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	<title>Rhythmus Archive - Musikbegeisterung</title>
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	<title>Rhythmus Archive - Musikbegeisterung</title>
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		<title>Abwechslungsreich improvisieren: Inspirationen für eine gelungene Improvisation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Sep 2018 13:20:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Fähigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Horizont erweitern]]></category>
		<category><![CDATA[Improvisation]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalische Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[ohne Noten]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Spieltipps]]></category>
		<category><![CDATA[Rhythmus]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps fürs Musikmachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Improvisieren macht Spaß. Aber dafür brauchst du auch Ideen. Hören sich deine musikalischen Improvisationen immer wieder sehr ähnlich an? Dir fällt nichts wirklich Neues mehr ein? Vielleicht bist du an einem Punkt angelangt, an dem dir neue Ideen fehlen. Hier habe ich einige Tipps und Tricks für dich, mit denen du deine Improvisationen auffrischen kannst. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">Abwechslungsreich improvisieren: Inspirationen für eine gelungene Improvisation</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Improvisieren macht Spaß. Aber dafür brauchst du auch Ideen. Hören sich deine musikalischen Improvisationen immer wieder sehr ähnlich an? Dir fällt nichts wirklich Neues mehr ein? Vielleicht bist du an einem Punkt angelangt, an dem dir neue Ideen fehlen. Hier habe ich einige Tipps und Tricks für dich, mit denen du deine Improvisationen auffrischen kannst.</p>
<p><span id="more-3400"></span></p>
<h2>Improvisation – Musik mit maximaler Freiheit</h2>
<p>Herzlichen Glückwunsch, dass du auf meinem Artikel gelandet bist! Denn das heißt, du möchtest dich mit deinem Musikinstrument dem Improvisieren widmen und das ist eine sehr gute Idee. Es macht dich zu einem freieren, flexibleren und letztlich zufriedeneren und glücklicheren Musiker!</p>
<p>Falls du derzeit noch keine weitergehenden Impulse benötigst, aber dennoch improvisieren lernen und weiter üben möchtest, dann empfehle ich dir erst einmal den Artikel <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/"><em>Über eine einfache Akkordfolge improvisieren</em></a>.</p>
<p>Außerdem bekommst du in meinem Artikel <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/"><em>Über Variationen spielerisch improvisieren lernen</em></a> eine Anleitung, wie du ohne Theorie über einen Song improvisierst.</p>
<h2>Improvisieren üben und verbessern – Techniken zur Gestaltung</h2>
<p>Als bereits geübter Improvisationsanfänger findest du im Folgenden konkrete Spieltipps zum kreativen Gestalten deiner musikalischen Improvisation.</p>
<h3>Improvisation mit Auftakt, auf die Eins oder verspätet beginnen</h3>
<p>Auf welche Zählzeit beginnst du mit deiner Improvisation?</p>
<p>Es prägt den Charakter eines Stückes maßgeblich, ob die Melodie mit Auftakt beginnt oder nicht. Oder erst verspätet, also erst nach der Eins eines Taktes. Oft zieht sich dieses Merkmal durch das ganze Stück, dass beispielsweise alle Phrasen auftaktig beginnen. Probiere alle drei Varianten aus. Du wirst sehen, dass du damit deiner Improvisation jeweils einen ganz anderen Charakter verleihen kannst.</p>
<h3>Verschiedene Taktarten und Rhythmus</h3>
<p>Probiere verschiedene Taktarten aus! Gerade Taktarten, aber auch ungerade. Spiele nicht immer nur einen 4/4‑Takt, sondern auch einmal einen 3/4‑, 6/8- oder 12/8‑Takt.</p>
<p>Wenn du die Taktart und damit den Begleitrhythmus wechselst, wird dich das auch zu neuen Improvisationen in der Melodie inspirieren. Wenn dir der Begleitrhythmus einen Tango vorgibt, wirst du dazu automatisch anders spielen, als wenn es Reggae oder Swing ist.</p>
<p>Natürlich kannst du deine Improvisation auch zum Schwingen bringen und gerade Achtel durch Swing-Achtel ersetzen!</p>
<h3>Wagemutige Töne beim Improvisieren spielen</h3>
<p>Klar, an den Akkordtönen kannst du dich festhalten. Die passen immer. Aber wage dich ruhig auch einmal aus deiner Komfortzone und spiele Töne, von denen du nicht unbedingt denkst, dass sie passen. In vielen Fällen lassen diese sich gut auflösen! Oder du hältst den Ton und wartest auf einen Akkordwechsel, bis der Ton wieder passt. Hier ist vieles möglich!</p>
<p>Wenn du Erfahrungen im Umgang mit wagemutigen Tönen sammelst, nimmst du dir die Angst vor unerwartet unpassenden Tönen. Tatsächlich kannst du in einer Improvisation nahezu jeden Ton unterbringen, wenn du nur auf eine wohlklingende Art und Weise wieder davon wegkommst!</p>
<p>Glaubst du das nicht? Dann probiere aus, was geht und was nicht!</p>
<p>Experimentiere mit unerwarteten Tönen! Du wirst merken, dass du damit tolle Effekte erzeugen und Spannung aufbauen kannst. Probiere unbedingt auch einmal aus, mit dem Wechsel zwischen Dur- und Mollterz zu spielen!</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/improvisieren-musik/improvisieren-lernen.jpg" alt="Improvisationen in der Musik lernen: Neue Ideen und Inspirationen" width="626" height="417"></p>
<h3>Minimalistisches Improvisieren</h3>
<p>Oft meint der Improvisierende, möglichst viele Töne spielen zu müssen. Aber nicht selten ist beim Improvisieren, wie auch anderswo, weniger sogar mehr. Beweise Mut für Pausen und setze diese wirkungsvoll ein!</p>
<p>Es ist eine gute Übung, auch einmal bewusst minimalistische Improvisationsdurchläufe zu starten. Also ausreichend Pausen lassen oder Töne länger aushalten. Oder aber die Melodie wie einen singenden Vogel spielen, der nur ab und zu einmal hineinzwitschert. So merkst du, dass du eigentlich gar nicht viel für eine schöne Improvisation brauchst.</p>
<h3>Vorschläge und Triller</h3>
<p>Du kannst deine Improvisation schön gestalten, indem du Töne über einen Vorschlag anspielst. Über einen Halb- oder Ganzton von oben oder unten. Denke außerdem daran, dass du Triller spielen kannst. Kurze Triller, die deine Melodie verzieren. Oder aber längere Triller, die für sich stehen und sogar über Akkordwechsel hinweg gespielt werden können.</p>
<h3>Triolen</h3>
<p>Triolen sind eine super Abwechslung in deinen Improvisationen und können wirkungsvoll Spannung aufbauen. Du kannst für die Triolen verschiedene Notenwerte wählen, beispielsweise Achteltriolen oder Vierteltriolen. So beschleunigst du entweder oder du ziehst die Melodie wie Kaugummi auseinander.</p>
<p>In jedem Fall erzeugst du damit eine spannungsvolle rhythmische Verschiebung. Ich setze sehr gerne Triolen beim Improvisieren ein. Es ist ein einfaches, aber äußerst effektvolles Gestaltungsmittel.</p>
<h3>Bekannte Melodiestücke in die Improvisation einbauen</h3>
<p>Kurzerhand borgst du dir ein kurzes Stück einer allseits bekannten Melodie und baust es in deine Improvisation ein. Damit bringst du nicht nur dich selbst zum Schmunzeln. Der Wiedererkennungs- und Überraschungseffekt wird auch bei deinen Zuhörern seine Wirkung entfalten!</p>
<p>Wenn dir beim Improvisieren gerade die Melodie eines anderen Songs einfällt, darfst du das gerne zum Ausdruck bringen! So erklingen vielleicht plötzlich ein paar Takte Jingle Bells in deiner Improvisation über einen ganz anderen Song.</p>
<p>Im folgenden Video spielt beispielsweise der Posaunist plötzlich einen kurzen Melodieausschnitt aus Maurice Ravels weltbekanntem Boléro (bei 3:02)!</p>
<p><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/juQYgKb9RnU" allowfullscreen="allowfullscreen" width="840" height="472.5" frameborder="0"></iframe></p>
<h2>Deine Improvisation bereichern durch Inspiration anderer Musiker</h2>
<p>Beim Improvisieren ist deine ganz persönliche Kreativität gefragt. Dennoch heißt das nicht, dass du dir bei anderen Musikern nicht Ideen und Inspiration holen darfst. Ganz im Gegenteil. Das sollst du sogar! Lass dich inspirieren und nimm gerne alles, was dir ganz besonders gut gefällt, in dein Improvisationsrepertoire auf.</p>
<p>Geniale Licks, Bassgänge, überraschende Rhythmik oder genial schräge Töne. Egal, ob von deinen Mitmusikern, deinem Musiklehrer oder direkt von den besten Musikern dieser Welt. Schau dir von anderen was ab! Denn das bringt dich ein immenses Stück weiter und kann gut und gerne gerade für <em>den</em> entscheidenden Unterschied sorgen, der aus einer soliden Improvisation einen genussvollen Ohrenschmaus allerhöchster Güte macht.</p>
<p>Auf welchen Wegen kannst du dir solche wertvollen Inspirationen holen? Es gibt mehrere. Im Folgenden stelle ich sie dir vor.</p>
<h3>Improvisationsideen durch Hören</h3>
<p>Am einfachsten zu beschaffen sind Ideen aus Songs, die du dir anhörst. Jedenfalls, wenn du sowieso regelmäßig Musik hörst.</p>
<p>Am besten wirst du durch wiederholtes Hören von Songs auf inspirierende Stellen aufmerksam. Wenn du dich in einen Song gut eingehört hast, richtest du deinen Fokus viel mehr auf musikalische Details – hier eine Verzierung, da eine raffinierte Zwischenmelodie oder ein nachahmenswerter Bassgang. Nach und nach bekommst du solche kleinen, aber feinen Gestaltungen gut ins Ohr. Fehlt nur noch das Nachspielen mit deinem Instrument nach deinem Gehör!</p>
<p>Wenn du mehr Musik, vielleicht ganze Alben von einem Künstler hörst, wirst du auch Licks identifizieren können, die für einen Künstler typisch sind. Du wirst merken, dass die Künstler bestimmte Phrasen nicht nur in einem Song, sondern immer und immer wieder anwenden. Wenn du Licks identifizierst, die du einfach klasse findest, dann integriere sie unbedingt in dein Improvisationsrepertoire!</p>
<p>Du kannst solche Improvisationsbausteine gut üben und verinnerlichen, wenn du sie anfangs ganz bewusst in Songs, die du spielst, einbaust. Vielleicht immer an einer bestimmten Stelle eines konkreten Songs. Wenn du das dann oft genug so gespielt hast, hast du diese Improvisationsidee gut im Ohr und auch in deinen Fingern, sodass du sie bald in dein Standardrepertoire integriert hast und ganz automatisch auch in anderen Songs und Improvisationen spielen wirst.</p>
<p>Es ist wie ein neuer Satz, den ein Kind lernt und nachplappert. Oder eine bestimmte sportliche Übung, die Koordination erfordert, du aber nach einigen Wiederholungen ohne Probleme in einen beliebigen Bewegungsablauf einbauen kannst.</p>
<p>Manchmal ist es aber auch ganz schön mühsam, Licks nach Gehör zu identifizieren und nachzuspielen. Ganz besonders, wenn du dich mit Noten sicherer fühlst als beim <a href="https://musikbegeisterung.de/nach-gehoer-spielen/">Spielen nach Gehör</a>.</p>
<p>Trotzdem empfehle ich dir, immer wieder einmal zu versuchen, etwas rauszuhören und nachzuspielen, denn es ist eine wunderbare Übetechnik für das Spielen nach Gehör.</p>
<p>Aber es gibt auch noch einige andere Möglichkeiten, mit denen du dir neue Improvisationsideen beschaffen und erarbeiten kannst.</p>
<h3>Improvisieren lernen durch Tutorials bei YouTube oder Musikunterricht</h3>
<p>Vielleicht hast du Musikunterricht, machst einen Onlinekurs oder schnappst dir gerne mal ein Videotutorial auf YouTube? Hier kannst du dir Licks und andere Improvisationsideen Schritt für Schritt erklären lassen. Pass aber auf, dass du das Gelernte oft genug wiederholst. Weniger ist mehr. Wichtig ist, dass du die Inhalte wirklich gut einübst, damit du sie in dein Improvisationsrepertoire integrieren kannst.</p>
<h3>Noten zum Entdecken und Verinnerlichen von Improvisationen</h3>
<p>Dein Improvisationsrepertoire kannst du auch über Notenmaterial mit neuen Spielideen versorgen. Noten lesen und improvisieren – klingt doch irgendwie nach einem Widerspruch, oder?</p>
<p>Nicht unbedingt. Denn wenn du ein Stück oft genug nach Noten gespielt hast, verselbstständigen sich deine Finger irgendwann. Du wirst nicht mehr jede einzelne Note lesen müssen, vielleicht kannst du das Stück oder einzelne Stellen auch schon ganz auswendig.</p>
<p>Die Spielideen aus den Noten verinnerlichen deine Finger und du kannst sie dann auch an anderer Stelle – in deinen Improvisationen – einsetzen. Außerdem erweiterst du deine Hörerfahrung. Bestimmte Rhythmen und Gestaltungsmöglichkeiten (wie oben beschrieben) werden dir geläufig und bereichern deinen musikalischen Hörschatz.</p>
<p>Das geht natürlich auch über bloßes Musikhören. Aufmerksamer, intensiver und nachhaltiger verinnerlichst du die Musik aber, wenn du sie selbst spielst.</p>
<p>Nimm dir also ruhig komponierte Noten. Am besten kreativ ausgestaltete, die auch eine spontane Improvisation sein könnten. Mit inspirierenden Rhythmen in der Melodie, Vorschlägen oder Trillern. Im Jazz sind solche Arrangements beispielsweise in Notenheften für Bigband-Musik ausnotiert.</p>
<p>Aus kreativen Arrangements kannst du sehr viel für dein Improvisieren mitnehmen.</p>
<h3>Besser improvisieren durch Transkriptionen</h3>
<p>Was war zuerst da, Noten oder das gespielte Stück? Tja, manchmal ist die Musik auch <em>vor</em> der Notation da. Um die Improvisation besser nachspielen zu können, wurde sie von anderen nachträglich Note für Note aufgeschrieben.</p>
<p>Solche Transkriptionen sind häufig wahre Goldgruben für Improvisationsideen. Wenn du auf fertige Transkriptionen zurückgreifst, enthüllt sich dir eine kompliziert raffinierte Improvisation eines genialen Künstlers vielleicht schon nach kurzer Zeit.</p>
<p>So einige betörende Soli oder Aufnahmen ganzer Stücke gehen in die Geschichte ein und üben auf zahlreiche Musiker einen großen Reiz aus. Vielleicht auch auf dich?</p>
<p>Pianisten können sich beispielsweise einem transkribierten Pianosolo von <em><a href="http://pop-sheet-music.com/Files/54ef1c9676b80fa605054a9125316d78.pdf" target="_blank" rel="noopener">Hymn to Freedom</a></em> des großen Jazzpianisten Oscar Peterson widmen. Auf der Website von Tenorsaxophonist <a href="http://www.adamrobertsmusic.com/transcriptions/" target="_blank" rel="noopener">Adam Roberts</a> gibt es einige Transkriptionen von Saxophonsoli. Begib dich je nach deinem Instrument und gewünschtem Stück oder Solo online auf die Suche!</p>
<p>Jedes beliebige Stück kannst du prinzipiell auch transkribieren lassen. Im Grunde sind viele Songbooks bekannter Künstler letztlich (vereinfachte) Transkriptionen. Hier kannst du dann so manche geniale Improvisationsidee schwarz auf weiß nachlesen und nachspielen.</p>
<p>Das Studieren und Spielen von Transkriptionen macht dich zu einem besseren Improvisator, also nutze diese Chance!</p>
<h2>Neue Improvisationsideen ausprobieren</h2>
<p>Jetzt hast du einen Fundus an Ideen, die du ausprobieren kannst. Und das solltest du auch tun. Denn <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/">Ausprobieren</a> ist beim Improvisieren letztlich das Wichtigste. Nur so kannst du theoretische Ideen später auch intuitiv umsetzen.</p>
<p><a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/">Hier findest du eine einfache Akkordfolge</a>, mit der du nach Herzenslust in Endlosschleife das Improvisieren üben kannst. Eine Alternative wäre beispielsweise auch das <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/#kostenlosenoten">12-Takt-Bluesschema</a>. Bluesfans werden außerdem <a href="https://musikbegeisterung.de/blues-akkordfolgen-klavier/">diese 8‑Takt-Akkordfolgen</a> lieben. Oder du <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/">improvisierst über die Melodie eines Songs</a>, der dir gut gefällt.</p>
<p>Gehe Schritt für Schritt vor und teste. Es kann gut sein, dass nicht alle meine Ideen deinem Geschmack entsprechen. Das ist völlig okay. Such dir raus, was dir gefällt! Wenn auch nur eine Sache dabei ist, die dich beim Improvisieren weiterbringt und vielleicht deine nächste <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-mitspielen-anfaenger/">Jam Session</a> bereichert, dann ist das ein großer Gewinn für dich. Und nebenbei bemerkt auch für mich. Denn ich freue mich sehr, wenn ich dir mit meinem Artikel weiterhelfen kann!</p>
<p>Dein Ziel ist es, bei Jam Sessions mitzuspielen? Was du neben Improvisieren dafür üben kannst, erfährst du <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-vorbereitung/">hier</a>.</p>
<p>Was sind deine Erfahrungen und Tipps, um neu inspirierte Improvisationen zu spielen? Ich freue mich, wenn du mir im Kommentar davon berichtest.</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/"><strong>Warum du singen solltest!</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">Abwechslungsreich improvisieren: Inspirationen für eine gelungene Improvisation</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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		<item>
		<title>Klavier spielen und gleichzeitig singen: Woran es liegt, wenn es nicht klappt mit Klavier und Gesang</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/klavier-spielen-singen/</link>
					<comments>https://musikbegeisterung.de/klavier-spielen-singen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2018 12:24:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Klavier]]></category>
		<category><![CDATA[als Erwachsener ein Musikinstrument lernen]]></category>
		<category><![CDATA[freies Klavierspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Liedbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Spieltipps]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Rhythmus]]></category>
		<category><![CDATA[Singen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klavier spielen und dazu zu singen ist eine tolle Sache! So mancher Klavierspieler hat große Lust auf Piano mit eigenem Gesang, tut sich aber schwer damit. Woran genau liegt es, wenn das Singen zum Klavierspielen nicht klappt? Und was kannst du tun, um ein lässig singender Klavierspieler zu werden? Das erfährst du in diesem Artikel. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/klavier-spielen-singen/">Klavier spielen und gleichzeitig singen: Woran es liegt, wenn es nicht klappt mit Klavier und Gesang</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Klavier spielen und dazu zu singen ist eine tolle Sache! So mancher Klavierspieler hat große Lust auf Piano mit eigenem Gesang, tut sich aber schwer damit. Woran genau liegt es, wenn das Singen zum Klavierspielen nicht klappt? Und was kannst du tun, um ein lässig singender Klavierspieler zu werden?</p>
<p><span id="more-2602"></span>Das erfährst du in diesem Artikel. Also pass gut auf! Falls du noch etwas mehr Motivation für diese Art des Musizierens brauchst, empfehle ich dir sehr meinen Artikel über die <strong><a href="https://musikbegeisterung.de/vorteile-klavier-singen/">Vorzüge des singenden Klavierspielers</a></strong>.</p>
<h2>Klavier und Gesang</h2>
<p>Klavier spielen und singen macht einfach Spaß. Du spielst <a href="https://musikbegeisterung.de/gemeinsam-musik-machen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mit jemandem zusammen</a> und musst dich doch mit niemand anderem als dir selbst dafür verabreden! Deine Finger drücken ein paar Tasten und bringen in Einklang mit deinem Gesang ein faszinierendes kleines Wunderwerk zu Gehör.</p>
<p>Für dich persönlich ist es das in der Tat. Ohne Übertreibung! Denn es kommt alles von dir alleine! Höchst individuell. 100% du. Ich selbst bin ein großer Fan davon und möchte dich einladen, das Singen zum Klavierspielen für dich zu entdecken.</p>
<p>Was das Tolle am Singen zur eigenen Pianobegleitung ist, erkläre ich dir ausführlich <a href="https://musikbegeisterung.de/vorteile-klavier-singen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>. Und warum sich das Singen mit deiner Stimme grundsätzlich für dich lohnt, erfährst du in <a href="https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">diesem Artikel</a>.</p>
<p>Gleich zu Beginn habe ich eine gute Nachricht für dich: Der Weg zum gleichzeitigen Klavierspielen und Singen ist gar nicht so schwer, wie du vielleicht denkst!</p>
<p>Um deine Stolpersteine aus dem Weg zu räumen, musst du sie kennen. Woran kann es also liegen, wenn es hakt?</p>
<h2>1. Du bist mit deinem Klavierspiel noch völlig überfordert</h2>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/klavier-spielen-singen/klavierbegleitung-ueberforderung.jpg" alt="Klavier und Gesang: Überfordert vom Klavierspielen und gleichzeitigem Singen?" width="377" height="251"></p>
<p>Wenn das Klavierspielen und gleichzeitige Singen nicht klappt, bist du vielleicht mit dem Klavierspielen noch völlig überfordert. Deine volle Aufmerksamkeit ist auf das Spielen mit deinen Händen gerichtet. Da dir das noch große Mühe bereitet, hast du keine Kapazitäten mehr für irgendetwas anderes, z. B. den Gesangstext.</p>
<p>Sobald aber ein paar Prozent deiner Aufmerksamkeit frei sind (und bei einer dir gut bekannten Melodie reicht das schon!), wirst du auch dazu singen können. Übe den Song, zu dem du singen möchtest, also einfach noch ein bisschen, bis er dir etwas leichter von der Hand geht.</p>
<p>Am besten spielst du den Song regelmäßig durch, um mehr Routine zu bekommen. Lieber kurz mehrmals in der Woche als einmal zwei Stunden am Stück. Wenn deine Finger mit den Tasten gut vertraut sind, kannst du dich jetzt auf den Gesang zu deiner Klavierbegleitung konzentrieren.</p>
<h2>2. Du spielst nach Noten statt mit Akkorden zu begleiten</h2>
<p>Wer bei der Klavierbegleitung jede einzelne Note liest, anstatt Akkorde zu spielen, der macht es sich selbst schwer (ausgenommen natürlich brillante Vom-Blatt-Spieler!). Wenn du mit <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Akkorden begleitest</a>, werden viele Stücke für dich viel leichter zu spielen sein. Oft hast du pro Takt nur ein Akkordsymbol, das du beachten musst. Alternativ müsstest du für diesen Takt ein kompliziertes Begleitmuster mit vielen einzelnen Noten im richtigen Rhythmus ablesen. Eine schlechte Alternative!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/klavier-spielen-singen/klavierbegleitung-akkorde.jpg" alt="Gesang am Klavier mit Akkorden begleiten statt nach Noten." width="599" height="399"></p>
<p>Akkorde zu greifen und nach eigenem Geschmack zu bespielen ist nicht schwer und eröffnet dir viele neue Möglichkeiten. <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fang einfach einmal damit an, Akkorde zu spielen</a>. Mit der Zeit wirst du ein Gefühl für passende Begleitmuster finden. Deine Hörerfahrung hilft dir dabei sehr, also mache nicht nur Musik, sondern höre auch viel Musik!</p>
<p>Falls du Unterstützung beim Erlernen der freien Klavierbegleitung suchst, schau dir den <a href="https://musikbegeisterung.de/online-klavier-lernen-freiklavierspielen-erfahrungen/">Online Klavierunterricht</a> von <a href="https://www.freiklavierspielen.com/der-pianoclub/?ref=4&amp;campaign=artikelsingen">Freiklavierspielen.com</a> an!</p>
<h2>3. Das Singen zum Klavierspielen ist für dich ein Mehraufwand statt eine Erleichterung</h2>
<p>Vielleicht meinst du, du musst das Stück, wenn du dazu singst, genau so spielen wie rein instrumental? Bitte nicht!</p>
<p>Du kannst die Melodie zwar anfangs einmal mitspielen, um zu wissen, was du singen musst. Aber ansonsten reicht es (oder klingt es sogar besser!), wenn du die Melodie nur singst. Du brauchst sie dann nicht mehr auf dem Klavier spielen. Damit fällt oftmals sogar der komplizierteste Part deines Stückes für dich weg! Beide Hände stehen dir für die Begleitung zur Verfügung.</p>
<p>Wenn du singst, darfst du dich mit den Händen gerne zurücknehmen. Schließlich bist du dann als Sänger der Solist und als Klavierspieler sorgst du für die Begleitung. Und wenn es doch einmal ein raffiniertes Pianosolo gibt, hat der Sänger Pause! Dein Gesang sollte für dich als Klavierspieler also kein Mehraufwand, sondern eine Erleichterung sein!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/klavier-spielen-singen/erleichterung-singen.jpg" alt="Dein Gesang entlastet dich am Klavier, weil er die Melodie am Klavier ersetzt." width="504" height="336"></p>
<h2>4. Du kennst die (Gesangs-)Melodie nicht</h2>
<p>Wenn du singen möchtest, solltest du die Melodie kennen. Nach Noten zu singen ist nicht jedermanns Sache. Aber das brauchst du auch gar nicht können. Die allermeisten Menschen können eine Melodie, die sie hören, gut nachsingen. Also höre dir das Stück an, das du singen möchtest, oder spiele dir die Melodie am Klavier vor.</p>
<p>Singe oder summe die Melodie immer wieder mit. Wenn du die Melodie dann gut im Ohr hast, wirst du sie bald auch ohne weitere Unterstützung singen können!</p>
<h2>5. Das Lesen des Gesangstextes überfordert dich</h2>
<p>Beim Singen einer bekannten Melodie sparst du dir das Lesen der Melodienoten, da du diese am Klavier nicht spielen brauchst. Eine kleine Leseaufgabe kommt aber stattdessen hinzu, nämlich der Gesangstext. Da die meisten Menschen aber deutlich besser Wörter als Noten lesen können, ist das im Normalfall kein schlechter Deal! Und wenn du den Song ein paar Mal singst, dann wirst du den Text auch schnell kennenlernen.</p>
<p>Manche Songs sind zugegeben schlecht aufgeschrieben. So, dass nur die erste Strophe bei den Noten bzw. Akkordsymbolen steht. Hier abwechselnd zum Textblock der zweiten oder dritten Strophe am Ende des Stückes und zu den Noten zu schauen ist unbequem und erfordert Routine. Wenn du dir das nicht antun willst, musst du den Text auswendig können oder du schreibst ihn dir eigenhändig unter den Noten mit dazu. Oder wenigstens die Anfänge der Verse, um dir auf die Sprünge zu helfen.</p>
<p>Für diesen Missstand kannst du nichts! Das liegt an Leuten, die den Notensatz ohne Verständnis für singende Klavierspieler erstellen.</p>
<p>Wenn jedoch der Gesangstext gut lesbar direkt bei den Akkorden steht, dann kriegst du das ohne Zweifel hin! Notfalls liest du den Text erstmal ohne Spielen gründlich durch.</p>
<h2>6. Dir fehlt die Orientierung für den Anfangston</h2>
<p>Wenn du das Singen zu Akkorden noch nicht gewohnt bist, fehlt dir vielleicht am Anfang die Orientierung, mit welchem Ton du beginnen sollst. Hier kannst du dir aber ganz leicht helfen, indem du dir den Anfangston am Klavier vorgibst. Ebenso kannst du dich bei anderen unklaren Stellen mit Melodietönen auf dem <a href="https://musikbegeisterung.de/warum-klavier-lernen/">Klavier</a> unterstützen.</p>
<p>Falls du nur Chordsheets hast, also lediglich den Gesangstext und Akkorde, aber keine Noten, ist es oft ein wenig schwieriger. Wenn dir der Anfangston nicht sofort klar ist, kannst du verschiedene Töne ausprobieren. Hast du dann den Einstieg in den Song gefunden, kannst du dir den Anfangston merken und am Klavier anschlagen. Wenn du den Song auf diese Weise einige Male gespielt und gesungen hast, wirst du bald auch lediglich anhand der Akkorde wissen, wie es losgeht.</p>
<p>Manchmal erfordert der Start einfach ein bisschen Geduld. Es lohnt sich aber, diese zu investieren. Wäre doch schade, wenn dein Song zu Ende ist, bevor er überhaupt angefangen hat, oder?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/klavier-spielen-singen/singen-orientierung.jpg" alt="Zur Orientierung am Klavier Hilfestellungen für das Singen geben." width="586" height="260"></p>
<h2>7. Du traust dich nicht zu singen</h2>
<p>Wenn dir die Begleitung auf dem Klavier nicht mehr schwer fällt, du die Melodie gut kennst und auch der Gesangstext kein Problem mehr für dich darstellt, dann musst du nur noch eines tun: Dich trauen!</p>
<p>Viel zu viele Menschen glauben, sie können nicht singen. Dabei können die allermeisten Menschen singen. Um eine megatolle, bühnenreife Stimme geht es hier schließlich gar nicht!</p>
<p>Falls du deine Stimme etwas zu leise findest, kannst du ja dein Klavierspiel anpassen und nicht ganz so fest in die Tasten hauen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/klavier-spielen-singen/singen-trauen-1.jpg" alt="Trau dich zu singen!" width="328" height="247">Aber trau dich ruhig, alles aus deiner <a href="https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/">Stimme</a> herauszuholen. Denn du bist hier nicht einer von vielen in einem Chor, im Gottesdienst oder wo auch immer es einen gemeinsamen Singsang gibt. Du singst ein Solo! Sing es mutig!</p>
<p>Singen ist etwas sehr Persönliches. Meistens lässt es sich aber nicht vermeiden, dass Mitbewohner oder Nachbarn mithören. Zum einen haben wir Hemmungen, unsere Stimme preiszugeben. Zum anderen möchten wir niemanden stören.</p>
<p>Ich empfehle dir aber sehr, dich davon frei zu machen und beim Singen den Fokus bei dir zu behalten. Konzentriere dich ganz auf deine Stimme und befreie dich von allen Gedanken, die dich ablenken oder hemmen. Sonst wird es nichts mit einem selbstbewussten, schön klingenden Solo!</p>
<p>Hast du schon einmal ein <a href="https://musikbegeisterung.de/kazoo-kaufen/">Kazoo</a> ausprobiert? Vielleicht kannst du dich damit etwas überlisten, indem du zunächst in dieses kleine Rohr hineinsingst.</p>
<h2>8. Du magst deine Gesangsstimme nicht</h2>
<p>Zu schrill, zu hoch, zu tief, zu zart, nichtssagend, uninspirierend, was auch immer: Dir gefällt deine eigene Stimme nicht? Das solltest du dringend ändern! Deine Stimme ist ein Teil von dir und du solltest ihr wohlwollend begegnen.</p>
<p>Bei vielen Menschen ist die Gesangsstimme wie ein Unbekannter, mit dem sie sich (noch) nicht angefreundet haben. Wir hören uns die ganze Zeit reden. Und reden. Aber die meisten von uns hören sich viel zu selten singen. Und ich meine nicht das Singen im Chor, sondern alleine.</p>
<p>Kennst du deine Gesangsstimme? So richtig?</p>
<p>Nein?</p>
<p>Dann lerne deine Stimme kennen! Lerne sie lieben. Beobachte, wie sie sich von Tag zu Tag unterscheidet. Und wie sie sich entwickelt. Deine Stimme wird kräftiger, wenn du mehr singst. Und probiere ruhig einmal aus, wie du deinen Gesang beeinflussen kannst. Beispielsweise indem du auf deine Atmung achtest und probierst, durch den Mund einzuatmen.</p>
<p>Wenn du deine eigene Stimme magst, sie gerne singst und auch gerne hörst, wirst du viel mehr Lust haben, zu singen. Und viel mehr <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/">Freude</a> daran. Genieße und schätze deine <a href="https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/">Stimme</a>!</p>
<h2>Gesang zur eigenen Klavierbegleitung gezielt üben</h2>
<p>Wie sieht es bei dir aus? Hast du herausgefunden, an welcher Stelle es bei dir hakt? Wenn du ganz konkret weißt, woran es bei dir persönlich liegt, dass das Singen zum Klavierspielen noch nicht so gut klappt, kannst du ganz hier ganz gezielt ansetzen.</p>
<p>Beschäftige dich unbedingt ausgiebig mit der Songbegleitung nach <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/">Akkorden</a>. Und gebrauche außerdem mutig deine Gesangsstimme. Wenn diese beiden Komponenten vorhanden sind, stellt die Kombination von Klavier und Gesang letztlich eine deutliche Erleichterung für dich dar!</p>
<p>Das Singen zur eigenen Klavierbegleitung bietet dir viele <a href="https://musikbegeisterung.de/vorteile-klavier-singen/">Vorteile</a> und ich wünsche jedem Klavierspieler, sie für sich zu entdecken! Für mich ist es eine der schönsten Formen, Musik zu machen und zu genießen. Für dich vielleicht (bald) auch?</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/vorteile-klavier-singen/"><strong>Vorteile von Klavierspiel mit eigenem Gesang</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/klavier-spielen-singen/">Klavier spielen und gleichzeitig singen: Woran es liegt, wenn es nicht klappt mit Klavier und Gesang</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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		<title>Ragtime Piano — Musikalische Merkmale, Spielweise und Herausforderungen am Klavier</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Feb 2018 14:18:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Klavier]]></category>
		<category><![CDATA[Horizont erweitern]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Neues ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Noten lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Rhythmus]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ragtimes sind lehrreich und machen gleichzeitig unheimlich viel Spaß. Doch was genau macht das Wesen, den Reiz und auch das Kniffelige an originalen Ragtimes am Klavier aus? Was kannst du beim Spielen von Ragtime-Musik lernen und warum macht sie so viel Spaß? Nach einer Zeile Vorspiel geht es los mit dem Thema. Ragtime-Musik oder kurz [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ragtimes sind lehrreich und machen gleichzeitig unheimlich viel Spaß. Doch was genau macht das Wesen, den Reiz und auch das Kniffelige an originalen Ragtimes am Klavier aus? Was kannst du beim Spielen von Ragtime-Musik lernen und warum macht sie so viel Spaß?<span id="more-2503"></span></p>
<p>Nach einer Zeile Vorspiel geht es los mit dem Thema.</p>
<p>Ragtime-Musik oder kurz Rag-Musik ist ein ganz spezielles, pianotypisches Genre, bei dem du sehr viel Neues lernen kannst. Gerade, wenn du bisher hauptsächlich Klassik gespielt hast. Der Ragtime hat seinen Ursprung in den 1890er Jahren in Nordamerika. Es ist ein erster Schritt Richtung Jazz, aber doch etwas ganz Eigenes!</p>
<p>Als Pianist schüttelst du deine rechte Hand über den Tasten aus und die linke Hand darf fröhlich hin- und herspringen. Zugegeben, ganz so einfach sind Originalragtimes wie die von Scott Joplin dann doch nicht und für Anfänger sicherlich eine Nummer zu groß. Wer aber schon seit ein paar Jahren <a href="https://musikbegeisterung.de/warum-klavier-lernen/"><strong>Klavier</strong></a> spielt, der sollte sich unbedingt an einen Originalragtime heranwagen.</p>
<p>Und wenn du eher noch Klavieranfänger bist, empfehle ich dir, leicht arrangierte Ragtimes zu spielen. Empfehlungen dazu kannst du <a href="https://musikbegeisterung.de/ragtimes-spielen-lernen/#ragtimesanfaenger">weiter unten im Artikel</a> nachlesen. Ragtimes sind so wunderschön klaviertypisch und werden dich zum Schmunzeln bringen! Nebenbei trainierst du mit Ragtimes auch viele Fähigkeiten, die dein Klavierspiel generell auf ein höheres Level bringen.</p>
<h2>Ragtime Merkmale</h2>
<p>Welche musikalischen Merkmale und Spielweisen typisch für Ragtimes sind, welche Herausforderungen sie an den Spieler stellen und was du lernst, wenn du Ragtimes am Piano spielst, erfährst du anhand meiner Erfahrungen in diesem Artikel.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/ragtime-spielen/ragtime-lernen.jpg" alt="Ragtime Spielweise: Synkopen, das Greifen von Oktaven und blindes Springen" width="800" height="533"></p>
<h2>Sicheres Spielen von Synkopen</h2>
<p>Synkopen sind sehr typisch für Ragtimes. Die synkopierte Melodie, zeitversetzt zum gleichmäßigen Rhythmus in der Begleitung, erzeugt das typische Ragtime-Feeling. <em>Ragged time</em> bedeutet <em>zerrissene Zeit</em> und ist eine der ethymologischen Deutungen für das Wort Ragtime. Die Synkopierung gibt dem Ragtime seinen ganz besonderen Reiz.</p>
<p>Wer Ragtimes spielt, lernt das Spielen von Synkopen. Bald wirst du Synkopen nicht nur von Grund auf verstanden haben, sondern sie auch viel selbstverständlicher vom Blatt spielen können. Denn du bekommst ins Ohr, welcher Rhythmus zu den geschriebenen Noten gehört.</p>
<p>Und auch wer sich im Spielen von Synkopen bereits sicher fühlt, wird seine Freude an Ragtimes haben. Ganz einfach, weil es Spaß macht, Synkopen zu spielen! Und vielleicht wartet sogar noch die ein oder andere kniffelige Synkopierung auf dich!</p>
<p>Ohne Synkopen wären Ragtimes nicht das, was sie sind. Das wäre ziemlich langweilig. Synkopen rütteln ein Stück durcheinander und lassen das Notenbild durch punktierte Noten und Haltebögen kompliziert aussehen. Aber nur für den, der es nicht gewohnt ist!</p>
<h2>Sicheres Greifen von Oktaven</h2>
<p>Ragtimes, die explizit einfach komponiert wurden, oder vereinfachte Versionen von schwierigen Originalragtimes verzichten gerne auf Oktavierungen. Wer jedoch einen Originalragtime, beispielsweise von Scott Joplin, spielt, wird um das Greifen von Oktaven nicht herumkommen. Sowohl in der rechten, als auch in der linken Hand.</p>
<p>Prinzipiell würde es natürlich reichen, nur einen der Oktavtöne zu spielen. Allerdings hat es einen völlig berechtigten Grund, dass die Noten immer wieder Oktavierungen vorsehen. Es gibt doch einen deutlich volleren Klang. Und es macht sehr viel Spaß, auf diese Weise einfach mehr aus dem Klavier herauszuholen. Mit ein wenig Übung lernt deine Hand den Oktavabstand kennen und du hast die oktavierten Töne im wahrsten Sinne des Wortes im Griff.</p>
<p>Vielleicht findest du so wie ich einen großen Gefallen am Greifen von Oktaven und verwendest diese Methode auch an anderer Stelle. Beispielsweise, um ein langweilig einfaches Stück aufzupeppen oder deiner Liedbegleitung einen mächtigeren Klang zu verleihen.</p>
<h2>Sprünge in der linken Hand</h2>
<p>Sprünge in der linken Hand sind beim Spielen von Ragtimes Pflicht. Auch große Sprünge. Manchmal sogar kombiniert mit oktavierten Bässen. Ragtimes sind ein wunderbares Training, um auf der Klaviatur das zielgenaue Hin- und Herspringen zu üben. Deine Hand wird es immer besser lernen, die Abstände richtig einzuschätzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/ragtime-spielen/ragtime-spruenge-klavier.jpg" alt="Ragtime spielen auf dem Klavier mit Sprüngen in der linken Hand." width="800" height="533"></p>
<p>Immerhin bist du rhythmisch entlastet, da bei den meisten Ragtimes lediglich zwei Achtel pro Schlag gespielt werden. Und das über weite Strecken. Rhythmisch ist das unkompliziert. Du kannst dich also ganz auf die Sprünge konzentrieren.</p>
<p>Das Springen mit der linken Hand ist beispielsweise auch sehr nützlich für die <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Liedbegleitung mit Akkorden</a>. Du kannst deine Begleitung bereichern, indem du (oktaviert) den Basston eines Akkords greifst und im Anschluss daran auf Akkordtöne in der Mittellage springst.</p>
<h2>Ragtimes spielen ohne Blick auf die Tasten</h2>
<p>Blind zu spielen, also mit den Augen auf den Noten und möglichst wenig auf den Tasten, ist beim Klavierspielen immer die beste Wahl. Und bei Ragtimes unumgänglich. Rechte und linke Hand spielen oft so weit auseinander, dass du nicht beide Hände im Blick behalten kannst. Wenn überhaupt, dann kannst du nur auf eine Hand schauen. Gerade bei schnellen Sprüngen funktioniert aber auch das nicht mehr. Das ist nur bei wenigen, einzelnen Noten möglich. Deine Hand muss blindes Springen lernen!</p>
<p>Am Anfang war es auch für mich undenkbar, vom Bass in die Mittellage und wieder zurück zu springen und trotzdem auf Anhieb die richtigen Tasten zu treffen. Aber ich durfte erfahren, dass das tatsächlich möglich ist! Und das fasziniert mich noch heute, viele Jahre, nachdem ich meinen ersten Originalragtime gespielt habe.</p>
<p>Wenn dir die blinden Sprünge noch suspekt sind, dann übe zuerst ganz langsam die Noten. Nur mit der linken Hand. Sind dir die Noten klar, dann wage dich an die Sprünge und halte den Rhythmus. Spiele nach und nach ein bisschen schneller und wenn du dich schon sicher fühlst, dann nimm die rechte Hand dazu.</p>
<p>Schau immer weniger hin und auch bald komplett weg. Zu 100&nbsp;% auf die Noten! Oder wenn du die schon auswendig kannst, dann schau in die Luft. Lass deine linke Hand alleine machen. Denken ist für diese Übung eher hinderlich. Überlasse dein Spiel deinen motorischen Fähigkeiten!</p>
<p>Der Fehler, den die meisten Menschen machen, ist der, dass sie keinen Mut zu falschen Tönen haben. Und nur weil sie beim blinden Springen zehnmal auf den falschen Tasten gelandet sind, geben sie auf. Sehr viel weiter kommst du, wenn du springst, was das Zeug hält. Sei einfach gespannt, wie viele Töne du triffst. Sieh es als wohlwollende Herausforderung, als Spiel.</p>
<p>Das blinde Springen ist eine fortgeschrittene Übung. Du musst sie nicht perfekt beherrschen. Ein gelegentliches Hinschauen bei sehr großen Abständen oder wiederholt falsch getroffenen Tasten ist später erlaubt. Trotzdem empfehle ich dir sehr, das Springen mit 100&nbsp;% Wegschauen zu trainieren.</p>
<h2>Kreative Titel von Ragtimes</h2>
<p>Die gute Laune fängt bei den meisten Ragtimes schon vor der ersten Note an. Viele Ragtimes haben fantasievolle Namen, oft naturbezogen wie der <em>Maple Leaf Rag</em> (Ahornblattrag, angeblich aber nach dem Maple Leaf Club, in dem Joplin spielte, benannt), <em>Pine Apple Rag</em> (Ananasrag) oder <em>Weeping Willow</em> (Trauerweide), <em>The Chrysanthemum</em> (Die Chrysantheme), <em>Palm Leaf Rag</em> (Palmblattrag), <em>Rose Leaf Rag</em> (Rosenblattrag), <em>Fig Leaf Rag</em> (Feigenblattrag), <em>Sugar Cane</em> (Zuckerrohr), <em>Gladiolus Rag</em> (Gladiolenrag) oder <em>The Cascades</em> (Die Wasserfälle) von Scott Joplin, aber beispielsweise auch der <em>Reindeer Rag</em> (Rentierrag) von Joseph Lamb.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/ragtime-spielen/ragtimes-scott-joplin.jpg" alt="Ragtime lernen: Fantasievolle Namen für Ragtimes" width="799" height="533"></p>
<p>Andere Ragtimes tragen Frauennamen, wie Joplins <em>Cleopha</em> oder <em>Leola</em>, und selbstbeschreibende oder augenzwinkernd selbstbewusste Namen wie <em>The Entertainer</em> (Der Unterhalter), <em>Elite Syncopations</em> (Ausgewählte Synkopen) von Scott Joplin, <em>American Beauty Rag</em> (Amerikanische-Schönheit-Rag) oder <em>Sensation</em> von Joseph Lamb.</p>
<p><em>Elite Syncopations</em> ist übrigens auch der Name eines Ragtime-Balletts, das 1974 von Kenneth MacMillan choreografiert wurde. In folgendem Video kannst du dir Ausschnitte daraus ansehen:</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/zQ6CtwQ7-4k" width="672" height="378" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Beispiele für schöne Ragtimes</h2>
<p>Es gibt viele tolle Ragtimes. Joplins erster und erfolgreichster war <em>Maple Leaf Rag</em> und es macht tatsächlich sehr viel Spaß, ihn zu spielen! Aber auch <em>The Entertainer</em>, <em>The Cascades</em>, der <em>Pine Apple Rag</em>, <em>Peacherine Rag</em> (einer der ein wenig leichter zu spielenden Originalragtimes von Joplin) oder <em>Original Rags</em>, Joplins erster mit Noten veröffentlichter Ragtime, sind sehr lohnenswert zu spielen.</p>
<p>Such dir unter den vielen schönen Ragtimes deine Favoriten heraus! Ach ja, apropos Favorit, es gibt auch einen Ragtime von Joplin, der <em>The Favorite</em> heißt.</p>
<h2>Ein Ragtime-Walzer, mein persönlicher Geheimtipp</h2>
<p>Ein Ragtime von Joplin, der sich von den übrigen deutlich abhebt und für sich ein Juwel ist, heißt <em>Bethena</em>. Es ist ein Walzer! Und er drückt ein wohltuend versöhnliches <a href="https://musikbegeisterung.de/gefuehle-musizieren/">Gefühl</a> aus.</p>
<p>Ich selbst spiele den Ragtime <em>Bethena</em> immer wieder gerne. Er eignet sich sehr gut, um nach einigen turbulenten Ragtimes zum Ausklang im 3/4‑Takt wieder zur Ruhe zu kommen. <em>Bethena</em> ist ein großartiger, aber doch vergleichsweise unbekannter Ragtime. Es lohnt sich sehr, ihn kennenzulernen!</p>
<p><em>Bethena</em> wurde übrigens auch für den Film <em>Der seltsame Fall des Benjamin Button</em> verwendet. Hier kannst du dir den Ragtime-Walzer <em>Bethena</em> von Scott Joplin anhören:</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/ouhBPmoRiSc" width="560" height="150" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Noch mehr Zauber wohnt dem wunderschönen Ragtime-Walzer <em>Bethena</em> jedoch inne, wenn du ihn selbst auf dem Klavier spielst. Vielleicht hast du ja Lust bekommen?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/ragtime-spielen/bethena-ragtime-joplin.jpg" alt="Ragtime-Walzer Bethena von Scott Joplin" width="800" height="533"></p>
<h2>Noten für Ragtimes</h2>
<p>Wenn du Noten für Ragtimes suchst, dann überlege, ob du die originale Fassung oder eine vereinfachte Bearbeitung von Originalragtimes spielen möchtest und pass beim Notenkauf dementsprechend auf. Außerdem wird oft beispielsweise der <em>Entertainer</em> teuer als einzelnes Stück angeboten. Meine Empfehlung ist es, einen Band mit mehreren Ragtimes zu kaufen. Dann bekommst du auch wirklich etwas für dein Geld!</p>
<p>Originale Ragtimes von Scott Joplin gibt es beispielsweise in einem ersten Band (erhältlich bei <a href="https://www.amazon.de/gp/product/B00006LU2H/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;tag=kath0fe-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;linkCode=as2&amp;creativeASIN=B00006LU2H&amp;linkId=cc548662f7e8742cd7b356fb00990f1b" target="_blank" rel="nofollow noopener">Amazon (*)</a>) mit Joplins früheren Ragtimes und einem zweiten Band&nbsp;(bei <a href="https://www.amazon.de/Ragtimes-2-Klavier-Joplin-Scott/dp/B00006M2O7/?&amp;_encoding=UTF8&amp;tag=kath0fe-21&amp;linkCode=ur2&amp;linkId=0d1c1987ace488b512632f5a6645364f&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank" rel="nofollow noopener">Amazon (*)</a>) mit späteren Ragtimes. Aus beiden Bänden spiele ich immer wieder gerne verschiedene Ragtimes am Klavier. Wenn du aber erst mit Ragtimes beginnst und dich für einen der beiden Bände entscheiden möchtest, dann empfehle ich dir <a href="https://amzn.to/482fw8f" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Band 1 (*)</a>. Denn dieser enthält die beiden Klassiker <em>Maple Leaf Rag</em> und <em>The Entertainer</em> und außerdem den wunderschönen Ragtime-Walzer <em>Bethena</em>.</p>
<h2 id="ragtimesanfaenger">Ragtimes für Klavieranfänger</h2>
<p>Auch Anfänger können (und sollten unbedingt!) einen Ragtime ausprobieren. Es gibt beispielsweise Joplins <em>Entertainer</em> mit seinen zwei bekanntesten Hauptthemen in einem sehr schönen und leicht zu spielenden Arrangement von Hans-Günter Heumann <a href="https://www.amazon.de/gp/product/3795799937/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;tag=kath0fe-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;linkCode=as2&amp;creativeASIN=3795799937&amp;linkId=e3c1e8685efdb55e9b763ef47ca4fce6" target="_blank" rel="nofollow noopener">im <em>Konzertband: Die beliebtesten Stücke von Bach bis Elton John</em>&nbsp;(*)</a>.</p>
<p>Auch von Martha Mier gibt es tolle einfache Ragtimes für Klavier, beispielsweise den Ragtime mit dem wunderschönen Namen <em>Dandelion Rag</em> (Löwenzahnrag) aus dem Buch <a href="https://www.amazon.de/gp/product/0739075306/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;tag=kath0fe-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;linkCode=as2&amp;creativeASIN=0739075306&amp;linkId=dd89ea5d7d00ad7c448bcbd4e8a1d568" target="_blank" rel="nofollow noopener"><em>Jazz, Rags &amp; Blues</em> (*)</a>. Das Prinzip ist hier das gleiche wie bei anspruchsvolleren Ragtimes auch: Eine Zeile Vorspiel und dann geht es gut gelaunt mit synkopierter Melodie und gleichmäßigem Begleitrhythmus weiter.</p>
<h2>Der Reiz von Ragtimes</h2>
<p>Vor allem Klavierspieler dürfen den Reiz des Ragtime voll und ganz erfahren, der noch viel mehr als eine fröhliche, synkopierte Melodie ist. Das Zusammenspiel der beiden Hände macht beim Ragtime ganz besonders viel Spaß!</p>
<p>Und auch wenn Ragtimes oft sehr schnell gespielt werden, Joplin selbst wollte bei seinen meisten Stücken, dass sie <em>nicht</em> zu schnell gespielt werden! Du brauchst dir also wegen der Geschwindigkeit keinen Stress machen.</p>
<p>Ragtimes fordern und fördern dein Klavierspiel. Wenn du Ragtimes kennen und lieben lernst, dann empfindest du es nicht als Mühe, sondern als ganz besonderen <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/">Spaß</a>, einen Ragtime zu spielen.</p>
<p>Jeder Klavierspieler sollte mindestens einmal einen Ragtime gespielt haben, gerne natürlich auch mehr! Wie sieht es bei dir aus? Möchtest du Ragtimes kennenlernen? Oder bist du auf der Suche nach <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">weiteren Ideen</a>, um mit Spaß dein Klavierspiel zu verbessern?</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/"><strong>Wie du dich glücklich musizierst</strong></a></p>
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		<title>Noten vom Blatt spielen: Werde flexibler und spontaner</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/noten-vom-blatt-spielen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jul 2017 14:47:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Fähigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Noten lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Spieltipps]]></category>
		<category><![CDATA[Rhythmus]]></category>
		<category><![CDATA[Taktart]]></category>
		<category><![CDATA[vom Blatt spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorzeichen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://musikbegeisterung.de/?p=566</guid>

					<description><![CDATA[<p>Noten hinstellen und los geht’s. Leider ist das für viele nur ein Traum. Und nicht nur für Anfänger! Du kannst nur etwas spielen, wenn du es ausgiebig geübt hast. Aber auch vom Blatt spielen lässt sich trainieren! Du musst es einfach immer wieder tun. Und es wird dir helfen, wenn du ein paar Dinge beachtest. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Noten hinstellen und los geht’s. Leider ist das für viele nur ein Traum. Und nicht nur für Anfänger! Du kannst nur etwas spielen, wenn du es ausgiebig geübt hast. Aber auch vom Blatt spielen lässt sich trainieren! Du musst es einfach immer wieder tun. Und es wird dir helfen, wenn du ein paar Dinge beachtest.<span id="more-566"></span></p>
<p>Du möchtest ein Stück spielen, auf das du jetzt gerade Lust hast? Ganz spontan? Nicht nur das, was du seit Wochen übst? Lerne, besser vom Blatt zu spielen!</p>
<p>Es ist zugegeben am Anfang nicht leicht. Und auf dem Klavier noch viel schwieriger als beispielsweise auf einem Blasinstrument, mit dem du „nur“ eine Melodie spielst. Aber es ist auch kein Hexenwerk, sondern Übungssache. In diesem Artikel gebe ich dir Tipps, wie du besser Noten spontan vom Blatt spielst.</p>
<p>Den Ansporn für das vom Blatt Spielen hat mir meine Klavierlehrerin gegeben, die ich für ihr exzellentes vom Blatt Spielen sehr bewundere. Sie hat mein vom Blatt Spielen gefördert, indem ich jede Woche ein neues Stück zu Hause ein- bis zweimal durchspielen sollte. Dann habe ich es im Unterricht gespielt. Wenn das Stück im Groben, eben vom Blatt, okay war, wurde es abgehakt.</p>
<p>Diesen Ansporn und die Ratschläge, die ich selbst bekommen habe, möchte ich in diesem Artikel gerne mit dir teilen.</p>
<h2>Auswahl von Noten für das Vom-Blatt-Spiel</h2>
<p>Für das vom Blatt Spielen suchst du dir Stücke, die nicht zu schwer sind. Am spannendsten ist das vom Blatt Spielen natürlich bei einem völlig unbekannten Stück. Um es für dich leichter zu machen, kannst du aber auch für den Anfang ein Stück nehmen, das du schon vom Hören her (ein bisschen) kennst.</p>
<p>Du kannst auch überlegen, was du vor ein paar Jahren geübt hast und welchem Schwierigkeitsgrad das entsprochen hat. Oder wenn du erst seit ein paar Monaten spielst, was du ganz am Anfang gespielt hast. Such dir für den Anfang etwas Leichtes. Aber denk auch dran, dass du eine kleine Herausforderung brauchst! So wirst du auch die besten Fortschritte beim vom Blatt Spielen machen.</p>
<p>Falls du keinen Plan hast, welches Stück du nehmen sollst, dann nimm irgendwas. Das Wichtigste ist hier wie immer: Trau dich, probier es aus! Und du wirst sehr schnell merken, ob du was Leichteres oder Schwereres brauchst oder ob es passt.</p>
<p>Ich habe beispielsweise auf dem Klavier das Buch <a href="https://amzn.to/42NiNVm"><em><strong>Romantic Pop Piano</strong></em> (* bei Amazon)</a> von Hans-Günter Heumann vom Blatt durchgespielt. Das Notenbuch kann ich allen empfehlen, die nicht nur Klassik spielen wollen. Das Buch enthält bekannte Stücke wie <em>Let it be</em> oder <em>Bridge over troubled water</em>, aber auch Eigenkompositionen von Hans-Günter Heumann. Ein schöne Mischung also, um das Vom-Blatt-Spiel zu üben. Die Stücke sind einfach arrangiert, aber trotzdem nicht langweilig, sodass ich das Buch bis heute immer wieder gerne aufschlage.</p>
<h2>Bevor du loslegst: Schau die Noten an</h2>
<p>Grundsätzlich rate ich dir, das Stück kurz anzuschauen, bevor du anfängst zu spielen. Das wird dir sehr helfen. Achte besonders auf folgende Punkte:</p>
<p><strong>Am Anfang der ersten Notenzeile:</strong></p>
<ul>
<li>Taktart</li>
<li>Vorzeichen</li>
</ul>
<p>&nbsp;<br>
<strong>Innerhalb des Stückes bis zum Ende:</strong></p>
<ul>
<li>Änderungen in Taktart oder Vorzeichen</li>
<li>Wiederholungen, auch in Verbindung mit Klammern, Da Capo, Coda etc.</li>
<li>Weitere Vorzeichen bei einzelnen Noten</li>
</ul>
<p>&nbsp;<br>
<img decoding="async" class="ngg-single" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/noten/noten-dal-segno-al-Coda.jpg" alt="noten-dal-segno-al-Coda"></p>
<p>Damit verschaffst du dir einen Überblick und kannst dich nun auf das Spielen der Noten konzentrieren.</p>
<div class="wp_b_box" style="margin-bottom: 40px;">
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Kleiner Exkurs:</span></strong></p>
<h2>Taktarten und Vorzeichen für Anfänger</h2>
<h3>Taktart</h3>
<p>Wenn du anfängst, vom Blatt zu spielen, empfehlen sich erstmal Taktarten, die du gut gewohnt bist. In der Regel werden das 4/4 und 3/4‑Takte sein, bald evtl. auch 6/8. Andere Taktarten, z.&nbsp;B. 12/8, 5/4 oder auch 2/2 sind meist schwieriger oder einfach nur ungewohnter. Deshalb würde ich damit erst weitermachen, wenn du neue Herausforderungen suchst.</p>
<h3>Vorzeichen</h3>
<p>Für den Anfang solltest du die Zahl der Vorzeichen so wählen, dass es dir leicht fällt und du dafür nicht zu viel Konzentration brauchst. Kein oder nur ein Vorzeichen sind völlig in Ordnung und ausreichend. Natürlich mit der Option zur Steigerung. Wichtig ist nur, dass du weißt, welche Vorzeichen du spielen musst.</p>
<p><strong>Für die Kreuze hast du folgende Reihe:</strong> <strong><span style="color: #ff9900;">fis, cis, gis, dis, ais, eis, his</span></strong></p>
<p><strong>Für die B‑Vorzeichen diese Reihenfolge:</strong> <strong><span style="color: #ff9900;">b, es, as, des, ges, ces, fes</span></strong></p>
<p>Falls du die Reihen noch nicht auswendig kennst, dann sage sie dir immer wieder vor. Verinnerliche sie! Dann kannst du durch Abzählen in der jeweiligen Reihe schnell deine Vorzeichen ermitteln.</p>
<p>Bei 4 Kreuzen gehst du also in der Kreuz-Reihe bis zum vierten Vorzeichen (dis) und spielst fis, cis, gis und dis.</p>
<h3>Spieltipps für Vorzeichen</h3>
<p>Jetzt weißt du, WELCHE Vorzeichen du spielen musst. Weißt du deshalb auch schon automatisch, WIE du sie spielst? Falls nicht, gehe die jeweiligen Noten durch, die durch Vorzeichen erhöht oder erniedrigt werden. Mach dir klar, welche Griffe oder Tasten du vorzeichenbedingt brauchst.</p>
<p>Am Klavier macht es Sinn, wenn du dir anschaust, welche schwarzen Tasten du zu spielen hast. Oder bei sehr vielen Vorzeichen, welche weißen Tasten eigentlich übrig bleiben.</p>
<p>Auf einem Blasinstrument kannst du die durch Vorzeichen bedingten Griffe durchgehen. Werde dir auch bewusst, dass die Vorzeichen für die entsprechenden Noten in allen Oktaven gelten! Mach dir klar, wie die Note geschrieben aussieht und welchen Griff du dafür brauchst.</p>
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<h2>Leg los</h2>
<p>Und dann fang einfach einmal an. Spiele nicht zu schnell. So wie es für dich angenehm ist. Du darfst beim vom Blatt Spielen den Zählimpuls vernachlässigen. Warte, wenn du gerade nicht weiter weißt. Bessere Fehler nicht aus, sondern spiele darüber hinweg.</p>
<p>Wenn du es schaffst, den groben Überblick über die Takte mit den betonten und unbetonten Zeiten zu behalten, ist allein das schon sehr gut. Aber auch wenn das nicht immer klappt, lernst du etwas dabei. Denn du spielst immerhin noch die Tonhöhen der Noten, auch wenn die Notenlängen und der Rhythmus nicht mehr stimmen.</p>
<p>Sollte dein Experiment in Desorientierung enden, ist auch das nicht schlimm. Wenn du die Übung immer wieder machst, wird es dir mit der Zeit viel leichter fallen, vom Blatt zu spielen.</p>
<p>Für viele ist die Hemmschwelle groß, spontan loszulegen. Sich nicht von dem beirren zu lassen, was rauskommt. Dabei kann dir gar nichts passieren! Es kann durchaus sein, dass du irgendetwas Komisches zusammenspielst. Aber hey, das ist nicht schlimm. Nimm es mit Humor!</p>
<p>Was ich nicht alles auf meinem Klavier gespielt habe, einfach so, Augen auf und durch! Und es hat mich weitergebracht. Stück für Stück. Heute kann ich viel besser Noten vom Blatt spielen. Oder mir ein Stück relativ schnell erarbeiten.</p>
<h2>Rhythmen kennenlernen für besseres vom Blatt Spiel</h2>
<p>Rhythmen wiederholen sich und das ist dein Vorteil! Wenn du einmal verstanden hast, wie Triolen gespielt werden und vor allem verinnerlicht hast, wie sie sich anhören und welches Notenbild dazugehört, dann kannst du sie auch im nächsten Stück problemlos spielen. Genauso verinnerlichst du auch, wie sich ein Auftakt anhört oder wie du Synkopen spielst.</p>
<p>Wenn du bisher hauptsächlich Klassik gespielt hast, wird es dir vermutlich schwerfallen, Swing-Achtel zu spielen. Aber auch das kannst du ganz gezielt trainieren. Setze dich mit ein paar Swing-Stücken intensiver auseinander. Verinnerliche, wie Swing-Achtel im Vergleich zu geraden gespielt werden. Und so hast du wieder einen Stolperstein aus dem Weg geräumt.</p>
<p>Dann hast du auch Swing-Achtel in deinem Repertoire. Und du wirst sie auch bald wie selbstverständlich vom Blatt spielen. Es kommt also auch sehr darauf an, ob ein bestimmter Stil für dich völlig fremd ist oder ob du ihn gewohnt bist.</p>
<h2>Verbessere dein Rhythmuslesen</h2>
<p>Bei mir war es beim vom Blatt Spielen auf dem Klavier am Anfang so, dass ich zwar die Tonhöhen mit den Tasten schon ganz gut im Griff hatte. Aber der Rhythmus ist mir spontan vom Blatt sehr schwer gefallen.</p>
<p>Ohne Rhythmus fehlt sozusagen das Gerüst des Stückes, d.&nbsp;h. es ist schnell nicht mehr zu erkennen. Umgekehrt, wenn der Rhythmus richtig ist, aber immer wieder Tonhöhen falsch, bleibt das Stück aufgrund des charakteristischen Rhythmus trotzdem gut erkennbar.</p>
<p>Das wirst du auch merken, wenn du anfängst zu improvisieren. Wenn du den Rhythmus der Originalmelodie beibehältst, hört es sich noch sehr nach dem Original an. Selbst wenn du bei jeder Note die Tonhöhe änderst!</p>
<p>Wo hakt es bei dir? Wenn es bei dir ebenfalls der Rhythmus ist, dann schau dir die Noten an. Geh den Rhythmus im Kopf durch, gib ihn mit deiner Stimme wieder oder klopfe ihn. Dann kannst du dich ganz auf den Rhythmus konzentrieren.</p>
<p>Wenn du den Rhythmus verstanden hast, wirst du das Stück auch viel leichter auf deinem Musikinstrument spielen können. Mit der „Klopfübung“ kannst du für dich sehr gut überprüfen, welche rhythmischen Figuren du bereits automatisiert hast und welche dir noch schwerfallen.</p>
<p>Übrigens eignen sich <a href="https://musikbegeisterung.de/ragtimes-spielen-lernen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ragtimes</a> sehr gut, um das Spielen von Synkopen zu verinnerlichen!</p>
<h2>Konzentration beim vom Blatt Spielen</h2>
<p>Vom Blatt spielen ist anstrengend, keine Frage. Es erfordert viel Konzentration. Viel mehr, als wenn du ein eingeübtes Stück spielst. Also spiele nicht zu lange am Stück vom Blatt. Sondern immer wieder einmal. Und mach rechtzeitig Pause oder entspanne dich mit einem bekannten Stück!</p>
<h2>Mehr Freiheit und Flexibilität bei deiner Stückauswahl</h2>
<p>Du wirst es langsam immer besser in den Griff bekommen, Noten spontan vom Blatt zu spielen. Das ist eine sehr schöne Erfahrung. Du merkst, wie du dich weiterentwickelst. Wie du Fortschritte machst.</p>
<p>Und du gewinnst mehr Freiheit bei der <a href="https://musikbegeisterung.de/kostenlos-noten-finden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Auswahl deiner Stücke</a> und Songs. Du bist flexibler. Du kannst viel leichter das spielen, worauf du jetzt im Moment so richtig Lust hast. Was zu deiner jetzigen Stimmung passt. Und gerade das tut so gut!</p>
<p>Wenn du es also satt hast, nur lang geübte Stücke spielen zu können und frischen Wind brauchst: Fang an spontan vom Blatt zu spielen! Mit der richtigen <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">Einstellung</a> wirst du selbst dann Spaß haben, wenn beim ersten Versuch das eigentliche Stück gar nicht wiederzuerkennen ist!</p>
<p>Was hilft dir beim spontanen Vom-Blatt-Spiel? Erzähl mir von deinen Erfahrungen im Kommentar!</p>
<p>Und vergiss nicht, deine <a href="https://musikbegeisterung.de/noten-zusammenkleben/">Noten zusammenzukleben</a>! Weitere, teils unkonventionelle und auf jeden Fall Spaß bringende <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">Inspirationen</a> für das Spielen eines Musikinstrumentes findest du <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">hier</a>.</p>
<p>Wenn du Klavierspieler bist, solltest du unbedingt meinen Artikel zum <a href="https://musikbegeisterung.de/sechs-achthaendiges-klavierspiel/">sechs- und achthändigen Klavierspiel</a> lesen. Auch hier ist ein gutes Vom-Blatt-Spiel von Vorteil!</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/vorspielen-musikinstrument/"><strong>Vorspielen: Ja oder nein?</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/noten-vom-blatt-spielen/">Noten vom Blatt spielen: Werde flexibler und spontaner</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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