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	<title>Tipps fürs Musikmachen Archive - Musikbegeisterung</title>
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	<title>Tipps fürs Musikmachen Archive - Musikbegeisterung</title>
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		<title>Nach Gehör spielen: Lerne in 2 Schritten, worauf es ankommt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jan 2022 22:35:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es macht großen Spaß, einen Song, den du gehört hast, selbst nachzuspielen. Und das ohne Noten, die du womöglich sowieso nur mit Mühe richtig lesen könntest. Außerdem ist es, gerade wenn du bisher nur nach Noten gespielt hast, eine tolle Erfahrung, dass es auch ohne geht. Aber wie nach Gehör spielen? Es ist einfach faszinierend, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es macht großen Spaß, einen Song, den du gehört hast, selbst nachzuspielen. Und das ohne Noten, die du womöglich sowieso nur mit Mühe richtig lesen könntest. Außerdem ist es, gerade wenn du bisher nur nach Noten gespielt hast, eine tolle Erfahrung, dass es auch ohne geht. Aber wie nach Gehör spielen? <span id="more-9400"></span></p>
<p>Es ist einfach faszinierend, wenn die Hände, ohne dass du groß anfängst zu denken, die Melodie wie von selbst finden. Bei manchen Songs klappt das nach Gehör Spielen ganz gut, bei anderen irgendwie gar nicht. Und ich habe lange nicht verstanden, woran das eigentlich liegt. Vielleicht geht es dir ähnlich?</p>
<p>Es lohnt sich sehr, der Sache auf den Grund zu gehen. Worauf kommt es also an, wenn du nach Gehör spielen möchtest?</p>
<p>Dafür gibt es <strong>zwei wichtige Voraussetzungen</strong>, die ich dir erklären möchte:</p>
<p>Erstens, du musst die Melodie im Ohr haben. Und zweitens, du musst in der Lage sein, diese auf dein Musikinstrument zu übertragen.</p>
<p>Wenn eine der beiden Voraussetzungen nicht erfüllt ist, funktioniert es nicht. Lange habe ich nicht erkannt, wie essentiell wichtig gerade der erste Punkt ist.</p>
<h2>1. Die Melodie kennen, und zwar so richtig</h2>
<p>Dieser Punkt mag dir auf den ersten Blick vielleicht als selbstverständlich erscheinen. Natürlich kannst du eine Melodie nur nachspielen, wenn du sie auch kennst!</p>
<p>Das Problem ist nur, dass wir manchmal denken, wir wüssten die Melodie. In Wirklichkeit wissen wir sie oft aber nur so ungefähr!</p>
<p>So wirst du einen Song nie nachspielen können. Oder es wird immer an der Stelle, die du nicht richtig kennst, nicht mehr funktionieren. So einfach ist das.</p>
<p>Eine Melodie nachzuspielen, die du nicht im Ohr hast, funktioniert nicht. Genauso wenig, wie eine Kopie von einem Text zu machen, für den du keine Vorlage für das Kopiergerät hast.</p>
<h3>Mach den Test: Singe!</h3>
<p>Ob du die Melodie im Ohr hast, kannst du leicht testen: Versuche, die Melodie zu singen oder zu summen.</p>
<p>Wenn du das kannst, hast du die Melodie im Ohr. Deine Vorlage zum Wiedergeben auf deinem Musikinstrument ist also vorhanden. Damit ist die erste Voraussetzung zum Spielen auf deinem Musikinstrument erfüllt.</p>
<p>Wenn du aber beim Singen merkst, dass du manchmal nicht weißt, welcher Ton genau eigentlich als nächstes kommt, dann brauchst du gar nicht erst probieren, die Melodie mit deinem Musikinstrument zu spielen.</p>
<p>Selbst wenn du die Übertragung der Töne auf dein Instrument perfekt beherrschst, wirst du die Melodie nicht nachspielen können, weil die Vorlage in dir nicht vorhanden ist.</p>
<h3>Lerne die Melodie kennen</h3>
<p>Wenn du die Melodie teilweise im Ohr hast, kannst du zwischendrin <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">improvisieren</a> und den Song ungefähr hinbekommen, was dir manchmal vielleicht schon reicht.</p>
<p>Aber wenn du einen vollständigen Song nach Gehör spielen möchtest, musst du daran arbeiten, die Melodie besser ins Ohr zu bekommen.</p>
<p>Also hör dir den Song öfter an, höre bewusst zu, versuche mitzusingen oder zu summen und starte dann einen neuen Versuch, die Melodie ohne gleichzeitiges Anhören zu singen. Du kannst, auch während du spielst und die nächsten Töne suchst, mitsummen, damit du weißt, wo du mit der Melodie hinwillst.</p>
<p>Natürlich eignen sich hierfür am besten Musikinstrumente, bei denen du den Mund nicht zum Spielen brauchst. Aber auch für Bläser ist das am Anfang keine schlechte Variante. Mach einfach zum Lernen der Melodie zwischendrin Pausen.</p>
<p>Erst wenn du die Melodie wirklich verinnerlicht hast, hast du eine Chance, sie auf dein Instrument zu übertragen.</p>
<h2>2. Die Übertragung auf dein Musikinstrument</h2>
<p>Du weißt vielleicht ganz genau, wie der Song klingt, kannst ihn auch singen, aber wenn du dein Musikinstrument in die Hand nimmst, bekommst du den Song irgendwie nicht hin.</p>
<p>Das ist am Anfang ganz normal und die gute Nachricht ist, du kannst es ändern! Nach Gehör spielen kannst üben.</p>
<p>Und ich finde es sehr sinnvoll, das von Anfang an parallel zum Notenlesen auch zu tun. Im Musikunterricht wird das oft vernachlässigt. Allerdings kannst du nach Gehör spielen auch sehr gut für dich alleine üben.</p>
<h3>Nach Gehör spielen ausprobieren</h3>
<p>Nimm dir also einen Song, der dir gefällt und den du gut kennst, und fang einfach einmal an, die Melodie zu spielen. Du darfst hier ruhig nach dem Prinzip „Trial and Error“ arbeiten. Also leg einfach los und fang an, auszuprobieren.</p>
<p>Hier geht es (noch) nicht um das fehlerlose Nachspielen eines kompletten Songs. Wenn es dir schwer fällt, probiere Ton für Ton aus, welcher als nächstes kommt.</p>
<p>Große Intervalle werden dir schwerer fallen, als kleine. Das ist ganz normal. Aus falschen Tönen lernst du die richtigen zu finden.</p>
<p>Wenn du kurze Phrasen auf deinem Instrument gefunden hast, wiederhole sie so oft, bis sie dir leicht fallen. Vielleicht hast du bald schon die Melodie der Strophe zusammen. Mit dem Refrain machst du es dann genauso. Bald wirst du eine zusammenhängende Melodie ohne Noten spielen können.</p>
<h3>Nicht zu viel denken</h3>
<p>Wenn du nach Gehör spielen möchtest, ist es wichtig, dass du nicht zu viel dabei denkst. Versuche auf keinen Fall dir im Kopf Noten oder Griffe vorzustellen!</p>
<p>Die Übertragung einer Melodie geht direkt in die Motorik, in deine Finger. Der Weg über das Denken ist zu lang und eignet sich höchstens für einen einzelnen Ton, z.&nbsp;B. bei einem sehr großen Intervall, wenn du diesen Ton wiederholt unsicher spielst.</p>
<p>Was du spielst ist nicht vor dir, sondern in dir! Nach Gehör spielen ist eine tolle Erfahrung und ich empfehle jedem, der bisher nur nach Noten gespielt hat, das einfach einmal auszuprobieren.</p>
<h2>Nach Gehör spielen üben – immer und immer wieder!</h2>
<p>Beim Spielen nach Gehör ist es genauso wie bei anderen Dingen im Leben, die du lernen möchtest. Du musst es immer und immer wieder üben, um besser darin zu werden. Am Anfang kann es wirklich hart sein. Denn du denkst vielleicht, du kannst schon ganz gut spielen. Aber es geht eben nur mit Noten.</p>
<p>Ohne Noten fühlst du dich dann plötzlich wie ein absoluter Nichtskönner. Äußerst verständlich, dass das nicht gerade Laune macht.</p>
<p>Du solltest dir aber bewusst machen, dass das ganz normal ist, wenn du am Anfang von etwas Neuem stehst. Das Spielen nach Gehör ist eine eigene Disziplin, die du erst erlernen musst. Genauso, wie du vielleicht lernen musstest, nach Noten zu spielen.</p>
<p>Und wenn dir das klar ist und du dein Ziel vor Augen hast und weißt, warum du dorthin kommen möchtest, befeuert das deine Motivation!</p>
<p>Zur Aufmunterung hier außerdem noch ein weiterer kleiner Hinweis: Auch wenn der Zugang zum Musikmachen beim Spielen nach Gehör ein völlig anderer ist, hilft es dir, wenn du dein Musikinstrument prinzipiell beherrschst. Denn die technischen Grundlagen zum Spielen deines Instrumentes benötigst du immer, egal ob mit Noten oder ohne. Du fängst also in keinem Fall bei Null an!</p>
<h2>Lass das Nach-Gehör-Spielen zur Routine werden!</h2>
<p>Lass das Spielen nach Gehör zu deiner Routine werden, indem du es in dein regelmäßiges Übeprogramm integrierst. &nbsp;</p>
<p>Ja, ich weiß, wenn man ein Stück nach Noten von vorne bis hinten geübt hat, vielleicht über mehrere Seiten hinweg, dann ist das Geübte klar sichtbar.</p>
<p>Beim Üben des Nach-Gehör-Spiels siehst du nicht, was du gespielt und geübt hast. Allerdings solltest du für dich anerkennen, dass du dabei nicht weniger geleistet hast.</p>
<p>Und zweitens weiß ich auch, dass man oft die Stücke spielt, die gerade dastehen. Die Notenblätter. Es ist manchmal wie eine Erinnerung, wenn da noch die Noten von gestern stehen. Und wie eine Aufforderung, sie einfach wieder zu spielen.</p>
<p>Vielleicht hilft es dir, so eine Erinnerung auch für das Spielen nach Gehör zu hinterlassen. Vielleicht ein Blatt, auf das du <em>Nach Gehör spielen</em> schreibst, vielleicht noch mit ein paar Songvorschlägen.</p>
<p>Beim Klavier sind Chordsheets eine wunderbare Einladung, die Melodie zu den Akkorden nach Gehör zu finden. So habe ich sozusagen nebenbei und aus der Not der fehlenden Noten heraus die Melodiefindung nach Gehör trainiert.</p>
<p>Bei Melodieinstrumenten kann es helfen, sich schöne Aufnahmen bestimmter Songs rauszusuchen und die Melodie mitzuspielen. Das macht oft mehr Spaß und ist ein größerer Ansporn, als wenn du ohne Begleitung spielst. Falls du natürlich einen anderen Musiker hast, der dich begleitet, umso besser!</p>
<h2>Deine Vorteile beim Spielen nach Gehör</h2>
<h3>Faszinierender Lernprozess und ein lohnendes Ziel</h3>
<p>Wenn du das Spielen nach Gehör trainierst, lernst du viel über dich, deine Musikalität und deine Beziehung zu deinem Musikinstrument. Durch diese Fähigkeit verbindest du dich stärker mit deinem Instrument und ebnest dir einen direkteren Zugang zur Musik, bei dem keine Noten dazwischenstehen.</p>
<p>Da entwickelt sich etwas in dir, was sich ein wenig wie Magie anfühlt. Ich kann dir nur empfehlen, dich auf diese spannende Reise zu begeben.</p>
<p>Es ist einfach ein tolles Gefühl, eine Melodie, die du gehört hast, eben einmal auf deinem Instrument nachzuspielen. Einfach so, weil sie dir in den Sinn gekommen ist und du gerade Lust darauf hast. Das ist ein Stück Freiheit!</p>
<h3>Deine Rettung bei fehlender Notengrundlage!</h3>
<p>Sich Noten zu beschaffen zu einem bestimmten Song ist manchmal gar nicht so einfach. Ab und zu auch unmöglich. Manchmal gibt es einfach nichts. Vielleicht möchtest du aber trotzdem so unglaublich gerne genau diesen einen tollen Song spielen?</p>
<p>Mit dem Spielen nach Gehör kannst du dir diesen Wunsch erfüllen!</p>
<p>Äußerst nützlich ist ein gutes Nach-Gehör-Spiel auch für das Mitspielen bei <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-vorbereitung/">Jam Sessions</a>. Eine Notengrundlage ist hier nicht selbstverständlich. Oder es gibt zwar eine ausnotierte Melodielinie, aber vielleicht nicht für dein <a href="https://musikbegeisterung.de/transponierende-instrumente/">transponierendes Instrument</a>. Wenn du gut im Spielen nach Gehör bist, kannst du die Melodie eines bekannten Songs trotzdem spielen.</p>
<p>Das Spielen nach Gehör macht dich in den verschiedensten Situationen zu einem flexibleren Musiker!</p>
<h3>Nach-Gehör-Spiel macht dich zu einem besseren Musiker</h3>
<p>Das Spielen nach Gehör macht dich ganz generell du einem besseren Musiker an deinem Instrument. Die Fähigkeiten, die du dir dabei aneignest, helfen dir auch für andere Disziplinen.</p>
<p>Auf jeden Fall für die eng verwandte Disziplin des Improvisierens. Mit einem besseren Nach-Gehör-Spiel gibst du auch selbstkreierte Melodien leichter auf deinem Instrument wieder.</p>
<p>Und selbst für das Notenlesen verschafft dir ein gutes Nach-Gehör-Spiel einen Vorteil. Denn auch hier trägt deine Hörerwartung zum Finden der entsprechenden Töne bei!</p>
<p>Wie du also siehst, lohnt es sich gleich in mehrfacher Hinsicht, das Spielen nach Gehör zu trainieren! Worauf wartest du also noch?</p>
<p>Lass mich wissen, welche Erfahrungen du zum Spielen nach Gehör gemacht hast. Möchtest du weitere <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">musikalische Experimente</a> wagen? Vielleicht <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/">Songbegleitung mit Akkorden</a> auf dem Klavier? <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">Hier</a> findest du noch mehr spannende <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">Tipps zum Ausprobieren</a>.</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/"><strong>So spielst du mit mehr Spaß!</strong></a></p>
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		<title>Lächeln und Lachen beim Musikmachen: Wie du dich glücklich spielst</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2019 18:06:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[als Erwachsener ein Musikinstrument lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Horizont erweitern]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalische Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Neues ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Spieltipps]]></category>
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		<category><![CDATA[Tipps fürs Musikmachen]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du hast beim Musizieren momentan nicht mehr so viel Spaß? Höchste Zeit, das zu ändern! Wer mit seinem Musikinstrument offen für Unkonventionelles ist, heitert sich definitiv auf und gewinnt neue Begeisterung und Glücksgefühle. Bist du bereit? Es ist sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen durchaus normal, dass die anfängliche Faszination für ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast beim Musizieren momentan nicht mehr so viel Spaß? Höchste Zeit, das zu ändern! Wer mit seinem Musikinstrument offen für Unkonventionelles ist, heitert sich definitiv auf und gewinnt neue Begeisterung und Glücksgefühle. Bist du bereit?<span id="more-4819"></span></p>
<p>Es ist sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen durchaus normal, dass die anfängliche Faszination für ein Instrument vielleicht irgendwann nachlässt. Du hast bereits einiges erreicht, bist technisch besser geworden, kannst dir ein einfaches Stück schnell erarbeiten oder <a href="https://musikbegeisterung.de/noten-vom-blatt-spielen/">vom Blatt spielen</a>.</p>
<p>Eigentlich toll.</p>
<p>Moment. Nicht <em>eigentlich</em>! Das ist in der Tat toll. Darauf kannst du sehr stolz sein!</p>
<p>Jeder Anfänger wäre froh, wenn er schon so gut spielen könnte wie du! Das solltest du dir erst einmal bewusst machen.</p>
<h2>Da ist mehr Spaß drin!</h2>
<p>Trotzdem kann ich dich gut verstehen, wenn dir dabei vielleicht doch etwas fehlt. Sowas wie unbändige Begeisterung, große Gefühle, ein Riesenspaß, grenzenloser Genuss, ein starker innerer Antrieb.</p>
<p>Du fühlst dich gut beim Spielen. Es ist ganz nett. Aber du sprühst nicht (mehr) vor Begeisterung.</p>
<p>Wunderbar, wenn du das erkannt hast. Denn nur dann kannst du auch etwas für mehr Musikbegeisterung tun. Auf meinem <a href="https://musikbegeisterung.de">Blog</a> Musikbegeisterung bist du – wer hätte das gedacht – dafür genau richtig. Herzlichen Glückwunsch, dass du bei meinem Artikel gelandet bist!</p>
<p>Was kannst du also tun, wenn du dir wieder (mehr) Spaß und <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/">Motivation</a> fürs Musikmachen wünschst?</p>
<h2>Viel Spaß beim Musizieren! — Mein wirkungsvollster Tipp</h2>
<p>Die positive Psychologie soll unbedingt auch in dein Musizieren einfließen.</p>
<p>Mein heutiger Ratschlag – egal ob für <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">Erwachsene</a> oder Kinder – ist kurz und prägnant, aber sehr entscheidend: <strong>Bringe dich zum Lächeln!</strong></p>
<p>Ja, setze dir zum Ziel, dich beim Musizieren zum Schmunzeln, Lächeln oder Grinsen zu bringen. Und gewinne eine weitere Prise Glück für dein Leben.</p>
<p>Das ist ein wunderbares Ziel, das in allen Lebensbereichen anwendbar ist und im Übrigen viel öfter verfolgt werden sollte. Oft reicht es schon, solch ein eigenwilliges Ziel im Kopf zu haben und der Spaß ergibt sich dann aus der Unkonventionalität und Verrücktheit des Zieles wie von selbst.</p>
<p>Falls das für dich doch noch nicht ganz reicht, habe ich im Folgenden einige Vorschläge für dich, wie du dich deinem Ziel, dich beim Musizieren zum Lächeln zu bringen, gezielt nähern kannst.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/musizieren-spass/musizieren-freude-ideen.jpg" alt="Musikmachen mit Spaß und Begeisterung" width="753" height="502"></p>
<h2>Spiele Unerwartetes, überrasche dich!</h2>
<p>Prinzipiell sind es die unerwarteten Dinge, die dich schmunzeln oder sogar breit grinsen lassen. Du solltest also ein Stück einmal ganz anders spielen als sonst. Oder du baust an einzelnen Stellen kleine Raffinessen ein, die dich aufhorchen lassen. Überrasche dich!</p>
<p>Sicherlich bewegt ein und dieselbe raffinierte Gestaltung nicht jeden Menschen in gleicher Weise. Schließlich hat jeder Mensch seinen eigenen Geschmack und Humor. Welche Techniken du verwenden kannst oder möchtest, hängt außerdem von deinem Können und deiner Art zu musizieren ab, ob zu z.&nbsp;B. gerne <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">improvisierst</a> oder nicht.</p>
<p>Aber ganz egal, welcher Musikertyp du bist und wie viel du kannst: Wenn du offen für <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">Experimente</a> bist, wirst du für dich herausfinden, wie du dich mit deiner eigenen Musik zum Lächeln bringen kannst. Am besten funktioniert das, wenn du nicht so viel denkst, sondern mit innerlicher <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/">Vorfreude</a> und dem Schalk im Nacken loslegst.</p>
<p>Gib dich der Musik hin, lass dich von deinen Spontaneinfällen leiten und schöpfe voll und ganz aus deiner eigenen Kreativität. Falls es an einem Tag nicht klappt, probiere es am nächsten Tag wieder!</p>
<h2>Finde Inspiration beim Musikhören</h2>
<p>Ergründe deinen eigenen Geschmack! Passe beim Hören von Musik ganz bewusst auf, um dich inspirieren zu lassen. Welche Stelle in einem Stück findest du besonders gut und warum? Was genau fasziniert dich an der Musik von anderen? Sammle Ideen, die du dann auf dein eigenes Spiel überträgst.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/musizieren-spass/musikinstrument-begeisterung-tipps.jpg" alt="Viel Spaß beim Musizieren!" width="753" height="502"></p>
<h2>Ideen zum Ausprobieren mit deinem Musikinstrument</h2>
<p>Für den Fall, dass du deiner Kreativität auf die Sprünge helfen möchtest, gebe ich dir im Folgenden ein paar konkrete Beispiele, wie du aus deinem bisher gewohnten Spiel mehr herauskitzeln kannst.</p>
<p>Behalte aber immer im Hinterkopf, dass es ganz individuell ist, was dich zum Lächeln bringt. Außerdem gibt es viele instrumentenspezifische Gestaltungsmittel, sodass nicht alle meine Vorschläge auf dein Instrument anwendbar sind. Nichtsdestotrotz, legen wir los!</p>
<h3>Besonderheiten deutlich hervorheben</h3>
<p>Widme dich der musikalischen Gestaltung in all ihren Facetten. Hebe die Besonderheiten eines Stückes deutlich hervor. Koste ein Ritardando, Accelerando oder Crescendo voll aus, spiele das Fortissimo richtig laut und das Pianissimo kaum hörbar. Du darfst hier gerne übertreiben. Je mehr Enthusiasmus du an den Tag legst, umso besser!</p>
<h3>Tempo variieren</h3>
<p>Spiele ein Stück in einer anderen Geschwindigkeit als sonst. Gib Gas, spiele so schnell du kannst. Egal, was die Tempoangabe sagt. Höre zu und sei gespannt, was dabei herauskommt.</p>
<p>Oder lass dir Zeit. Ganz viel. Vielleicht kostest du das Stück bei halbem Tempo genussvoll aus? Das verändert den Charakter eines Stückes ungemein. Du hast mehr Zeit zum Hinhören, zur Ausgestaltung einzelner Töne und für kreative <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/">Variationen</a> oder Zwischenspiele. Das setzt ganz andere Emotionen frei. Lass dich darauf ein und genieße es!</p>
<p>Du kannst auch innerhalb eines Stückes variieren und einzelne Abschnitte schneller oder langsamer spielen. Sei experimentierfreudig. Alles ist erlaubt.</p>
<h3>Rhythmus ändern</h3>
<p>Wähle einen anderen Rhythmus. Bringe einen Song zum Schwingen, indem du Swingachtel statt den sonst geraden Achteln spielst. Mir persönlich macht das ganz besonders viel Spaß.</p>
<p>Experimentiere mit Basslauf oder Begleitrhythmus. Falls du ein Digitalpiano oder Keyboard hast, kannst du dich von den dort auswählbaren Beats inspirieren lassen. Stecke eine getragene Ballade doch einmal in das Gewand eines Reggaes oder Tangos. Verwandle einen zackigen Charleston in einen genussvollen Blues. Oder andersherum! Worauf hast du Lust?</p>
<h3>Instrumentenspezifische Effekte</h3>
<p>Je nach Instrument kannst du Spezialeffekte verwenden. Blasinstrumente eignen sich mit diversen quieckenden, quackenden und trötenden Tönen ganz besonders gut dafür. Experimentiere mit Vibrato und teste unterschiedlich große Schwingungsamplituden. Lass einzelne Töne laut herausplatzen.</p>
<p>Spiele Töne von unten oder oben an. Probiere Glissandi aus, indem du die Tonhöhe über ein größeres Intervall kontinuierlich veränderst. Auf dem Klavier kannst du das nachahmen, indem du mit der Hand über die Klaviatur fährst. Überlege, probiere aus oder informiere dich, was speziell mit deinem Instrument möglich ist!</p>
<h3>Breaks und Minimalismus</h3>
<p>Die größte Überraschung ist es, wenn plötzlich nichts mehr kommt! Mit gekonnt gesetzten Breaks ist dir ein Lächeln sicher. Übe dich grundsätzlich in <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">Minimalismus</a>. Lüfte ab und zu deinen Klangsumpf und spiele in der Begleitung zur Abwechslung nur so viele Töne wie gerade nötig. Oder spiele bei der Melodie einzelne Phrasen und mache dazwischen großzügige Pausen.</p>
<h3>Frage und Antwort</h3>
<p>Ein grundlegendes Gestaltungsmittel in der Musik ist das Wechselspiel aus Frage und Antwort. Fokussiere dich darauf und gestalte die beiden Parts ganz besonders individuell.</p>
<h3>Kreative Zwischenspiele</h3>
<p>Oft beeindruckt am meisten das, was sich dazwischenschiebt. Spiele lustige Melodien zwischen die Hauptmelodie. Sei der Clown im Kasperltheater, der immer wieder auftaucht und sich kurz einmischt.</p>
<h3>Tipp für Klavierspieler</h3>
<p>Du spielst Klavier? Verschiebe deine Hände um ein paar Oktaven. Nimm deine linke und rechte Hand überkreuzt und lass die Melodie im Bass erklingen, die Begleitung im Diskant. Lass dich faszinieren von dem, was erklingt.</p>
<h2>Musizieren macht glücklich!</h2>
<p>Jetzt aber mit Experimentierfreude ran an dein Musikinstrument! Ganz viel Spaß beim Musizieren! Sei offen für Neues, auch Unkonventionelles. Trau dich. Überrasche dich. Und du wirst – amüsiert von deinem eigenen Spiel – lächeln.</p>
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		<title>Abwechslungsreich improvisieren: Inspirationen für eine gelungene Improvisation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Sep 2018 13:20:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Fähigkeiten]]></category>
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		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalische Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[ohne Noten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Improvisieren macht Spaß. Aber dafür brauchst du auch Ideen. Hören sich deine musikalischen Improvisationen immer wieder sehr ähnlich an? Dir fällt nichts wirklich Neues mehr ein? Vielleicht bist du an einem Punkt angelangt, an dem dir neue Ideen fehlen. Hier habe ich einige Tipps und Tricks für dich, mit denen du deine Improvisationen auffrischen kannst. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">Abwechslungsreich improvisieren: Inspirationen für eine gelungene Improvisation</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Improvisieren macht Spaß. Aber dafür brauchst du auch Ideen. Hören sich deine musikalischen Improvisationen immer wieder sehr ähnlich an? Dir fällt nichts wirklich Neues mehr ein? Vielleicht bist du an einem Punkt angelangt, an dem dir neue Ideen fehlen. Hier habe ich einige Tipps und Tricks für dich, mit denen du deine Improvisationen auffrischen kannst.</p>
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<h2>Improvisation – Musik mit maximaler Freiheit</h2>
<p>Herzlichen Glückwunsch, dass du auf meinem Artikel gelandet bist! Denn das heißt, du möchtest dich mit deinem Musikinstrument dem Improvisieren widmen und das ist eine sehr gute Idee. Es macht dich zu einem freieren, flexibleren und letztlich zufriedeneren und glücklicheren Musiker!</p>
<p>Falls du derzeit noch keine weitergehenden Impulse benötigst, aber dennoch improvisieren lernen und weiter üben möchtest, dann empfehle ich dir erst einmal den Artikel <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/"><em>Über eine einfache Akkordfolge improvisieren</em></a>.</p>
<p>Außerdem bekommst du in meinem Artikel <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/"><em>Über Variationen spielerisch improvisieren lernen</em></a> eine Anleitung, wie du ohne Theorie über einen Song improvisierst.</p>
<h2>Improvisieren üben und verbessern – Techniken zur Gestaltung</h2>
<p>Als bereits geübter Improvisationsanfänger findest du im Folgenden konkrete Spieltipps zum kreativen Gestalten deiner musikalischen Improvisation.</p>
<h3>Improvisation mit Auftakt, auf die Eins oder verspätet beginnen</h3>
<p>Auf welche Zählzeit beginnst du mit deiner Improvisation?</p>
<p>Es prägt den Charakter eines Stückes maßgeblich, ob die Melodie mit Auftakt beginnt oder nicht. Oder erst verspätet, also erst nach der Eins eines Taktes. Oft zieht sich dieses Merkmal durch das ganze Stück, dass beispielsweise alle Phrasen auftaktig beginnen. Probiere alle drei Varianten aus. Du wirst sehen, dass du damit deiner Improvisation jeweils einen ganz anderen Charakter verleihen kannst.</p>
<h3>Verschiedene Taktarten und Rhythmus</h3>
<p>Probiere verschiedene Taktarten aus! Gerade Taktarten, aber auch ungerade. Spiele nicht immer nur einen 4/4‑Takt, sondern auch einmal einen 3/4‑, 6/8- oder 12/8‑Takt.</p>
<p>Wenn du die Taktart und damit den Begleitrhythmus wechselst, wird dich das auch zu neuen Improvisationen in der Melodie inspirieren. Wenn dir der Begleitrhythmus einen Tango vorgibt, wirst du dazu automatisch anders spielen, als wenn es Reggae oder Swing ist.</p>
<p>Natürlich kannst du deine Improvisation auch zum Schwingen bringen und gerade Achtel durch Swing-Achtel ersetzen!</p>
<h3>Wagemutige Töne beim Improvisieren spielen</h3>
<p>Klar, an den Akkordtönen kannst du dich festhalten. Die passen immer. Aber wage dich ruhig auch einmal aus deiner Komfortzone und spiele Töne, von denen du nicht unbedingt denkst, dass sie passen. In vielen Fällen lassen diese sich gut auflösen! Oder du hältst den Ton und wartest auf einen Akkordwechsel, bis der Ton wieder passt. Hier ist vieles möglich!</p>
<p>Wenn du Erfahrungen im Umgang mit wagemutigen Tönen sammelst, nimmst du dir die Angst vor unerwartet unpassenden Tönen. Tatsächlich kannst du in einer Improvisation nahezu jeden Ton unterbringen, wenn du nur auf eine wohlklingende Art und Weise wieder davon wegkommst!</p>
<p>Glaubst du das nicht? Dann probiere aus, was geht und was nicht!</p>
<p>Experimentiere mit unerwarteten Tönen! Du wirst merken, dass du damit tolle Effekte erzeugen und Spannung aufbauen kannst. Probiere unbedingt auch einmal aus, mit dem Wechsel zwischen Dur- und Mollterz zu spielen!</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/improvisieren-musik/improvisieren-lernen.jpg" alt="Improvisationen in der Musik lernen: Neue Ideen und Inspirationen" width="626" height="417"></p>
<h3>Minimalistisches Improvisieren</h3>
<p>Oft meint der Improvisierende, möglichst viele Töne spielen zu müssen. Aber nicht selten ist beim Improvisieren, wie auch anderswo, weniger sogar mehr. Beweise Mut für Pausen und setze diese wirkungsvoll ein!</p>
<p>Es ist eine gute Übung, auch einmal bewusst minimalistische Improvisationsdurchläufe zu starten. Also ausreichend Pausen lassen oder Töne länger aushalten. Oder aber die Melodie wie einen singenden Vogel spielen, der nur ab und zu einmal hineinzwitschert. So merkst du, dass du eigentlich gar nicht viel für eine schöne Improvisation brauchst.</p>
<h3>Vorschläge und Triller</h3>
<p>Du kannst deine Improvisation schön gestalten, indem du Töne über einen Vorschlag anspielst. Über einen Halb- oder Ganzton von oben oder unten. Denke außerdem daran, dass du Triller spielen kannst. Kurze Triller, die deine Melodie verzieren. Oder aber längere Triller, die für sich stehen und sogar über Akkordwechsel hinweg gespielt werden können.</p>
<h3>Triolen</h3>
<p>Triolen sind eine super Abwechslung in deinen Improvisationen und können wirkungsvoll Spannung aufbauen. Du kannst für die Triolen verschiedene Notenwerte wählen, beispielsweise Achteltriolen oder Vierteltriolen. So beschleunigst du entweder oder du ziehst die Melodie wie Kaugummi auseinander.</p>
<p>In jedem Fall erzeugst du damit eine spannungsvolle rhythmische Verschiebung. Ich setze sehr gerne Triolen beim Improvisieren ein. Es ist ein einfaches, aber äußerst effektvolles Gestaltungsmittel.</p>
<h3>Bekannte Melodiestücke in die Improvisation einbauen</h3>
<p>Kurzerhand borgst du dir ein kurzes Stück einer allseits bekannten Melodie und baust es in deine Improvisation ein. Damit bringst du nicht nur dich selbst zum Schmunzeln. Der Wiedererkennungs- und Überraschungseffekt wird auch bei deinen Zuhörern seine Wirkung entfalten!</p>
<p>Wenn dir beim Improvisieren gerade die Melodie eines anderen Songs einfällt, darfst du das gerne zum Ausdruck bringen! So erklingen vielleicht plötzlich ein paar Takte Jingle Bells in deiner Improvisation über einen ganz anderen Song.</p>
<p>Im folgenden Video spielt beispielsweise der Posaunist plötzlich einen kurzen Melodieausschnitt aus Maurice Ravels weltbekanntem Boléro (bei 3:02)!</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/juQYgKb9RnU" allowfullscreen="allowfullscreen" width="840" height="472.5" frameborder="0"></iframe></p>
<h2>Deine Improvisation bereichern durch Inspiration anderer Musiker</h2>
<p>Beim Improvisieren ist deine ganz persönliche Kreativität gefragt. Dennoch heißt das nicht, dass du dir bei anderen Musikern nicht Ideen und Inspiration holen darfst. Ganz im Gegenteil. Das sollst du sogar! Lass dich inspirieren und nimm gerne alles, was dir ganz besonders gut gefällt, in dein Improvisationsrepertoire auf.</p>
<p>Geniale Licks, Bassgänge, überraschende Rhythmik oder genial schräge Töne. Egal, ob von deinen Mitmusikern, deinem Musiklehrer oder direkt von den besten Musikern dieser Welt. Schau dir von anderen was ab! Denn das bringt dich ein immenses Stück weiter und kann gut und gerne gerade für <em>den</em> entscheidenden Unterschied sorgen, der aus einer soliden Improvisation einen genussvollen Ohrenschmaus allerhöchster Güte macht.</p>
<p>Auf welchen Wegen kannst du dir solche wertvollen Inspirationen holen? Es gibt mehrere. Im Folgenden stelle ich sie dir vor.</p>
<h3>Improvisationsideen durch Hören</h3>
<p>Am einfachsten zu beschaffen sind Ideen aus Songs, die du dir anhörst. Jedenfalls, wenn du sowieso regelmäßig Musik hörst.</p>
<p>Am besten wirst du durch wiederholtes Hören von Songs auf inspirierende Stellen aufmerksam. Wenn du dich in einen Song gut eingehört hast, richtest du deinen Fokus viel mehr auf musikalische Details – hier eine Verzierung, da eine raffinierte Zwischenmelodie oder ein nachahmenswerter Bassgang. Nach und nach bekommst du solche kleinen, aber feinen Gestaltungen gut ins Ohr. Fehlt nur noch das Nachspielen mit deinem Instrument nach deinem Gehör!</p>
<p>Wenn du mehr Musik, vielleicht ganze Alben von einem Künstler hörst, wirst du auch Licks identifizieren können, die für einen Künstler typisch sind. Du wirst merken, dass die Künstler bestimmte Phrasen nicht nur in einem Song, sondern immer und immer wieder anwenden. Wenn du Licks identifizierst, die du einfach klasse findest, dann integriere sie unbedingt in dein Improvisationsrepertoire!</p>
<p>Du kannst solche Improvisationsbausteine gut üben und verinnerlichen, wenn du sie anfangs ganz bewusst in Songs, die du spielst, einbaust. Vielleicht immer an einer bestimmten Stelle eines konkreten Songs. Wenn du das dann oft genug so gespielt hast, hast du diese Improvisationsidee gut im Ohr und auch in deinen Fingern, sodass du sie bald in dein Standardrepertoire integriert hast und ganz automatisch auch in anderen Songs und Improvisationen spielen wirst.</p>
<p>Es ist wie ein neuer Satz, den ein Kind lernt und nachplappert. Oder eine bestimmte sportliche Übung, die Koordination erfordert, du aber nach einigen Wiederholungen ohne Probleme in einen beliebigen Bewegungsablauf einbauen kannst.</p>
<p>Manchmal ist es aber auch ganz schön mühsam, Licks nach Gehör zu identifizieren und nachzuspielen. Ganz besonders, wenn du dich mit Noten sicherer fühlst als beim <a href="https://musikbegeisterung.de/nach-gehoer-spielen/">Spielen nach Gehör</a>.</p>
<p>Trotzdem empfehle ich dir, immer wieder einmal zu versuchen, etwas rauszuhören und nachzuspielen, denn es ist eine wunderbare Übetechnik für das Spielen nach Gehör.</p>
<p>Aber es gibt auch noch einige andere Möglichkeiten, mit denen du dir neue Improvisationsideen beschaffen und erarbeiten kannst.</p>
<h3>Improvisieren lernen durch Tutorials bei YouTube oder Musikunterricht</h3>
<p>Vielleicht hast du Musikunterricht, machst einen Onlinekurs oder schnappst dir gerne mal ein Videotutorial auf YouTube? Hier kannst du dir Licks und andere Improvisationsideen Schritt für Schritt erklären lassen. Pass aber auf, dass du das Gelernte oft genug wiederholst. Weniger ist mehr. Wichtig ist, dass du die Inhalte wirklich gut einübst, damit du sie in dein Improvisationsrepertoire integrieren kannst.</p>
<h3>Noten zum Entdecken und Verinnerlichen von Improvisationen</h3>
<p>Dein Improvisationsrepertoire kannst du auch über Notenmaterial mit neuen Spielideen versorgen. Noten lesen und improvisieren – klingt doch irgendwie nach einem Widerspruch, oder?</p>
<p>Nicht unbedingt. Denn wenn du ein Stück oft genug nach Noten gespielt hast, verselbstständigen sich deine Finger irgendwann. Du wirst nicht mehr jede einzelne Note lesen müssen, vielleicht kannst du das Stück oder einzelne Stellen auch schon ganz auswendig.</p>
<p>Die Spielideen aus den Noten verinnerlichen deine Finger und du kannst sie dann auch an anderer Stelle – in deinen Improvisationen – einsetzen. Außerdem erweiterst du deine Hörerfahrung. Bestimmte Rhythmen und Gestaltungsmöglichkeiten (wie oben beschrieben) werden dir geläufig und bereichern deinen musikalischen Hörschatz.</p>
<p>Das geht natürlich auch über bloßes Musikhören. Aufmerksamer, intensiver und nachhaltiger verinnerlichst du die Musik aber, wenn du sie selbst spielst.</p>
<p>Nimm dir also ruhig komponierte Noten. Am besten kreativ ausgestaltete, die auch eine spontane Improvisation sein könnten. Mit inspirierenden Rhythmen in der Melodie, Vorschlägen oder Trillern. Im Jazz sind solche Arrangements beispielsweise in Notenheften für Bigband-Musik ausnotiert.</p>
<p>Aus kreativen Arrangements kannst du sehr viel für dein Improvisieren mitnehmen.</p>
<h3>Besser improvisieren durch Transkriptionen</h3>
<p>Was war zuerst da, Noten oder das gespielte Stück? Tja, manchmal ist die Musik auch <em>vor</em> der Notation da. Um die Improvisation besser nachspielen zu können, wurde sie von anderen nachträglich Note für Note aufgeschrieben.</p>
<p>Solche Transkriptionen sind häufig wahre Goldgruben für Improvisationsideen. Wenn du auf fertige Transkriptionen zurückgreifst, enthüllt sich dir eine kompliziert raffinierte Improvisation eines genialen Künstlers vielleicht schon nach kurzer Zeit.</p>
<p>So einige betörende Soli oder Aufnahmen ganzer Stücke gehen in die Geschichte ein und üben auf zahlreiche Musiker einen großen Reiz aus. Vielleicht auch auf dich?</p>
<p>Pianisten können sich beispielsweise einem transkribierten Pianosolo von <em><a href="http://pop-sheet-music.com/Files/54ef1c9676b80fa605054a9125316d78.pdf" target="_blank" rel="noopener">Hymn to Freedom</a></em> des großen Jazzpianisten Oscar Peterson widmen. Auf der Website von Tenorsaxophonist <a href="http://www.adamrobertsmusic.com/transcriptions/" target="_blank" rel="noopener">Adam Roberts</a> gibt es einige Transkriptionen von Saxophonsoli. Begib dich je nach deinem Instrument und gewünschtem Stück oder Solo online auf die Suche!</p>
<p>Jedes beliebige Stück kannst du prinzipiell auch transkribieren lassen. Im Grunde sind viele Songbooks bekannter Künstler letztlich (vereinfachte) Transkriptionen. Hier kannst du dann so manche geniale Improvisationsidee schwarz auf weiß nachlesen und nachspielen.</p>
<p>Das Studieren und Spielen von Transkriptionen macht dich zu einem besseren Improvisator, also nutze diese Chance!</p>
<h2>Neue Improvisationsideen ausprobieren</h2>
<p>Jetzt hast du einen Fundus an Ideen, die du ausprobieren kannst. Und das solltest du auch tun. Denn <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/">Ausprobieren</a> ist beim Improvisieren letztlich das Wichtigste. Nur so kannst du theoretische Ideen später auch intuitiv umsetzen.</p>
<p><a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/">Hier findest du eine einfache Akkordfolge</a>, mit der du nach Herzenslust in Endlosschleife das Improvisieren üben kannst. Eine Alternative wäre beispielsweise auch das <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/#kostenlosenoten">12-Takt-Bluesschema</a>. Bluesfans werden außerdem <a href="https://musikbegeisterung.de/blues-akkordfolgen-klavier/">diese 8‑Takt-Akkordfolgen</a> lieben. Oder du <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/">improvisierst über die Melodie eines Songs</a>, der dir gut gefällt.</p>
<p>Gehe Schritt für Schritt vor und teste. Es kann gut sein, dass nicht alle meine Ideen deinem Geschmack entsprechen. Das ist völlig okay. Such dir raus, was dir gefällt! Wenn auch nur eine Sache dabei ist, die dich beim Improvisieren weiterbringt und vielleicht deine nächste <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-mitspielen-anfaenger/">Jam Session</a> bereichert, dann ist das ein großer Gewinn für dich. Und nebenbei bemerkt auch für mich. Denn ich freue mich sehr, wenn ich dir mit meinem Artikel weiterhelfen kann!</p>
<p>Dein Ziel ist es, bei Jam Sessions mitzuspielen? Was du neben Improvisieren dafür üben kannst, erfährst du <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-vorbereitung/">hier</a>.</p>
<p>Was sind deine Erfahrungen und Tipps, um neu inspirierte Improvisationen zu spielen? Ich freue mich, wenn du mir im Kommentar davon berichtest.</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/"><strong>Warum du singen solltest!</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">Abwechslungsreich improvisieren: Inspirationen für eine gelungene Improvisation</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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		<title>Über eine einfache Akkordfolge improvisieren: Experimentieren in Endlosschleife</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 May 2018 14:10:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Fähigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[freies Klavierspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Improvisation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Liedbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalische Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Neues ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[ohne Noten]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Spieltipps]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps fürs Musikmachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein paar wenige Akkorde am Klavier aneinanderreihen und diese in einem fort wiederholen. Auf dieser Grundlage spielst du spontan eine schöne Melodie. Und schon hast du eine kleine musikalische Improvisation geschaffen. In diesem Artikel stelle ich dir eine schöne, einfache Akkordfolge vor. Außerdem finden Anfänger Tipps und Grundlagen, um darüber zu improvisieren. Dabei ist egal, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/">Über eine einfache Akkordfolge improvisieren: Experimentieren in Endlosschleife</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein paar wenige Akkorde am Klavier aneinanderreihen und diese in einem fort wiederholen. Auf dieser Grundlage spielst du spontan eine schöne Melodie. Und schon hast du eine kleine musikalische Improvisation geschaffen. In diesem Artikel stelle ich dir eine schöne, einfache Akkordfolge vor. Außerdem finden Anfänger Tipps und Grundlagen, um darüber zu improvisieren. <span id="more-9955"></span>Dabei ist egal, welches Musikinstrument du spielst.</p>
<h2>Improvisation in der Musik</h2>
<p>Improvisieren mit einem Musikinstrument ist eine tolle Möglichkeit, sich musikalisch auszudrücken und kreativ zu sein. Es ist etwas ganz Persönliches, denn du spielst deine eigenen Ideen! Am Klavier, auf der Gitarrre, Geige, Querflöte oder jedem anderen Instrument. Improvisieren ist außerdem äußerst nützlich, wenn du bei einer <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-vorbereitung/">Jam Session</a> mitspielen möchtest.</p>
<p>Musikalisches Improvisieren macht sehr viel Spaß, wenn du dich darauf einlässt. Du solltest es unbedingt ausprobieren! Es ist gar nicht so schwer, wie Anfänger im Vornhinein oft denken. Eine Improvisation zu Musik ist kein Hexenwerk. Aber du brauchst Mut und ein wenig Geduld zum Experimentieren!</p>
<p>Dieser Artikel richtet sich vorwiegend an Improvisationsanfänger. Wenn du schon ein wenig Übung hast und auf der Suche nach neuen Inspirationen bist, kannst du deine Improvisationen mit meinen <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">Tipps und Tricks</a> weiterentwickeln und bereichern.</p>
<h2>Die Grundlage deiner Improvisation mit einem Musikinstrument</h2>
<p>Eine einfache, wiederkehrende Akkordfolge bietet eine gute Grundlage zum Entwickeln einer eigenen Improvisation. Je nach Instrument kannst du die Harmonien und die Melodie gleichzeitig spielen. Oder du verwendest für die Harmonien eine Aufnahme, die du beispielsweise mit einer <a href="http://www.loopstation.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Loop-Station</a> selbst machen kannst. Außerdem bietet sich die Playalong-App <a href="https://musikbegeisterung.de/ireal-pro-bewertung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iReal Pro</a> an, die ich insbesondere Melodieinstrumenten für die Begleitung sehr empfehle.</p>
<p>Eine Akkordfolge bildet dieB Basis für deine Improvisation. Durch Wiederholung der Akkordfolge in einer Endlosschleife kannst du dich improvisatorisch austoben und Verschiedenes ausprobieren. Eine tolle Sache!</p>
<p>Die Möglichkeiten an schönen Akkordfolgen sind endlos. Du kannst dir raussuchen, was dir gefällt. Oder auch selbst experimentieren. Selbstverständlich kannst du auch über die Akkordfolge eines bestimmten Songs improvisieren. Für den Anfang ist aber eine einfache, überschaubare Akkordfolge gar nicht schlecht.</p>
<p>Häufig wird das <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/#kostenlosenoten">12-Takt-Bluesschema</a> gespielt. Aber es geht auch noch unkomplizierter. Heute stelle ich dir eine Akkordfolge aus vier Akkorden vor. Diese werden ohne weiteres Schema immer in der gleichen Reihenfolge aneinandergereiht. Klingt hier als Texterklärung bestimmt langweilig. Aber gespielt lassen sich schöne Sachen daraus machen!</p>
<h2>Über die Akkordfolge I‑VI-IV‑V improvisieren</h2>
<p>Die Akkordfolge bespielt die Stufen I‑VI-IV‑V einer Tonleiter. Es handelt sich hierbei um die Tonika, deren Parallele, die Subdominante und schließlich die Dominante, die meist als Septakkord gespielt wird und wieder zur Tonika überleitet.</p>
<p>In C‑Dur wäre das also: <span style="color: #1e943d;"><strong>C Am F G<sup>7</sup></strong></span></p>
<p>In F‑Dur: <span style="color: #1e943d;"><strong>F Dm B♭ C<sup>7</sup></strong></span></p>
<p>In G‑Dur: <strong><span style="color: #1e943d;">G Em C D<sup>7</sup></span></strong></p>
<p>Eine Übertragung ist natürlich in alle Tonarten möglich. Auch in Moll kannst du die Folge I‑VI-IV‑V spielen.</p>
<p>In A‑Moll bedeutet das: <strong><span style="color: #1e943d;">Am F Dm E<sup>7</sup></span></strong></p>
<p>In D‑Moll: <span style="color: #1e943d;"><strong>Dm B♭ Gm A<sup>7</sup></strong></span></p>
<p>In E‑Moll: <span style="color: #1e943d;"><strong>Em C Am H<sup>7</sup></strong></span></p>
<p>Hier kannst du dir die Akkordfolge anhören. Die Audios stammen aus der Playalong-App <a href="https://musikbegeisterung.de/ireal-pro-bewertung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iReal Pro</a>.</p>
<p>In C‑Dur:</p>
<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-9955-1" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/wav" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/05/akkordfolge-c-dur-irealpro.wav?_=1"><a href="https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/05/akkordfolge-c-dur-irealpro.wav">https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/05/akkordfolge-c-dur-irealpro.wav</a></audio>
<p>&nbsp;</p>
<p>In A‑Moll:</p>
<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-9955-2" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/wav" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/05/akkordfolge-a-moll-irealpro.wav?_=2"><a href="https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/05/akkordfolge-a-moll-irealpro.wav">https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/05/akkordfolge-a-moll-irealpro.wav</a></audio>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/improvisieren-musik/akkordfolge-improvisation.jpg" alt="Improvisation am Klavier mit einer einfachen Akkordfolge für Anfänger." width="800" height="533"></p>
<h2>Die Akkordfolge kennenlernen durch Hören</h2>
<p>Am Anfang ist es hilfreich, die Akkordfolge erst einmal zu verinnerlichen. Spiele oder höre dich ein, bis du sie im Ohr hast. Das kannst du gut testen, indem du versuchst, eine Melodie mitzusummen. Und zwar entschlossen ab der Eins, also nicht durch Vorhören des jeweiligen Akkordes! Wenn dir hier die Orientierung fehlt, kennst du die Akkordfolge noch nicht gut genug.</p>
<p>Falls du an dieser Stelle den Geheimtipp zwischen den Zeilen nicht gelesen hast: Falls dir einmal beim Improvisieren in der Tat die Orientierung fehlt, kannst du dich oft retten, indem du auf die Eins den Akkord hörst und auf die Zwei oder gar Drei erst mit deiner Improvisation startest. Aber das nur am Rande. Falls du jetzt verwirrt sein solltest, dann denke darüber besser nicht mehr nach!</p>
<p>Kehren wir zurück zu einem strukturierten Vorgehen, Schritt für Schritt, um erst einmal Orientierung zu schaffen: Dafür empfehle ich dir sehr, die Akkordfolge gut zu verinnerlichen, was letztlich die Grundlage für eine kreative, nichtverkopfte Improvisation ist.</p>
<p>Du bist so weit und kannst zur Akkordfolge, über die du mit deinem Musikinstrument improvisieren möchtest, gut mitsummen und die Melodie auch variieren? Dann ist es gar nicht mehr weit bis zu einer einfachen Improvisation!</p>
<h2>Ein Minimum Theorie für Improvisationsanfänger</h2>
<p>Mach dir klar, welche Vorzeichen die Tonart hat, in der du improvisieren möchtest. Denn mit den Tönen der jeweiligen Tonleiter hast du eine gute Grundlage für passende Töne. Noch sicherer und an jeder Stelle im Takt anwendbar sind natürlich die Töne des jeweiligen Akkordes.</p>
<p>Bei Desorientierung kannst du zum Grundton zurückkehren. Von dort aus kannst du dich wieder weiter vortasten. Mit dem Grundton des jeweiligen Akkordes kannst du auch ganz einfach einsteigen. Spiele den Grundton als einen langen Ton. Oder wenn du magst, wiederhole ihn in einem bestimmten Rhythmus.</p>
<h2>Musik improvisieren durch Experimentieren</h2>
<p>Bevor du dich aber zu sehr in Theorie verstrickst, empfehle ich dir, zu experimentieren. So fällt der Einstieg in die Improvisation oft leichter und macht vor allem auch <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mehr Spaß</a>. Mit mehr Theorie kannst du dich auch später noch beschäftigen, um beispielsweise mit deiner Improvisation neue Akzente zu setzen.</p>
<p>Improvisiere zu dieser Akkordfolge in Endlosschleife. Bestimmt ist dein erster Durchgang nicht der beste! Aber durch zahlreiche Wiederholungen wirst du dich gut hineinfinden und merken, was funktioniert und was nicht.</p>
<p>Es kann gut sein, dass du aufgrund deiner Hörerfahrung vieles automatisch richtig machst. Lange Analysen und Erklärungen halten dich dann eher auf, als dass sie dich weiterbringen.</p>
<p>Natürlich hängt es davon ab, welcher Spieltyp du bist. Wenn du ernsthaft das Gefühl hast, dass dich fundierte Theorie weiterbringt, dann beschäftige dich damit! Aber mach es nicht aus dem Grund, weil dir irgendein Lehrbuch es so beibringen will oder dir der Mut zum Ausprobieren fehlt!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-3318" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/05/improvisieren-hoeren.png" alt="Musikalisches Improvisieren lernen durch Experimentieren und Hören." width="158" height="258" srcset="https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/05/improvisieren-hoeren.png 786w, https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/05/improvisieren-hoeren-184x300.png 184w, https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/05/improvisieren-hoeren-768x1251.png 768w, https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/05/improvisieren-hoeren-629x1024.png 629w, https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/05/improvisieren-hoeren-600x977.png 600w" sizes="auto, (max-width: 158px) 100vw, 158px">Mein Rat zu Beginn des Improvisierens ist ganz klar das <a href="https://musikbegeisterung.de/nach-gehoer-spielen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hören</a> und Ausprobieren. Schließlich möchtest du Musik machen! Kreativ sein und spielen, was dir gerade einfällt und gefällt. Mit Aktion und Reaktion auf dein eigenes Spiel.</p>
<p>Hierbei lernst du sehr viel. Und es wird dir für alle deine künftigen Improvisationen mehr Sicherheit geben, wenn du bei einem unbeabsichtigten Ton nicht aufschreckst, sondern die Melodie fortführen kannst!</p>
<p>Die schönsten Improvisationen habe ich immer dann hinbekommen, wenn mir gut bekannt war, wie die Akkordfolge klingt. Auf dieser Grundlage kannst du mit Spaß loslegen und ausprobieren. Falls es für dich so nicht klappen sollte, kannst du immer noch einen anderen (theoretischeren) Ansatz wählen.</p>
<h2>Imp<span style="color: #000000;">rovisieren beginnen mit kleinem Tonvorrat­­­­­ für eine Tonart</span></h2>
<p><span style="color: #000000;">Mach es dir zu Beginn einfach! Wähle erst einmal nur eine Tonart für die Akkordfolge für dich aus. Dazu suchst du dann eine Melodie. </span><span style="color: #000000;">Ein bis zwei Töne pro Takt bzw. Akkord sind erst einmal völlig ausreichend für eine schön improvisierte Melodie. Gib dir Zeit, passende Töne zu finden. </span></p>
<p><span style="color: #000000;">So sehr viele verschiedene wirst du gar nicht brauchen. Vielleicht findest du 3 oder 4 verschiedene Töne, die gut funktionieren. Ein kleiner Tonvorrat ist oft schon völlig ausreichend – und Gold wert! Merke dir diesen, denn daraus kannst du dann ohne nachzudenken schöpfen. Außerdem schaffst du dir damit die Grundlage für alles Weitere. Für mehr Variation in den Tönen und im Rhythmus. </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Denke auch daran, dass du Töne ganz einfach wiederholen kannst, was dein Spiel rhythmisch abwechslungsreicher gestaltet. Und nach und nach kannst du weitere Töne mit dazunehmen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Das Allerwichtigste ist, dass du dabei immer in der Akkordabfolge bleibst.</span></p>
<h2><span style="color: #000000;">Improvisieren über die Akkordfolge in weiteren Tonarten</span></h2>
<p><span style="color: #000000;">Du hast eine Tonart bereits gemeistert? Dann probiere es als nächstes mit einer weiteren Tonart. Hierfür wiederholst du dein Vorgehen wie bei der ersten Tonart. Oder du überträgst deinen gefundenen Tonvorrat in die neue Tonart. Beides ist möglich und ein guter Weg.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Mach es also ruhig so, wie es für dich am leichtesten ist.</span></p>
<h2>Ein Tipp für musikalisches Improvisieren zum Schluss</h2>
<p>Natürlich kannst du es beim Improvisieren auf die Spitze treiben. Wie beim Darbieten von aufgeschriebenen Stücken sind dir auch hier keine Grenzen gesetzt. Aber lass dich davon nicht entmutigen. Auch eine ganz einfache Improvisation ist eine Improvisation. Und sie ist wertvoll, sobald sie dir <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">in irgendeiner Weise etwas gibt</a>.</p>
<p>Du darfst deine Kreativität ausleben! Du spielst frei und klebst nicht am Notenblatt! Du erschaffst etwas für den Moment, etwas Einmaliges, was beim nächsten Mal wieder anders ist. Deine geschaffene Musik ist vergänglich. Aber dafür ist es umso reizvoller, immer wieder etwas Neues zu kreieren. Du weißt selbst nicht, was als nächstes kommt und <a href="https://musikbegeisterung.de/neues-erleben-musik/">erlebst Überraschungen</a>!</p>
<p>Du wirst es nicht bereuen.</p>
<p>Genug geschrieben! Ran an dein Instrument. Nimm die von mir oben beschriebene Akkordfolge oder irgendeine andere und wage dich an eine Improvisation! Ich wünsche dir Mut für Experimente! Viel Spaß beim Improvisieren!</p>
<h2>Weitere Informationen zum Improvisieren von Musik</h2>
<p>Falls du möchtest, kannst du deine Improvisation am Ende auch <a href="https://musikbegeisterung.de/erste-eigene-komposition/">zu einer Komposition ausarbeiten</a>. Wenn du deine Improvisationen&nbsp; mit neuen Ideen auf das nächste Level heben willst, dann lies <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">hier</a> weiter.</p>
<p>Außerdem kannst du dich über die Melodie eines Songs und Variationen davon super <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/">Schritt für Schritt ans Improvisieren herantasten</a>, was ich dir aus eigener Erfahrung sehr empfehlen kann. Es macht richtig viel Spaß!</p>
<p>Du spielst Klavier? <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/">In diesem Artikel</a> erfährst du, warum es sich unbedingt lohnt, <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/">Akkorde auf dem Klavier</a> zu spielen.</p>
<h2>Bluesimprovisation am Klavier</h2>
<p>Wenn du dich für Bluespiano interessierst, schau dir zwei meiner <a href="https://musikbegeisterung.de/blues-akkordfolgen-klavier/">Lieblingsakkordfolgen für Bluessongs</a> an. Anhand von Beispielsongs kannst du damit Bluesimprovisation üben. Ein Muss für alle, die Blues lieben!</p>
<p>Allen Klavierspielern, die noch mehr Herausforderungen suchen und einen kreativen bluestypischen Spielstil entwickeln möchten, empfehle ich meine <a href="https://musikbegeisterung.de/bluespiano-lernen/">Tipps für Blues am Klavier</a>.</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/online-klavier-lernen-freiklavierspielen-erfahrungen/"><strong>Lerne Akkorde am Klavier online bei Freiklavierspielen.com!</strong></a></p>
<p class="copyrightangabe">Audios: aus der App iReal Pro (<a href="https://irealpro.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">irealpro.com</a>)</p>
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		<title>Notenblätter zusammenkleben und aufbewahren: Was du falsch machst, wenn deine Notenblätter ein einziges Chaos sind</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 15:12:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Noten lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps fürs Musikmachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Notenblätter zusammenkleben. Eines an das andere. Eine stupide, aber wirkungsvolle Arbeit. Wenn du spielen möchtest, kannst du loslegen, ohne vorher Blätter sortieren zu müssen. Falls du doch noch ständig sortierst, dann läuft bei dir etwas falsch. Klebe deine Noten zusammen und zwar richtig! Umblättern ist für einen Musiker meistens unangenehm. Denn dafür hat er eigentlich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Notenblätter zusammenkleben. Eines an das andere. Eine stupide, aber wirkungsvolle Arbeit. Wenn du spielen möchtest, kannst du loslegen, ohne vorher Blätter sortieren zu müssen. Falls du doch noch ständig sortierst, dann läuft bei dir etwas falsch. Klebe deine Noten zusammen und zwar richtig!<span id="more-1500"></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/noten-zusammenkleben/noten-papier-stapel.jpg" alt="Kopierte Noten als Papierstapel." width="641" height="427"></p>
<p>Umblättern ist für einen Musiker meistens unangenehm. Denn dafür hat er eigentlich keine Hände frei. Die Musik soll weitergehen. Im Fluss bleiben entsprechend dem vorgegebenen Takt. Und nicht alle zwei Seiten stoppen. Zwei Seiten eines Notenbuches sind schnell voll. Vor allem, wenn du Notenblätter mit mehreren Stimmen hast, was bei Klavier oder Orgel ja Standard ist.</p>
<p>Und dann gibt es ja auch immer wieder Notenbücher, die nicht richtig stehen bleiben oder ungewollt von selbst umblättern. Auch ein guter Grund, eine Kopie zu machen. Dann kannst du ganz entspannt spielen. Ohne die Befürchtung, dass dir das Notenbuch jeden Augenblick entgegenfliegt.</p>
<p>Ach ja, und die Musikbibliothek wäre da auch noch. Vielleicht kopierst du dir aus Notenbüchern der Bibliothek das ein oder andere Stück. Hinzugefügt sei an dieser Stelle jedoch, dass ich keine rechtliche Beratung oder Empfehlung zu Kopierbedingungen geben kann.</p>
<p>Es gibt also viele verschiedene Gründe, die dir einen ganzen Stapel einzelner Notenblätter bescheren können. Und damit ein heilloses Durcheinander. Oder einen überforderten und vom Ergebnis enttäuschten klebenden Musiker. Was läuft da also falsch?</p>
<h2>Du hältst beim Kopieren keine Ordnung</h2>
<p>Kopiere mit Struktur. Immer schön der Reihe nach. Und lass dich von nichts und niemandem davon abbringen, etwas anderes zu tun. Lass die Blätter unbedingt in der Reihenfolge, in der sie aus dem Kopierer kommen. Dabei ist unwichtig, wo bei den Blättern oben und unten ist. Das schaust du dir beim Kleben sowieso nochmal an.</p>
<p>Aber bring auf keinen Fall die Reihenfolge durcheinander! Einzelne Seiten in einem großen Blätterstapel zu suchen macht keinen Spaß. Wenn du es nicht glaubst, probiere es aus. Und ich prophezeie dir, dass du das nur ein einziges Mal machen wirst.</p>
<h2>Du kopierst auf DIN-A4, obwohl dein Kopierer auch DIN-A3 kann</h2>
<p>Dein Kopiergerät kann auch DIN-A3? Perfekt! Du sparst dir die Hälfte der Klebearbeit, wenn du auf DIN-A3 kopierst statt auf DIN-A4. Die DIN-A3-Blätter kannst du gut in beide Richtungen falten und auf diese Weise leicht in die gewünschte Richtung knicken, flexibel aufstellen und aufbewahren.</p>
<p>Bei kleineren Kopiergeräten für zu Hause hast du diese Möglichkeit zwar nur selten. Aber falls du die Gelegenheit für DIN-A3-Kopien hast, dann nutze sie unbedingt!</p>
<h2>Du klebst deine Noten nicht zusammen</h2>
<p>Du hast einzelne Notenblätter. Alles ist lose. Wenn du ein Stück spielen möchtest, musst du erst einmal Blätter sortieren. Wie nervig!</p>
<p>Oder fehlende Blätter suchen. Noch nerviger!</p>
<p>Oder sie segeln dir einzeln vom Notenständer, weil drei Blätter nebeneinander schon zu viel sind. Alles sehr unschön. Findest du nicht?</p>
<p>Tu dir das nicht an! Klebe deine Notenblätter ordentlich zusammen. Wenn du an dieser Stelle faul bist, wirst du später noch oft dafür büßen müssen. Und zwar jedes Mal, wenn du das Stück mit den losen Blättern spielen willst. Die Zeit, die du für das Zusammenkleben der Notenblätter aufwendest, wirst du später um ein Vielfaches wieder einsparen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/noten-zusammenkleben/notenblaetter-zusammenkleben-klebeband.jpg" alt="Noten mit Klebeband zusammenkleben." width="753" height="502"></p>
<h2>Du verwendest die falsche Klebetechnik</h2>
<p>Manche meinen es besonders gut und ziehen das Klebeband entlang der vollen Länge der DIN-A4-Blätter. Hält auf jeden Fall. Macht auch viel Arbeit. Deine Kleberolle ist in Nullkommanix leer. Wäre für einen Musiker, der keinen Aufwand scheut, alles noch zu verkraften.</p>
<p>Das wirkliche Problem ist: Die Kanten sind sehr fest und lassen sich schlecht in die gewünschte Richtung biegen. Dadurch stehen die Noten oft nicht glatt da. Und wenn es an das Falten der Notenbahnen zum Aufbewahren geht, wünsche ich dir sehr viel Geduld!</p>
<p>Ich empfehle dir unbedingt eine Klebetechnik, die Zeit, Klebematerial und Geduld spart. Drehe die einzelnen Notenblätter auf die Rückseite und bringe an drei Stellen, oben, unten und in der Mitte einen kurzen Klebestreifen an. Das ist schnell gemacht, steht stabil und glatt da und lässt sich wunderbar falten. Seit Jahren meine Lieblingsklebetechnik!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/noten-zusammenkleben/noten-ordentlich-zusammengeklebt.jpg" alt="Zusammengeklebte Notenblätter: Klebetechnik mit drei kurzen Streifen Klebeband." width="578" height="385"></p>
<p>Bei nur zwei Klebestellen werden die Notenbahnen deutlich instabiler. Insbesondere, wenn sie länger stehen, lässt die Spannung des Papieres nach, es wellt sich und fällt in sich zusammen. Also verwende lieber noch eine dritte Klebestelle.</p>
<p>So geklebt kannst du die Noten als Buch zusammenfalten. Oder lange Bahnen aufstellen und die Seiten zum Umblättern flexibel festlegen. Wenn du übst, kannst du die Noten so falten, dass du den entsprechenden Abschnitt immer ohne Umblättern spielen kannst. Hört sich gut an, oder?</p>
<h2>Du empfindest das Zusammenkleben von Noten als lästige Pflicht</h2>
<p>Ein Berg Papier, die ganzen Blätter müssen zusammengeklebt werden. Was für eine Arbeit! Beim Zusammenkleben von Noten schreit kaum ein Musiker Hurra. Trotzdem musst du das Aneinanderkleben von Notenblättern nicht als langweilig empfinden. Diese stupide Arbeit eignet sich hervorragend, um deine Aufmerksamkeit nebenbei etwas anderem zu schenken. Beispielsweise schöner Musik.</p>
<p>Wenn du das anhörst, was du gerade klebst, wächst deine Vorfreude, das Stück selbst zu spielen. Da kann das Kleben sogar richtig Spaß machen! Und du bist <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">motiviert</a> weiterzukleben, weil du ganz genau weißt, warum du es tust.</p>
<p>Und wenn du einmal ein Blatt falsch anklebst, ärgere dich nicht. In der Zeit, in der du das tun würdest, hast du schon längst die Blätter wieder auseinandergeschnitten und neu zusammengeklebt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignnone" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/noten-zusammenkleben/notenblaetter-stapel-ordentlich.jpg" alt="Fertig zusammengeklebte Notenblätter in einem ordentlichen Stapel zum Aufbewahren." width="800" height="533"></p>
<p>Wenn du fertig bist, kannst du deine zusammengeklebten Noten voller Stolz auf deinen Notenständer stellen. Sie warten jetzt nur noch darauf, <a href="https://musikbegeisterung.de/noten-vom-blatt-spielen/">gespielt zu werden</a>.</p>
<h2>Du bewahrst deine Notenblätter als einzigen Papierhaufen auf</h2>
<p>Deine Notenblätter sind jetzt ordentlich zusammengeklebt, aber du fragst dich, wie du diese nun aufbewahren kannst? Es ist wahrlich sinnvoll, sich ein paar Hilfsmittel zum Sortieren und Aufbewahren zu suchen.</p>
<p>Sonst wird aus den mühsam zusammengeklebten Noten am Ende doch noch ein Chaos. Außerdem möchtest du ja auch Stücke wiederfinden, wenn du sie suchst. Hier sind ein paar Ideen zur Aufbewahrung von kopierten Notenblättern.</p>
<h3>Notenblätter im Ordner</h3>
<p>Deine Notenblätter kannst du in einen oder mehrere Ordner einsortieren. Aber besser nicht lochen! Sonst kannst du vielleicht einzelne Noten nicht mehr sehen. Die sind dann weggelocht. Nur lochen, wenn du dir wirklich sicher bist, dass der Rand breit genug ist. Aus eigener Erfahrung ist er das aber nie auf allen kopierten Notenblättern. Also lass lieber die Finger davon.</p>
<p>Wie bekommst du die Noten dann in einen Ordner sortiert? Mit Klarsichthüllen. Steck jedes Stück in eine DIN-A4-Hülle. So kannst du den Ordner stückweise durchblättern. Du hast dann einen guten Überblick und findest schnell, wenn du etwas suchst. Zusätzliche bunte Trennseiten können dir bei einer weiteren Einteilung deiner Notensammlung in Komponisten oder andere Kategorien helfen.</p>
<p>Für eine gute Übersichtlichkeit ist ein Ordner mit Klarsichthüllen eine super Wahl. Etwas ungünstig kann es bei zu langen Stücken werden. Bei zu vielen Notenblättern aneinander ist die zusammengefaltete Notenblätterbahn womöglich zu dick, um in eine Folie zu passen.</p>
<p>Allerdings ist es so, dass nicht alle DIN-A4-Hüllen gleich viel Platz bieten. Also ruhig mal Klarsichthüllen von verschiedenen Herstellern ausprobieren. Manche Hüllen sind sehr knapp bemessen. Andere haben mehr Spielraum. In diese passt dann auch ein langes Stück mit ganz vielen Notenblättern.</p>
<p>Die gewonnene Übersichtlichkeit ist jedoch auch aufwändig. Die Stücke musst du zum Spielen aus der Hülle ziehen. Und vor allem auch mühsam wieder hineinstecken. Überlege deshalb, ob diese Variante der Notenaufbewahrung zu dir passt. Oder ob dir dieser Aufwand zu groß ist.</p>
<p>Wer sehr oft immer wieder viele verschiedene Stücke spielt, ist mit meinem nächsten Vorschlag zur Aufbewahrung von Notenblättern besser bedient.</p>
<h3>Sammelmappen zur Aufbewahrung von Notenblättern</h3>
<p>Deine zusammengeklebten Noten sind auch in Sammelmappen gut aufgehoben. Hier kannst du dann zwar nicht mehr so komfortabel die einzelnen Stücke durchblättern. Aber das Ein- und Auspacken der Blätter ist deutlich unkomplizierter.</p>
<h4>Dünne Mappen für deine Notenblätter</h4>
<p>Willst du doch noch etwas mehr Ordnung, empfehle ich dir viele dünne Mappen. Mit Aufklebern kannst du diese außen auch beschriften. Jede Mappe enthält dann eine geringe Anzahl an Stücken.</p>
<p>Diese sind dann gut sortiert und darüber hinaus fertig für den Transport, wenn du eine Stückauswahl irgendwohin mitnehmen möchtest. Wenn deine Notensammlung allerdings stark wächst, brauchst du womöglich sehr, sehr viele Mappen und Stauraum dafür.</p>
<h4>Dicke Mappen für größere Stapel an Notenblättern</h4>
<p>Wer auf eine feingliedrige Sortierung zugunsten einer unkomplizierteren Handhabung verzichten kann, dem empfehle ich <strong><a href="https://www.amazon.de/gp/product/B001EQXR9K/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B001EQXR9K&amp;linkCode=as2&amp;tag=kath0fe-21&amp;linkId=b6680a71df24c40f250a387af7a712f2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dicke Sammelmappen </a></strong><a href="https://www.amazon.de/gp/product/B001EQXR9K/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B001EQXR9K&amp;linkCode=as2&amp;tag=kath0fe-21&amp;linkId=b6680a71df24c40f250a387af7a712f2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(*)</a>. Richtig dicke. Mehrere Zentimeter dick. Man könnte sie auch als Boxen bezeichnen. Von der Form her sehen sie wie ein Stapel Kopierpapier aus. In eine solche Mappe passt gleich ein großer Stapel an Notenblättern.</p>
<p>Die Noten sind schnell verstaut und schnell wieder herausgeholt. Dicke Mappen sind außerdem die platzsparendste Methode zum Verstauen von Noten. Wenn du also sehr viele Noten hast und in deiner Wohnung nicht so viel Platz ist, sind dicke Sammelmappen optimal, um Notenblätter aufzuheben.</p>
<h2>Hast du deine Noten schon zusammengeklebt und bewahrst sie ordentlich auf?</h2>
<p>Bei dir haben sich schon ein paar mehr Notenblätter angesammelt? Dann solltest du dir spätestens jetzt ein System zur Aufbewahrung überlegen. Was ist dein Favorit zum Aufbewahren von Notenblättern?</p>
<p>Egal, für welche Art von Ordnern oder Mappen du dich entscheidest: Die Notenblätter lassen sich so ordentlich im Schrank verstauen oder in einem Regal aufreihen.</p>
<p>Wer sich eine ordentliche Notensammlung aufbaut, schafft sich einen wunderbaren Schatz. Eine ganze Truhe wertvoller Ressourcen für dich und dein Instrument!</p>
<p>Und ordentlich zusammengeklebt und sortiert macht es auch Spaß, immer wieder einmal <a href="https://musikbegeisterung.de/kostenlos-noten-finden/">in deiner Notensammlung zu kramen</a>! Du wirst staunen, welche Inspirationen du hier nach ein paar Jahren finden kannst.</p>
<h2>Lust auf neue Noten?</h2>
<p>Du möchtest deine Notensammlung mit neuen Noten erweitern? Hierzu empfehle ich dir meinen <a href="https://musikbegeisterung.de/instrument-musik-finden/">Artikel zum Finden von Musik</a>, die dir richtig gut gefällt.</p>
<p>Kennst du schon mein <strong><a href="https://musikbegeisterung.de/notenbuch-gefuehle/">Noten-E-Book</a></strong>? Hier habe ich zu den fünf Gefühlen Zuversicht, Dankbarkeit, Traurigkeit, Lebendigkeit und Sehnsucht jeweils ein kleines, aber feines Stück geschrieben.</p>
<p>Und ich muss gestehen, dass ich selbst die Stücke auch jetzt, einige Jahre später, immer noch immer wieder gerne spiele! Für weitere Informationen und Ausschnitte zum kostenlosen Probehören <a href="https://musikbegeisterung.de/notenbuch-gefuehle/">schau hier nach</a>.</p>
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		<title>Musikmachen ist Spaß! Tipps zum Spielen zu Hause und für den Musikunterricht</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2017 18:24:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Horizont erweitern]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalische Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Neues ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps fürs Musikmachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Musikmachen hat viele Facetten. Musikmachen heißt nicht einfach nur, einen vorgegebenen Notentext möglichst fehlerfrei auf dein Musikinstrument zu übertragen. Mit deinem Musikinstrument kannst du so vieles ausprobieren! Bereichere mit den Tipps dieses Artikels deinen Musikunterricht oder dein Selbststudium! Finde heraus, was dir beim Musikmachen Spaß macht! Finde dein „Ding“! Tipps fürs Musikmachen alleine oder im [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">Musikmachen ist Spaß! Tipps zum Spielen zu Hause und für den Musikunterricht</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Musikmachen hat viele Facetten. Musikmachen heißt nicht einfach nur, einen vorgegebenen Notentext möglichst fehlerfrei auf dein Musikinstrument zu übertragen. Mit deinem Musikinstrument kannst du so vieles ausprobieren! Bereichere mit den Tipps dieses Artikels deinen Musikunterricht oder dein Selbststudium! Finde heraus, was dir beim Musikmachen Spaß macht! Finde dein „Ding“! <span id="more-129"></span></p>
<h2>Tipps fürs Musikmachen alleine oder im Musikunterricht</h2>
<p>Viele Musikschüler wissen gar nicht, welche Experimente sie mit ihrem Musikinstrument wagen können. Und das oft selbst nachdem sie jahrelang ein Instrument gespielt haben. Sie spielen mit mittelmäßiger Freude vor sich hin oder hören auf, bevor sie ihr „Ding“ gefunden haben. Ihnen ist nicht bewusst, was sie mit ihrem Musikinstrument alles ausprobieren könnten. &nbsp;</p>
<p>Damit das bei dir nicht so ist, habe ich diesen Artikel für dich geschrieben. Ich zeige dir, was du tun kannst, um am Musikmachen (mehr) Spaß zu haben und &nbsp;wirkliche Begeisterung zu erleben. Du brauchst dafür keine Band und kein oder nur wenig Geld.</p>
<p>Und du kannst die Tipps auf jedem Spielniveau umsetzen.</p>
<p>Lass dich inspirieren. Sei mutig und aufgeschlossen für Ideen und Anregungen, entdecke die Vielfalt der Möglichkeiten, experimentiere, probiere aus, was dir Spaß macht und finde dein „Ding“. Oder mehrere.</p>
<p>Entdecke deine Leidenschaft!</p>
<p>Mit dem einen oder anderen Tipp kannst du gut deinen Musikunterricht bereichern und in die von dir gewünschte Richtung bringen. Und das solltest du unbedingt tun! Zögere nicht, deinem Musiklehrer zu sagen, was dir beim Musikmachen wichtig ist und was genau du lernen willst! Dazu brauchst du natürlich erst einmal Ideen. Aber die bekommst du ja in diesem Artikel. Also bleib dran!</p>
<h2>1. Finde fürs Musikmachen Musikstücke, die dir richtig gut gefallen</h2>
<p>Den meisten Spaß wirst du haben, wenn dir die Musik, die du spielst, so <a href="https://musikbegeisterung.de/instrument-musik-finden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">richtig gut gefällt</a>.</p>
<p>Also überlege dir, welche Musikrichtung, welche&nbsp; Musikinterpreten oder welche konkreten Songs du gerne hörst. Beschaffe dir Noten für diese Stücke, hol dir die Akkorde für einen Song oder <a href="https://musikbegeisterung.de/nach-gehoer-spielen/">spiele nach Gehör</a>.</p>
<p>Wenn du bei so einem Musikstück dann am Ende angelangt bist, willst du unbedingt gleich wieder von vorne anfangen, weil es so schön ist! Auf diese Weise wirst du das Stück ohne Mühe so oft wiederholen, dass du es automatisch immer besser spielen kannst.</p>
<p>Du wirst deine selbst gespielte Musik genießen, dich richtig gut fühlen und nebenbei auch noch Fortschritte machen!</p>
<h2>2. Achte beim Musikmachen auf deine momentane Lebenslage oder Stimmung</h2>
<p>Es ist von deiner momentanen Lebens- und Stimmungslage abhängig, welche Musik dir gerade besonders gut gefällt. Das ist beim Musikhören so und beim Musikmachen eben auch.</p>
<p>Also werde dir bewusst, in welcher <a href="https://musikbegeisterung.de/gefuehle-musizieren/">Stimmung</a> du bist und auf welche Musik du gerade am allermeisten Lust hast.</p>
<p>Welche Musik dich genau in diesem Moment berührt.</p>
<p>Gib dir Mühe, das Passende zu finden, es lohnt sich wirklich sehr! Im Einklang mit den eigenen Emotionen zu musizieren ist etwas Wunderbares und sehr Berührendes. Wenn du Gefühle besser in deiner eigenen Musik ausdrücken möchtest, schau dir unbedingt mein <a href="https://musikbegeisterung.de/notenbuch-gefuehle/">Noten-E-Book</a> an!</p>
<h2>3. Spiele bekannte Stücke, die du im Ohr hast</h2>
<p>Selbst zu spielen und die Musik gleichzeitig zu genießen ist bei neuen, völlig unbekannten Stücken oft gar nicht so einfach.</p>
<p>Suche dir deshalb zum Entspannen Stücke, die du gut im Ohr hast. Oder wenn du ein unbekanntes Lied spielen möchtest, hör es dir mehrmals an, damit du es ins Ohr kriegst. So entlastest du dich ungemein. Die Melodie bekommst du dann viel einfacher hin und du hast mehr Kapazitäten frei, um dich auf die Gestaltung zu konzentrieren und dir selbst zuzuhören.</p>
<p>Genieße deine Musik!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/musikinstrumente/musikmachen-floeten-spass-tipps.jpg" alt="Musikmachen mit mehr Spaß: Musikunterricht und zu Hause" width="779" height="519"></p>
<h2>4. Leg beim Musikmachen deinen Perfektionismus ab</h2>
<p>Egal, an welches Experiment du dich wagst, die Grundvoraussetzung ist IMMER: Keine Angst vor falschen Tönen.</p>
<p>Sei mutig, spiele drauf los!</p>
<p>Beim Improvisieren wirst du mit der Zeit ein Gefühl dafür bekommen, wie du sogar „gewagte“ Töne in eine wohlklingende Richtung lenken kannst. Wirklich falsche Töne gibt es hier also gar nicht.</p>
<p>Auch beim Spiel nach Noten kann dir <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">Perfektionismus</a> den Spaß am Musikmachen sehr schnell verderben. Nicht jedes Stück muss fehlerfrei und „<a href="https://musikbegeisterung.de/vorspielen-musikinstrument/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vorspielbar</a>“ sein. Als Hobbymusiker darfst und sollst du aufhören ein Stück zu üben, wenn es dir keinen Spaß mehr macht.</p>
<h2>5. Spiele Noten spontan vom Blatt</h2>
<p>Nimm dir immer wieder einmal bewusst ein unbekanntes Stück zur Hand und versuche es <a href="https://musikbegeisterung.de/noten-vom-blatt-spielen/">vom Blatt zu spielen</a>. Eine schöne Herausforderung und ein gutes Training für spontanes Spielen. Wichtig ist, dass das Stück für dich nicht zu schwer, aber auch nicht zu leicht ist.</p>
<p>Spiele über Fehler hinweg und spiele langsamer, wenn du überlegen musst, was als nächstes kommt. Wenn du dich spontan durch ein Stück spielst, egal mit wie vielen Fehlern oder in welchem Tempo, wirst du danach das Gefühl haben, dass du etwas kannst.</p>
<p>Genieße dein Erfolgserlebnis!</p>
<h2>6. Begleite dich oder lass dich begleiten</h2>
<p>Wenn du Klavier, <a href="https://musikbegeisterung.de/orgel-lernen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Orgel</a> oder Gitarre spielst, lerne unbedingt das <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/">Spielen nach Akkorden</a>.</p>
<p>Wenn du dich einmal hineingefunden hast, wird es dir viel leichter fallen, auf diese Weise einen neuen Song zu erarbeiten, als wenn du jede einzelne aufgeschriebene Noten lesen musst. Obendrein möchtest du vielleicht einen Song spielen, zu dem du gar keine Noten, sondern nur die Akkorde hast. Es lohnt sich auf jeden Fall und macht unheimlich Spaß! Vielleicht hast du sogar Lust, dazu zu <a href="https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">singen</a>? Zu deiner <a href="https://musikbegeisterung.de/vorteile-klavier-singen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eigenen Begleitung zu singen</a> ist eine tolle Sache, die du unbedingt <a href="https://musikbegeisterung.de/klavier-spielen-singen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ausprobieren</a> solltest!</p>
<p>Wenn du ein Soloinstrument spielst, hol dir eine Begleitung über Playalong-CDs oder die Playalong-App <a href="https://musikbegeisterung.de/ireal-pro-bewertung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iReal Pro</a>. Das ist auch eine gute Übung, wenn du vielleicht irgendwann einmal mit anderen zusammenspielen möchtest.</p>
<p>Oder spiele tatsächlich <a href="https://musikbegeisterung.de/gemeinsam-musik-machen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mit einem oder mehreren anderen Menschen zusammen</a>! Ohne Begleitung spielen macht auf Dauer nur halb so viel Spaß!</p>
<p>Vielleicht hast du ja Lust, bei einer <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-mitspielen-anfaenger/">Jam Session</a> mitzuspielen und dich darauf <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-vorbereitung/">vorzubereiten</a>?</p>
<h2>7. Spiele nach Gehör</h2>
<p>Wie wäre es, wenn du einfach einmal probierst, eine dir gut bekannte Melodie <a href="https://musikbegeisterung.de/klavier-spielen-ohne-noten/">ohne Noten</a> nachzuspielen?</p>
<p>Es ist spannend, dich selbst dabei zu beobachten. Manche Melodien wirst du leicht auf dein Instrument übertragen können und die Finger spielen wie von selbst. Andere werden dir gerade am Anfang schwer fallen, vielleicht bekommst du es gar nicht so richtig auf die Reihe.</p>
<p>Woran das liegt und was du tun kannst, um besser nach Gehör spielen zu können, findest du <a href="https://musikbegeisterung.de/nach-gehoer-spielen/">hier</a> in meinem &nbsp;ausführlicheren Artikel zum Thema <a href="https://musikbegeisterung.de/nach-gehoer-spielen/">Nach Gehör spielen</a>.</p>
<p>Probiere es aus!</p>
<h2>8. Spiele Variationen</h2>
<p>Vielleicht kennst du das auch: Du hast ein Lied schon so oft gehört und gespielt, dass es seinen Reiz irgendwie verloren hat. Oder vielleicht ist es so, dass dir ein Lied eigentlich total gut gefällt, aber zu deiner momentanen Stimmung gerade nicht so richtig passt.</p>
<p>Wenn das Lied als MP3 oder auf einer CD in Stein gemeißelt ist, kannst du nichts machen.</p>
<p>Aber wenn du es selbst spielst, kannst du durch <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Variationen</a> in Melodie oder Rhythmus ganz neue Reize erschaffen. Mach z.&nbsp;B. &nbsp;aus einem rockigen Stück eine gefühlvolle Ballade, wenn dir danach ist. Es ist hier nicht wichtig, was der Komponist wollte, sondern was DU willst.</p>
<p>Genau in diesem Moment. Freue dich über deine ganz persönliche Kreation!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/musikinstrumente/musikmachen-akkordeon-spass.jpg" alt="musikmachen-akkordeon-spass" width="762" height="508"></p>
<h2>9. Improvisiere beim Musikmachen</h2>
<p>An Improvisation trauen sich viele Menschen, sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Spieler, nicht so recht heran. Dabei ist es die Form des Musikmachens, bei der du deine Kreativität am besten ausleben kannst.</p>
<p>Unabhängig von deinem Spielniveau ist <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Improvisation</a> eine wundervolle Bereicherung. Improvisieren kannst du üben, schon als Anfänger! Es ermöglicht dir außerdem den Einstieg ins <a href="https://musikbegeisterung.de/erste-eigene-komposition/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Komponieren</a> und ins Songwriting.</p>
<p>Stell das Experiment Improvisieren auf gar keinen Fall aufs Abstellgleis! Trau dich! Wirklich falsche Noten gibt es hier gar nicht. Schließlich hast du keine Vorgaben auf dem Notenblatt. Das ist ein großer Vorteil!</p>
<p>Improvisieren bietet dir ungeahnte Möglichkeiten zur persönlichen musikalischen Entfaltung. Freiheit. Grenzenlose Kreativität. Eine gute Improvisation muss nicht kompliziert sein. Kurze, simple Phrasen und Wiederholungen sind herzlich willkommen! Halte es einfach.</p>
<p>Fang an zu experimentieren und vertraue auf deine Musikalität. Und ganz wichtig: Hab keine Angst vor musikalischem Schiffbruch. Neue Improvisation, neue Chance!</p>
<p>Falls du bereits improvisierst, kannst du in deinen Improvisationen auch immer wieder <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Neues wagen</a> und ausprobieren.</p>
<h2>10. Spiele nicht alle Stücke im Unterricht</h2>
<p>Falls du Musikunterricht hast, übe nicht alle Stücke im Rahmen deines Unterrichts. Behalte dir Stücke für dich selbst zum Genießen zurück.</p>
<p>Im Musikunterricht wird ein Stück oft regelrecht zerpflückt, bis jede Note stimmt. So lernst du, korrekt nach Noten zu spielen und auf musikalische Feinheiten zu achten, was selbstverständlich auch sehr sinnvoll ist. Aber möglicherweise hast du bald keine Lust mehr auf dieses Stück, weil du es mit Anstrengung verbindest.</p>
<p>Du brauchst Stücke, die gut so sind, wie du sie spielen kannst.</p>
<h2>Ideen für mehr Spaß beim Musikmachen umsetzen!</h2>
<p>Wie du siehst, kannst du mit deinem Musikinstrument vieles ausprobieren. Sei aufgeschlossen für neue Experimente. Dann wirst du merken, was dir Spaß macht und was nicht. Jeder Mensch ist anders. Ich lade dich ein, für dich DEIN „Ding“ zu finden. Spiel dich <a href="https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/">glücklich</a>!</p>
<p>Such dir für den Anfang am besten ein oder zwei Ideen raus, die dir besonders wichtig sind, und setze sie um. Wenn du Musikunterricht nimmst, besprich dich mit deinem Musiklehrer (okay, den letzten Punkt solltest du vielleicht besser für dich behalten).</p>
<p>Aber auch im Selbststudium kannst du dich vielfältig weiterentwickeln. Und vielleicht findest du in deiner Stadt auch <a href="https://musikbegeisterung.de/piano-club-hamburg/">Gleichgesinnte</a> für neue Ideen und Inspirationen? Außerdem wirst du durch eine <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">gelassenere Einstellung</a> mehr Spaß am Musikmachen haben.</p>
<p>Hast du mit deinem Musikinstrument schon Verschiedenes ausprobiert? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Was macht dir am meisten Spaß? Weitere Ideen für musikalische Entdeckungen und neue Erlebnisse findest du <a href="https://musikbegeisterung.de/neues-erleben-musik/">hier</a>.</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/neues-erleben-musik/"><strong>Die besten neuen Erlebnisse mit Musik</strong></a></p>
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		<title>Ein Instrument lernen: So hast du Freude am Musizieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jun 2017 15:32:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps fürs Musikmachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn das Spielen eines Musikinstrumentes dein Hobby sein soll, dann soll es dir in erster Linie Spaß machen. Allerdings kannst du dich dabei auch leicht in irgendwelche Ziele verstricken. In diesem Artikel gebe ich dir Impulse, wie du beim Erlernen eines Musikinstrumentes nachhaltig (mehr) Freude entwickeln kannst. Nur wer mit Freude musiziert, bleibt längerfristig dabei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/">Ein Instrument lernen: So hast du Freude am Musizieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn das Spielen eines Musikinstrumentes dein Hobby sein soll, dann soll es dir in erster Linie Spaß machen. Allerdings kannst du dich dabei auch leicht in irgendwelche Ziele verstricken. In diesem Artikel gebe ich dir Impulse, wie du beim Erlernen eines Musikinstrumentes nachhaltig (mehr) Freude entwickeln kannst. <span id="more-7"></span>Nur wer mit Freude musiziert, bleibt längerfristig dabei und hat Erfolg!</p>
<h2>Freude am Musizieren als Erwachsener</h2>
<p>Dass ein Hobby Spaß machen soll, klingt eigentlich völlig logisch und selbstverständlich. Aber ich möchte das trotzdem immer wieder betonen, weil das Erlernen eines Musikinstrumentes — egal ob Klavier, Gitarre, Geige oder Trompete — doch ein vielschichtiges und anspruchsvolles Hobby ist. Übermäßiger Ehrgeiz — insbesondere bei Erwachsenen — kann die Freude daran schnell trüben.</p>
<p>Was kannst du tun, um mit Leichtigkeit und Freude zu musizieren? Das erfährst du jetzt!</p>
<h2>Musiziere mit Freude am Weg zum Ziel!</h2>
<p>Es ist ein völlig berechtigter Wunsch, dass du dich mit deinem Musikinstrument weiterentwickeln möchtest.</p>
<p>Und dass du dir dafür <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">Ziele</a> setzt.</p>
<p>Wirklich Spaß wirst du insbesondere als Anfänger aber nur dann haben, wenn du Freude am Weg zu deinem Ziel hast. Also Freude am Ausprobieren und daran, an deinen Aufgaben zu wachsen. Freude im Augenblick, im Hier und Jetzt. Genau diese Freude ist für eine längerfristige Begeisterung ganz entscheidend. Denn sonst siehst du die Freude immer nur in der Zukunft, aber gegenwärtig erlebst du sie nicht.</p>
<p>Welches Ziel du mit deinem Musikinstrument auch immer verfolgst, genieße den Weg dorthin. Sieh diesen Weg nicht als lästiges Üben!</p>
<p>Nehmen wir an, dein <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">Etappenziel</a> ist es, ein Stück mit vier Kreuzen zu spielen. Bisher hast du aber nur Stücke mit einem oder zwei Kreuzen gespielt. Dann freue dich nicht nur darauf, das Stück bald mit all den Vorzeichen zu beherrschen, sondern erfreue dich an der Herausforderung, jedes Mal wenn du eine Note als g oder d geschrieben siehst, ein gis bzw. dis zu spielen.</p>
<p>Du wirst viel mehr Spaß haben, wenn du dich AN etwas erfreust und nicht immer nur AUF etwas.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/musikinstrumente/klavier-lernen-ziele.jpg" alt="Instrument lernen: Der Weg ist das Ziel am Klavier" width="600" height="400"></p>
<h2>Genieße beim Erlernen eines Musikinstrumentes den Prozess deines Fortschritts!</h2>
<p>Das Erlernen eines Musikinstrumentes ist ein Prozess. Er fordert und fördert deine Motorik, Koordination, deine Musikalität und Kreativität. Und gerade am Anfang wirst du ganz deutlich merken, wie sich diese Fähigkeiten bei dir entwickeln.</p>
<p>Das ist ein sehr spannender Prozess und wenn du dich darauf einlässt und gerade an diesem Prozess Freude hast, dann wirst du am Musikmachen Spaß haben. Du wirst entspannt und auf spielerische Art und Weise Fortschritte machen und Erfolge sehen.</p>
<p>Ja, spielerisch im doppelten Sinne!</p>
<h2>Achte beim Lernen eines Instrumentes auf deine Songauswahl!</h2>
<p>Welches Stück oder welchen Song du spielst, beeinflusst deine Freude am Musizieren immens. Musik, die dir nur mäßig gefällt, entlockt dir auch nur mäßigen Enthusiasmus beim Musizieren. Das geht auf jeden Fall besser!</p>
<p>Spiele genau die Musik, die dir richtig gut gefällt. Du brauchst Stücke, die dich tief berühren. Songs, die dich begeistern. Diese für dich persönlich zu finden, erfordert sicherlich etwas Mühe. Aber es lohnt sich sehr, sich diese Mühe zu machen!</p>
<p>Wenn du Musikunterricht hast, bringe dein Lieblingsstück mit. Oder lass dir von deinem Musiklehrer eine Auswahl an Stücken vorspielen. Und suche dir dann raus, was dir am allerbesten gefällt.</p>
<h2>Höre deiner Musik zu und genieße sie!</h2>
<p>Du darfst und sollst die von dir gespielte Musik nach deinem Geschmack gestalten und genießen. Höre dir selbst zu und genieße deine persönliche Livemusik! Sonst könntest du auch Computerschreiben nach dem 10-Finger-System lernen. An Stelle von Klavier.</p>
<p>Manchmal gerät das Zuhören und Genießen in Vergessenheit, wenn du dich sehr darauf konzentrieren musst, die richtigen Tasten oder Griffe zu finden, den aufgeschriebenen Rhythmus richtig wiederzugeben und zusätzliche Gestaltungshinweise wie crescendo, legato oder ritardando zu beachten. Am Anfang ist das ganz schön viel auf einmal!</p>
<p>Und dann soll ich auch noch freie Kapazitäten haben, um zuzuhören und das ganze so entspannt, dass ich die Musik auch wirklich genießen kann?</p>
<p>Ja, unbedingt! Aber wie? Deine Kapazitäten sind zwar begrenzt, aber du kannst den Fokus verändern.</p>
<p>Du teilst beim Spielen deine Aufmerksamkeit zwischen dem richtigen Lesen des Notentextes, der musikalischen Gestaltung und dem Zuhören auf. Jedem dieser Bereiche kannst du immer wieder einen unterschiedlich großen Anteil deiner Aufmerksamkeit schenken. So kannst du auch bewusst deinen Fokus auf die musikalische Gestaltung oder das Zuhören legen und den richtigen Notentext in den Hintergrund stellen.</p>
<p>Mein Orgellehrer hat mir den Tipp gegeben, neben den ganzen Übeversionen mit primärer Aufmerksamkeit auf den Notentext schon während des Übeprozesses (nicht erst am Ende, wenn das Stück fertig ist!) immer wieder eine Version zum Genießen zu spielen.</p>
<p>Diesen Tipp gebe ich an dieser Stelle gerne an dich weiter, denn so verhinderst du gerade bei komplizierten Stücken demotivierende Durststrecken. Denke daran, deinen Durst nach Musikgenuss unbedingt rechtzeitig zu stillen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/musikinstrumente/musikinstrument-lernen-freude-zuhoeren.jpg" alt="Musikinstrument lernen mit Zielen und Freude: Höre dir zu!" width="600" height="400"></p>
<h2>Freude am Musizieren mit Noten oder durch Improvisieren?</h2>
<p>Finde heraus, welche Art des Musizierens dir gefällt! Musizieren ist äußerst vielfältig. Du kannst nach Noten spielen. Dir ein Stück bis ins letzte Detail wundervoller musikalischer Nuancen erarbeiten. Oder du brauchst öfter mal was Neues und spielst verschiedene Stücke einfach <a href="https://musikbegeisterung.de/noten-vom-blatt-spielen/">vom Blatt</a>. Vielleicht liegt dir auch mehr das Spielen <a href="https://musikbegeisterung.de/nach-gehoer-spielen/">nach Gehör</a> oder das <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/">Improvisieren</a>, um in der Musik aufzugehen?</p>
<p>Es lohnt sich, die verschiedenen Arten des Musikmachens auszuprobieren, um herauszufinden, was dir Spaß macht! Vielleicht ist es alles im Wechsel. Oder womöglich hast du doch einen Favoriten? Deine Freude am Musizieren fördert es ungemein, wenn du die Möglichkeiten und deine Bedürfnisse kennst. Nicht, dass du am Ende jahrelang nur nach Noten spielst, doch <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/">Improvisieren</a> macht dir noch viel mehr Spaß!</p>
<h2>Mach dir bewusst, was das Musizieren dir Schönes gibt!</h2>
<p>Oft machen wir uns eher bewusst, wie sehr uns etwas anstrengt oder Geduld abverlangt. Doch wir sollten auch immer wieder daran denken, was wir an einer Sache schätzen und genießen!</p>
<p>Was macht uns Freude beim Musizieren? Warum tut uns das Musikmachen gut? Wir haben es hier schließlich eher mit einem Marathon statt mit einem Sprint zu tun. Das Musikmachen verlangt in der Tat so einiges an Geduld. Viele Früchte beim Üben eines Musikinstrumentes kannst du erst Jahre später ernten!</p>
<p>Deshalb ist ein Blick auf die Vorteile und Erfolge, egal ob groß oder klein, immens wichtig. Musikgenuss, Entspannung, die Chance zur Weiterentwicklung, motorische Fortschritte, neue Erkenntnisse, Kreativsein. Was gibt dir persönlich das Musikmachen?</p>
<p>Mach dir immer wieder bewusst, WARUM du dein Instrument spielst und warum du es noch besser können möchtest. Dann weißt du auch, warum es sich lohnt, die eine oder andere Sache geduldig zu wiederholen und zu üben. Das WARUM ist einer der stärksten Antriebe überhaupt und eine fast unerschöpfliche Quelle für Elan und Freude am Musizieren.</p>
<h2>Mehr Freude am Musizieren durch weniger Druck!</h2>
<p>Jeden Tag mindestens eine halbe Stunde üben. Das ist die Empfehlung vieler Musiklehrer. Ja, es macht natürlich Sinn, beim Erlernen eines Musikinstrumentes dranzubleiben. Vielleicht hast du auch so viel Enthusiasmus, dass du dich jeden Tag schon morgens darauf freust.</p>
<p>Aber auch, wenn der Elan für dein Musikinstrument nicht ganz so stark ausgeprägt ist, brauchst du es nicht gleich in der Ecke verstauben lassen oder gar verkaufen. Übe lieber so, wie es dir guttut.</p>
<p>Kein Hobby soll dich in irgendeiner Weise einschnüren. Ganz im Gegenteil. Passe das Musizieren deinen Bedürfnissen an und integriere es so in dein Leben, dass es dir Spaß bringt und dein Leben auf Dauer bereichert. Du bist Hobbymusiker und musst auf keiner Bühne der Welt Glanzleistungen abliefern, sieh das ruhig als Privileg!</p>
<h2>Tausche dich mit anderen Musikern aus!</h2>
<p>Mit Gleichgesinnten die eigene Begeisterung teilen. So banal und doch so wertvoll! Gegenseitige Wertschätzung, ein wohlwollendes Gemeinschaftsgefühl und musikalische Inspiration lassen dich als Mensch und Musiker wachsen. Vielleicht hast du zusammen mit anderen Musikern viel mehr Freude am Musizieren als alleine?</p>
<p>Es gibt viele Möglichkeiten, mit anderen <a href="https://musikbegeisterung.de/gemeinsam-musik-machen/">zusammen zu musizieren</a>. Ob in einem Orchester, einer Band, einem Musikschulensemble, bei einer Jam Session oder im Rahmen einer musikalischen Privatverabredung. Gemeinsame Treffen und Musikprojekte können maßgeblich zu deiner Freude und Begeisterung am Musizieren beitragen!</p>
<h2>Ohne Lernziel auf deinem Musikinstrument spielen</h2>
<p>Egal, wo du mit deinem Musikinstrument stehst, nimm dir immer wieder Zeit, etwas zu spielen, ohne irgendein Lernziel im Kopf zu haben.</p>
<p>Nur weil es dir gefällt! Drücke dein <a href="https://musikbegeisterung.de/gefuehle-musizieren/">momentanes Gefühl</a> in deiner Musik aus!</p>
<p>Genieße die erklingende Musik, deine Gestaltungsfreiheit und ‑hoheit und deine Beteiligung an der Tonerzeugung. Ob du nun mit dem Bogen über eine Saite streichst, die Luft aus deinem Körper ins Instrument bläst oder mit allen Fingern, die du hast, mal nacheinander, mal gleichzeitig die verschiedenen Tasten drückst: <a href="https://musikbegeisterung.de/meditativ-entspannt-musizieren/">Genieße es</a>, mit verschiedenen Sinnen aktiv zu sein.</p>
<p>Werde dir bewusst, dass genau darin der so wertvolle Unterschied zum Hören einer Aufnahme liegt. Dein aktives Spielerlebnis kann durch das (vermutlich) bessere Endergebnis der Aufnahme nicht wettgemacht werden!</p>
<p>Wie so oft sind es auch beim Erlernen eines Musikinstrumentes nur <a href="https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/">kleine Veränderungen in deiner Herangehensweise</a>, die eine große Wirkung erzielen. Nutze meine Impulse, um herauszufinden, an welcher Stellschraube du bei dir drehen musst!</p>
<h2>Musikinstrument lernen mit 50?</h2>
<p>Aber sicher! Lass dich nicht von deinem Alter abhalten. Auch mit 60, 70 oder 80 lohnt es sich sehr, mit dem Erlernen eines Instrumentes zu beginnen. Musizieren hält den Geist fit, macht Freude und tut einfach gut. Und nachdem du meinen Artikel gelesen hast, weißt du jetzt auch, wie du dir deine Freude langfristig bewahren kannst.</p>
<h2>Du möchtest mit Freude und Gelassenheit ein Instrument lernen?</h2>
<p>Vielleicht hilft es dir auch, intensiver an deiner <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">Einstellung</a> und einer <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/">nachhaltigen Motivation</a> zu arbeiten. Oder vielleicht ist <a href="https://musikbegeisterung.de/meditativ-entspannt-musizieren/">meditativ entspanntes Musizieren</a> etwas für dich? Wenn du noch nicht weißt, welches Instrument du lernen möchtest, dann helfe ich dir <a href="https://musikbegeisterung.de/welches-instrument-passt-zu-mir/">in diesem Artikel</a>.</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/meditativ-entspannt-musizieren/"><strong>Meditativ Musizieren: So entspannst du dich!</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/">Ein Instrument lernen: So hast du Freude am Musizieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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