/">Akkorden</a> begleiten kannst. Du musst wissen, was die Akkordsymbole bedeuten und solltest sie auch spontan auf deinem Instrument wiedergeben können. Übe also exzessiv das Spielen von Akkorden!</p>
<h3>Akkorde anhand verschiedener Songs üben</h3>
<p>Schnapp dir ein paar Songs, die du gerne magst, und spiele die Akkordfolge. Mach aus den einzelnen Akkordangaben eine inspirierende Songbegleitung. Die Playalong-App <a href="https://musikbegeisterung.de/ireal-pro-bewertung/">iReal Pro</a> bietet eine riesige Bibliothek an Chordsheets. Da hast du mehr Übematerial, als du je spielen kannst! Auf verschiedenen Plattformen im Internet findest du außerdem kostenlos ganz viele Songs mit Lyrics (Songtexten) und Akkorden.</p>
<p>An dieser Stelle möchte ich dir sehr ans Herz legen, Zeit und Energie in die <a href="https://musikbegeisterung.de/instrument-musik-finden/">Songauswahl</a> zu stecken. Denn wenn dir Songs richtig gut gefallen, wirst du sie ganz von selbst in Dauerschleife und am nächsten Tag gleich wieder spielen wollen. Tolle Songs beflügeln deine Motivation und bereiten dir um ein Vielfaches mehr Freude!</p>
<h3>Baue dein Akkordrepertoire aus</h3>
<p>Trainiere das Greifen von Akkorden und Akkordwechsel, bis dir das flüssig von der Hand geht. Denke auch unbedingt daran, verschiedene Tonarten zu üben. Es ist völlig okay, wenn dir Songs mit 5 oder 6 Vorzeichen noch schwer fallen. Aber nur C‑, G- und F‑Dur reichen auf keinen Fall, wenn du flexibel mitspielen magst! Wage dich also unbedingt auch an 2, 3 oder 4 Vorzeichen.</p>
<p>Du kannst schon Dur- und Molldreiklänge in allen Tonarten gut spielen? Super! Dennoch darfst du dich aber noch lange nicht auf deinen Lorbeeren ausruhen. Es gibt noch viel mehr Akkorde, die du unbedingt können solltest, wenn du nicht in den Kinderschuhen der Songbegleitung stecken bleiben möchtest. Neben Dreiklängen auch verschiedene Vierklänge.</p>
<p>Übe unbedingt Septakkorde mit kleiner (7) und großer Septime (maj7), verminderte (°), halb verminderte (<sup>ø</sup> oder m7♭5), Vorhalte (sus2, sus4), Akkorde mit erhöhter Quinte (♯5, +, aug) oder zusätzlicher Sexte (6). Ja, da kommt ganz schön was zusammen. Aber wenn du nicht nach einem einfachst gestrickten Song gleich wieder kapitulieren möchtest, benötigst du das in deinem Akkordrepertoire!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/jam-session-vorbereitung/jam-session-vorbereiten-akkordrepertoire.jpg" alt="Musik bei Jam Sessions: Ist dein Akkordrepertoire groß genug?" width="600" height="401"></p>
<p>Für Harmonieinstrumente ist freie Songbegleitung nach Akkorden das A und O. Wenn du vielleicht sonst gar nichts hast, so stehen dir – außer bei allgemein bekannten Akkordschemen wie dem <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/#kostenlosenoten">Bluesschema</a> – im Normalfall immerhin Akkorde zur Verfügung. Und wenn nicht, kannst du sie dir oft gut über die bei vielen Musikern beliebte App <a href="https://musikbegeisterung.de/ireal-pro-bewertung/">iReal Pro</a> besorgen.</p>
<h3>Mit Akkorden routiniert und kreativ Songs gestalten</h3>
<p>Neben dem zügigen Finden der entsprechenden Akkorde auf deinem Musikinstrument solltest du außerdem üben, deine Songbegleitung musikalisch kreativ auszugestalten. Experimentiere mit spannenden Rhythmen und Akzenten und mach aus einer Begleitung eine wahre Wohltat für die Ohren!</p>
<p>Wenn du beim Erlernen der freien Songbegleitung mit Akkorden an die Hand genommen werden möchtest, lass dir von einem Lehrer helfen. Kurse dazu gibt es übrigens auch online. Den Online Klavierunterricht für freie Klavierbegleitung von <a href="https://www.freiklavierspielen.com/?ref=4&amp;campaign=jamsessionvorbereitung" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Daniel Hunziker</a> stelle ich dir <a href="https://musikbegeisterung.de/online-klavier-lernen-freiklavierspielen-erfahrungen/">hier</a> genauer vor.</p>
<p>Auch mit einem Melodieinstrument kannst du dich auf die Akkorde konzentrieren und Arpeggios üben. Oder zum Start erstmal wenigstens die Basstöne der Harmonien spielen.</p>
<p>Je nachdem, welcher Spieltyp du bist, kann es aber gut sein, dass du mit anderen Methoden wie Improvisieren und Spielen nach Gehör erfolgreicher bist. Für Melodieinstrumente ist das Spielen nach Akkorden bei einer Jam Session kein zwingendes Muss, für Harmonieinstrumente dagegen ganz klar schon!</p>
<h2>Zuhören üben: Vorbereitung auf Jam Sessions ohne Musikinstrument</h2>
<p>Übe dich im Zuhören. Bei einer Jam Session ist es essentiell wichtig, dass du auch bislang unbekannte Songs mitspielen kannst. Mit Noten. Oder auch ohne Noten! Je schneller du die <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/">Harmoniefolge</a> ins Ohr bekommst, desto früher hast du Kapazitäten für eine kreative Begleitung oder eine frech improvisierte Melodie.</p>
<p>Mit einem Melodieinstrument bist du ohne Noten für die Melodie ganz besonders darauf angewiesen, den Song durch Zuhören zu erfassen. Ganz besonders häufig betrifft das transponierende Instrumente wie Saxophon oder Klarinette. Denn es kann gut sein, dass Noten oder Chordsheets zwar vorhanden sind, allerdings nur für C‑Instrumente. Dann ist Zuhören deine einzige Chance!</p>
<p>Prinzipiell sind aktives Zuhören und eine gute Hörerfahrung aber für alle Instrumente von Vorteil. Um das zu üben, musst du nicht einmal dein Musikinstrument zur Hand nehmen. Wie geht das?</p>
<p>Höre dir Songs an und versuche, eine Melodie dazu zu finden. Nur in deinem Kopf. Oder durch Summen. Eine Art Zweitstimme, mit der du hier mit deinem Instrument mitspielen könntest.</p>
<p>Du kannst einfacherweise zunächst mit Songs starten, die du schon kennst. Wage dich dann aber auch an völlig unbekannte Songs.</p>
<p>Bei einfach strukturierten Songs hast du dich vielleicht schon nach ein paar Takten eingehört. Bei komplizierteren Akkordfolgen und Songstrukturen ist der Song für dich hingegen nicht so gut vorhersehbar.</p>
<p>Sammle Hörerfahrung und trainiere, Improvisationsideen dazu in deinem Kopf zu kreieren. Damit hast du den ersten von zwei Schritten als Voraussetzung fürs Mitspielen schon geschafft! Im zweiten Schritt musst du dann deine Ideen möglichst gut auf dein Instrument übertragen.</p>
<p>Wie du siehst, kannst du also auch für eine Jam Session üben, ohne dass du dein Musikinstrument in die Hand nimmst!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/jam-session-vorbereitung/jam-session-mitspielen-zuhoeren.jpg" alt="Gemeinsam jammen: Manchmal ist Zuhören deine einzige Chance" width="600" height="401"></p>
<h2>Vereinfachen: Dein Trumpf für gejammte Musik!</h2>
<p>Die meisten Songs kann man sehr kompliziert spielen. Oder auch sehr simpel. Du musst nur wissen, wie! Wenn du einen Song vereinfachen kannst, ist das dein Trumpf!</p>
<h3>Melodie reduzieren</h3>
<p>Falls dir die Melodie viel zu schwer ist, beschränke dich auf ein paar Töne daraus. Auf schnelle Läufe darfst du getrost verzichten. Kniffelige Stellen solltest du nicht gerade bei einer Jam Session versuchen zu entschlüsseln! Wirf alles raus, was dir Probleme macht.</p>
<p>Spiele ein Grundgerüst. Nur ein paar wenige Töne. Auch selbstgemachte Pausen in der Melodie sind erlaubt. Häufig funktioniert eine Kombination aus Vereinfachung und Eigenimprovisation über <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/">Variationen</a> sehr gut.</p>
<p>Auch wenn du gerade zu Hause übst und die Zeit hättest, dich ausführlicher mit dem Song zu beschäftigen: Stell dir trotzdem vor, du wärst bei einer Jam Session und bereits der erste Durchlauf des Songs soll einigermaßen was werden. Spiele also den Song in einer Form, in der du auf Anhieb gut mitkommst.</p>
<h3>Akkorde vereinfachen</h3>
<p>Wenn dir die Akkorde zu schwer sind, spiele nur wenige Töne davon. Die Minimalversion wären nur die Basstöne. Sexten (6) und Nonen (9) kannst du auch einfach weglassen, Undezimen (11) und Tredezimen (13) erst recht. Die Septime eines Septakkords klingt echt gut und ist in der Harmoniefolge oft nützlich. Aber vielleicht spielt sie ja jemand anderes in eurer Runde!</p>
<p>Bei verminderten (°) oder halb verminderten (<sup>ø</sup>) Akkorden solltest du jedoch gut aufpassen. Der verminderte Akkord C° oder Cdim hat mit einem normalen C‑Dur-Akkord außer dem Grundton keine gemeinsamen Töne!</p>
<p>Auch wenn du nicht alle Akkorde spontan greifen kannst, solltest du immerhin wissen, was sie bedeuten. Denn nur so weißt du, wie du die Töne reduzieren und die Akkorde vereinfachen kannst. Ob beispielsweise ein einfacher Dur- oder Moll-Dreiklang passt. Oder ob du dich damit gehörig in die Nesseln setzt.</p>
<p>Wer noch stärkere Vereinfachungen braucht, wird im nächsten Abschnitt fündig.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/jam-session-vorbereitung/gemeinsam-jammen-musik-simpel.jpg" alt="Auf eine Jam Session vorbereiten: Mach es simpel!" width="600" height="401"></p>
<h2 id="notfallplan">Minimalversion und Notfallplan für Jam Sessions überlegen</h2>
<p>Sei vorbereitet auf Situationen, in denen du nicht so gut reinfindest in einen Song. Stets ein brillantes Solo abzuliefern, ist (noch) nicht das Ziel. Es geht jetzt erst einmal darum, überhaupt ein wenig mitspielen zu können. Lass jeglichen Anspruch auf die Vollständigkeit irgendwelcher Töne los!</p>
<p>Was kannst du also tun, wenn ihr gerade einen Song spielt, der dich nicht sofort zu ausgelassenem Improvisieren inspiriert? Oder alternativ formuliert: einen Song, bei dem du gerade gar keinen Plan hast, was du spielen könntest?</p>
<h3>Spiele wenig verschiedene Töne</h3>
<p>Besinne dich auf ein Minimalprogramm. Finde wenige Töne, die passen, z. B. Grundton und Terz der Grundtonart. Spiele diese Töne immer wieder. Wenn Akkordsymbole für dein Instrument zur Verfügung stehen, könntest du auch z. B. immer den Grundton des jeweiligen Akkordes spielen.</p>
<p>Oder noch simpler: Spiele immer wieder den Grundton der Tonart, in der ihr den Song spielt. Seid ihr in A‑Dur, spielst du einfach über den Song verteilt immer wieder ein A. Sehr häufig wird das passen. Oder beim nächsten Akkordwechsel wieder passen. Und du hast wenigstens einen passenden Schlusston.</p>
<p>Langweilig? Vielleicht. Aber es kann für dich ein Türöffner für mehr sein. Von diesem einen Ton aus kannst du dich dann weiter vortasten. Vielleicht findest du noch ein oder zwei häufig passende Töne, die du dann im Wechsel spielen kannst. So schaffst du dir eine ganz einfache, zumindest minimale Mitspielbasis. Zwar mit viel Luft nach oben, aber es ist immerhin ein Anfang!</p>
<p>Und es macht dir Mut, mit deinem Musikinstrument einzusteigen. Auch wenn du dich mit dem aktuellen Song ganz und gar nicht sicher fühlst. Und selbst wenn der eine oder andere ungünstig klingende Ton dabei herauskommt: Besser mutig experimentieren, als gleich zu kapitulieren!</p>
<h3>Mit Gelassenheit und Selbstvertrauen jammen</h3>
<p>Wenn du einen Notfallplan hast, auf den du zurückgreifen kannst, wirst du viel gelassener an die Sache rangehen. Du gewinnst Sicherheit und Selbstvertrauen für weitere Songs und Jam Sessions. Deshalb entwickle für dich auf jeden Fall einen solchen Notfallplan und teste zu Hause auch anhand von immer komplizierteren Songs, wann du damit an deine Grenzen stößt. Und wie weit du dich damit über Wasser halten kannst.</p>
<p>Beachte aber bitte unbedingt, dass nicht jeder Tag gleich ist. Gerade wenn du noch sehr beim Ausprobieren und Experimentieren bist, ist es völlig normal, dass es an einem Tag schon ganz gut funktioniert und an einem anderen Tag gar nicht so recht klappt. Lass dich davon auf keinen Fall entmutigen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/jam-session-vorbereitung/musik-session-jammen-geduld-erfolg.jpg" alt="Musikalische Jam Session: Mit Geduld, Ausdauer und Entschlossenheit zum Erfolg" width="600" height="401"></p>
<h2>Besser Jammen lernen mit Geduld</h2>
<p>Wenn du in meinem Artikel bis hierhin durchgehalten hast, bist du echt gewillt, dein Mitspielen bei einer Jam Session nachhaltig und langfristig zu verbessern. Herzlichen Glückwunsch zu deiner Ausdauer und Entschlossenheit. Für dein Vorhaben wünsche ich dir ganz viel Spaß, Erfolg und Geduld!</p>
<p>Ja, etwas Geduld brauchst du definitiv. Das gebe ich ganz offen zu. Aber es lohnt sich, diesen Weg zu gehen. Denn dann wirst du mit wunderbaren Jam Sessions belohnt. Jam Sessions, bei denen du nicht einfach nur zuhörst. Oder die meiste Zeit nur wartest. Nein, du gestaltest die Mehrzahl der Songs aktiv mit!</p>
<p>Dieser Artikel ist Teil 2 zum Thema Jam Sessions. Wenn du noch mehr über Jam Sessions erfahren möchtest, lies unbedingt, <strong><a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-mitspielen-anfaenger/">wie eine Jam Session abläuft und was dich erwartet</a></strong> und wie du auch ein paar Tage vor einer Jam Session noch <a href="https://musikbegeisterung.de/jammen-ueben/"><strong>kurzfristig sinnvoll üben</strong></a> kannst.</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-mitspielen-anfaenger/"><strong>Teil 1: Was dich bei einer Jam Session erwartet</strong></a><br>
👉 Weiterlesen: <strong><a href="https://musikbegeisterung.de/jammen-ueben/">Teil 3: Wie du kurzfristig noch jammen üben kannst</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-vorbereitung/">Jam Session Vorbereitung: Wie du Jammen mit deinem Musikinstrument nachhaltig übst</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Lächeln und Lachen beim Musikmachen: Wie du dich glücklich spielst</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2019 18:06:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[als Erwachsener ein Musikinstrument lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Horizont erweitern]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalische Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Neues ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Spieltipps]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps fürs Musikmachen]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du hast beim Musizieren momentan nicht mehr so viel Spaß? Höchste Zeit, das zu ändern! Wer mit seinem Musikinstrument offen für Unkonventionelles ist, heitert sich definitiv auf und gewinnt neue Begeisterung und Glücksgefühle. Bist du bereit? Es ist sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen durchaus normal, dass die anfängliche Faszination für ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast beim Musizieren momentan nicht mehr so viel Spaß? Höchste Zeit, das zu ändern! Wer mit seinem Musikinstrument offen für Unkonventionelles ist, heitert sich definitiv auf und gewinnt neue Begeisterung und Glücksgefühle. Bist du bereit?<span id="more-4819"></span></p>
<p>Es ist sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen durchaus normal, dass die anfängliche Faszination für ein Instrument vielleicht irgendwann nachlässt. Du hast bereits einiges erreicht, bist technisch besser geworden, kannst dir ein einfaches Stück schnell erarbeiten oder <a href="https://musikbegeisterung.de/noten-vom-blatt-spielen/">vom Blatt spielen</a>.</p>
<p>Eigentlich toll.</p>
<p>Moment. Nicht <em>eigentlich</em>! Das ist in der Tat toll. Darauf kannst du sehr stolz sein!</p>
<p>Jeder Anfänger wäre froh, wenn er schon so gut spielen könnte wie du! Das solltest du dir erst einmal bewusst machen.</p>
<h2>Da ist mehr Spaß drin!</h2>
<p>Trotzdem kann ich dich gut verstehen, wenn dir dabei vielleicht doch etwas fehlt. Sowas wie unbändige Begeisterung, große Gefühle, ein Riesenspaß, grenzenloser Genuss, ein starker innerer Antrieb.</p>
<p>Du fühlst dich gut beim Spielen. Es ist ganz nett. Aber du sprühst nicht (mehr) vor Begeisterung.</p>
<p>Wunderbar, wenn du das erkannt hast. Denn nur dann kannst du auch etwas für mehr Musikbegeisterung tun. Auf meinem <a href="https://musikbegeisterung.de">Blog</a> Musikbegeisterung bist du – wer hätte das gedacht – dafür genau richtig. Herzlichen Glückwunsch, dass du bei meinem Artikel gelandet bist!</p>
<p>Was kannst du also tun, wenn du dir wieder (mehr) Spaß und <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/">Motivation</a> fürs Musikmachen wünschst?</p>
<h2>Viel Spaß beim Musizieren! — Mein wirkungsvollster Tipp</h2>
<p>Die positive Psychologie soll unbedingt auch in dein Musizieren einfließen.</p>
<p>Mein heutiger Ratschlag – egal ob für <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">Erwachsene</a> oder Kinder – ist kurz und prägnant, aber sehr entscheidend: <strong>Bringe dich zum Lächeln!</strong></p>
<p>Ja, setze dir zum Ziel, dich beim Musizieren zum Schmunzeln, Lächeln oder Grinsen zu bringen. Und gewinne eine weitere Prise Glück für dein Leben.</p>
<p>Das ist ein wunderbares Ziel, das in allen Lebensbereichen anwendbar ist und im Übrigen viel öfter verfolgt werden sollte. Oft reicht es schon, solch ein eigenwilliges Ziel im Kopf zu haben und der Spaß ergibt sich dann aus der Unkonventionalität und Verrücktheit des Zieles wie von selbst.</p>
<p>Falls das für dich doch noch nicht ganz reicht, habe ich im Folgenden einige Vorschläge für dich, wie du dich deinem Ziel, dich beim Musizieren zum Lächeln zu bringen, gezielt nähern kannst.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/musizieren-spass/musizieren-freude-ideen.jpg" alt="Musikmachen mit Spaß und Begeisterung" width="753" height="502"></p>
<h2>Spiele Unerwartetes, überrasche dich!</h2>
<p>Prinzipiell sind es die unerwarteten Dinge, die dich schmunzeln oder sogar breit grinsen lassen. Du solltest also ein Stück einmal ganz anders spielen als sonst. Oder du baust an einzelnen Stellen kleine Raffinessen ein, die dich aufhorchen lassen. Überrasche dich!</p>
<p>Sicherlich bewegt ein und dieselbe raffinierte Gestaltung nicht jeden Menschen in gleicher Weise. Schließlich hat jeder Mensch seinen eigenen Geschmack und Humor. Welche Techniken du verwenden kannst oder möchtest, hängt außerdem von deinem Können und deiner Art zu musizieren ab, ob zu z.&nbsp;B. gerne <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">improvisierst</a> oder nicht.</p>
<p>Aber ganz egal, welcher Musikertyp du bist und wie viel du kannst: Wenn du offen für <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">Experimente</a> bist, wirst du für dich herausfinden, wie du dich mit deiner eigenen Musik zum Lächeln bringen kannst. Am besten funktioniert das, wenn du nicht so viel denkst, sondern mit innerlicher <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/">Vorfreude</a> und dem Schalk im Nacken loslegst.</p>
<p>Gib dich der Musik hin, lass dich von deinen Spontaneinfällen leiten und schöpfe voll und ganz aus deiner eigenen Kreativität. Falls es an einem Tag nicht klappt, probiere es am nächsten Tag wieder!</p>
<h2>Finde Inspiration beim Musikhören</h2>
<p>Ergründe deinen eigenen Geschmack! Passe beim Hören von Musik ganz bewusst auf, um dich inspirieren zu lassen. Welche Stelle in einem Stück findest du besonders gut und warum? Was genau fasziniert dich an der Musik von anderen? Sammle Ideen, die du dann auf dein eigenes Spiel überträgst.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/musizieren-spass/musikinstrument-begeisterung-tipps.jpg" alt="Viel Spaß beim Musizieren!" width="753" height="502"></p>
<h2>Ideen zum Ausprobieren mit deinem Musikinstrument</h2>
<p>Für den Fall, dass du deiner Kreativität auf die Sprünge helfen möchtest, gebe ich dir im Folgenden ein paar konkrete Beispiele, wie du aus deinem bisher gewohnten Spiel mehr herauskitzeln kannst.</p>
<p>Behalte aber immer im Hinterkopf, dass es ganz individuell ist, was dich zum Lächeln bringt. Außerdem gibt es viele instrumentenspezifische Gestaltungsmittel, sodass nicht alle meine Vorschläge auf dein Instrument anwendbar sind. Nichtsdestotrotz, legen wir los!</p>
<h3>Besonderheiten deutlich hervorheben</h3>
<p>Widme dich der musikalischen Gestaltung in all ihren Facetten. Hebe die Besonderheiten eines Stückes deutlich hervor. Koste ein Ritardando, Accelerando oder Crescendo voll aus, spiele das Fortissimo richtig laut und das Pianissimo kaum hörbar. Du darfst hier gerne übertreiben. Je mehr Enthusiasmus du an den Tag legst, umso besser!</p>
<h3>Tempo variieren</h3>
<p>Spiele ein Stück in einer anderen Geschwindigkeit als sonst. Gib Gas, spiele so schnell du kannst. Egal, was die Tempoangabe sagt. Höre zu und sei gespannt, was dabei herauskommt.</p>
<p>Oder lass dir Zeit. Ganz viel. Vielleicht kostest du das Stück bei halbem Tempo genussvoll aus? Das verändert den Charakter eines Stückes ungemein. Du hast mehr Zeit zum Hinhören, zur Ausgestaltung einzelner Töne und für kreative <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/">Variationen</a> oder Zwischenspiele. Das setzt ganz andere Emotionen frei. Lass dich darauf ein und genieße es!</p>
<p>Du kannst auch innerhalb eines Stückes variieren und einzelne Abschnitte schneller oder langsamer spielen. Sei experimentierfreudig. Alles ist erlaubt.</p>
<h3>Rhythmus ändern</h3>
<p>Wähle einen anderen Rhythmus. Bringe einen Song zum Schwingen, indem du Swingachtel statt den sonst geraden Achteln spielst. Mir persönlich macht das ganz besonders viel Spaß.</p>
<p>Experimentiere mit Basslauf oder Begleitrhythmus. Falls du ein Digitalpiano oder Keyboard hast, kannst du dich von den dort auswählbaren Beats inspirieren lassen. Stecke eine getragene Ballade doch einmal in das Gewand eines Reggaes oder Tangos. Verwandle einen zackigen Charleston in einen genussvollen Blues. Oder andersherum! Worauf hast du Lust?</p>
<h3>Instrumentenspezifische Effekte</h3>
<p>Je nach Instrument kannst du Spezialeffekte verwenden. Blasinstrumente eignen sich mit diversen quieckenden, quackenden und trötenden Tönen ganz besonders gut dafür. Experimentiere mit Vibrato und teste unterschiedlich große Schwingungsamplituden. Lass einzelne Töne laut herausplatzen.</p>
<p>Spiele Töne von unten oder oben an. Probiere Glissandi aus, indem du die Tonhöhe über ein größeres Intervall kontinuierlich veränderst. Auf dem Klavier kannst du das nachahmen, indem du mit der Hand über die Klaviatur fährst. Überlege, probiere aus oder informiere dich, was speziell mit deinem Instrument möglich ist!</p>
<h3>Breaks und Minimalismus</h3>
<p>Die größte Überraschung ist es, wenn plötzlich nichts mehr kommt! Mit gekonnt gesetzten Breaks ist dir ein Lächeln sicher. Übe dich grundsätzlich in <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">Minimalismus</a>. Lüfte ab und zu deinen Klangsumpf und spiele in der Begleitung zur Abwechslung nur so viele Töne wie gerade nötig. Oder spiele bei der Melodie einzelne Phrasen und mache dazwischen großzügige Pausen.</p>
<h3>Frage und Antwort</h3>
<p>Ein grundlegendes Gestaltungsmittel in der Musik ist das Wechselspiel aus Frage und Antwort. Fokussiere dich darauf und gestalte die beiden Parts ganz besonders individuell.</p>
<h3>Kreative Zwischenspiele</h3>
<p>Oft beeindruckt am meisten das, was sich dazwischenschiebt. Spiele lustige Melodien zwischen die Hauptmelodie. Sei der Clown im Kasperltheater, der immer wieder auftaucht und sich kurz einmischt.</p>
<h3>Tipp für Klavierspieler</h3>
<p>Du spielst Klavier? Verschiebe deine Hände um ein paar Oktaven. Nimm deine linke und rechte Hand überkreuzt und lass die Melodie im Bass erklingen, die Begleitung im Diskant. Lass dich faszinieren von dem, was erklingt.</p>
<h2>Musizieren macht glücklich!</h2>
<p>Jetzt aber mit Experimentierfreude ran an dein Musikinstrument! Ganz viel Spaß beim Musizieren! Sei offen für Neues, auch Unkonventionelles. Trau dich. Überrasche dich. Und du wirst – amüsiert von deinem eigenen Spiel – lächeln.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/">Lächeln und Lachen beim Musikmachen: Wie du dich glücklich spielst</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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		<title>Weihnachtliches Musizieren: Musikfavoriten für Weihnachten von traditionell bis unkonventionell</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/musizieren-weihnachten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2018 14:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[entspannen]]></category>
		<category><![CDATA[fühlen]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Neues ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Spieltipps]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was möchtest du in der Weihnachtszeit mit deinem Musikinstrument spielen? Jahr für Jahr stellen wir uns diese Frage. Die besten Ratschläge und Tipps für dein persönliches weihnachtliches Musizieren von traditionell bis modern liest du hier im Artikel. So findest du Inspiration und Orientierung, auch wenn Weihnachten einmal wieder viel zu plötzlich kommt! Musik zur Weihnachtszeit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/musizieren-weihnachten/">Weihnachtliches Musizieren: Musikfavoriten für Weihnachten von traditionell bis unkonventionell</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was möchtest du in der Weihnachtszeit mit deinem Musikinstrument spielen? Jahr für Jahr stellen wir uns diese Frage. Die besten Ratschläge und Tipps für dein persönliches weihnachtliches Musizieren von traditionell bis modern liest du hier im Artikel. <span id="more-3998"></span>So findest du Inspiration und Orientierung, auch wenn Weihnachten einmal wieder viel zu plötzlich kommt!</p>
<h2>Musik zur Weihnachtszeit</h2>
<p>Weihnachten ist ein Fest. Ein Fest, das Millionen von Menschen zelebrieren. Nicht nur Christen, sondern auch Menschen, die nie in der Kirche waren, sind davon fasziniert! Denn der Weihnachtsgedanke beinhaltet ganz grundsätzliche menschliche Bedürfnisse wie Nächstenliebe, Zusammenhalt, Geborgenheit, gegenseitige Unterstützung, Familie, Miteinander, Besinnung auf das, was einem wichtig ist.</p>
<p>Weihnachten ist ein emotionales Fest, das zwar jeder von uns ganz individuell empfindet, aber doch alle Menschen verbindet. Zu solch einem Fest gehört, ohne Frage, auch Musik!</p>
<p>Was wäre ein festlicher Weihnachtsgottesdienst ohne Musik? Er hätte das Wort <em>festlich</em> vermutlich nicht verdient! Was wäre eine Adventszeit ohne Musik in Geschäften, auf Weihnachtsmärkten, im Fernsehen, Radio oder aus deiner persönlichen Musiksammlung bei dir zu Hause? Wir würden es sehr vermissen!</p>
<p>In der Musik leben wir unsere <a href="https://musikbegeisterung.de/gefuehle-musizieren/">Gefühle</a> aus. Da die Weihnachtszeit für viele Menschen eine besonders emotionale Zeit ist, darf Musik hier auf keinen Fall fehlen! In diesem Artikel gebe ich dir einige Tipps zum Musizieren in der Weihnachtszeit. Wie gewohnt auch unkonventionelle!</p>
<h2>Spiele Weihnachtslieder mit deinem Instrument!</h2>
<p>Da sich auf meinem Blog <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a> ganz viele Instrumentenspieler tummeln, ist der Artikel speziell für diejenigen geschrieben, die in der Weihnachtszeit selbst Musik machen möchten. Die meisten Punkte lassen sich aber auf Musikhörer gut übertragen! Lass dich inspirieren!</p>
<h2>1. Wohlbekannte festliche deutsche Weihnachtsklassiker</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/musizieren-weihnachten/weihnachtslieder-spielen.jpg" alt="Weihnachtsklassiker zum Musizieren an Weihnachten und im Advent " width="320" height="481">Feierliche, besinnliche deutsche Weihnachtslieder sind der Klassiker. <em>Stille Nacht, Heilige Nacht</em>, <em>Oh du fröhliche</em>, <em>Ihr Kinderlein kommet</em>, <em>Vom Himmel hoch</em>.</p>
<p><em>Alle Jahre wieder</em> zeitlos schön und immer wieder etwas Besonderes. Diese Stücke findest du in zauberhaften, leichten Arrangements im Klavierband <a href="https://www.amazon.de/gp/product/3795709423/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;tag=kath0fe-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;linkCode=as2&amp;creativeASIN=3795709423&amp;linkId=d21d61e5aab916d647a8c7e6783e9315" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><em><strong>Mein Weihnachtsbuch </strong></em>(*)</a>. Darin sind auch Arrangements für vier Hände enthalten.</p>
<p>Wer am Klavier gerade erst gestartet ist und es noch etwas einfacher braucht, sollte sich das Klavieralbum <strong><em><a href="https://www.amazon.de/gp/product/B00006M22Z/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;tag=kath0fe-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;linkCode=as2&amp;creativeASIN=B00006M22Z&amp;linkId=7ee33d8bb799fdf0ea054f2b23874edf" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Morgen kommt der Weihnachtsmann </a></em></strong><a href="https://www.amazon.de/gp/product/B00006M22Z/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;tag=kath0fe-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;linkCode=as2&amp;creativeASIN=B00006M22Z&amp;linkId=7ee33d8bb799fdf0ea054f2b23874edf" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">(*)</a> ansehen. Die Noten sind sehr leicht, aber gerade Kinder haben mit diesem Notenheft ihren Spaß, weil sie damit schon ganz bald ihre ersten Weihnachtslieder am neuen Instrument spielen können. Über Akkordsymbole ist auch eine Begleitung mit der Gitarre möglich.</p>
<p>Es lohnt sich, ein paar Noten für traditionelle Weihnachtslieder griffbereit zu Hause zu haben und sie Jahr für Jahr hervorzuholen.</p>
<p>Für viele Menschen sind diese Lieder seit ihrer Kindheit vom Weihnachtsfest nicht wegzudenken. Sie sind Teil weihnachtlicher Besinnung und zugleich Ritual. Wecken Erinnerungen an vergangene Weihnachtsfeste. Da sie vielen Menschen so gut bekannt sind, laden sie zum spontanen <a href="https://musikbegeisterung.de/gemeinsam-musik-machen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gemeinsamen Musizieren</a> und <a href="https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/">Singen</a> ein.</p>
<h2>2. Altbekannte Weihnachtslieder neu interpretiert</h2>
<p>Du kennst die altbekannten Weihnachtsklassiker schon etwas zu gut? Besser als dir lieb ist? Andererseits sind diese Melodien mit vielen wertvollen Erinnerungen verbunden, sodass du die Tradition dieser Lieder gerne fortführen möchtest?</p>
<p>Du brauchst <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Abwechslung</a>! Spiele eine andere Variante von diesen Weihnachtsliedern! Oder gerne auch viele <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">verschiedene Varianten</a>!</p>
<h3>Variiere und individualisiere!</h3>
<p>Wenn du dir andere Noten von altbekannten Weihnachtsliedern besorgst, werden diese Versionen auch wieder ein wenig anders klingen und deine Aufmerksamkeit zurückgewinnen. Oder du <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">variierst</a> ein Stück selbst anhand der bereits vorhandenen Noten, wie es dir gerade gefällt. Mach eine spannende Neuinterpretation daraus!</p>
<p>Auf dem Klavier kannst du beispielsweise die Harmonien verändern oder neue Zweitstimmen spielen. Halte Ausschau nach Noten mit <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Akkordsymbolen</a>, da diese dafür sehr hilfreich sind! Mit einem Melodieinstrument kannst du dich an das <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Variieren der Melodie</a> wagen.</p>
<p>Je nach Lust und Laune sind natürlich auch freiere <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Improvisationen</a> erlaubt, die aus einem traditionellen Weihnachtslied für den Moment etwas völlig Neues machen. Auf diesen Moment solltest du dich voll und ganz <a href="https://musikbegeisterung.de/gefuehle-musizieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">einlassen</a>. Spiele das Stück individuell und einzigartig! Ganz nach deinem persönlichen Bedürfnis in genau diesem Augenblick. In der Computersprache würde man es <em>benutzerdefiniert</em> nennen!</p>
<p>Vielleicht willst du <em>Leise rieselt der Schnee</em> jetzt gerade einfach ein bisschen schwungvoller spielen und mit jazzigen Tönen <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aufpeppen</a>. Am nächsten Tag hast du vielleicht Lust auf eine langsame, feierliche Variante mit viel Zeit für Ausschmückungen und ausgedehnte Zwischenspiele.</p>
<p>Wie auch immer du es machst, schon hast du einem wunderschönen Klassiker einen ganz individuellen neuen Zauber eingehaucht! Sei mutig und schmücke deine Musik mit deinem persönlichen Stil!</p>
<h3>Ein Lied ist wie ein Weihnachtsbaum</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/musizieren-weihnachten/weihnachtssongs-spielen.jpg" alt="Weihnachtslieder in der Weihnachtszeit spielen und individuell gestalten." width="447" height="298"></p>
<p>Und wo wir gerade beim Schmücken sind: Ein Lied ist vergleichbar mit einem Weihnachtsbaum! Du kannst beide auf viele völlig unterschiedliche Arten schmücken. Und du selbst darfst dir entsprechend deinem Geschmack und deiner momentanen <a href="https://musikbegeisterung.de/gefuehle-musizieren/">Stimmung</a> aussuchen, wie viel und welchen Schmuck du verwenden möchtest. Schlicht, nur mit Kerzen oder ein paar Strohsternen? Oder festlich pompös mit bunten Kugeln und Lametta?</p>
<h2>3. Neue Weihnachtssongs gefällig?</h2>
<p>Vielleicht möchtest du aber auch völlig neue Weihnachtssongs kennen und lieben lernen! Unbekannte Songs werden dir zunächst schwerer fallen als die altbekannten. Und du wirst mit Sicherheit auch nicht an allen Songs Gefallen finden. Wenn du aber nichts ausprobierst, wirst du nichts <a href="https://musikbegeisterung.de/neues-erleben-musik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Neues entdecken</a>! Schnapp dir also ein Weihnachtsnotenbuch und spiele dich kreuz und quer durch das, was dir dargeboten wird!</p>
<h3>Amerikanische Christmas Songs</h3>
<p>Hast du amerikanische Christmas Songs schon für dich entdeckt? Viele dieser Songs sind weniger besinnlich, dafür jedoch äußerst fröhlich. Da an Weihnachten aber schließlich ein Geburtstag gefeiert wird, sind lebensfrohe Weihnachtssongs durchaus angebracht. Die Freude am Leben kannst du zu diesem Anlass wunderbar musikalisch ausdrücken. Wenn du diese Fröhlichkeit in dir spürst, dann spiele sie!</p>
<p>Wie wäre es mit <em>Santa Claus is Coming to Town</em>, <em>Let it Snow! Let it Snow! Let it Snow!, Rudolph the Red Nosed Reindeer</em>, <em>Sleigh Ride</em> oder <em>Winter Wonderland</em>? Dann nichts wie ran an dein Instrument!</p>
<p>Ich selbst hatte dieses Jahr ganz besondere Lust auf amerikanische Christmas Songs. Und deshalb habe ich mich frühzeitig in die <a href="https://musikbegeisterung.de/instrument-musik-finden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Musikbibliothek</a> begeben, um dort noch eine schöne Auswahl an Christmas Songs vorzufinden. Und es hat sich sehr gelohnt!</p>
<h3>Notenbuchempfehlung für amerikanische Weihnachtssongs</h3>
<p>In der Musikbibliothek habe ich für Klavier ein Buch gefunden, das leicht gesetzt, aber trotzdem nicht langweilig ist. Es heißt <em><strong><a href="https://www.amazon.de/-/en/Dan-Coates/dp/0739047361?&amp;_encoding=UTF8&amp;tag=kath0fe-21&amp;linkCode=ur2&amp;linkId=d97e550826354a57406c6ed8f9a32b61&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank" rel="nofollow noopener">The Christmas Songbook </a></strong></em><a href="https://www.amazon.de/-/en/Dan-Coates/dp/0739047361?&amp;_encoding=UTF8&amp;tag=kath0fe-21&amp;linkCode=ur2&amp;linkId=d97e550826354a57406c6ed8f9a32b61&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank" rel="nofollow noopener">(*)</a> von Dan Coates. Weniger geübte Spieler können die Stücke gut erlernen. Geübte <a href="https://musikbegeisterung.de/noten-vom-blatt-spielen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vom-Blatt-Spieler</a> können die Noten auch erst spontan am Heiligen Abend hervorholen.</p>
<p>Die zusätzlich angegebenen Akkordsymbole, die ebenso nicht kompliziert sind, aber trotzdem einen schönen Harmonieverlauf bieten, machen das Notenbuch zu einem wunderbaren Allrounder. All die eben genannten Stücke von <em>Santa Claus is Coming to Town </em>bis <em>Winter Wonderland</em> (insgesamt 17 Stück) sind in diesem Notenbuch enthalten.</p>
<h3>Kostenlose Noten für amerikanische Weihnachtslieder</h3>
<p>Eine große Sammlung jazziger Christmas Songs mit Melodie und Akkordsymbolen bietet auch <em>The Real Christmas Book</em>. Für C‑Instrumente steht dieses online zum <a href="https://epdf.pub/the-real-christmas-book-c-edition.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kostenlosen Download</a>&nbsp;zur Verfügung.</p>
<h3>Weihnachtslieder mit der Playalong-App iReal Pro</h3>
<p>Wenn du dir für deine Weihnachtslieder Begleitmusik wünschst, aber kein menschlicher Mitspieler vorhanden ist, empfehle ich dir die Playalong-App <a href="https://musikbegeisterung.de/ireal-pro-bewertung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iReal Pro</a>. Im integrierten Forum kannst du nach „Christmas“ suchen und dir Wiedergabelisten mit Weihnachtsliedern herunterladen. Außerdem kannst du nach einzelnen Songs suchen oder für jedes beliebige Lied selbst die Akkorde eingeben.</p>
<p>Das Tolle daran ist: Deine Begleitung ist jederzeit verfügbar und du kannst dir sogar einen Stil aussuchen. Hier geswingt, da in lateinamerikanischem Rhythmus. So wirst du mit verschiedenen Musikstilen vertraut und förderst deine musikalische Kreativität. Lass dich inspirieren und wähle aus, worauf du gerade Lust hast!</p>
<p>Falls du die App iReal Pro noch nicht kennst, kannst du dich <a href="https://musikbegeisterung.de/ireal-pro-bewertung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> ausführlich darüber informieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/musizieren-weihnachten/musizieren-weihnachten.jpg" alt="Weihnachtliches Musizieren mit traditionellen und neuen Weihnachtssongs" width="533" height="355"></p>
<h3>4. Spiele, was dir guttut</h3>
<p>Ja, es ist Weihnachtszeit. Aber bist du auch in Weihnachtsstimmung? Hast du auch wirklich Lust auf <em>Oh Tannenbaum</em> &amp; Co?</p>
<p>Du solltest Weihnachtslieder nicht einfach deshalb spielen, weil Weihnachten ist. Falls du in diesem Jahr keine Lust auf Weihnachtslieder hast, dann spiele sie auch nicht!</p>
<p>Weihnachten ist ein Fest der Liebe. Auch zu dir selbst. Also verbiege dich nicht! Nimm dir Zeit für dich und dein Instrument und spiele, was dir jetzt im Moment guttut. Was dich in diesem Augenblick begeistert und berührt. Wenn das trotz Advent und Weihnachten keine Winter- und Weihnachtslieder sind, dann sind es eben andere Lieder!</p>
<p>Vielleicht hast du Lust auf das Noten-E-Book <a href="https://musikbegeisterung.de/notenbuch-gefuehle/"><strong><em>Gefühle durch eigene Musik ausdrücken</em></strong></a>! Oder vielleicht kennst du jemanden, dem du damit zu Weihnachten eine Freude bereiten möchtest? Ich habe dieses Notenbuch geschrieben, um den Menschen bewusst zu machen, wie schön es ist, das Musizieren mit dem Fühlen zu verbinden.</p>
<p>Aber nochmal zurück zu den Weihnachtsliedern, für die auch umgekehrt gilt: Falls du zu einer anderen Zeit im Jahr Lust hast, Weihnachtslieder zu spielen oder zu hören, dann solltest du dir auch das nicht verbieten!</p>
<p>Ich wünsche dir ein wunderschönes Weihnachtsfest mit ganz viel Musik, in der du <a href="https://musikbegeisterung.de/gefuehle-musizieren/">dich selbst ausdrückst</a>!</p>
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		<title>Über Variationen spielerisch improvisieren lernen: Improvisierte Musik über einen empirischen Weg ohne Theorie</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2018 13:12:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Fähigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[als Erwachsener ein Musikinstrument lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[freies Klavierspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Improvisation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalische Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[ohne Noten]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Spieltipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie kannst du mit deinem Instrument improvisieren lernen? Wer bisher immer nach Noten gespielt hat, für den hat Improvisieren oft etwas Mysteriöses, Unerreichbares an sich. Tatsächlich kann aber jeder relativ einfach improvisieren lernen. Wie? Das erfährst du jetzt! Trockene Theorie wird ersetzt durch spontane Variationen der Melodie und musikalische Experimentierfreude. Von Noten zur Improvisation ohne [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/">Über Variationen spielerisch improvisieren lernen: Improvisierte Musik über einen empirischen Weg ohne Theorie</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kannst du mit deinem Instrument improvisieren lernen? Wer bisher immer nach Noten gespielt hat, für den hat Improvisieren oft etwas Mysteriöses, Unerreichbares an sich. Tatsächlich kann aber jeder relativ einfach improvisieren lernen. Wie? Das erfährst du jetzt! Trockene Theorie wird ersetzt durch spontane Variationen der Melodie und musikalische Experimentierfreude.</p>
<p><span id="more-3693"></span></p>
<h2>Von Noten zur Improvisation ohne Noten</h2>
<p>Es ist eine Kunst, Noten exakt so zu spielen, wie sie notiert sind. Sehr wahrscheinlich übst du genau das im Musikunterricht am allermeisten. Das <a href="https://musikbegeisterung.de/noten-vom-blatt-spielen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Notenlesen</a> hat auch seine Berechtigung. Denn durch das Aufschreiben von Noten können musikalische Ideen über Jahre und Jahrhunderte bewahrt und wiedergegeben werden. Auch für dich ist das ohne Zweifel sinnvoll!</p>
<p>Trotzdem soll es darum heute nicht gehen. Oder vielleicht nur als Ausgangspunkt, von dem wir uns ganz bewusst wegbewegen wollen. Denn genauso wichtig, wie das Notenlesen, ist es, sich davon lösen zu können. Eine Melodie zu variieren und letztlich über einen Song zu improvisieren.</p>
<p>Vorneweg muss ich dich allerdings warnen: Wenn du ein sturer Theoriefuchs bist, wird dich dieser Artikel nicht weiterbringen!</p>
<p>Wenn du stattdessen gerne ohne Theorie, dafür aber experimentierfreudig ins Improvisieren einsteigen möchtest, dann bist du hier genau richtig!</p>
<p>Wer mit den Grundlagen musikalischer Improvisation bereits vertraut ist, kann sich in <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">diesem Artikel</a> mit weiterführenden Tipps und Tricks inspirieren lassen.</p>
<h2>Wie kann man improvisieren lernen?</h2>
<p>Es gibt viele Wege, sich mit Klavier, Gitarre, Geige, Saxophon oder welchem Musikinstrument auch immer dem Improvisieren zu nähern. In diesem Artikel stelle ich dir eine praktische Methode vor, die den Fokus auf das <strong>Improvisieren einer Melodie</strong> legt.</p>
<p>Der Vorteil hierbei ist, dass du Schritt für Schritt vorgehen kannst. Die Vorgehensweise ist außerdem leicht umzusetzen und macht von Anfang an Spaß. Wenn du also improvisieren lernen möchtest, solltest du diesen Weg, der über Variationen der Melodie führt, unbedingt ausprobieren! Perfekt geeignet für alle Anfänger beim Improvisieren oder Spieler, die den Zugang zum Improvisieren über andere Wege noch nicht gefunden haben.</p>
<h2>Variation im Unterschied zur Improvisation in der Musik</h2>
<p>Was unterscheidet eine musikalische Variation von einer Improvisation? Manch einer mag es bereits Improvisation nennen, sobald man sich nur ein wenig von der ursprünglichen Melodie eines Songs wegbewegt. In diesem Artikel bezeichne ich eine sehr melodienahe Improvisation aber als Variation. Die ursprüngliche Melodie wird hier nur ein wenig abgeändert.</p>
<p>Den Begriff Improvisation verwende ich, wenn sich das Spiel weiter von der ursprünglichen Melodie wegbewegt. Eine völlig freie Improvisation orientiert sich fast nur noch an der Harmoniefolge und die ursprüngliche Melodie ist nicht mehr zu erkennen. Der Übergang von einer Variation zu einer Improvisation ist aber selbstverständlich fließend.</p>
<p>Über das Variieren einer Melodie kannst du dir sehr gut den Weg zum Improvisieren bahnen. Verändere die Melodie Schritt für Schritt und entferne dich immer weiter davon.</p>
<p>Et voilà: Ehe du dich versiehst, bist du bei einer Improvisation angelangt, die für dich am Anfang vielleicht noch unendlich weit weg und unglaublich schwierig erschien. Aber eines nach dem anderen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/variationen-spielen/melodie-variieren.jpg" alt="Variationen und Improvisationen in der Musik." width="749" height="499"></p>
<h2>Der Nutzen von Variationen in der Musik</h2>
<p>Variationen mit deinem Musikinstrument bringen Abwechslung und eine persönliche Note in dein Spiel. Du änderst einen Song ein wenig ab und spielst ihn so, wie du ihn gerade hören möchtest. Du spielst spontan, was du fühlst. Auch wenn es beim exakten Notenspiel durchaus auch Möglichkeiten für eine individuelle musikalische Gestaltung gibt, so sind diese doch begrenzt.</p>
<p>Anders bei Variationen. Hier gehst du bewusst einen Schritt weiter und nimmst dir beim Spielen deutlich mehr Freiheiten. Du darfst kreativer sein und deine ganz persönliche Variante des Songs spielen. Genau das ist beim Covern eines Songs üblich.</p>
<p>Probiere es doch selbst einmal aus! Damit kannst du dem ursprünglichen Song ein schickes neues Gewand verpassen oder tolle neue Akzente setzen. Alles ganz nach deinem eigenen Geschmack!</p>
<h2>Wie funktioniert improvisieren? — Variationen zur Improvisation weiterentwickeln</h2>
<p>Wie oben bereits erwähnt, hat das Spielen von Variationen noch einen weiteren fantastischen Nutzen. Denn du kannst mit deinen Variationen auch Stück für Stück mehr wagen und dich auf diese Weise ans Improvisieren herantasten. Es ist ein sehr <strong>wirkungsvoller Weg zur Improvisation</strong>.</p>
<p>Das Grandiose daran ist, dass es spielerisch passiert. Du musst dafür keine Theoriebücher wälzen und keine Tonleitern üben, sondern lernst empirisch. Also durch Ausprobieren und deine dabei gemachten Erfahrungen. Und außerdem anhand eines <a href="https://musikbegeisterung.de/instrument-musik-finden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Songs, den du gerne magst</a>!</p>
<p>Nutze Variationen als Wegbereiter zu einer freien Improvisation! Klingt das für dich spannend? Im Folgenden erkläre ich dir, was du dafür brauchst und wie du es schaffst.</p>
<h3>1. Grundlage für deine Improvisation: Einen Song wählen, der dir gut gefällt</h3>
<p>Zuerst brauchst du einen Song. Und zwar einen, der dir persönlich richtig gut gefällt. Denn so wirst du automatisch viel ausdauernder experimentieren. Und genau das ist hier auch dringend erforderlich. Deshalb lohnt es sich definitiv, einige Energie in die Songsuche zu stecken. Da ich dieses Thema so unglaublich wichtig finde, habe ich sogar einen eigenen <a href="https://musikbegeisterung.de/instrument-musik-finden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel</a> dazu geschrieben.</p>
<p>Wähle für das erste Ausprobieren von Variationen und Improvisationen einen Song, der dir leichtfällt. Du solltest die Melodie entsprechend den aufgeschriebenen Noten (oder <a href="https://musikbegeisterung.de/nach-gehoer-spielen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nach Gehör</a>) ohne große Anstrengung spielen können.</p>
<p>Falls dir die Melodie Mühe bereitet, spiele sie einige Male durch, bis du sie gut spielen kannst. Oder wähle einen anderen Song, bei dem du mit der Melodie besser zurechtkommst.</p>
<p>Außerdem solltest du den Song vom Hören her gut kennen. Wenn du direkt auf einen deiner Lieblingssongs zurückgreifen kannst, wird das kein Problem sein. Falls das nicht so ist, mach dich mit der Melodie gut vertraut. Durch eigenes Spielen oder durch Anhören einer Aufnahme. Denn wenn du einen Song im Ohr hast, werden dir auch das Variieren und Improvisieren viel leichter von der Hand gehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/variationen-spielen/variieren-improvisieren.jpg" alt="Improvisieren lernen durch Variationen einer Melodie." width="750" height="500"></p>
<h3>2. Von der Melodie zur Variation</h3>
<p>Jetzt wagst du dich ans Variieren. Spiele zunächst (noch einmal) die ursprüngliche Melodie. Beim nächsten Durchgang spielst du die Melodie dann etwas freier. Baue kleine Änderungen ein, vielleicht erst im Rhythmus der Melodie, später dann auch in den Tonhöhen.</p>
<p>Du darfst Töne auslassen und kannst das auch nutzen, um schwierige Stellen zu vereinfachen. Stell dir einfach vor, du spielst mit anderen Musikern auf einer <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-mitspielen-anfaenger/">Jam Session</a>. Hier geht es vorrangig nicht um jeden einzelnen Ton, sondern darum, dass die Musik im Fluss bleibt.</p>
<p>Du darfst die Melodie auch anders als aufgeschrieben fortführen. Ob bewusst oder aus der Not heraus, ist völlig egal! Für ein mehr oder weniger spontanes <a href="https://musikbegeisterung.de/gemeinsam-musik-machen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zusammenspiel</a> ist diese Fähigkeit eine der wichtigsten überhaupt.</p>
<p>Vielleicht ist dir die Melodie aber auch zu langweilig oder eintönig. Dann kannst du sie durch zusätzliche Verzierungen <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aufpeppen</a>. Nimm dir die Freiheit, den Song nach deinen Vorstellungen zu verändern! Vielleicht brauchst du einige Anläufe, bis du deine Kreativität voll entfaltest. Das ist am Anfang aber völlig normal.</p>
<h3>3. Zeit für viele Durchgänge und Ideen mit deinem Instrument</h3>
<p>Nimm dir Zeit! Gerade wenn du mit Variationen und Improvisationen noch nicht so vertraut bist. Wenn du nur noch 10 Minuten hast, bevor du außer Haus musst oder Besuch bekommst, wird es schwierig, einen Song mit Kreativität und einer gelassenen Mentalität des Ausprobierens zu entwickeln.</p>
<p>Lass dich ohne Zeit- und Erfolgsdruck auf den Song ein. Wenn du neu an einem Song arbeitest, spiele einfach ein paar mehr Durchgänge hintereinander. Nur so kannst du <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">verschiedene Ideen</a> ausprobieren, hören und daraus lernen.</p>
<p>Dabei können durchaus 10 oder mehr Durchgänge zusammenkommen. Selbstverständlich darfst du dir auch 20, 30 oder wie viele auch immer gönnen! Unzählige eben. Und am besten ungezählt. Du solltest dir nach oben keine Grenze setzen.</p>
<p>Spiele, solange es dir gefällt oder bis dir die Ideen ausgehen! Neue Inspirationen zum Improvisieren findest du übrigens <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</p>
<h3>4. Mit Mut für Experimente Fortschritte hin zum Improvisieren machen</h3>
<p>Fasse Mut für Experimente! Probiere aus, was geht und was nicht. Auf diese Weise lernst du unglaublich viel. Und das Schöne ist, du lernst es spielerisch. Direkt durch das Anwenden.</p>
<p>Wenn du beim Musizieren aus deinen eigenen Erfahrungen lernst, verankerst du das Gelernte in deiner Motorik und in deinem Hören. Du musst also kein theoretisches Wissen später mühsam zur Anwendung bringen.</p>
<p>Wage dich immer wieder neu aus deiner Komfortzone und probiere Neues aus. Wer hier nichts wagt, kann auch nichts gewinnen. Mit Sicherheit werden nicht alle deine Ideen funktionieren. Aber wenn du vorankommen willst, musst du sie ausprobieren!</p>
<p>Misslungene Experimente gehören dazu. Du solltest sie tolerant in Kauf nehmen und dich über die daraus gewonnene Erkenntnis freuen.</p>
<p>Falls du weitere Ideen für dein Spiel brauchst, dann höre dir verschiedene Aufnahmen des von dir gewählten Songs an und lass dich davon inspirieren!</p>
<p>Vielleicht findest du auch gecoverte Versionen, die weiter vom Original entfernt sind. Oder vielleicht gibt es Aufnahmen, bei denen verschiedene Instrumente Improvisationssoli spielen. Das ist eine großartige Möglichkeit, um <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">neue Ideen</a> für deine eigene Interpretation zu gewinnen.</p>
<h3>5. Von der Variation zur Improvisation und zurück</h3>
<p>Wenn du ein gutes Gefühl für Variationen deines Songs gewonnen hast, kannst du dich einen Schritt weiter Richtung Improvisation wagen. Lass dir nach wie vor viel Zeit und plane beliebig viele Durchläufe des Songs ein. Wage nach und nach immer mehr. Bewege dich weiter weg von der Melodie.</p>
<p>Bring deine eigenen Ideen voll und ganz ein, auch wenn sie völlig losgelöst von der Melodie sind. Entferne dich am besten so weit von der ursprünglichen Melodie, bis diese nicht mehr zu erkennen ist und du im Grunde nur noch der Akkordfolge folgst.</p>
<p>Für Zuhörer ist es oft angenehmer, wenn noch Reste der Melodie vorhanden sind und der Charakter des Stückes erhalten bleibt. Aus dieser Sicht ist deshalb zu empfehlen, letztlich etwas mehr als die bloße <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Akkordfolge</a> in die Improvisation einzubeziehen.</p>
<p>Trotzdem ist aber natürlich alles möglich und du solltest es auch ausprobieren! Denn es wird dich sehr weiterbringen, wenn du die gesamte Bandbreite an Variationen und Improvisationen beherrschst. Dann kannst du später ganz bewusst wählen, wie frei deine Variante werden soll.</p>
<p>Und wenn du es erst einmal bis zu einer völlig freien Improvisation geschafft hast, wird das Zurückkehren zu einer melodienäheren Variante ein Leichtes für dich sein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/variationen-spielen/variation-musikinstrument.jpg" alt="Eine Melodie variieren hilft beim musikalischen Improvisieren." width="749" height="499"></p>
<h2>Mutiger improvisieren: Tipp zum Loslassen der aufgeschriebenen Noten</h2>
<p>Die Noten loszulassen ist manchmal gar nicht so einfach. Du bewegst dich von sicheren Tönen weg ins Ungewisse! Deshalb gebe ich dir zum Schluss noch einen praktischen Tipp dafür.</p>
<p>Hast du bereits einige Durchläufe gespielt? Und dich mit ersten Variationen von den aufgeschriebenen Noten weggewagt? Gut.</p>
<p>Dann schau jetzt einfach einmal nicht mehr auf die Noten. Beim Klavier vielleicht in die Luft. Bei anderen, mobileren Musikinstrumenten dreh dich von den Noten weg, schau zum Fenster hinaus oder geh mit deinem Instrument ein paar Schritte spazieren.</p>
<p>Oft ist das sehr hilfreich, um sich besser und mutiger von der Melodie zu lösen. Die Aufmerksamkeit richtet sich dadurch weg vom visuellen Notenlesen hin zum Hören und zu deinen Fingerbewegungen. Du fokussierst dich auf den Spielvorgang und baust eine stärkere Verbindung zu deinem Instrument auf.</p>
<p>Du hörst dir selbst besser zu. Achtest viel stärker auf die erklingende Musik und kommst in einen Spielfluss. Spielst ohne nachzudenken spontan, was aus dir herauskommt. Und du wirst deine eigenen Experimente aufmerksamer beurteilen. Du wirst ganz klar merken, was dir gefällt. Was wiederholenswert ist und was nicht.</p>
<p>Ganz nebenbei ist es natürlich auch einfach ein tolles Gefühl, keine Noten zu benötigen!</p>
<p>Wage dich an <a href="https://musikbegeisterung.de/kreativ-komposition-workshop-elbphilharmonie/">Experimente</a>, variiere und <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">improvisiere</a> mutig und <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">gelassen</a> und du wirst viel gewinnen! Wie du vom Improvisieren zum Komponieren kommst, erfährst du <a href="https://musikbegeisterung.de/erste-eigene-komposition/" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p>Wenn du weitere Tipps zum <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/">Einstieg ins Improvisieren</a> mit deinem Musikinstrument kennst, dann erzähl mir davon im Kommentar!</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/jammen-ueben/"><strong>So übst du für eine Jam Session!</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/">Über Variationen spielerisch improvisieren lernen: Improvisierte Musik über einen empirischen Weg ohne Theorie</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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		<title>Abwechslungsreich improvisieren: Inspirationen für eine gelungene Improvisation</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Sep 2018 13:20:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Fähigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Horizont erweitern]]></category>
		<category><![CDATA[Improvisation]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalische Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[ohne Noten]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Spieltipps]]></category>
		<category><![CDATA[Rhythmus]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps fürs Musikmachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Improvisieren macht Spaß. Aber dafür brauchst du auch Ideen. Hören sich deine musikalischen Improvisationen immer wieder sehr ähnlich an? Dir fällt nichts wirklich Neues mehr ein? Vielleicht bist du an einem Punkt angelangt, an dem dir neue Ideen fehlen. Hier habe ich einige Tipps und Tricks für dich, mit denen du deine Improvisationen auffrischen kannst. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">Abwechslungsreich improvisieren: Inspirationen für eine gelungene Improvisation</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Improvisieren macht Spaß. Aber dafür brauchst du auch Ideen. Hören sich deine musikalischen Improvisationen immer wieder sehr ähnlich an? Dir fällt nichts wirklich Neues mehr ein? Vielleicht bist du an einem Punkt angelangt, an dem dir neue Ideen fehlen. Hier habe ich einige Tipps und Tricks für dich, mit denen du deine Improvisationen auffrischen kannst.</p>
<p><span id="more-3400"></span></p>
<h2>Improvisation – Musik mit maximaler Freiheit</h2>
<p>Herzlichen Glückwunsch, dass du auf meinem Artikel gelandet bist! Denn das heißt, du möchtest dich mit deinem Musikinstrument dem Improvisieren widmen und das ist eine sehr gute Idee. Es macht dich zu einem freieren, flexibleren und letztlich zufriedeneren und glücklicheren Musiker!</p>
<p>Falls du derzeit noch keine weitergehenden Impulse benötigst, aber dennoch improvisieren lernen und weiter üben möchtest, dann empfehle ich dir erst einmal den Artikel <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/"><em>Über eine einfache Akkordfolge improvisieren</em></a>.</p>
<p>Außerdem bekommst du in meinem Artikel <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/"><em>Über Variationen spielerisch improvisieren lernen</em></a> eine Anleitung, wie du ohne Theorie über einen Song improvisierst.</p>
<h2>Improvisieren üben und verbessern – Techniken zur Gestaltung</h2>
<p>Als bereits geübter Improvisationsanfänger findest du im Folgenden konkrete Spieltipps zum kreativen Gestalten deiner musikalischen Improvisation.</p>
<h3>Improvisation mit Auftakt, auf die Eins oder verspätet beginnen</h3>
<p>Auf welche Zählzeit beginnst du mit deiner Improvisation?</p>
<p>Es prägt den Charakter eines Stückes maßgeblich, ob die Melodie mit Auftakt beginnt oder nicht. Oder erst verspätet, also erst nach der Eins eines Taktes. Oft zieht sich dieses Merkmal durch das ganze Stück, dass beispielsweise alle Phrasen auftaktig beginnen. Probiere alle drei Varianten aus. Du wirst sehen, dass du damit deiner Improvisation jeweils einen ganz anderen Charakter verleihen kannst.</p>
<h3>Verschiedene Taktarten und Rhythmus</h3>
<p>Probiere verschiedene Taktarten aus! Gerade Taktarten, aber auch ungerade. Spiele nicht immer nur einen 4/4‑Takt, sondern auch einmal einen 3/4‑, 6/8- oder 12/8‑Takt.</p>
<p>Wenn du die Taktart und damit den Begleitrhythmus wechselst, wird dich das auch zu neuen Improvisationen in der Melodie inspirieren. Wenn dir der Begleitrhythmus einen Tango vorgibt, wirst du dazu automatisch anders spielen, als wenn es Reggae oder Swing ist.</p>
<p>Natürlich kannst du deine Improvisation auch zum Schwingen bringen und gerade Achtel durch Swing-Achtel ersetzen!</p>
<h3>Wagemutige Töne beim Improvisieren spielen</h3>
<p>Klar, an den Akkordtönen kannst du dich festhalten. Die passen immer. Aber wage dich ruhig auch einmal aus deiner Komfortzone und spiele Töne, von denen du nicht unbedingt denkst, dass sie passen. In vielen Fällen lassen diese sich gut auflösen! Oder du hältst den Ton und wartest auf einen Akkordwechsel, bis der Ton wieder passt. Hier ist vieles möglich!</p>
<p>Wenn du Erfahrungen im Umgang mit wagemutigen Tönen sammelst, nimmst du dir die Angst vor unerwartet unpassenden Tönen. Tatsächlich kannst du in einer Improvisation nahezu jeden Ton unterbringen, wenn du nur auf eine wohlklingende Art und Weise wieder davon wegkommst!</p>
<p>Glaubst du das nicht? Dann probiere aus, was geht und was nicht!</p>
<p>Experimentiere mit unerwarteten Tönen! Du wirst merken, dass du damit tolle Effekte erzeugen und Spannung aufbauen kannst. Probiere unbedingt auch einmal aus, mit dem Wechsel zwischen Dur- und Mollterz zu spielen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/improvisieren-musik/improvisieren-lernen.jpg" alt="Improvisationen in der Musik lernen: Neue Ideen und Inspirationen" width="626" height="417"></p>
<h3>Minimalistisches Improvisieren</h3>
<p>Oft meint der Improvisierende, möglichst viele Töne spielen zu müssen. Aber nicht selten ist beim Improvisieren, wie auch anderswo, weniger sogar mehr. Beweise Mut für Pausen und setze diese wirkungsvoll ein!</p>
<p>Es ist eine gute Übung, auch einmal bewusst minimalistische Improvisationsdurchläufe zu starten. Also ausreichend Pausen lassen oder Töne länger aushalten. Oder aber die Melodie wie einen singenden Vogel spielen, der nur ab und zu einmal hineinzwitschert. So merkst du, dass du eigentlich gar nicht viel für eine schöne Improvisation brauchst.</p>
<h3>Vorschläge und Triller</h3>
<p>Du kannst deine Improvisation schön gestalten, indem du Töne über einen Vorschlag anspielst. Über einen Halb- oder Ganzton von oben oder unten. Denke außerdem daran, dass du Triller spielen kannst. Kurze Triller, die deine Melodie verzieren. Oder aber längere Triller, die für sich stehen und sogar über Akkordwechsel hinweg gespielt werden können.</p>
<h3>Triolen</h3>
<p>Triolen sind eine super Abwechslung in deinen Improvisationen und können wirkungsvoll Spannung aufbauen. Du kannst für die Triolen verschiedene Notenwerte wählen, beispielsweise Achteltriolen oder Vierteltriolen. So beschleunigst du entweder oder du ziehst die Melodie wie Kaugummi auseinander.</p>
<p>In jedem Fall erzeugst du damit eine spannungsvolle rhythmische Verschiebung. Ich setze sehr gerne Triolen beim Improvisieren ein. Es ist ein einfaches, aber äußerst effektvolles Gestaltungsmittel.</p>
<h3>Bekannte Melodiestücke in die Improvisation einbauen</h3>
<p>Kurzerhand borgst du dir ein kurzes Stück einer allseits bekannten Melodie und baust es in deine Improvisation ein. Damit bringst du nicht nur dich selbst zum Schmunzeln. Der Wiedererkennungs- und Überraschungseffekt wird auch bei deinen Zuhörern seine Wirkung entfalten!</p>
<p>Wenn dir beim Improvisieren gerade die Melodie eines anderen Songs einfällt, darfst du das gerne zum Ausdruck bringen! So erklingen vielleicht plötzlich ein paar Takte Jingle Bells in deiner Improvisation über einen ganz anderen Song.</p>
<p>Im folgenden Video spielt beispielsweise der Posaunist plötzlich einen kurzen Melodieausschnitt aus Maurice Ravels weltbekanntem Boléro (bei 3:02)!</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/juQYgKb9RnU" allowfullscreen="allowfullscreen" width="840" height="472.5" frameborder="0"></iframe></p>
<h2>Deine Improvisation bereichern durch Inspiration anderer Musiker</h2>
<p>Beim Improvisieren ist deine ganz persönliche Kreativität gefragt. Dennoch heißt das nicht, dass du dir bei anderen Musikern nicht Ideen und Inspiration holen darfst. Ganz im Gegenteil. Das sollst du sogar! Lass dich inspirieren und nimm gerne alles, was dir ganz besonders gut gefällt, in dein Improvisationsrepertoire auf.</p>
<p>Geniale Licks, Bassgänge, überraschende Rhythmik oder genial schräge Töne. Egal, ob von deinen Mitmusikern, deinem Musiklehrer oder direkt von den besten Musikern dieser Welt. Schau dir von anderen was ab! Denn das bringt dich ein immenses Stück weiter und kann gut und gerne gerade für <em>den</em> entscheidenden Unterschied sorgen, der aus einer soliden Improvisation einen genussvollen Ohrenschmaus allerhöchster Güte macht.</p>
<p>Auf welchen Wegen kannst du dir solche wertvollen Inspirationen holen? Es gibt mehrere. Im Folgenden stelle ich sie dir vor.</p>
<h3>Improvisationsideen durch Hören</h3>
<p>Am einfachsten zu beschaffen sind Ideen aus Songs, die du dir anhörst. Jedenfalls, wenn du sowieso regelmäßig Musik hörst.</p>
<p>Am besten wirst du durch wiederholtes Hören von Songs auf inspirierende Stellen aufmerksam. Wenn du dich in einen Song gut eingehört hast, richtest du deinen Fokus viel mehr auf musikalische Details – hier eine Verzierung, da eine raffinierte Zwischenmelodie oder ein nachahmenswerter Bassgang. Nach und nach bekommst du solche kleinen, aber feinen Gestaltungen gut ins Ohr. Fehlt nur noch das Nachspielen mit deinem Instrument nach deinem Gehör!</p>
<p>Wenn du mehr Musik, vielleicht ganze Alben von einem Künstler hörst, wirst du auch Licks identifizieren können, die für einen Künstler typisch sind. Du wirst merken, dass die Künstler bestimmte Phrasen nicht nur in einem Song, sondern immer und immer wieder anwenden. Wenn du Licks identifizierst, die du einfach klasse findest, dann integriere sie unbedingt in dein Improvisationsrepertoire!</p>
<p>Du kannst solche Improvisationsbausteine gut üben und verinnerlichen, wenn du sie anfangs ganz bewusst in Songs, die du spielst, einbaust. Vielleicht immer an einer bestimmten Stelle eines konkreten Songs. Wenn du das dann oft genug so gespielt hast, hast du diese Improvisationsidee gut im Ohr und auch in deinen Fingern, sodass du sie bald in dein Standardrepertoire integriert hast und ganz automatisch auch in anderen Songs und Improvisationen spielen wirst.</p>
<p>Es ist wie ein neuer Satz, den ein Kind lernt und nachplappert. Oder eine bestimmte sportliche Übung, die Koordination erfordert, du aber nach einigen Wiederholungen ohne Probleme in einen beliebigen Bewegungsablauf einbauen kannst.</p>
<p>Manchmal ist es aber auch ganz schön mühsam, Licks nach Gehör zu identifizieren und nachzuspielen. Ganz besonders, wenn du dich mit Noten sicherer fühlst als beim <a href="https://musikbegeisterung.de/nach-gehoer-spielen/">Spielen nach Gehör</a>.</p>
<p>Trotzdem empfehle ich dir, immer wieder einmal zu versuchen, etwas rauszuhören und nachzuspielen, denn es ist eine wunderbare Übetechnik für das Spielen nach Gehör.</p>
<p>Aber es gibt auch noch einige andere Möglichkeiten, mit denen du dir neue Improvisationsideen beschaffen und erarbeiten kannst.</p>
<h3>Improvisieren lernen durch Tutorials bei YouTube oder Musikunterricht</h3>
<p>Vielleicht hast du Musikunterricht, machst einen Onlinekurs oder schnappst dir gerne mal ein Videotutorial auf YouTube? Hier kannst du dir Licks und andere Improvisationsideen Schritt für Schritt erklären lassen. Pass aber auf, dass du das Gelernte oft genug wiederholst. Weniger ist mehr. Wichtig ist, dass du die Inhalte wirklich gut einübst, damit du sie in dein Improvisationsrepertoire integrieren kannst.</p>
<h3>Noten zum Entdecken und Verinnerlichen von Improvisationen</h3>
<p>Dein Improvisationsrepertoire kannst du auch über Notenmaterial mit neuen Spielideen versorgen. Noten lesen und improvisieren – klingt doch irgendwie nach einem Widerspruch, oder?</p>
<p>Nicht unbedingt. Denn wenn du ein Stück oft genug nach Noten gespielt hast, verselbstständigen sich deine Finger irgendwann. Du wirst nicht mehr jede einzelne Note lesen müssen, vielleicht kannst du das Stück oder einzelne Stellen auch schon ganz auswendig.</p>
<p>Die Spielideen aus den Noten verinnerlichen deine Finger und du kannst sie dann auch an anderer Stelle – in deinen Improvisationen – einsetzen. Außerdem erweiterst du deine Hörerfahrung. Bestimmte Rhythmen und Gestaltungsmöglichkeiten (wie oben beschrieben) werden dir geläufig und bereichern deinen musikalischen Hörschatz.</p>
<p>Das geht natürlich auch über bloßes Musikhören. Aufmerksamer, intensiver und nachhaltiger verinnerlichst du die Musik aber, wenn du sie selbst spielst.</p>
<p>Nimm dir also ruhig komponierte Noten. Am besten kreativ ausgestaltete, die auch eine spontane Improvisation sein könnten. Mit inspirierenden Rhythmen in der Melodie, Vorschlägen oder Trillern. Im Jazz sind solche Arrangements beispielsweise in Notenheften für Bigband-Musik ausnotiert.</p>
<p>Aus kreativen Arrangements kannst du sehr viel für dein Improvisieren mitnehmen.</p>
<h3>Besser improvisieren durch Transkriptionen</h3>
<p>Was war zuerst da, Noten oder das gespielte Stück? Tja, manchmal ist die Musik auch <em>vor</em> der Notation da. Um die Improvisation besser nachspielen zu können, wurde sie von anderen nachträglich Note für Note aufgeschrieben.</p>
<p>Solche Transkriptionen sind häufig wahre Goldgruben für Improvisationsideen. Wenn du auf fertige Transkriptionen zurückgreifst, enthüllt sich dir eine kompliziert raffinierte Improvisation eines genialen Künstlers vielleicht schon nach kurzer Zeit.</p>
<p>So einige betörende Soli oder Aufnahmen ganzer Stücke gehen in die Geschichte ein und üben auf zahlreiche Musiker einen großen Reiz aus. Vielleicht auch auf dich?</p>
<p>Pianisten können sich beispielsweise einem transkribierten Pianosolo von <em><a href="http://pop-sheet-music.com/Files/54ef1c9676b80fa605054a9125316d78.pdf" target="_blank" rel="noopener">Hymn to Freedom</a></em> des großen Jazzpianisten Oscar Peterson widmen. Auf der Website von Tenorsaxophonist <a href="http://www.adamrobertsmusic.com/transcriptions/" target="_blank" rel="noopener">Adam Roberts</a> gibt es einige Transkriptionen von Saxophonsoli. Begib dich je nach deinem Instrument und gewünschtem Stück oder Solo online auf die Suche!</p>
<p>Jedes beliebige Stück kannst du prinzipiell auch transkribieren lassen. Im Grunde sind viele Songbooks bekannter Künstler letztlich (vereinfachte) Transkriptionen. Hier kannst du dann so manche geniale Improvisationsidee schwarz auf weiß nachlesen und nachspielen.</p>
<p>Das Studieren und Spielen von Transkriptionen macht dich zu einem besseren Improvisator, also nutze diese Chance!</p>
<h2>Neue Improvisationsideen ausprobieren</h2>
<p>Jetzt hast du einen Fundus an Ideen, die du ausprobieren kannst. Und das solltest du auch tun. Denn <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/">Ausprobieren</a> ist beim Improvisieren letztlich das Wichtigste. Nur so kannst du theoretische Ideen später auch intuitiv umsetzen.</p>
<p><a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/">Hier findest du eine einfache Akkordfolge</a>, mit der du nach Herzenslust in Endlosschleife das Improvisieren üben kannst. Eine Alternative wäre beispielsweise auch das <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/#kostenlosenoten">12-Takt-Bluesschema</a>. Bluesfans werden außerdem <a href="https://musikbegeisterung.de/blues-akkordfolgen-klavier/">diese 8‑Takt-Akkordfolgen</a> lieben. Oder du <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/">improvisierst über die Melodie eines Songs</a>, der dir gut gefällt.</p>
<p>Gehe Schritt für Schritt vor und teste. Es kann gut sein, dass nicht alle meine Ideen deinem Geschmack entsprechen. Das ist völlig okay. Such dir raus, was dir gefällt! Wenn auch nur eine Sache dabei ist, die dich beim Improvisieren weiterbringt und vielleicht deine nächste <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-mitspielen-anfaenger/">Jam Session</a> bereichert, dann ist das ein großer Gewinn für dich. Und nebenbei bemerkt auch für mich. Denn ich freue mich sehr, wenn ich dir mit meinem Artikel weiterhelfen kann!</p>
<p>Dein Ziel ist es, bei Jam Sessions mitzuspielen? Was du neben Improvisieren dafür üben kannst, erfährst du <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-vorbereitung/">hier</a>.</p>
<p>Was sind deine Erfahrungen und Tipps, um neu inspirierte Improvisationen zu spielen? Ich freue mich, wenn du mir im Kommentar davon berichtest.</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/"><strong>Warum du singen solltest!</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">Abwechslungsreich improvisieren: Inspirationen für eine gelungene Improvisation</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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		<title>Über eine einfache Akkordfolge improvisieren: Experimentieren in Endlosschleife</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 May 2018 14:10:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Fähigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[freies Klavierspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Improvisation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Liedbegleitung]]></category>
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		<category><![CDATA[Tipps fürs Musikmachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein paar wenige Akkorde am Klavier aneinanderreihen und diese in einem fort wiederholen. Auf dieser Grundlage spielst du spontan eine schöne Melodie. Und schon hast du eine kleine musikalische Improvisation geschaffen. In diesem Artikel stelle ich dir eine schöne, einfache Akkordfolge vor. Außerdem finden Anfänger Tipps und Grundlagen, um darüber zu improvisieren. Dabei ist egal, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/">Über eine einfache Akkordfolge improvisieren: Experimentieren in Endlosschleife</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein paar wenige Akkorde am Klavier aneinanderreihen und diese in einem fort wiederholen. Auf dieser Grundlage spielst du spontan eine schöne Melodie. Und schon hast du eine kleine musikalische Improvisation geschaffen. In diesem Artikel stelle ich dir eine schöne, einfache Akkordfolge vor. Außerdem finden Anfänger Tipps und Grundlagen, um darüber zu improvisieren. <span id="more-9955"></span>Dabei ist egal, welches Musikinstrument du spielst.</p>
<h2>Improvisation in der Musik</h2>
<p>Improvisieren mit einem Musikinstrument ist eine tolle Möglichkeit, sich musikalisch auszudrücken und kreativ zu sein. Es ist etwas ganz Persönliches, denn du spielst deine eigenen Ideen! Am Klavier, auf der Gitarrre, Geige, Querflöte oder jedem anderen Instrument. Improvisieren ist außerdem äußerst nützlich, wenn du bei einer <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-vorbereitung/">Jam Session</a> mitspielen möchtest.</p>
<p>Musikalisches Improvisieren macht sehr viel Spaß, wenn du dich darauf einlässt. Du solltest es unbedingt ausprobieren! Es ist gar nicht so schwer, wie Anfänger im Vornhinein oft denken. Eine Improvisation zu Musik ist kein Hexenwerk. Aber du brauchst Mut und ein wenig Geduld zum Experimentieren!</p>
<p>Dieser Artikel richtet sich vorwiegend an Improvisationsanfänger. Wenn du schon ein wenig Übung hast und auf der Suche nach neuen Inspirationen bist, kannst du deine Improvisationen mit meinen <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">Tipps und Tricks</a> weiterentwickeln und bereichern.</p>
<h2>Die Grundlage deiner Improvisation mit einem Musikinstrument</h2>
<p>Eine einfache, wiederkehrende Akkordfolge bietet eine gute Grundlage zum Entwickeln einer eigenen Improvisation. Je nach Instrument kannst du die Harmonien und die Melodie gleichzeitig spielen. Oder du verwendest für die Harmonien eine Aufnahme, die du beispielsweise mit einer <a href="http://www.loopstation.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Loop-Station</a> selbst machen kannst. Außerdem bietet sich die Playalong-App <a href="https://musikbegeisterung.de/ireal-pro-bewertung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iReal Pro</a> an, die ich insbesondere Melodieinstrumenten für die Begleitung sehr empfehle.</p>
<p>Eine Akkordfolge bildet dieB Basis für deine Improvisation. Durch Wiederholung der Akkordfolge in einer Endlosschleife kannst du dich improvisatorisch austoben und Verschiedenes ausprobieren. Eine tolle Sache!</p>
<p>Die Möglichkeiten an schönen Akkordfolgen sind endlos. Du kannst dir raussuchen, was dir gefällt. Oder auch selbst experimentieren. Selbstverständlich kannst du auch über die Akkordfolge eines bestimmten Songs improvisieren. Für den Anfang ist aber eine einfache, überschaubare Akkordfolge gar nicht schlecht.</p>
<p>Häufig wird das <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/#kostenlosenoten">12-Takt-Bluesschema</a> gespielt. Aber es geht auch noch unkomplizierter. Heute stelle ich dir eine Akkordfolge aus vier Akkorden vor. Diese werden ohne weiteres Schema immer in der gleichen Reihenfolge aneinandergereiht. Klingt hier als Texterklärung bestimmt langweilig. Aber gespielt lassen sich schöne Sachen daraus machen!</p>
<h2>Über die Akkordfolge I‑VI-IV‑V improvisieren</h2>
<p>Die Akkordfolge bespielt die Stufen I‑VI-IV‑V einer Tonleiter. Es handelt sich hierbei um die Tonika, deren Parallele, die Subdominante und schließlich die Dominante, die meist als Septakkord gespielt wird und wieder zur Tonika überleitet.</p>
<p>In C‑Dur wäre das also: <span style="color: #1e943d;"><strong>C Am F G<sup>7</sup></strong></span></p>
<p>In F‑Dur: <span style="color: #1e943d;"><strong>F Dm B♭ C<sup>7</sup></strong></span></p>
<p>In G‑Dur: <strong><span style="color: #1e943d;">G Em C D<sup>7</sup></span></strong></p>
<p>Eine Übertragung ist natürlich in alle Tonarten möglich. Auch in Moll kannst du die Folge I‑VI-IV‑V spielen.</p>
<p>In A‑Moll bedeutet das: <strong><span style="color: #1e943d;">Am F Dm E<sup>7</sup></span></strong></p>
<p>In D‑Moll: <span style="color: #1e943d;"><strong>Dm B♭ Gm A<sup>7</sup></strong></span></p>
<p>In E‑Moll: <span style="color: #1e943d;"><strong>Em C Am H<sup>7</sup></strong></span></p>
<p>Hier kannst du dir die Akkordfolge anhören. Die Audios stammen aus der Playalong-App <a href="https://musikbegeisterung.de/ireal-pro-bewertung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iReal Pro</a>.</p>
<p>In C‑Dur:</p>
<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-9955-1" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/wav" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/05/akkordfolge-c-dur-irealpro.wav?_=1"><a href="https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/05/akkordfolge-c-dur-irealpro.wav">https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/05/akkordfolge-c-dur-irealpro.wav</a></audio>
<p>&nbsp;</p>
<p>In A‑Moll:</p>
<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-9955-2" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/wav" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/05/akkordfolge-a-moll-irealpro.wav?_=2"><a href="https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/05/akkordfolge-a-moll-irealpro.wav">https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/05/akkordfolge-a-moll-irealpro.wav</a></audio>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/improvisieren-musik/akkordfolge-improvisation.jpg" alt="Improvisation am Klavier mit einer einfachen Akkordfolge für Anfänger." width="800" height="533"></p>
<h2>Die Akkordfolge kennenlernen durch Hören</h2>
<p>Am Anfang ist es hilfreich, die Akkordfolge erst einmal zu verinnerlichen. Spiele oder höre dich ein, bis du sie im Ohr hast. Das kannst du gut testen, indem du versuchst, eine Melodie mitzusummen. Und zwar entschlossen ab der Eins, also nicht durch Vorhören des jeweiligen Akkordes! Wenn dir hier die Orientierung fehlt, kennst du die Akkordfolge noch nicht gut genug.</p>
<p>Falls du an dieser Stelle den Geheimtipp zwischen den Zeilen nicht gelesen hast: Falls dir einmal beim Improvisieren in der Tat die Orientierung fehlt, kannst du dich oft retten, indem du auf die Eins den Akkord hörst und auf die Zwei oder gar Drei erst mit deiner Improvisation startest. Aber das nur am Rande. Falls du jetzt verwirrt sein solltest, dann denke darüber besser nicht mehr nach!</p>
<p>Kehren wir zurück zu einem strukturierten Vorgehen, Schritt für Schritt, um erst einmal Orientierung zu schaffen: Dafür empfehle ich dir sehr, die Akkordfolge gut zu verinnerlichen, was letztlich die Grundlage für eine kreative, nichtverkopfte Improvisation ist.</p>
<p>Du bist so weit und kannst zur Akkordfolge, über die du mit deinem Musikinstrument improvisieren möchtest, gut mitsummen und die Melodie auch variieren? Dann ist es gar nicht mehr weit bis zu einer einfachen Improvisation!</p>
<h2>Ein Minimum Theorie für Improvisationsanfänger</h2>
<p>Mach dir klar, welche Vorzeichen die Tonart hat, in der du improvisieren möchtest. Denn mit den Tönen der jeweiligen Tonleiter hast du eine gute Grundlage für passende Töne. Noch sicherer und an jeder Stelle im Takt anwendbar sind natürlich die Töne des jeweiligen Akkordes.</p>
<p>Bei Desorientierung kannst du zum Grundton zurückkehren. Von dort aus kannst du dich wieder weiter vortasten. Mit dem Grundton des jeweiligen Akkordes kannst du auch ganz einfach einsteigen. Spiele den Grundton als einen langen Ton. Oder wenn du magst, wiederhole ihn in einem bestimmten Rhythmus.</p>
<h2>Musik improvisieren durch Experimentieren</h2>
<p>Bevor du dich aber zu sehr in Theorie verstrickst, empfehle ich dir, zu experimentieren. So fällt der Einstieg in die Improvisation oft leichter und macht vor allem auch <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mehr Spaß</a>. Mit mehr Theorie kannst du dich auch später noch beschäftigen, um beispielsweise mit deiner Improvisation neue Akzente zu setzen.</p>
<p>Improvisiere zu dieser Akkordfolge in Endlosschleife. Bestimmt ist dein erster Durchgang nicht der beste! Aber durch zahlreiche Wiederholungen wirst du dich gut hineinfinden und merken, was funktioniert und was nicht.</p>
<p>Es kann gut sein, dass du aufgrund deiner Hörerfahrung vieles automatisch richtig machst. Lange Analysen und Erklärungen halten dich dann eher auf, als dass sie dich weiterbringen.</p>
<p>Natürlich hängt es davon ab, welcher Spieltyp du bist. Wenn du ernsthaft das Gefühl hast, dass dich fundierte Theorie weiterbringt, dann beschäftige dich damit! Aber mach es nicht aus dem Grund, weil dir irgendein Lehrbuch es so beibringen will oder dir der Mut zum Ausprobieren fehlt!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-3318" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/05/improvisieren-hoeren.png" alt="Musikalisches Improvisieren lernen durch Experimentieren und Hören." width="158" height="258" srcset="https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/05/improvisieren-hoeren.png 786w, https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/05/improvisieren-hoeren-184x300.png 184w, https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/05/improvisieren-hoeren-768x1251.png 768w, https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/05/improvisieren-hoeren-629x1024.png 629w, https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/05/improvisieren-hoeren-600x977.png 600w" sizes="auto, (max-width: 158px) 100vw, 158px">Mein Rat zu Beginn des Improvisierens ist ganz klar das <a href="https://musikbegeisterung.de/nach-gehoer-spielen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hören</a> und Ausprobieren. Schließlich möchtest du Musik machen! Kreativ sein und spielen, was dir gerade einfällt und gefällt. Mit Aktion und Reaktion auf dein eigenes Spiel.</p>
<p>Hierbei lernst du sehr viel. Und es wird dir für alle deine künftigen Improvisationen mehr Sicherheit geben, wenn du bei einem unbeabsichtigten Ton nicht aufschreckst, sondern die Melodie fortführen kannst!</p>
<p>Die schönsten Improvisationen habe ich immer dann hinbekommen, wenn mir gut bekannt war, wie die Akkordfolge klingt. Auf dieser Grundlage kannst du mit Spaß loslegen und ausprobieren. Falls es für dich so nicht klappen sollte, kannst du immer noch einen anderen (theoretischeren) Ansatz wählen.</p>
<h2>Imp<span style="color: #000000;">rovisieren beginnen mit kleinem Tonvorrat­­­­­ für eine Tonart</span></h2>
<p><span style="color: #000000;">Mach es dir zu Beginn einfach! Wähle erst einmal nur eine Tonart für die Akkordfolge für dich aus. Dazu suchst du dann eine Melodie. </span><span style="color: #000000;">Ein bis zwei Töne pro Takt bzw. Akkord sind erst einmal völlig ausreichend für eine schön improvisierte Melodie. Gib dir Zeit, passende Töne zu finden. </span></p>
<p><span style="color: #000000;">So sehr viele verschiedene wirst du gar nicht brauchen. Vielleicht findest du 3 oder 4 verschiedene Töne, die gut funktionieren. Ein kleiner Tonvorrat ist oft schon völlig ausreichend – und Gold wert! Merke dir diesen, denn daraus kannst du dann ohne nachzudenken schöpfen. Außerdem schaffst du dir damit die Grundlage für alles Weitere. Für mehr Variation in den Tönen und im Rhythmus. </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Denke auch daran, dass du Töne ganz einfach wiederholen kannst, was dein Spiel rhythmisch abwechslungsreicher gestaltet. Und nach und nach kannst du weitere Töne mit dazunehmen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Das Allerwichtigste ist, dass du dabei immer in der Akkordabfolge bleibst.</span></p>
<h2><span style="color: #000000;">Improvisieren über die Akkordfolge in weiteren Tonarten</span></h2>
<p><span style="color: #000000;">Du hast eine Tonart bereits gemeistert? Dann probiere es als nächstes mit einer weiteren Tonart. Hierfür wiederholst du dein Vorgehen wie bei der ersten Tonart. Oder du überträgst deinen gefundenen Tonvorrat in die neue Tonart. Beides ist möglich und ein guter Weg.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Mach es also ruhig so, wie es für dich am leichtesten ist.</span></p>
<h2>Ein Tipp für musikalisches Improvisieren zum Schluss</h2>
<p>Natürlich kannst du es beim Improvisieren auf die Spitze treiben. Wie beim Darbieten von aufgeschriebenen Stücken sind dir auch hier keine Grenzen gesetzt. Aber lass dich davon nicht entmutigen. Auch eine ganz einfache Improvisation ist eine Improvisation. Und sie ist wertvoll, sobald sie dir <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">in irgendeiner Weise etwas gibt</a>.</p>
<p>Du darfst deine Kreativität ausleben! Du spielst frei und klebst nicht am Notenblatt! Du erschaffst etwas für den Moment, etwas Einmaliges, was beim nächsten Mal wieder anders ist. Deine geschaffene Musik ist vergänglich. Aber dafür ist es umso reizvoller, immer wieder etwas Neues zu kreieren. Du weißt selbst nicht, was als nächstes kommt und <a href="https://musikbegeisterung.de/neues-erleben-musik/">erlebst Überraschungen</a>!</p>
<p>Du wirst es nicht bereuen.</p>
<p>Genug geschrieben! Ran an dein Instrument. Nimm die von mir oben beschriebene Akkordfolge oder irgendeine andere und wage dich an eine Improvisation! Ich wünsche dir Mut für Experimente! Viel Spaß beim Improvisieren!</p>
<h2>Weitere Informationen zum Improvisieren von Musik</h2>
<p>Falls du möchtest, kannst du deine Improvisation am Ende auch <a href="https://musikbegeisterung.de/erste-eigene-komposition/">zu einer Komposition ausarbeiten</a>. Wenn du deine Improvisationen&nbsp; mit neuen Ideen auf das nächste Level heben willst, dann lies <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">hier</a> weiter.</p>
<p>Außerdem kannst du dich über die Melodie eines Songs und Variationen davon super <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/">Schritt für Schritt ans Improvisieren herantasten</a>, was ich dir aus eigener Erfahrung sehr empfehlen kann. Es macht richtig viel Spaß!</p>
<p>Du spielst Klavier? <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/">In diesem Artikel</a> erfährst du, warum es sich unbedingt lohnt, <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/">Akkorde auf dem Klavier</a> zu spielen.</p>
<h2>Bluesimprovisation am Klavier</h2>
<p>Wenn du dich für Bluespiano interessierst, schau dir zwei meiner <a href="https://musikbegeisterung.de/blues-akkordfolgen-klavier/">Lieblingsakkordfolgen für Bluessongs</a> an. Anhand von Beispielsongs kannst du damit Bluesimprovisation üben. Ein Muss für alle, die Blues lieben!</p>
<p>Allen Klavierspielern, die noch mehr Herausforderungen suchen und einen kreativen bluestypischen Spielstil entwickeln möchten, empfehle ich meine <a href="https://musikbegeisterung.de/bluespiano-lernen/">Tipps für Blues am Klavier</a>.</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/online-klavier-lernen-freiklavierspielen-erfahrungen/"><strong>Lerne Akkorde am Klavier online bei Freiklavierspielen.com!</strong></a></p>
<p class="copyrightangabe">Audios: aus der App iReal Pro (<a href="https://irealpro.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">irealpro.com</a>)</p>
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		<title>Klavier spielen und gleichzeitig singen: Woran es liegt, wenn es nicht klappt mit Klavier und Gesang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2018 12:24:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Klavier]]></category>
		<category><![CDATA[als Erwachsener ein Musikinstrument lernen]]></category>
		<category><![CDATA[freies Klavierspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Liedbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Spieltipps]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Rhythmus]]></category>
		<category><![CDATA[Singen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klavier spielen und dazu zu singen ist eine tolle Sache! So mancher Klavierspieler hat große Lust auf Piano mit eigenem Gesang, tut sich aber schwer damit. Woran genau liegt es, wenn das Singen zum Klavierspielen nicht klappt? Und was kannst du tun, um ein lässig singender Klavierspieler zu werden? Das erfährst du in diesem Artikel. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Klavier spielen und dazu zu singen ist eine tolle Sache! So mancher Klavierspieler hat große Lust auf Piano mit eigenem Gesang, tut sich aber schwer damit. Woran genau liegt es, wenn das Singen zum Klavierspielen nicht klappt? Und was kannst du tun, um ein lässig singender Klavierspieler zu werden?</p>
<p><span id="more-2602"></span>Das erfährst du in diesem Artikel. Also pass gut auf! Falls du noch etwas mehr Motivation für diese Art des Musizierens brauchst, empfehle ich dir sehr meinen Artikel über die <strong><a href="https://musikbegeisterung.de/vorteile-klavier-singen/">Vorzüge des singenden Klavierspielers</a></strong>.</p>
<h2>Klavier und Gesang</h2>
<p>Klavier spielen und singen macht einfach Spaß. Du spielst <a href="https://musikbegeisterung.de/gemeinsam-musik-machen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mit jemandem zusammen</a> und musst dich doch mit niemand anderem als dir selbst dafür verabreden! Deine Finger drücken ein paar Tasten und bringen in Einklang mit deinem Gesang ein faszinierendes kleines Wunderwerk zu Gehör.</p>
<p>Für dich persönlich ist es das in der Tat. Ohne Übertreibung! Denn es kommt alles von dir alleine! Höchst individuell. 100% du. Ich selbst bin ein großer Fan davon und möchte dich einladen, das Singen zum Klavierspielen für dich zu entdecken.</p>
<p>Was das Tolle am Singen zur eigenen Pianobegleitung ist, erkläre ich dir ausführlich <a href="https://musikbegeisterung.de/vorteile-klavier-singen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>. Und warum sich das Singen mit deiner Stimme grundsätzlich für dich lohnt, erfährst du in <a href="https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">diesem Artikel</a>.</p>
<p>Gleich zu Beginn habe ich eine gute Nachricht für dich: Der Weg zum gleichzeitigen Klavierspielen und Singen ist gar nicht so schwer, wie du vielleicht denkst!</p>
<p>Um deine Stolpersteine aus dem Weg zu räumen, musst du sie kennen. Woran kann es also liegen, wenn es hakt?</p>
<h2>1. Du bist mit deinem Klavierspiel noch völlig überfordert</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/klavier-spielen-singen/klavierbegleitung-ueberforderung.jpg" alt="Klavier und Gesang: Überfordert vom Klavierspielen und gleichzeitigem Singen?" width="377" height="251"></p>
<p>Wenn das Klavierspielen und gleichzeitige Singen nicht klappt, bist du vielleicht mit dem Klavierspielen noch völlig überfordert. Deine volle Aufmerksamkeit ist auf das Spielen mit deinen Händen gerichtet. Da dir das noch große Mühe bereitet, hast du keine Kapazitäten mehr für irgendetwas anderes, z. B. den Gesangstext.</p>
<p>Sobald aber ein paar Prozent deiner Aufmerksamkeit frei sind (und bei einer dir gut bekannten Melodie reicht das schon!), wirst du auch dazu singen können. Übe den Song, zu dem du singen möchtest, also einfach noch ein bisschen, bis er dir etwas leichter von der Hand geht.</p>
<p>Am besten spielst du den Song regelmäßig durch, um mehr Routine zu bekommen. Lieber kurz mehrmals in der Woche als einmal zwei Stunden am Stück. Wenn deine Finger mit den Tasten gut vertraut sind, kannst du dich jetzt auf den Gesang zu deiner Klavierbegleitung konzentrieren.</p>
<h2>2. Du spielst nach Noten statt mit Akkorden zu begleiten</h2>
<p>Wer bei der Klavierbegleitung jede einzelne Note liest, anstatt Akkorde zu spielen, der macht es sich selbst schwer (ausgenommen natürlich brillante Vom-Blatt-Spieler!). Wenn du mit <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Akkorden begleitest</a>, werden viele Stücke für dich viel leichter zu spielen sein. Oft hast du pro Takt nur ein Akkordsymbol, das du beachten musst. Alternativ müsstest du für diesen Takt ein kompliziertes Begleitmuster mit vielen einzelnen Noten im richtigen Rhythmus ablesen. Eine schlechte Alternative!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/klavier-spielen-singen/klavierbegleitung-akkorde.jpg" alt="Gesang am Klavier mit Akkorden begleiten statt nach Noten." width="599" height="399"></p>
<p>Akkorde zu greifen und nach eigenem Geschmack zu bespielen ist nicht schwer und eröffnet dir viele neue Möglichkeiten. <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fang einfach einmal damit an, Akkorde zu spielen</a>. Mit der Zeit wirst du ein Gefühl für passende Begleitmuster finden. Deine Hörerfahrung hilft dir dabei sehr, also mache nicht nur Musik, sondern höre auch viel Musik!</p>
<p>Falls du Unterstützung beim Erlernen der freien Klavierbegleitung suchst, schau dir den <a href="https://musikbegeisterung.de/online-klavier-lernen-freiklavierspielen-erfahrungen/">Online Klavierunterricht</a> von <a href="https://www.freiklavierspielen.com/der-pianoclub/?ref=4&amp;campaign=artikelsingen">Freiklavierspielen.com</a> an!</p>
<h2>3. Das Singen zum Klavierspielen ist für dich ein Mehraufwand statt eine Erleichterung</h2>
<p>Vielleicht meinst du, du musst das Stück, wenn du dazu singst, genau so spielen wie rein instrumental? Bitte nicht!</p>
<p>Du kannst die Melodie zwar anfangs einmal mitspielen, um zu wissen, was du singen musst. Aber ansonsten reicht es (oder klingt es sogar besser!), wenn du die Melodie nur singst. Du brauchst sie dann nicht mehr auf dem Klavier spielen. Damit fällt oftmals sogar der komplizierteste Part deines Stückes für dich weg! Beide Hände stehen dir für die Begleitung zur Verfügung.</p>
<p>Wenn du singst, darfst du dich mit den Händen gerne zurücknehmen. Schließlich bist du dann als Sänger der Solist und als Klavierspieler sorgst du für die Begleitung. Und wenn es doch einmal ein raffiniertes Pianosolo gibt, hat der Sänger Pause! Dein Gesang sollte für dich als Klavierspieler also kein Mehraufwand, sondern eine Erleichterung sein!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/klavier-spielen-singen/erleichterung-singen.jpg" alt="Dein Gesang entlastet dich am Klavier, weil er die Melodie am Klavier ersetzt." width="504" height="336"></p>
<h2>4. Du kennst die (Gesangs-)Melodie nicht</h2>
<p>Wenn du singen möchtest, solltest du die Melodie kennen. Nach Noten zu singen ist nicht jedermanns Sache. Aber das brauchst du auch gar nicht können. Die allermeisten Menschen können eine Melodie, die sie hören, gut nachsingen. Also höre dir das Stück an, das du singen möchtest, oder spiele dir die Melodie am Klavier vor.</p>
<p>Singe oder summe die Melodie immer wieder mit. Wenn du die Melodie dann gut im Ohr hast, wirst du sie bald auch ohne weitere Unterstützung singen können!</p>
<h2>5. Das Lesen des Gesangstextes überfordert dich</h2>
<p>Beim Singen einer bekannten Melodie sparst du dir das Lesen der Melodienoten, da du diese am Klavier nicht spielen brauchst. Eine kleine Leseaufgabe kommt aber stattdessen hinzu, nämlich der Gesangstext. Da die meisten Menschen aber deutlich besser Wörter als Noten lesen können, ist das im Normalfall kein schlechter Deal! Und wenn du den Song ein paar Mal singst, dann wirst du den Text auch schnell kennenlernen.</p>
<p>Manche Songs sind zugegeben schlecht aufgeschrieben. So, dass nur die erste Strophe bei den Noten bzw. Akkordsymbolen steht. Hier abwechselnd zum Textblock der zweiten oder dritten Strophe am Ende des Stückes und zu den Noten zu schauen ist unbequem und erfordert Routine. Wenn du dir das nicht antun willst, musst du den Text auswendig können oder du schreibst ihn dir eigenhändig unter den Noten mit dazu. Oder wenigstens die Anfänge der Verse, um dir auf die Sprünge zu helfen.</p>
<p>Für diesen Missstand kannst du nichts! Das liegt an Leuten, die den Notensatz ohne Verständnis für singende Klavierspieler erstellen.</p>
<p>Wenn jedoch der Gesangstext gut lesbar direkt bei den Akkorden steht, dann kriegst du das ohne Zweifel hin! Notfalls liest du den Text erstmal ohne Spielen gründlich durch.</p>
<h2>6. Dir fehlt die Orientierung für den Anfangston</h2>
<p>Wenn du das Singen zu Akkorden noch nicht gewohnt bist, fehlt dir vielleicht am Anfang die Orientierung, mit welchem Ton du beginnen sollst. Hier kannst du dir aber ganz leicht helfen, indem du dir den Anfangston am Klavier vorgibst. Ebenso kannst du dich bei anderen unklaren Stellen mit Melodietönen auf dem <a href="https://musikbegeisterung.de/warum-klavier-lernen/">Klavier</a> unterstützen.</p>
<p>Falls du nur Chordsheets hast, also lediglich den Gesangstext und Akkorde, aber keine Noten, ist es oft ein wenig schwieriger. Wenn dir der Anfangston nicht sofort klar ist, kannst du verschiedene Töne ausprobieren. Hast du dann den Einstieg in den Song gefunden, kannst du dir den Anfangston merken und am Klavier anschlagen. Wenn du den Song auf diese Weise einige Male gespielt und gesungen hast, wirst du bald auch lediglich anhand der Akkorde wissen, wie es losgeht.</p>
<p>Manchmal erfordert der Start einfach ein bisschen Geduld. Es lohnt sich aber, diese zu investieren. Wäre doch schade, wenn dein Song zu Ende ist, bevor er überhaupt angefangen hat, oder?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/klavier-spielen-singen/singen-orientierung.jpg" alt="Zur Orientierung am Klavier Hilfestellungen für das Singen geben." width="586" height="260"></p>
<h2>7. Du traust dich nicht zu singen</h2>
<p>Wenn dir die Begleitung auf dem Klavier nicht mehr schwer fällt, du die Melodie gut kennst und auch der Gesangstext kein Problem mehr für dich darstellt, dann musst du nur noch eines tun: Dich trauen!</p>
<p>Viel zu viele Menschen glauben, sie können nicht singen. Dabei können die allermeisten Menschen singen. Um eine megatolle, bühnenreife Stimme geht es hier schließlich gar nicht!</p>
<p>Falls du deine Stimme etwas zu leise findest, kannst du ja dein Klavierspiel anpassen und nicht ganz so fest in die Tasten hauen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/klavier-spielen-singen/singen-trauen-1.jpg" alt="Trau dich zu singen!" width="328" height="247">Aber trau dich ruhig, alles aus deiner <a href="https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/">Stimme</a> herauszuholen. Denn du bist hier nicht einer von vielen in einem Chor, im Gottesdienst oder wo auch immer es einen gemeinsamen Singsang gibt. Du singst ein Solo! Sing es mutig!</p>
<p>Singen ist etwas sehr Persönliches. Meistens lässt es sich aber nicht vermeiden, dass Mitbewohner oder Nachbarn mithören. Zum einen haben wir Hemmungen, unsere Stimme preiszugeben. Zum anderen möchten wir niemanden stören.</p>
<p>Ich empfehle dir aber sehr, dich davon frei zu machen und beim Singen den Fokus bei dir zu behalten. Konzentriere dich ganz auf deine Stimme und befreie dich von allen Gedanken, die dich ablenken oder hemmen. Sonst wird es nichts mit einem selbstbewussten, schön klingenden Solo!</p>
<p>Hast du schon einmal ein <a href="https://musikbegeisterung.de/kazoo-kaufen/">Kazoo</a> ausprobiert? Vielleicht kannst du dich damit etwas überlisten, indem du zunächst in dieses kleine Rohr hineinsingst.</p>
<h2>8. Du magst deine Gesangsstimme nicht</h2>
<p>Zu schrill, zu hoch, zu tief, zu zart, nichtssagend, uninspirierend, was auch immer: Dir gefällt deine eigene Stimme nicht? Das solltest du dringend ändern! Deine Stimme ist ein Teil von dir und du solltest ihr wohlwollend begegnen.</p>
<p>Bei vielen Menschen ist die Gesangsstimme wie ein Unbekannter, mit dem sie sich (noch) nicht angefreundet haben. Wir hören uns die ganze Zeit reden. Und reden. Aber die meisten von uns hören sich viel zu selten singen. Und ich meine nicht das Singen im Chor, sondern alleine.</p>
<p>Kennst du deine Gesangsstimme? So richtig?</p>
<p>Nein?</p>
<p>Dann lerne deine Stimme kennen! Lerne sie lieben. Beobachte, wie sie sich von Tag zu Tag unterscheidet. Und wie sie sich entwickelt. Deine Stimme wird kräftiger, wenn du mehr singst. Und probiere ruhig einmal aus, wie du deinen Gesang beeinflussen kannst. Beispielsweise indem du auf deine Atmung achtest und probierst, durch den Mund einzuatmen.</p>
<p>Wenn du deine eigene Stimme magst, sie gerne singst und auch gerne hörst, wirst du viel mehr Lust haben, zu singen. Und viel mehr <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/">Freude</a> daran. Genieße und schätze deine <a href="https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/">Stimme</a>!</p>
<h2>Gesang zur eigenen Klavierbegleitung gezielt üben</h2>
<p>Wie sieht es bei dir aus? Hast du herausgefunden, an welcher Stelle es bei dir hakt? Wenn du ganz konkret weißt, woran es bei dir persönlich liegt, dass das Singen zum Klavierspielen noch nicht so gut klappt, kannst du ganz hier ganz gezielt ansetzen.</p>
<p>Beschäftige dich unbedingt ausgiebig mit der Songbegleitung nach <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/">Akkorden</a>. Und gebrauche außerdem mutig deine Gesangsstimme. Wenn diese beiden Komponenten vorhanden sind, stellt die Kombination von Klavier und Gesang letztlich eine deutliche Erleichterung für dich dar!</p>
<p>Das Singen zur eigenen Klavierbegleitung bietet dir viele <a href="https://musikbegeisterung.de/vorteile-klavier-singen/">Vorteile</a> und ich wünsche jedem Klavierspieler, sie für sich zu entdecken! Für mich ist es eine der schönsten Formen, Musik zu machen und zu genießen. Für dich vielleicht (bald) auch?</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/vorteile-klavier-singen/"><strong>Vorteile von Klavierspiel mit eigenem Gesang</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/klavier-spielen-singen/">Klavier spielen und gleichzeitig singen: Woran es liegt, wenn es nicht klappt mit Klavier und Gesang</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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