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	<title>Motivation Archive - Musikbegeisterung</title>
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	<title>Motivation Archive - Musikbegeisterung</title>
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		<title>Online Klavier lernen oder individuellen Klavierunterricht vor Ort in der Musikschule?</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/online-klavier-lernen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 01:38:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Klavier]]></category>
		<category><![CDATA[als Erwachsener ein Musikinstrument lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du möchtest online Klavier lernen? Oder doch lieber persönlichen Klavierunterricht vor Ort nehmen? Beides hat seine Vor- und Nachteile. Offline oder online Klavier lernen — finde heraus, welche Art von Klavierkurs zu dir passt! Online-Klavierkurse: Vor- und Nachteile Inzwischen gibt es zahlreiche Angebote, Klavier online zu lernen. Ob Online-Klavierunterricht über Videokurse, wie Freiklavierspielen von Daniel [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/online-klavier-lernen/">Online Klavier lernen oder individuellen Klavierunterricht vor Ort in der Musikschule?</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Du möchtest online Klavier lernen? Oder doch lieber persönlichen Klavierunterricht vor Ort nehmen? Beides hat seine Vor- und Nachteile. Offline oder online Klavier lernen — finde heraus, welche Art von Klavierkurs zu dir passt!<span id="more-11209"></span></p>
<h2>Online-Klavierkurse: Vor- und Nachteile</h2>
<p>Inzwischen gibt es zahlreiche Angebote, Klavier online zu lernen. Ob Online-Klavierunterricht über <strong>Videokurse</strong>, wie <a href="https://www.freiklavierspielen.com/?campaign=online-klavier-lernen&amp;ref=4" target="_blank" rel="nofollow noopener"><strong>Freiklavierspielen von Daniel Hunziker</strong> (*)</a> oder die <a href="https://www.digistore24.com/redir/440528/musikbegeisterung/online-klavier-lernen" target="_blank" rel="nofollow noopener"><strong>Piano University von Gordon November</strong> (*)</a>,&nbsp; oder über speziell konzipierte <strong>Apps</strong> wie <a href="https://go.flowkey.com/musikbegeisterung" target="_blank" rel="nofollow noopener"><strong>flowkey</strong> (*)</a>. Online-Pianokurse haben einige Vorteile, aber auch Nachteile.</p>
<div class="wp_b_box" style="margin-bottom: 40px; background: #68d065; border-radius: 20px; border-color: #038023; border-width: 5px;">
<h3><strong>Vorteile: Online Klavier lernen<br>
</strong></h3>
<ul>
<li>Zeitliche Flexibilität</li>
<li>Örtliche Flexibilität</li>
<li>Geringere Kosten</li>
</ul>
</div>
<div class="wp_b_box" style="margin-bottom: 40px; background: #fc7163; border-radius: 20px; border-color: #b51102; border-width: 5px;">
<h3><strong> Nachteile: Online Klavier lernen</strong></h3>
<ul>
<li>Erfordert höhere Selbstmotivation</li>
<li>Kein oder nur wenig individuelles Feedback</li>
<li>Kein individuell auf dich zugeschnittener Unterricht</li>
</ul>
</div>
<h2>Offline-Klavierunterricht: Vor- und Nachteile</h2>
<p>Normaler Klavierunterricht in Präsenz, bei dem deine Klavierlehrerin oder dein Klavierlehrer direkt neben dir sitzt, sollte in jeder Stadt ab Kleinstadtgröße verfügbar sein. Die Vor- und Nachteile, Klavier ganz normal im Unterricht vor Ort zu lernen, sind im Folgenden aufgelistet.</p>
<div class="wp_b_box" style="margin-bottom: 40px; background: #68d065; border-radius: 20px; border-color: #038023; border-width: 5px;">
<h3><strong>Vorteile: Klavierunterricht vor Ort</strong></h3>
<ul>
<li>Klavierunterricht auf deine Bedürfnisse zugeschnitten</li>
<li>Du darfst jederzeit Fragen stellen</li>
<li>Individuelles Feedback für effizienten Lernfortschritt</li>
<li>Regelmäßigkeit und Gewohnheit durch feste Termine</li>
</ul>
</div>
<div class="wp_b_box" style="margin-bottom: 40px; background: #fc7163; border-radius: 20px; border-color: #b51102; border-width: 5px;">
<h3><strong>Nachteile: Klavierunterricht vor Ort</strong></h3>
<ul>
<li>Zeitlich gebunden an Termine</li>
<li>Örtliche Verfügbarkeit und Anfahrt</li>
<li>Höhere Kosten</li>
</ul>
</div>
<h2>Online-Klavierkurs, Klavierunterricht in Präsenz oder Hybridmodelle?</h2>
<p>Manche Angebote bedienen sich aus beiden Welten. Die Bandbreite an verschiedenen Modellen für Online-Klavierlernkurse ist riesig. Bei manchen hast du ausschließlich Zugriff auf digitales Material, bei anderen darfst du zusätzlich Fragen schicken, Videofeedback anfragen oder zusätzlich Live-Videounterrichtsstunden vereinbaren.</p>
<p>Es gibt <strong>Hybridmodelle</strong>, die teilweise online, teilweise vor Ort erfolgen oder persönlichen Klavierunterricht, der ein 1:1‑Treffen per Zoom oder auch ein persönlicher Hausbesuch sein kann.</p>
<p>Letztlich darfst du auch selbst die beiden Lernmethoden kombinieren und beispielsweise zusätzlich zu deinem Online-Klavierkurs ab und zu Präsenzunterrichtsangebote bei dir vor Ort wahrnehmen.</p>
<p>Die aufgezeigten Vor- und Nachteile für Online- und Präsenzunterricht können nicht jedes Modell betrachten, aber du wirst einen guten <strong>Überblick</strong> über die wesentlichen Vor- und Nachteile von Online-Klavierkursen und normalem Klavierunterricht in Präsenz erhalten.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/online-klavier-lernen/klavierunterricht-praesenz-online.jpg" alt="klavierunterricht-praesenz-online"></p>
<h2>Online Klavier lernen: Vorteile</h2>
<h3>Zeitlich flexibel Klavier online lernen</h3>
<p>Online-Klavierunterricht steht dir jederzeit zur Verfügung. Du bist an keine festen Termine gebunden, die du dir freihalten musst. Falls dir etwas dazwischen kommt, holst du deine Online-Klavierlektion einfach eine Stunde später nach. Oder am nächsten Tag. Wann immer du Zeit dafür findest. Vielleicht passt es dir auch am Sonntag besonders gut – mit Online-Klavierunterricht gar kein Problem!</p>
<p>Wenn in deinem Terminkalender kein regelmäßiger Termin Platz hat, du vielleicht Schicht arbeitest, du dich im Wechselmodell mal um die Kinder kümmern musst und mal nicht oder wenn du es für dich persönlich einfach schätzt, zeitlich frei zu sein, dann stellt Online-Klavierlernen eine hervorragende Option für dich dar!</p>
<h3>Örtlich flexibel</h3>
<p>Nicht nur zeitlich bist du bei Online-Klavierkursen flexibel, sondern auch örtlich. Vielleicht wohnst du in einer ländlicheren Region und der nächste Klavierunterricht vor Ort wäre viele Kilometer entfernt.</p>
<p>Oder du warst nach einem langen Arbeitstag genug unterwegs und möchtest nicht nochmal aus dem Haus? Vielleicht pendelst du zwischen mehreren Wohnorten, was regelmäßigen Klavierunterricht an einem Ort erschwert? Oder es fällt dir ab einem gewissen Alter schwerer, das Haus zu verlassen, möchtest deinen Traum vom Klavierspielen aber trotzdem verwirklichen?</p>
<p>An Online-Klavierunterricht kannst du bequem von zu Hause aus teilnehmen. Oder du nimmst ihn an jeden beliebigen Ort mit, sofern Internet zur Verfügung steht – und vorzugsweise natürlich auch ein Klavier.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/online-klavier-lernen/online-klavierunterricht-vorteile-nachteile.jpg" alt="online-klavierunterricht-vorteile-nachteile"></p>
<h3>Geringere Kosten bei Online-Klavierkursen</h3>
<p>Inzwischen gibt es viele verschiedene Online-Klavierangebote, mit großem Umfang oder in Verbindung mit persönlichem Videofeedback, die auch ihren entsprechenden Preis haben. Dennoch kosten sie in der Regel weniger als Klavierunterricht in Präsenz, bei dem sich eine Klavierlehrerin oder ein Klavierlehrer nur für dich 30, 45 oder 60 Minuten Zeit nimmt.</p>
<p>Unter all den verfügbaren Möglichkeiten, online Klavier zu lernen, gibt es aber auch wirklich günstige Alternativen, z. B. über eine App, mit der du teilweise sogar kostenfrei starten kannst.</p>
<div class="wp_b_box" style="margin-bottom: 40px; background: #fff4be; border-radius: 20px; border-color: #EEB422; border-width: 5px;">
<h3><strong>Online Klavier lernen: Angebote jetzt ausprobieren!</strong></h3>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">App-Klavierkurs:</span></strong><br>
🎹 <a href="https://go.flowkey.com/musikbegeisterung" target="_blank" rel="nofollow noopener"><strong>flowkey</strong> (*):</a><strong> Lerne Noten</strong> am Klavier mit der App flowkey. Per Mikrophon oder Anschluss ans E‑Piano oder Keyboard erkennt die App falsche und richtige Töne. Für alle <strong>Applernliebhaber</strong> und solche, die knappe Worte mögen. Am besten einfach mal kostenlos ausprobieren.<br>
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<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Videoklavierkurse:</span></strong><br>
🎹<a href="https://www.freiklavierspielen.com/der-pianoclub/?campaign=online-klavier-lernen&amp;ref=4" target="_blank" rel="nofollow noopener"><strong>Pianoclub von Daniel Hunziker</strong> (*):</a> Freies Klavierspielen für Anfänger sowie erfahrene Spielende, die bisher nur nach Noten gespielt haben. <strong>Regelmäßiges persönliches Videofeedback!!</strong> Für alle, die sich eine fundierte Grundlage aneignen möchten. Monatsweise testbar mit 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.<br>
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<p>🎹<a href="https://www.digistore24.com/redir/440528/musikbegeisterung/online-klavier-lernen" target="_blank" rel="nofollow noopener"><strong>Piano University von Gordon November</strong> (*):</a> Zielgerichteter Videokurs mit rotem Faden für Anfänger ab Null zum Klavierspielen ohne Noten. Perfekt für alle, die <strong>möglichst schnell ein paar Songs am Klavier lernen</strong> möchten. Sehr beliebt bei Klavierneulingen mit 60+! Einfach mal den kostenlosen Testzeitraum nutzen.<br>
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<div>&nbsp;</div>
</div>
<h2>Online Klavier lernen: Nachteile</h2>
<h3>Online Piano lernen erfordert hohe Eigenmotivation</h3>
<p>Online-Klavierkurse sind nicht für jeden geeignet! Dir wird noch ein Stück mehr Eigenmotivation und Selbstdisziplin abverlangt, im Vergleich zu herkömmlichem Klavierunterricht vor Ort, bei dem immerhin durch einen in der Regel festen Unterrichtstermin eine Kontinuität gegeben ist.</p>
<p>Die zeitliche Flexibilität von Online-Klavierkursen kann also auch zum Nachteil werden, falls du ständig leichtfertig Sachen aufschiebst und nicht mit Disziplin dranbleibst. Denn Klavier lernst du nicht über Nacht!</p>
<p>Auch beim Klavierunterricht in Präsenz benötigst du selbstverständlich eine gewisse Eigenmotivation und Selbstdisziplin, weil du auch hier für Fortschritte am Klavier zu Hause üben solltest. Für einen Online-Klavierkurs brauchst du sie jedoch einmal mehr.</p>
<h3>Kein oder nur wenig individuelles Feedback bei Online-Klavierkursen</h3>
<p>Manche Online-Kurse bieten persönliches Feedback tatsächlich an, per eingesendete Videos (wie bei <a href="https://www.freiklavierspielen.com/?campaign=online-klavier-lernen&amp;ref=4" target="_blank" rel="nofollow noopener"><strong>Freiklavierspielen</strong> (*)</a> von Daniel Hunziker) oder als Zoom-Session. Das ist ein super Angebot, dennoch kommt das individuelle Feedback bei Online-Klavierunterricht meistens zu kurz.</p>
<p>Per Video kann deine Klavierlehrerin oder dein Klavierlehrer dein Klavierspiel nicht so detailliert wahrnehmen wie bei persönlichem Unterricht. Bei den meisten Online-Klavierangeboten ist das ohnehin nicht die Regel oder findet nur selten statt, bei vielen fehlt es gänzlich und du bist auf dich selbst gestellt, das in den Lektionen Gezeigte umzusetzen.</p>
<p>Gerade am Anfang trainierst du dir womöglich eine falsche Handhaltung an, die letztlich zu unnötigen Schmerzen führen kann, wenn sie nicht korrigiert wird.</p>
<h3>Online-Klavierkurse mit gutem Konzept, aber nicht individuell auf dich zugeschnitten</h3>
<p>Online-Klavierkurse haben oft ein gut durchdachtes Konzept. Dennoch ist es ein allgemeines Konzept, das alle Schülerinnen und Schüler gleichermaßen bekommen. Online-Klavierunterricht kann dich deshalb nicht individuell fördern, deine Stärken und Schwächen berücksichtigen.</p>
<p>Viele Online-Klavierangebote sind so umfangreich, dass du dir daraus selbst zusammensuchen kannst, was du brauchst. Und überspringen kannst, was du bereits gut kannst (oder jedenfalls meinst, gut zu können).</p>
<p>Dennoch macht das einige Arbeit und es brauchst ein gutes Gespür deinerseits, um einschätzen zu können, was du gerade brauchst. Und du musst aufpassen, dass du dich im häufig riesigen Angebot an Modulen und Lektionen nicht verstrickst.</p>
<p>Sicherlich wird es irgendwie funktionieren (und am besten, wenn du schon etwas weiter bist und besser weißt, was du brauchst), aber vermutlich nicht so effizient, wie wenn du dich mit deiner Klavierlehrkraft besprichst.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/online-klavier-lernen/klavierunterricht-online.jpg" alt="klavierunterricht-online"></p>
<h2>Persönlicher Klavierunterricht vor Ort: Vorteile</h2>
<h3>Individueller Klavierunterricht auf deine Bedürfnisse zugeschnitten</h3>
<p>Bei Klavierunterricht in Präsenz kann deine Klavierlehrerin oder dein Klavierlehrer auf deine speziellen Bedürfnisse und Talente eingehen. Die Lehrkraft holt dich genau da ab, wo du mit deinen Fähigkeiten stehst. Sie wird schnell merken, was dir am Klavier leichtfällt und auch, welchen Übungen du etwas mehr Aufmerksamkeit schenken solltest.</p>
<p>Das für dich selbst zu beurteilen ist eine echte Herausforderung und oft sogar unmöglich.</p>
<h3>Jederzeit Fragen stellen im Klavierunterricht vor Ort</h3>
<p>Im Klavierunterricht vor Ort darfst du jederzeit alle deine Fragen stellen. So werden Unklarheiten schnell beseitigt und du kommst zügig und zielgerichtet vorwärts. Gruppenunterricht ist am Klavier eher selten. Insofern ist die gebuchte Zeit ganz für dich und deine Bedürfnisse da. Mit fruchtbarer Kommunikation in beide Richtungen.</p>
<h3>Wertvolles individuelles Feedback, um effizient und motiviert Klavier zu lernen</h3>
<p>Klavierunterricht in Präsenz bietet dir regelmäßiges Feedback, in jeder Unterrichtsstunde, ungefragt und direkt während du spielst. So läuft guter Einzelklavierunterricht ab! Du bekommst also laufend hilfreiche Tipps, wie du dein Spiel, deine Technik oder musikalische Gestaltung verbessern kannst. Wertvolle Hinweise, nach denen du gar nicht hättest fragen können, weil dir die Frage danach gar nicht bewusst war.</p>
<p>Du hast die Möglichkeit, Korrekturen direkt auszuprobieren und dich rückzuversichern, ob du die Anmerkungen richtig verstanden hast und die Umsetzung in die richtige Richtung geht. Das macht deinen Klavierunterricht sehr effektiv und ist die beste Grundlage für dich, um am Klavier gute Fortschritte zu machen.</p>
<h4>Lob fördert deine Motivation</h4>
<p>Individuelles Feedback kann auch ein ehrliches, ganz persönliches Lob sein! Jeder gute Klavierlehrer und jede gute Klavierlehrerin wird dir nicht nur sagen, was du noch verbessern solltest. Sondern auch, was dir schon gut gelingt. Das hilft dir sehr, deine Fähigkeiten einordnen zu können und außerdem: Es gibt dir einen wichtigen <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/">Motivationsschub</a>!</p>
<h4>Persönlicher Klavierunterricht fördert gute technische Grundlagen</h4>
<p>Möchtest du das Klavierspielen wirklich von Grund auf erlernen (und nicht nur vielleicht ein oder zwei auswendig gelernte Lieder), solltest du gerade am Anfang auf eine gute Technik achten. Deine Fingerhaltung auf der Klaviatur, eine gute, angenehme Handhaltung (keineswegs verkrampft!) oder ein effektives Umsetzen der Finger für ein agiles Spiel.</p>
<p>Spielst du regelmäßig unter dem geschulten Auge deiner Klavierlehrkraft, wirst du dir eine gute Technik aneignen und kannst sicher gehen, dass deine Basis auch später bei schwierigeren Stücken funktionieren wird.</p>
<h3>Gewohnheit etablieren mit festem Termin in regelmäßigem Klavierunterricht</h3>
<p>Mit regelmäßigem Klavierunterricht in Präsenz etablierst du eine Gewohnheit. Und gerade die benötigst du, wenn du <a href="https://musikbegeisterung.de/klavier-lernen/">Klavier lernen</a> möchtest. Ist dein Klavierkurs erst einmal zu einer bestimmten Zeit in der Woche gebucht, erschaffst du eine gewisse Hemmschwelle, den Unterricht einfach so ausfallen zu lassen. Deine Lehrkraft rechnet schließlich mit dir!</p>
<p>Die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass du dir die Zeit für den Klavierunterricht freihältst, als wenn du nur mit dir allein eine Online-Verabredung hast. Wie sehr das auf dich persönlich zutrifft, hängt selbstverständlich auch maßgeblich von deiner persönlichen Disziplin und Willenskraft ab.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/online-klavier-lernen/klavierunterricht-musikschule-vor-ort.jpg" alt="klavierunterricht-musikschule-vor-ort"></p>
<h2>Klavier offline lernen in Präsenzunterricht: Nachteile</h2>
<h3>Zeitlich gebunden bei Klavierunterricht in einer Musikschule</h3>
<p>Für normalen Klavierunterricht in Präsenz musst du dich auf einen Termin festlegen. Optimalerweise auf einen Termin, den du regelmäßig wahrnehmen kannst, am besten einmal in der Woche oder wenigstens alle zwei Wochen.</p>
<p>An den meisten Orten ist das Angebot für Klavierunterricht groß genug, was die Chancen erhöht, dass du deinen Wunschtermin bekommst. Trotzdem benötigst du in deinem Terminkalender einen Slot, den du regelmäßig dafür freihalten kannst.</p>
<h3>Anfahrt und örtliche Verfügbarkeit bei Klavierunterricht in Präsenz</h3>
<p>Egal, wie kurz oder lange die Anfahrt für deinen Klavierunterricht ist, du musst sie mit einplanen! Ob es sich für dich realisieren lässt, hängt davon ab, wie mobil du bist und welche örtliche Verfügbarkeit von Klavierunterricht in deiner Umgebung gegeben ist.</p>
<p>In ländlicheren Regionen musst du vielleicht eine sehr umständliche und unverhältnismäßig lange Anfahrt einplanen. Oder es fällt dir als Seniorin oder Senior schwer, für Klavierunterricht noch einmal zusätzlich das Haus zu verlassen.</p>
<p>Aber Achtung: Manche Klavierlehrkräfte kommen auch zu ihren Schülerinnen und Schülern nach Hause! Vielleicht kannst du diesen Nachteil also in deinem Fall sogar entkräftigen!</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/online-klavier-lernen/klavier-lernen-normaler-unterricht.jpg" alt="klavier-lernen-normaler-unterricht"></p>
<h3>Höhere Kosten bei Klaviereinzelunterricht vor Ort</h3>
<p>Normaler Klavierunterricht – und ich denke hierbei an effektiven Einzelunterricht, bei dem die Lehrkraft nur für dich da ist – kostet einiges an Geld. Du musst dir also überlegen, wie viel dir das Klavierspielen wert ist und ob die Kosten für den Klavierunterricht – live mit Klavierlehrkraft –&nbsp; zu deinem verfügbaren Budget passen.</p>
<p>Um die Kosten etwas zu begrenzen, kannst du die Unterrichtszeit eher gering halten, nur 30 Minuten machen oder vielleicht nur alle zwei bis drei Wochen. Oder du begrenzt den Klavierunterricht auf ein halbes Jahr oder Jahr. Dann kannst du dir immerhin eine grundlegende solide Spieltechnik aneignen, die du dann gut nutzen kannst, um online kostengünstiger weiter Klavier zu lernen.</p>
<h2>Fazit: Klavier online lernen oder persönlicher Klavierunterricht vor Ort?</h2>
<p>Ob Online-Klavierkurs oder Offline-Klavierunterricht in der Musikschule – beides hat seine Berechtigung sowie lohnenswerte Vor- und Nachteile.</p>
<p>Für mich selbst überwiegen die Vorteile des herkömmlichen Klavierunterrichts, da mir individuelles Feedback ganz besonders wichtig ist. Für mich ist persönlicher Einzelunterricht am besten geeignet, um ein Instrument mit effizientem Lernfortschritt und von der Pike auf mit guter Grundlagentechnik zu erlernen.</p>
<p>Dennoch kann ich auch gut verstehen, wenn für andere Online-Klavierkurse besser passen. Die Hemmschwelle für den Start ist einfach niedriger und die zeitliche und örtliche Flexibilität ein großer Pluspunkt.</p>
<p>Wenn du also gerade nicht so viel Energie, Geld und Verbindlichkeit investieren kannst oder willst, dann probiere unbedingt einen Online-Klavierkurs aus!</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/online-klavier-lernen/online-klavier-lernen.jpg" alt="online-klavier-lernen"></p>
<p>Eventuell ist ein Online-Klavierkurs mit regelmäßigem Videofeedback wie im <a href="https://www.freiklavierspielen.com/?campaign=online-klavier-lernen&amp;ref=4" target="_blank" rel="nofollow noopener"><strong>Pianoclub von Daniel Hunziker</strong> (*)</a> etwas für dich. Durch die persönlichen Korrekturen kannst du schlechte Angewohnheiten am Klavier gut vermeiden.</p>
<p>Wenn du vielleicht gar nicht das Ziel hast, das Klavier von Grund auf zu beherrschen, sondern einfach möglichst zeitnah ein paar Songs auf dem Klavier spielen möchtest, ist die <a href="https://www.digistore24.com/redir/440528/musikbegeisterung/online-klavier-lernen" target="_blank" rel="nofollow noopener"><strong>Piano University von Gordon November</strong> (*)</a> eine empfehlenswerte Wahl.</p>
<p>Oder du startest einfach mal kostenlos oder niedrigpreisig mit einer Klavierlernapp wie <a href="https://go.flowkey.com/musikbegeisterung" target="_blank" rel="nofollow noopener"><strong>flowkey</strong> (*)</a>.</p>
<h2>Fang an, Klavier zu lernen!</h2>
<p>Hauptsache, du lässt dich nicht von irgendwelchen Gründen davon abhalten, ins Klavierspielen hineinzuschnuppern. Denn das wäre sehr schade und erfahrungsgemäß wirst du es in ein paar Jahren bereuen, es <em>nicht</em> getan zu haben – egal mit welcher Art von Klavierunterricht.</p>
<p>Also sei dankbar für die vielfältige Auswahl an Klavierunterricht, die dir heutzutage zur Verfügung steht und wähle aus, was für dich in deiner aktuellen Lebenssituation stimmig ist.</p>
<p>Falls du merkst, dass deine gewählte Form des Klavierunterrichts doch nicht (mehr) passt, wechsle ganz einfach. So eine Entscheidung ist nicht in Stein gemeißelt! Von Online-Klavierkursen zu Klavierunterricht in der nächstgelegenen Musikschule oder anders herum – wie es für dich am besten passt.</p>
<p>Klavier spielen zu können ist einfach toll! Wenn du wissen möchtest, warum, schau <a href="https://musikbegeisterung.de/warum-klavier-lernen/">hier</a> vorbei!</p>
<p>👉 <strong><a href="https://musikbegeisterung.de/warum-klavier-lernen/">Warum Klavier lernen?</a></strong></p>
<p>👉 <a href="https://musikbegeisterung.de/klavier-lernen/"><strong>Wie spielt man Klavier? — So bedienst du Klaviatur und Pedale</strong></a></p>
<p>👉 <strong><a href="https://musikbegeisterung.de/klavier-kaufen/">Du möchtest ein Klavier kaufen oder mieten? – Meine Tipps</a></strong></p>
<p class="copyrightangabe">Screenshots: <a href="https://www.freiklavierspielen.com/?campaign=online-klavier-lernen&amp;ref=4" target="_blank" rel="nofollow noopener"><strong>Freiklavierspielen.com</strong> (*)</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bluespiano lernen: So spielst du Blues am Klavier mit Genuss!</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/bluespiano-lernen/</link>
					<comments>https://musikbegeisterung.de/bluespiano-lernen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2021 22:03:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Klavier]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[freies Klavierspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Improvisation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Liedbegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[ohne Noten]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Spieltipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du möchtest am Klavier Blues lernen? Bluesmusik gehört ganz klar zu meinen Favoriten am Klavier. Doch was macht Bluespiano aus? Ich zeige dir ein paar grundlegende Gestaltungsmittel für Blues am Klavier. Denn nur mit einem bluestypischen Spielstil wird dein Blues auch wirklich wie einer klingen. Lerne Blues am Klavier, es lohnt sich! Blues am Klavier [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Du möchtest am Klavier Blues lernen? Bluesmusik gehört ganz klar zu meinen Favoriten am Klavier. Doch was macht Bluespiano aus? Ich zeige dir ein paar grundlegende Gestaltungsmittel für Blues am Klavier. Denn nur mit einem bluestypischen Spielstil wird dein Blues auch wirklich wie einer klingen. Lerne Blues am Klavier, es lohnt sich!</p>
<p><span id="more-8936"></span></p>
<h2>Blues am Klavier lernen: Mehr als nur Akkorde</h2>
<p>Blues ist Leidenschaft, Sinnlichkeit, Groove und Genuss. Wenn du Blues am Klavier spielen möchtest, kannst du dich ganz einfach am Standard-12-Takt-Bluesschema bedienen und einen Blues spielen. Wirklich so einfach? Naja, nicht ganz.</p>
<p>Akkordfolgen wie das <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/#kostenlosenoten">12-Takt-Bluesschema</a> oder ganz generell das Spielen einer x‑beliebigen Folge nach Akkordsymbolen sind definitiv essentiell wichtig. Um mit Bluespiano und Bluesimprovisation zu starten, das A und O!</p>
<p>Dazu habe ich bereits einen Artikel mit <a href="https://musikbegeisterung.de/blues-akkordfolgen-klavier/"><strong>Beispielakkordfolgen</strong></a> zum Nachspielen geschrieben.</p>
<p>Allerdings ist die Akkordfolge nur das nackte Grundgerüst. Du musst es mit Leben füllen! Prinzipiell gilt das für jeden Song, egal welcher Musikrichtung. Aber für Bluessongs einmal mehr! Denn viele kleine Details, verschmierte Töne, Blue-Notes und Slides machen einen Blues erst zu dem, was er ist.</p>
<h2>Entdecke die wunderbare Welt des Bluespianospiels!</h2>
<p>Als Anfänger ist es selbstverständlich völlig legitim, dass du dich erst einmal um das grundlegende Akkordgerüst am Klavier kümmerst. Ohne das geht es schließlich kaum.</p>
<p>Aber wenn du schon einen Schritt weiter bist, wünschst du dir vielleicht mehr. Und das solltest du auch! Denn es <em>gibt</em> noch so viel mehr! Grandioses. Fantastisches aus der wunderbaren Welt der Bluesmusik. Da wäre es doch wirklich schade, wenn du den spannendsten und genussvollsten Teil des Bluespianospiels weglassen würdest!</p>
<h2>Deine Motivation für Bluespiano: Kennst du dein Ziel?</h2>
<p>Weißt du überhaupt, wo du hinwillst? Führe dir dein Ziel vor Augen! Denn genau das wird deine Begeisterung anfachen, dich immens motivieren und dein Klavierspiel spürbar voranbringen.</p>
<h3>Wo willst du mit deinem Blues am Klavier hin?</h3>
<p>Frage dich also, wie du gerne spielen würdest. Hast du einen Künstler, dessen Spielstil du liebst? Ray Charles, Otis Spann, James Booker? Welche Aufnahmen faszinieren dich?</p>
<p>Achte hierbei vor allem darauf, wie der Song von den Musikern gestaltet wird. Insbesondere vom Pianisten. Es ist weniger entscheidend, <em>welcher</em> Song es ist. Wichtiger ist, <em>wie</em> er gespielt wird.</p>
<h3>Vergleiche mit deinem Bluespianospiel!</h3>
<p>Und dann mach dir bewusst, wie du den Song selbst spielen würdest. Was genau ist der Unterschied in der stilistischen Gestaltung?</p>
<p>Oft ist es gar nicht so leicht, der Sache auf den Grund zu gehen.</p>
<p>Am besten probierst du es mit einem konkreten Song direkt am Klavier aus. Suche dir eine Aufnahme, bei der dich das Pianospiel fasziniert.</p>
<p>Falls du einen Vorschlag brauchst, vielleicht gefällt dir dieser 12-Takt-Bluessong, <em>Stormy Monday</em>, gespielt vom wunderbaren Bluespianisten James Booker:<br>
<iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/TNH6ckFaEJY" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Oder du hörst dir die beiden Bluessongs aus einem Schema von <a href="https://musikbegeisterung.de/blues-akkordfolgen-klavier/">8 Takten</a> an, die ich samt Akkordfolgen bereits ausführlich beschrieben habe.</p>
<p>Falls du dich für einen anderen Song entscheidest, entschlüssele die Akkordfolge nach Gehör oder suche sie dir online oder über die App <a href="https://musikbegeisterung.de/ireal-pro-bewertung/">iReal Pro</a>. Und dann spiele den Song zum Vergleich nach.</p>
<p>Welchen Vergleich ziehst du? Falls du damit schon zufrieden bist, bist du entweder sehr genügsam oder bereits ein leidenschaftlicher Bluespianospieler.</p>
<p>Vielleicht merkst du aber auch sehr schnell, dass du durch ein einfaches Runterspielen der Akkordfolge nicht auch nur annähernd an das Pianospiel der Aufnahme herankommst. Irgendwie klingt es so ähnlich, aber es fehlt etwas. Im Grunde fehlt eine ganze Menge! Aber was eigentlich?</p>
<p>Wenn ich es in einem Wort zusammenfassen müsste, würde ich sagen, es fehlt das Bluesfeeling.</p>
<h2>Blues lernen am Klavier: Die Sache mit dem Bluesfeeling</h2>
<p>Du kannst dir noch so viel Mühe geben, die Folge entsprechend den Akkordsymbolen exakt nachzuspielen. So vieles ist aus der simpel dahingeschriebenen Akkordfolge jedoch einfach nicht ersichtlich. Dennoch ist diese Information für einen geübten Bluespianospieler durchaus ausreichend, um mehr daraus zu machen! Und für dich bald auch!</p>
<p>Im Grunde musst du dich von den Akkordtönen ein Stück weit lösen, sie ergänzen und bereichern, um genussvollem, authentischem Bluespiano eine Chance geben zu können.</p>
<p>Klingt wie Hokuspokus?</p>
<p>Vielleicht ein bisschen. Magisch ist es definitiv. Aber kein Hexenwerk in der Umsetzung!</p>
<p>Machen wir uns auf die Suche nach dem magischen Bluesfeeling am Klavier. Was kannst du also konkret tun? Wie kommst du mit deiner Version des Bluessongs näher an die so faszinierende Bluespianoaufnahme heran?</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/bluespiano-lernen/klavier-blues-piano.jpg" alt="Blues am Klavier spielen" width="800" height="533"></p>
<h2>Bluespiano spielen: Tipps und Tricks für die Gestaltung eines Blues am Klavier</h2>
<p>Ich habe für dich ein paar grundlegende Tipps und Tricks für genussvolles Bluespiano herausgesucht, wie sie auch die Profis ausgiebig verwenden. Du kannst diese Gestaltungsmittel in zahlreichen Songs aus dem Blues und darüber hinaus hören und selbst verwenden. Oft wirken sie vielleicht wie belanglose Kleinigkeiten. Deren Wirkung ist allerdings deutlich größer!</p>
<p>Sowohl dein Spiel- als auch Hörgenuss profitieren gleichermaßen unglaublich davon. Versprochen. Nach der Bluestonleiter wirst du hier übrigens vergeblich suchen. Die brauchen wir dafür nicht.</p>
<p>Es wird spannend! Legen wir los mit ganz konkreten Tipps für Blues am Klavier.</p>
<h3>Schräge Töne beim Bluespiano</h3>
<p>Der Blues lebt davon, dass Töne beigemischt werden, die <em>nicht</em> zum Akkord oder zur entsprechenden Tonleiter gehören. Das Danebenliegen macht den Charakter eines Blues mit aus. Du bist also herzlich eingeladen, mit deinen Fingern daneben zu langen.</p>
<p>Prinzipiell kannst du jeden Ton einbauen, den du auf der Klaviatur finden kannst. Wirklich jeden! Und vielleicht ahnst du jetzt auch schon, wie hilfreich diese Tatsache für dich sein wird?</p>
<p>Naja, bis es ganz offensichtlich ungünstig klingt, muss schon einiges zusammenkommen. Wirklich falsche Töne gibt es ja nicht. Du spielst vielleicht lediglich etwas anderes als beabsichtigt.</p>
<p>Das ist dein Vorteil, den du als Riesenchance begreifen solltest! Es hilft dir, dich mutig ans Experimentieren heranzuwagen. Auch bei etwaigem Lampenfieber erweist sich diese Tatsache als äußerst beruhigend!</p>
<p>Allerdings heißt das für dich auch: Wenn dein Blues nicht wie ein Dauerlangweiler klingen soll, <em>musst</em> du die Akkordtöne mutig verlassen. Die ganz besonders betörenden Töne liegen oft gerade einen Halbton <em>über</em> oder <em>unter</em> einem Akkordton.</p>
<p>Wage dich also vor ins Tonterrain der unbegrenzten Möglichkeiten und teste beliebige Töne beim Spielen aus. Die, von denen du denkst, dass sie ganz und gar nicht passen, probierst du erst recht. Und dann lässt du deine Ohren entscheiden, ob und wie viel Sinn ein Ton an einer bestimmten Stelle macht.</p>
<p>Der schräg klingende Ton kann aufgelöst werden oder auch nicht. Und du kannst beispielsweise auch zwischen akkordfremdem Ton und Akkordton hin- und herpendeln. Wichtig ist, dass du wirklich mutig ausprobierst und dir neue Möglichkeiten erschließt. Nur wenn du deinen Horizont im Hören und Spielen erweiterst, kannst du einen kreativen Bluesstil am Klavier entwickeln.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignnone" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/bluespiano-lernen/blues-klavier-lernen.jpg" alt="Blues lernen am Klavier" width="1000" height="667"></p>
<h3>Die Blue-Note Mollterz beim Blues am Klavier</h3>
<p>Zumindest <em>einen</em> schrägen Ton, meine Lieblings-Blue-Note, möchte ich dir jetzt etwas genauer vorstellen. Und sehr ans Herz legen! Es ist die kleine Terz oder Mollterz.</p>
<p>Häufig ist die Terz nicht festgelegt auf Dur- oder Mollterz, also große oder kleine Terz. Das betrifft alle Musikrichtungen, in denen schräge Töne gerne gesehen sind. Also weite Teile des Jazz. Und ganz besonders Blues und Gospel!</p>
<p>Die kleine Terz mag ich ganz besonders gerne und dementsprechend ausgiebig kommt sie bei mir auch zum Einsatz. Wenn du dir nur einen schrägen Ton merken willst, dann sollte es die Mollterz sein! Sie wird dein Bluespianospiel revolutionieren. Sowohl bei der Melodie, als auch ganz besonders in der Harmonisierung.</p>
<h4>Merke dir die Mollterz der Tonika!</h4>
<p>Die kleine Terz der Tonika, also des Grundakkordes, darfst du dir übrigens für den ganzen Song merken! Warum? Du wirst merken, diese Taste macht sich nicht nur beim Tonikaakkord gut!</p>
<p>Wie auch immer der konkrete Bluessong strukturiert ist, er wird neben der Tonika sicherlich auch Subdominante (IV) und Dominante (V) enthalten. Die Mollterz der Tonika ist auch gleichzeitig die kleine Septime der Subdominante und die übermäßige Quinte bei der Dominante! Volltreffer. So hast du mit dieser einen Taste dein Universum der schrägen Töne schon deutlich erweitert.</p>
<h4>Mollterz der Tonika am Beispiel von F‑Dur</h4>
<p>Nehmen wir zum Beispiel einen Blues in F‑Dur. Die Durterz ist A. Die Mollterz einen Halbton tiefer, also A♭. Für diesen Song solltest du dir also A♭ merken. Der Ton A♭ erweitert den Dreiklang der Subdominante B♭ zum Septakkord B♭7. A♭ erweist sich also auch bei der Subdominante als sehr nützlich.</p>
<p>Aber es kommt noch besser. Du kannst das A♭ nämlich auch im Dominantseptakkord C7 hervorragend gebrauchen. A♭ ist hier kein Akkordton. Das wäre höchstens bei C<sup>+5</sup> der Fall. Das A♭ entspricht nämlich der übermäßigen Quinte.</p>
<p>Die Theorie ist aber gar nicht entscheidend. Viel wichtiger ist, wie vortrefflich es klingt! Probiere es aus und spiele ein A♭ zum C7-Akkord. Du bekommst eine Dissonanz allererster Sahne, die Bluesherzen höher schlagen lässt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/bluespiano-lernen/klavier-blues-mollterz.jpg" alt="Bluespiano spielen: Schräge Töne" width="1000" height="667"></p>
<p>Es gibt also vielfältige Einsatzmöglichkeiten für die Mollterz der Tonika! Selbstverständlich kannst du aber dein Augenmerk auch auf die Mollterz des jeweils gespielten Akkordes legen.</p>
<h4>Die Mollterz in der Bluesbegleitung</h4>
<p>Das Pendeln zwischen kleiner und großer, also Moll- und Durterz solltest du unbedingt verinnerlichen. Im Blues wird das sehr, wirklich sehr oft verwendet. Im Akkordschema tauchen die Wechsel zwischen Dur und Moll nicht auf. Sie sind auch nicht zwingend notwendig, um den Song zu spielen. Aber sie sorgen für einen spannenden bluestypischen Sound.</p>
<h4>Wie lässt sich das am Klavier umsetzen?</h4>
<p>Die Akkorde sind in Dur aufgeschrieben. Das ist auch das Tongeschlecht, in das sich die Harmonien im Normalfall letztlich auflösen. Wenn du vorher kurz die Mollterz spielst, erzeugst du eine spannende Reibung und damit einen bluestypisch genussvollen Reiz für die Ohren.</p>
<p>Prinzipiell kannst du das Pendeln von Moll nach Dur im Einzelnen nach deinem eigenen Belieben gestalten. Eine häufig verwendete, praktische und gut klingende Variante funktioniert über Slides, also das Gleiten von einem Ton auf der Klaviatur zum anderen.</p>
<p>Wenn du einen Akkord anschlägst, gleitest du mit deinem Finger von der kleinen zur großen Terz. Kurz bevor du den Durakkord spielst, lässt du somit die Mollterz erklingen. Du rutschst also über die Mollterz in den Durakkord.</p>
<p>Slides von schwarzen zu weißen Tasten funktionieren natürlich ganz besonders gut. Einer von mehreren Gründen, warum ich F‑Dur liebe! Denn das Sliden von kleiner zu großer Terz ist hierbei nämlich auch bei Dominante (&nbsp;C&nbsp;) und Subdominante (B♭) äußerst bequem.</p>
<p>Bei häufigerem Anschlagen eines Akkordes kannst du das Sliden von Moll nach Dur gerne jedes Mal einbauen. Im Blues kann es kaum zu viel davon geben! Es ist einfach zu schön. Häufig wird der geslidete Akkord sogar durchweg zum Standard. Es lohnt sich also sehr, diesen Dauerbrenner gut zu üben und zu verinnerlichen.</p>
<p>Grundsätzlich gilt aber: Mach es, wie es deinem persönlichen Geschmack entspricht. Ob du den Moll-Dur-Slide nur gelegentlich oder intensiv nutzen möchtest, obliegt letztlich voll und ganz deiner eigenen Vorliebe. Um das entscheiden und flexibel dosieren zu können, solltest du ihn aber unbedingt kennen und parat haben.</p>
<h3>Slides für einen bluestypischen Spielstil am Klavier</h3>
<p>Slides sind ein hervorragendes Mittel, um deinen Blues stilistisch zu verfeinern. Nicht nur beim Moll-Dur-Slide. An allen möglichen Stellen kannst du Slides einbauen. Es klingt wie ein Verschmieren von Tönen und erzeugt eine spannende Chromatik. Meistens passt es besonders gut, wenn du vom akkordfremden zum akkordeigenen Ton slidest.</p>
<p>Von schwarzen nach weißen Tasten slidest du gut mit einem Finger. Wenn es dir lieber ist, kannst du aber auch zwei verschiedene Finger dafür nehmen. Von Weiß nach Schwarz geht es dagegen nur mit zwei Fingern. Aber unabhängig davon, wie genau du es umsetzt: Du solltest unbedingt Gebrauch davon machen!</p>
<p>Ich gebe es zu, Special Showacts sind Slides eher nicht. Doch diese kleinen, feinen Verzierungen heben dein Klavierspiel allgemein auf ein höheres Level. Ihre großartige Wirkung entfaltet sich insbesondere dann, wenn du sie regelmäßig in dein Bluespianospiel integrierst. Mit Slides kannst du relativ einfach einen wunderbar bluestypischen Spielstil kreieren.</p>
<h3>Vorschläge im Blues am Klavier</h3>
<p>Ähnlich wie Slides und nicht immer genau voneinander abgrenzbar sind Vorschläge. Im Gegensatz zu den Slides sind Vorschläge im Übergang weniger kontinuierlich. Die zwei Töne werden stärker als einzelne wahrgenommen. Vorschläge können außerdem auch über Ganztonschritte oder größere, beliebige Intervalle gespielt werden.</p>
<p>Auch hier landest du auf deinem Zielton erst nach kurzem Anschlagen eines anderen Tones. Du kannst es von jedem beliebigen Ton aus versuchen. Solange du nach dem Vorschlag auf einem Akkordton landest, bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite.</p>
<p>Deiner Experimentierfreude sind aber selbstverständlich keine Grenzen gesetzt. Ausgiebiges Experimentieren ist Pflicht. Nur so bekommst du ein Gefühl dafür, was geht und was nicht und was deine liebsten Früchte auf der Torte sind.</p>
<p>An das Spielen von Vorschlägen solltest du nicht nur bei der Melodie denken. Sie machen sich auch in der Begleitung sehr gut. Eine unkomplizierte Variante wären hier Vorschläge von einem Akkordton zu einem anderen Ton des Drei- oder Vierklangs.</p>
<h3>Doppelvorschläge und Schleifer für Bluespiano</h3>
<p>Du kannst einen Ton auch über <em>mehrere </em>andere anspielen! Es handelt sich dann nicht mehr um einen <em>einfachen </em>Vorschlag. Spielst du den Zielton über zwei andere Töne an, hast du einen Doppelvorschlag. Die Schleifer können aber auch noch länger sein und sich über mehrere Töne erstrecken.</p>
<p>Die Varianten, in Töne sozusagen hineinzurutschen ist vielfältig und faszinierend. Mit solchen Verzierungen bereicherst du dein Klavierspiel und deine Improvisation immens! Sie sind gut und einfach umzusetzen, machen beim Spielen richtig viel Spaß und passen bei vielen Musikrichtungen ganz hervorragend.</p>
<p>Gerade für Bluespiano solltest du Slides, Vorschläge, Doppelvorschläge und Schleifer – also das Anspielen von Tönen über andere – unbedingt in dein gestalterisches Standardrepertoire aufnehmen!</p>
<h3>Arpeggios oder rollende Akkorde im Voicing für Bluespiano</h3>
<p>Im Blues werden die harmonisierenden Töne gerne nacheinander gespielt. Und zwar so, als ob du in einem Schwung über die Saiten einer Harfe streichen würdest. Die einzelnen Akkordtöne werden meistens von unten nach oben schnell nacheinander gespielt. Nicht gleichzeitig, aber doch in einem Rutsch, als Einheit.</p>
<p>Egal, ob du solche Arpeggios oder rollende Akkorde nur spärlich oder exzessiv verwenden willst: Für das Spielen von Blues am Klavier solltest du sie definitiv beherrschen. Denn damit verleihst du bei deiner Bluesbegleitung selbst simpelsten Standardakkorden Laszivität, Charme und Genuss!</p>
<h3>Tremolo für Blues am Klavier</h3>
<p>Nicht immer geht es nur von unten nach oben durch die Akkordtöne. Beim Tremolo bringst du den ganzen Akkord zum Vibrieren. Dazu nutzt du die Drehbewegung deines Handgelenks.</p>
<p>Die einzelnen Akkordtöne werden schnell wechselweise in einem fort angeschlagen. Damit erzeugst du einen bebenden Klangeffekt. Die Saiten des Klaviers werden immer wieder neu angeschlagen und so kannst du hierbei auch die Lautstärke verändern und beispielsweise effektvolle Steigerungen erzeugen.</p>
<p>Setze das Tremolo von Akkorden im Bluespiano ein, wann immer du Lust darauf hast! Es kann auffällig ausgedehnt werden oder nur ganz kurz sein. Sich über eine Vielzahl von Tönen erstrecken oder sich auf nur zwei beschränken. Über größere Intervalle wie eine Oktave. Oder nur über eine Terz. Ich liebe das Tremolo beim Blues am Klavier. Du vielleicht bald auch?</p>
<p>Hier in <em>A Bit of Soul</em>, gespielt von Ray Charles, kannst du an mehreren Stellen Tremoli hören:</p>
<p><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/tk6GlwpYqP4" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Fazit: Bluespiano lernen</h2>
<p>Wenn du Bluespiano lernen möchtest, verinnerliche neben den <a href="https://musikbegeisterung.de/blues-akkordfolgen-klavier/">Akkorden</a> auch eine bluestypische Gestaltung. Denn erst diese macht einen Blues am Klavier so richtig reizvoll, indem du eine bloße Akkordfolge kreativ ausgestaltest.</p>
<p>Bluestypische Details, beispielsweise akkordfremde Töne, Slides, Vorschläge und Tremoli, machen am Klavier den Unterschied. Sie heben dein Bluespianospiel auf ein höheres Level und sorgen dafür, dass der von dir gespielte Blues auch wirklich wie einer klingt. Voller Genuss und Leidenschaft.</p>
<p>Also ran an die Klaviatur. Teste es aus!</p>
<p>👉 Weiterlesen: <strong><a href="https://musikbegeisterung.de/blues-akkordfolgen-klavier/">Bluesakkordfolgen als Grundlage für erfolgreiche Bluesimprovisation</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/bluespiano-lernen/">Bluespiano lernen: So spielst du Blues am Klavier mit Genuss!</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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		<title>Gemeinsam Musik machen: Verschiedene Formationen und viele Entdeckungen beim gemeinsamen Musizieren</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/gemeinsam-musik-machen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2018 11:52:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Fähigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Horizont erweitern]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Neues ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenspiel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gemeinsam musizieren macht einfach Spaß! Es gibt viele verschiedene Varianten des inspirierenden gemeinsamen Musizierens. Wenn auch du gemeinsam mit anderen Menschen Musik machen möchtest, dann lies weiter. Finde jetzt heraus, wie du am liebsten mit anderen zusammen musizieren möchtest! Jeder kann prinzipiell für sich alleine musizieren oder auch Playalongs zur Unterstützung verwenden und allein damit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/gemeinsam-musik-machen/">Gemeinsam Musik machen: Verschiedene Formationen und viele Entdeckungen beim gemeinsamen Musizieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam musizieren macht einfach Spaß! Es gibt viele verschiedene Varianten des inspirierenden gemeinsamen Musizierens. Wenn auch du gemeinsam mit anderen Menschen Musik machen möchtest, dann lies weiter. Finde jetzt heraus, wie du am liebsten mit anderen zusammen musizieren möchtest!</p>
<p><span id="more-3033"></span></p>
<p>Jeder kann prinzipiell für sich alleine musizieren oder auch Playalongs zur Unterstützung verwenden und allein damit seinen Spaß haben. Aber vielleicht reizt es dich trotzdem, einmal mit anderen zusammen zu spielen?</p>
<p>Hier erfährst du, welche vielfältigen Möglichkeiten es gibt und was genau das Schöne daran ist, mit anderen zusammen Musik zu machen und welche grundsätzlichen Fähigkeiten dafür nützlich sind. Bist du dabei?</p>
<h2>Verschiedene Formationen beim gemeinsamen Musizieren</h2>
<h3>Zu zweit zusammen musizieren</h3>
<p>Du kannst mit jemand anderem zu zweit spielen. Zweistimmig mit zwei Melodieinstrumenten, vierhändig am Klavier oder ein Melodieinstrument mit Begleitung. Das ist eine gute Variante für den Einstieg ins gemeinsame Musizieren. Hier müsst nur ihr beide in eurem Spiel zusammenfinden. Ihr könnt viel Rücksicht aufeinander nehmen. Außerdem musst du dich mit nur einer Person zeitlich, in der Stückauswahl und in euren Ambitionen abstimmen.</p>
<h3>Musikschulensemble oder ‑band</h3>
<p>Wenn du in einer Musikschule spielst, so wird dort für verschiedene Instrumente meist auch ein Ensemblespiel oder eine Musikschulband angeboten. Oft kostet es nicht einmal zusätzlich Geld oder nur einen geringen Zuschlag, wenn du dort schon regulär Unterricht hast. Ein Proberaum und ein fachkundiger Lehrer stehen euch von der Musikschule aus zur Verfügung. Hier kannst du in einer überschaubaren Gruppe unter Anleitung gemeinsam spielen und auftreten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/gemeinsam-musizieren/zusammen-musizieren.jpg" alt="Gemeinsames Musizieren in einem Musikschulensemble oder einer Band." width="665" height="443"></p>
<p>Dein Musiklehrer oder deine ‑lehrerin kann im Normalfall gut einschätzen, ob das jeweilige Ensemble deinem Spiellevel entspricht. Allein dadurch ist eine mögliche Hemmschwelle beim Einstieg niedriger. Zudem ist die Gruppe meist noch klein genug, um auf einzelne Teilnehmer Rücksicht nehmen zu können. Wenn du dich also mit deinem Instrument noch nicht so sicher fühlst oder Zweifel hast, ob du gut genug spielst, ist das ein guter Einstieg, um erste Erfahrungen im Zusammenspiel zu sammeln.</p>
<p>Da das Ensemblespiel wie auch eine Musikschulband in der Regel von der Musikschule gefördert werden, werden <a href="https://musikbegeisterung.de/vorspielen-musikinstrument/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vorspiele</a> in der Musikschule, auch etwa zu bestimmten feierlichen Anlässen, erwartet. Wenn du diesbezüglich frei sein möchtest, solltest du eine unabhängige Variante des gemeinsamen Musizierens wählen.</p>
<p>Eine ganz ähnliche Variante wie ein Musikschulensemble wäre übrigens beispielsweise ein kirchlicher Posaunenchor.</p>
<h3>Orchester</h3>
<p>Wenn du in einem Orchester, einer Blaskapelle oder einer Bigband spielst, hast du eine größere Anzahl von Mitspielern. Auf den einzelnen Spieler kann hier wenig Rücksicht genommen werden. Du solltest deinen Spielpart also gut beherrschen, um die anderen nicht aufzuhalten.</p>
<p>In einem Orchester hast du außerdem wenig Mitsprache bei der Stückauswahl. Hier ist die Gruppe einfach schon so groß, dass nicht alle Wünsche der Mitspielenden berücksichtigt werden können.</p>
<p>Allerdings ist es auch ein tolles Erlebnis, mit so vielen anderen Musikern zusammen zu spielen, häufig sogar mit ganz vielen verschiedenen Instrumenten. Es ist schön, wenn daraus ein großes Ganzes entsteht.</p>
<p>Die Musiker zusammenzubringen und die Stücke gemeinsam einzustudieren, das ist Aufgabe des Orchesterleiters. Bei Hobbyorchestern übernimmt dieser meist nicht nur die musikalische Leitung sondern auch die organisatorische.</p>
<p>Organisatorische Dinge wie das Finden eines Proberaumes, die Festlegung von Probe- und Auftrittsterminen oder die Beschaffung von Noten werden dir hier abgenommen. Du konzentrierst dich ganz auf den musikalischen Teil, hast allerdings auch weniger Möglichkeiten, deine eigenen Vorstellungen einzubringen. Da ein Orchester immer auch auf einen Auftritt hinarbeitet, solltest du hier (halbwegs) regelmäßig an den Proben teilnehmen.</p>
<h3>Band in fester Besetzung</h3>
<p>In einem Ensemble oder einer Band außerhalb der Musikschule müsst ihr auf die Infrastruktur einer Musikschule verzichten, euch also z.&nbsp;B. selbst einen Proberaum suchen. Auch um die Noten müsst ihr euch selbst kümmern. Oder aber <em>dürft</em> ihr euch selbst kümmern.</p>
<p>Eure Vorteile sind Unabhängigkeit und Freiheit. Ihr müsst mehr organisieren, lernt aber auch viel dabei und schaut über den Rand eurer Notenzeile hinaus. Ihr bekommt nichts vorgesetzt, müsst an keinem <a href="https://musikbegeisterung.de/vorspielen-musikinstrument/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vorspiel</a> teilnehmen, wenn ihr nicht wollt, müsst euch aber auch Konzerttermine selbst organisieren, wenn ihr auftreten wollt.</p>
<p>In einer Band ist Eigeninitiative gefragt. Eine Beteiligung am Songwriting ist beispielsweise häufig willkommen. Einzelne Bandmitglieder bringen sich hier stärker ein als etwa in einem Orchester. Allerdings kann es auch manchmal schwierig sein, sich bei unterschiedlichen Vorstellungen zu einigen.</p>
<p>Ganz wichtig ist, dass eure Ambitionen gut übereinstimmen. Wenn der eine nur zum Spaß spielen möchte, der andere aber eine überzeugende Bühnenperformance ausarbeiten will, dann wird das nicht lange gutgehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/gemeinsam-musizieren/gemeinsam-musizieren-band.jpg" alt="Gemeinsam musizieren: Bühne für das gemeinsame Auftreten in einer Band." width="570" height="380"></p>
<h3>Gelegentliches Jammen</h3>
<p>Um mit anderen gemeinsam musizieren zu können, musst du nicht festes Mitglied einer Band oder eines Orchesters sein. Musiker können sich auch einfach gelegentlich zu einer <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-mitspielen-anfaenger/">Jam Session</a> treffen. Das Mitspielen ist völlig unverbindlich. Du gehst keine weiteren Verpflichtungen ein. Bei einer offenen Jam Session spielt mit, wer kommt. Es geht hier in erster Linie nicht um das Einüben bestimmter Stücke, sondern einfach darum, spontan Musik zu machen und währenddessen <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spaß</a> zu haben.</p>
<p>Das spontane Spielen kann einem weniger geübten Musiker im Vorfeld durchaus Kopfzerbrechen bereiten. Das ist völlig verständlich! Schließlich ist es beim ersten Mal in der Tat schwierig, einzuschätzen, auf welchem Level die anderen spielen und wie schwer die Stücke für dich sind.</p>
<p>Zwar gibt es auch bei Jam Sessions meist ein bestimmtes Repertoire an Stücken, aber diese werden normalerweise nicht nach und nach geübt, sondern es wird drauflos gespielt. Selbst wenn du vorab einen Blick in die Notensammlung werfen darfst, weißt du letztlich nicht, welche Stücke dann tatsächlich gespielt werden, außer du wünschst dir eines!</p>
<p>Die beste Vorbereitung für eine Jam Session ist es, das <a href="https://musikbegeisterung.de/noten-vom-blatt-spielen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vom-Blatt-Spiel</a> zu üben oder aber das <a href="https://musikbegeisterung.de/nach-gehoer-spielen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spielen nach Gehör</a> und <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">Improvisieren</a> zu verbessern. Mit einem Begleitinstrument werden dir gute Fähigkeiten in der <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">freien Liedbegleitung</a> mit Akkorden weiterhelfen. In anderen Artikeln beschreibe ich ausführlich, wie du <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-vorbereitung/">längerfristig und nachhaltig</a>, aber auch <a href="https://musikbegeisterung.de/jammen-ueben/">kurzfristig</a> noch für eine Jam Session üben kannst.</p>
<p>Jam Sessions können mit und ohne Publikum stattfinden. Je nachdem, wozu du dich in der Lage fühlst, kannst du dir raussuchen, was für dich passt. Leider sind Jam Sessions ohne Publikum naturgemäß weniger bekannt und oft gar nicht so leicht zu finden. Wenn du keine passende Jam Session für dich findest, kannst du natürlich auch selbst eine organisieren!</p>
<p>Auch Musikertreffen wie beispielsweise ein <a href="https://musikbegeisterung.de/piano-club-hamburg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Piano Club</a> ermöglichen ein zwangloses gemeinsames Musizieren. Über das überaus amüsante sechs- und achthändige Klavierspiel berichte ich in einem <a href="https://musikbegeisterung.de/sechs-achthaendiges-klavierspiel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gesonderten Artikel</a>.</p>
<h2>Was musst du für ein gemeinsames Musizieren können?</h2>
<p>Es ist die Frage, die Hobbymusiker in der Regel am meisten beschäftigt, aber gleichzeitig auch die schwierigste. Wie viel du können musst, um mit anderen gemeinsam musizieren zu können, lässt sich nicht pauschal sagen.</p>
<p>Grundsätzlich ist es aber bereits als Anfänger möglich, sobald du einfache Stücke hinbekommst. Es kommt ganz klar auf deine Mitspieler an. Ihr könnt auch auf niedrigem Level miteinander musizieren und Spaß dabei haben. Gerade wenn es sich nicht gleich um ein Orchester handelt, sondern beispielsweise lediglich um ein Spielen zu zweit, dann kannst du hier gut schon mit wenig Kenntnissen auf deinem Instrument loslegen.</p>
<p>Wenn du dir nicht sicher bist, ob du in einem bereits bestehenden Orchester oder einer Band mithalten kannst, dann musst du es einfach ausprobieren. Ganz wichtig: Trau dich, geh hin und spiele einmal mit! Du kannst dich natürlich im Vorfeld informieren, aber letztlich führt kein Weg daran vorbei, dass du hingehst und mitspielst. Nur so wirst du wirklich merken, ob es zu schwer für dich ist oder ob du dich langweilst und ob es dir Spaß macht.</p>
<p>Um dir, wo auch immer, ein spontanes Mitspielen zu erleichtern, hilft es dir sehr, wenn du gut <a href="https://musikbegeisterung.de/noten-vom-blatt-spielen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vom Blatt spielen</a> kannst. Oder bei Jam Sessions, wenn du Variationen spielen kannst, <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">improvisieren</a> oder <a href="https://musikbegeisterung.de/nach-gehoer-spielen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nach Gehör spielen</a> kannst.</p>
<p>Auch falls du im Vorfeld Noten zum Üben bekommst, lohnt es sich, grundlegende Fähigkeiten für ein spontanes Spiel zu trainieren. Selbst wenn ihr schon länger zusammen spielt und bereits ein Repertoire habt. Denn wenn plötzlich jemand mit einem neuen Stück ankommt und das spontan ausprobieren möchte, bist du nicht völlig verloren! Das gibt dir einfach mehr Sicherheit.</p>
<h2>Warum solltest du zusammen mit anderen musizieren?</h2>
<h3>Gegenseitige Inspiration und Interaktion</h3>
<p>Beim gemeinsamen Musizieren kannst du viele schöne Erfahrungen sammeln und deinen <a href="https://musikbegeisterung.de/neues-erleben-musik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Horizont erweitern</a>. Es ist toll, mit anderen musikalisch zu interagieren. Du kannst dich von deinen Mitspielern inspirieren lassen, sei es vom Sound, von gespielten Verzierungen, Begleitmustern oder improvisierten Phrasen, die du wiederholen und variieren kannst.</p>
<p>Du lernst, auf die anderen Stimmen zu achten, gemeinsam loszulegen und ein Ende zu finden. Ja tatsächlich, manchmal ist ein schöner gemeinsamer Abschluss schwieriger als das Stück an sich!</p>
<p>Wenn du dich mit deinen Mitspielern gut verstehst und ihr einen wohlwollenden Umgang miteinander pflegt, könnt ihr euch gegenseitig Anerkennung und Lob schenken, euch anspornen, aber auch ein nicht perfektes Spiel mit Humor nehmen.</p>
<p>Musikmachen zusammen mit anderen ist voller Überraschungen. Gerade beim Jammen weißt du nicht, was die anderen als nächstes spielen werden. Du wirst viele Überraschungen erleben und auch du darfst deine Mitspieler mit deinem Spiel überraschen.</p>
<h3>Das Spiel anderer Musiker kennenlernen</h3>
<p>Beim gemeinsamen Musizieren lernst du andere Musiker kennen. Und zwar ganz direkt von ihrer musikalischen Seite. Du merkst, welchen Zugang sie zur Musik haben und welches Rhythmusgefühl, wie kreativ sie sind, was ihnen schwer oder leicht fällt. Das alles erfährst du über ihre Spielweise und in Randgesprächen.</p>
<p>Dadurch merkst du, dass auch die anderen ihre Schwächen und Herausforderungen beim Musikmachen haben. Und du merkst, dass längst nicht jeder nach dem gleichen System musiziert. Für den einen ist beispielsweise die Theorie sehr wichtig, der andere geht im Wesentlichen danach, wie es sich anhört. Der eine schaut nur auf die Akkordsymbole, der andere auf die ausgeschriebenen Noten. Jeder hat seine eigene Herangehensweise, Musik zu verstehen und umzusetzen.</p>
<p>Es ist spannend, diese Unterschiede in der Praxis kennenzulernen. Viel zu oft denken wir fälschlicherweise, alle anderen hätten die gleiche Herangehensweise wie wir selbst!</p>
<h2>Mach dir klar, was du beim gemeinsamen Musikmachen suchst!</h2>
<p>Natürlich brauchst du zum gemeinsamen Musizieren zuallererst andere Musiker. Oft ist es nicht gerade einfach, diese zu finden. Schließlich sollen es Gleichgesinnte sein, die mit dir in Musikrichtung, Zielen und Ambitionen gut übereinstimmen. Dafür solltest du dir erst einmal klar darüber werden, was <em>du</em> möchtest. Also überlege dir:</p>
<p>1. Welche Musikrichtung(en) möchtest du spielen?</p>
<p>2. Möchtest du gerne <a href="https://musikbegeisterung.de/vorspielen-musikinstrument/">auftreten</a> oder nicht?</p>
<p>3. Wie viel Zeit möchtest du in das gemeinsame Musizieren investieren?</p>
<p>4. Hast du Ziele wie Wettbewerbe oder (semi-)professionelle Konzerte oder möchtest du nur <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">zum Spaß spielen</a>?</p>
<h2>Trau dich! Musiziere gemeinsam mit anderen!</h2>
<p>Wenn du gerne mit anderen zusammen musizieren möchtest, dann mach es, probiere es aus! Auch wenn es dich am Anfang vielleicht etwas Überwindung kostet, weil du Zweifel hast, ob du gut genug spielst. Ich wünsche dir Mut und viel Erfolg für dein gemeinsames Musizieren!</p>
<p>👉 Weiterlesen: <strong><a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">Das solltest du mit deinem Musikinstrument ausprobieren! — Tipps für mehr Spaß und Abwechslung</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/gemeinsam-musik-machen/">Gemeinsam Musik machen: Verschiedene Formationen und viele Entdeckungen beim gemeinsamen Musizieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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		<title>Musik vorspielen mit deinem Instrument: Angst oder Freude — ja oder nein?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2018 14:02:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[als Erwachsener ein Musikinstrument lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorspielen mit dem Musikinstrument beschert dem einen Angst, dem anderen Spaß. Wer in einer Musikschule ein Instrument spielt, der wird über kurz oder lang die Frage nach dem Vorspielen gestellt bekommen. Für den einen ist es ein tolles Angebot, für den anderen eine nervige Angelegenheit. Es gibt beim Vorspielen kein generelles Falsch oder Richtig. Du [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vorspielen mit dem Musikinstrument beschert dem einen Angst, dem anderen Spaß. Wer in einer Musikschule ein Instrument spielt, der wird über kurz oder lang die Frage nach dem Vorspielen gestellt bekommen. Für den einen ist es ein tolles Angebot, für den anderen eine nervige Angelegenheit. Es gibt beim Vorspielen kein generelles Falsch oder Richtig. <span id="more-2926"></span>Du solltest aber für dich persönlich herausfinden, womit du dich wohl fühlst.</p>
<h2>Die Vorspielfrage, ein Dauerbrenner in jeder Musikschule</h2>
<p>Mit deinem Musikinstrument vorspielen oder nicht? Das ist hier die Frage! Egal, ob du Klavier, Gitarre, Geige oder irgendein anderes Instrument im Musikunterricht lernst, du wirst an einer Beantwortung dieser Frage nicht vorbeikommen.</p>
<p>Vorspielen oder nicht vorspielen hat beides seine Vor- und Nachteile. Vorspielen kann Angst und Aufregung bewirken, aber auch Freude und Stolz hervorrufen. Oder auch alles zusammen. Ein guter Grund also, um das Thema Vorspielen mit einem Musikinstrument einmal genauer zu beleuchten.</p>
<p>Im Folgenden stelle ich dir vor, was du durch Vorspielen auf deinem Musikinstrument gewinnen, aber auch verlieren kannst.</p>
<p>Erfahrungsgemäß haben es die, die zum Vorspielen Nein sagen, schwerer als die, die Ja sagen. Denn in Musikschulen wird ein Nein leider nicht immer ohne Weiteres akzeptiert. Dort werden dir nur die Vorteile des Vorspielens angepriesen. Aus diesem Grund sind in diesem Artikel die Argumente für ein Nein etwas umfassender ausgeführt. Denn zu dieser Sichtweise wirst du woanders leider kaum etwas erfahren!</p>
<p>Die Entscheidung, ob du vorspielen möchtest oder nicht, musst am Ende du für dich selbst treffen. Lass dich von niemandem in die eine oder andere Richtung drängen! Auch ich möchte dir lediglich die beiden Situationen schildern und dir keine Empfehlung geben. Aber vielleicht merkst du beim Lesen, mit welchen Argumenten du dich besser identifizieren kannst.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/vorspielen-musikinstrument/vorspielen-ja.jpg" alt="Vorspielen mit deinem Musikinstrument trotz Angst und Nervosität" width="640" height="427"></p>
<h2>Warum du mit deinem Musikinstrument vorspielen solltest:</h2>
<h3>Du übst Stücke für ein Vorspiel, bis du sie perfekt kannst</h3>
<p>Wenn du ein Stück vorspielen willst, dann übst du es so intensiv, bis du es richtig gut kannst. Jede mögliche Stolperstelle wird so lange geübt, bis sie keine mehr ist. In die musikalische Gestaltung wird noch mehr Energie gesteckt als sonst. An diesem Stück wird gefeilt und geschliffen.</p>
<p>Du setzt dich mit dem Stück für dein Vorspiel intensiv auseinander, lernst es in- und auswendig kennen und verstehst es von Grund auf. Meist kannst du es am Ende sogar teilweise oder ganz auswendig spielen. Für ein Vorspiel zu üben fördert in hohem Maße ein präzises Spiel, du wirst große Fortschritte mit deinem Instrument machen. Das Ergebnis kann sich dann auch hören lassen. Und darauf darfst du stolz sein!</p>
<h3>Vorspielen motiviert für das Spielen deines Musikinstrumentes</h3>
<p>Das Vorspielen kann eine große Motivation für dich sein. Du hast ein festes <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ziel</a>, für dessen Erreichen schließlich auch ein konkreter Termin feststeht. Bis zu diesem Termin willst du das Stück sicher spielen können. Du hast einen Plan. Und es ist keine Abmachung, die du nur mit dir selbst getroffen hast. Damit hat dein Ziel einen verbindlicheren Charakter und du wirst es nicht so leicht wieder über Bord werfen.</p>
<p>Vielleicht bist du sonst eher übefaul, wenn du weißt, dass sowieso nur du selbst es zu hören bekommen wirst. Für viele Menschen ist es ein unglaublicher Antrieb, das Erarbeitete anderen präsentieren zu dürfen. Auch wenn es manchmal eine gewisse Überwindung kostet. Am Ende sind sie stolz darauf, es gibt ihnen das glückselige Gefühl, etwas geleistet zu haben. Und die <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Motivation</a>, weiter zu üben, auch wenn es oft einige Mühe und Durchhaltevermögen kostet. Findest du dich darin wieder?</p>
<h3>Anerkennung von anderen Menschen durch Vorspielen von Musik vor Publikum</h3>
<p>Beim Vorspielen zeigst du anderen Menschen, was du kannst. Bei einem Wettbewerb wie <em>Jugend musiziert</em> werden Preise vergeben, bei einem einfachen Vorspiel wird dir Anerkennung durch den Applaus des Publikums zuteil. Oder wenn du womöglich auf (semi-)professionellem Niveau spielst, springt für dich vielleicht sogar etwas Geld bei der Sache heraus. Das Vorspielen gibt dir also die Möglichkeit, die Lorbeeren für deine investierte Zeit und deine Ausdauer zu ernten.</p>
<h3>Anspannung und Angst beim Vorspielen</h3>
<p>Für die meisten Menschen ist ein Vorspiel vor Publikum nervenaufreibend, mit Aufregung und Angst verbunden. Für dich auch? Vielleicht bist du das Vorspielen einfach nicht gewohnt und deine Anspannung nimmt mit etwas mehr Vorspieltraining ab. Was sich am Anfang wie ein Sprung ins kalte Wasser anfühlt, kann sich mit etwas mehr Routine in einen gut geheizten Swimmingpool wandeln, in dem du dich schon viel wohler fühlst.</p>
<p>Wenn bei allem Vorspielstress und aller Nervosität immer auch etwas Vorfreude dabei ist, dann solltest du mit deinem Instrument vorspielen! Du hast gute Chancen, dass deine Freude am Vorspielen weiter wächst, wenn deine Anspannung nachlässt. Und du wächst persönlich, indem du lernst, mit einer Vortragssituation umzugehen.</p>
<h3>Freude am Musizieren durch Vorspielen</h3>
<p>Vorspielen kann dir also einiges geben. Lernfortschritt, Motivation, ein perfekt eingeübtes Stück und Anerkennung. Auf deine Leistung und deinen Mut, das Stück einem Publikum vorzutragen, darfst du stolz sein. Du hast ein Ziel und erfährst ein freudiges, erfüllendes Gefühl, wenn du darauf hinarbeitest und es schließlich erreichst.</p>
<p>Gibt das Vorspielen deinem Musizieren einen Sinn oder eine gewisse Würze, ohne die es für dich irgendwie langweilig wäre? Dann nutze die Chance und spiele mit deinem Musikinstrument vor!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/vorspielen-musikinstrument/vorspielen-nein.jpg" alt="Musizieren in der Musikschule ohne Vorspielen" width="640" height="412"></p>
<h2>Warum du mit deinem Musikinstrument nicht vorspielen solltest:</h2>
<h3>Du übst Stücke, bis du sie nicht mehr hören kannst</h3>
<p>Wenn du ein Stück vorspielen möchtest, übst du es so lange, bis es dir wahrscheinlich selbst nicht mehr gefällt. Und darüber hinaus. Du kannst das Stück schon nicht mehr hören, kannst es nicht mehr genießen, „musst“ es aber trotzdem bis zum Vorspiel weiter üben. Musikgenuss und <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">freudiges Musizieren</a> hören sich anders an!</p>
<p>Wenn du außerdem jedes Stück vorspielfertig übst, bleibt kaum Zeit für andere <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Experimente mit deinem Musikinstrument</a>, z.&nbsp;B. Improvisieren oder spontanes <a href="https://musikbegeisterung.de/noten-vom-blatt-spielen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vom-Blatt-Spielen</a>. Nicht selten sind Hobbymusiker, die Stücke immer vorspielfertig einüben, sehr schlechte Notenleser und wenig spontan!</p>
<p>Deinen Horizont erweiterst du eher, wenn du dich nicht zu sehr auf ein Stück fokussierst, sondern verschiedene Stücke und Herausforderungen ausprobierst. Fortschritte mit deinem Instrument machst du auch ohne Vorspielen!</p>
<h3>Motivation für das Spielen deines Musikinstrumentes kommt nicht allein durch Vorspiele</h3>
<p>Vorspielen beeinflusst die <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Motivation</a>. Doch nicht immer nur in <em>eine</em> Richtung. Nicht bei jedem fördert Vorspielen die Motivation. Vorspielen kann dich auch demotivieren. Denn es verursacht einen gewissen Stress, der nicht immer auch eine positive, sinnvoll antreibende Komponente enthält.</p>
<p>Oft ist er zu 100&nbsp;% negativ, manche Menschen empfinden das Vorspielen lediglich als Last. Als einen Druck, das Stück auch wirklich fehlerfrei und schön vorzutragen. Sie stellen durch das Vorspiel Erwartungen an sich selbst, die sie nicht erfüllen können, und sind dann enttäuscht. Ohne Vorspiel wären sie mit dem, was sie können, längst zufrieden.</p>
<p>Wenn du dich kein bisschen darauf freust, dich mit deinem Stück anderen zu präsentieren, sondern nur negativen Stress empfindest, dann verdirbst du dir mit dem Vorspielen deine Freude am Musizieren. Lass die Finger davon! Zwing dich nicht dazu! Und lass dir von niemandem einreden, dass du aus welchem Grund auch immer vorspielen <em>musst</em>.</p>
<p>So manche Leute haben einst an <em>Jugend musiziert</em> teilgenommen, haben immer diszipliniert bis zur Perfektion geübt und Preise gewonnen. Als Erwachsene haben sie aber keine Lust mehr, weil für sie das Musizieren immer mit Druck verbunden war und sie es als harte Anstrengung und nie als Wohltat empfunden haben. Schade! Ich wünsche dir sehr, dass es bei dir anders läuft!</p>
<h3>Anerkennung von anderen Menschen gibt es auch anderswo</h3>
<p>Nicht jeder Hobbymusiker braucht Preise oder den Applaus bei einem Vorspiel. Die Anerkennung deines Publikums ist ohnehin oft einfach nur gut gemeint und nicht ehrlich respektvoll. In einem Musikschulvorspiel wirst du kaum Buhrufe bekommen. Dein Publikum wird brav klatschen. Aber vielleicht fragt es sich auch, wann du endlich fertig gespielt hast und es aufstehen darf!</p>
<p>In einem standardmäßigen Musikschulvorspiel sitzen in der Regel nur Verwandte und Bekannte aller Vorspielenden. Deine Zuhörer interessieren sich eigentlich nur für denjenigen, für den sie gekommen sind. Kaum einer für dich. Frage dich also, wie viel dir die Anerkennung von anderen Menschen bedeutet, sowohl grundsätzlich als vor allem auch diese Art von Anerkennung.</p>
<p>Und mach dir bewusst, dass ein Vorspiel, wie es z.&nbsp;B. in Musikschulen üblich ist, nicht die einzige Möglichkeit für Lob und Anerkennung bietet. Du kannst dich beispielsweise auch in gleicher Weise über ein Lob von deinem Musiklehrer oder deiner ‑lehrerin freuen. Oder über Komplimente und unerwarteten Applaus bei einem spontanen Spiel in der Öffentlichkeit. Ganz ohne ein von vornherein dasitzendes Publikum.</p>
<h3>Angst vor dem Vorspielen kannst du dir einfach sparen</h3>
<p>Bestimmt hast du schon oft gehört und (auch in diesem Artikel) gelesen: Die Anspannung lässt nach, wenn man das Vorspielen immer wieder trainiert. Mit der Zeit gewöhnst du dich daran!</p>
<p>Aber dir sollte auch klar sein, dass das erstens nicht für jeden gilt und du dich zweitens entscheiden musst, ob du den Weg des Vorspieltrainings überhaupt gehen möchtest. Es ist völlig legitim, wenn du diese Frage mit Nein beantwortest.</p>
<p>Überlege dir, ob die Vorteile des Vorspielens es dir wert sind, dass du fünf bis zehn grauenvolle Termine in deinen Kalender schreibst, vor denen du dich schon Wochen vorher fürchtest, bevor dir das Vorspielen endlich leichter fällt. Sicherlich musst du das nicht unbedingt genauso empfinden. Aber es soll dich zum Nachdenken bringen, was <em>du</em> bei einem anstehenden Vorspieltermin empfindest.</p>
<p>Verspürst du keinerlei Vorfreude, im Vorfeld nur negativen Stress und im Nachhinein lediglich pure Erleichterung, dass es vorbei ist, die stärker ist als der Stolz, es getan zu haben? Dann rate ich dir ganz klar davon ab, ein Vorspiel für dich zu planen!</p>
<h3>Mehr Freude am Musizieren ohne Druck eines Vorspiels</h3>
<p>Vorspielen kann deine Freude am Musizieren trüben oder sie dir womöglich sogar vollständig nehmen. Wenn du dich von außen, z.&nbsp;B. von der Musikschule unter Druck gesetzt fühlst oder dich gar selbst zu etwas zwingst, was du eigentlich gar nicht möchtest, dann kannst du dir damit viel verderben. Nämlich deinen Spaß am fröhlichen, <a href="https://musikbegeisterung.de/meditativ-entspannt-musizieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">entspannten</a> Musizieren.</p>
<p>Du übst nicht, weil du ein Stück können <em>willst</em>, sondern für das Vorspiel können <em>musst</em>. Das erzeugt einen Leistungsdruck, der dich belastet. Dabei ist das Musizieren doch eigentlich dein Hobby, <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">das dir Spaß machen soll</a>!</p>
<p>Meistens haben oder hatten wir in anderen Lebensbereichen, in der Schule, bei einer Ausbildung, beim Studium oder im Beruf genug Druck! Es ist mehr als verständlich, wenn du zumindest dein Hobby von jeglichem Erwartungs- und Leistungsdruck freihalten möchtest.</p>
<p>Der Satz „Ich spiele nur für mich“ wird oft <a href="http://blog.pianobeat.de/8-haeufige-fehler-beim-klavier-ueben-die-deinen-fortschritt-verlangsamen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">negativ bewertet</a> und mit nutzlosem Musizieren gleichgesetzt. Aber nur von jemandem, der nicht weiß, was er bedeutet. Sich selbst mit der eigenen Musik Gutes zu tun ist ein sehr großes Geschenk, das sich viele gar nicht selbst geben können.</p>
<p>Zu fest ist in ihnen verankert, dass alles nur etwas wert ist, wenn man sich mit anderen misst, wenn man sich präsentiert und von anderen Menschen entsprechend gewürdigt wird. Wie bewertest du ein „Ich spiele nur für mich“? Also ich höre den Satz immer wieder gerne und zwar am liebsten, wenn er mit Stolz ausgesprochen wird!</p>
<p>Wenn du mehr Freude ohne Vorspielen hast, dann lass es sein! Und lass dir von niemandem einreden, dass du vorspielen musst, dass Vorspielen von dir erwartet wird, dass du dich rechtfertigen musst, wenn du es nicht tust, und wer weiß, was noch alles.</p>
<p>Vorspielen <em>müssen</em> gibt es für dich als Hobbymusiker nicht! Du <em>musst</em> deinen Musikunterricht wie vereinbart bezahlen. Sonst musst du gar nichts! Mach es mit dem Vorspielen so, wie du dich gut fühlst!</p>
<h2>Jeder muss seine eigene Entscheidung zum Vorspielen treffen</h2>
<p>Vielleicht hast du gemerkt, dass die Aspekte für oder gegen das Vorspielen die gleichen sind. So ist das nun einmal. Jeder Aspekt des Vorspielens kann positiv oder negativ ausgelegt werden. Wir sind alle unterschiedlich. Der eine nutzt ein Vorspiel, um <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/">sich zu motivieren</a> und mit Enthusiasmus zu üben. Der andere fühlt sich durch das Vorspielen belastet, demotiviert und genervt. Für den einen ist ein perfekt vorgetragenes Stück das oberste Ziel, für den anderen ist es eine spontane Improvisation.</p>
<p>Mach dir klar, welcher Typ du bist und was <em>du</em> möchtest. Mach dich frei von den Erwartungen anderer und gewinne Abstand von deinen eigenen Erwartungen, da diese oft von der Meinung anderer oder durch gesellschaftliche Konventionen beeinflusst sind und daher gar nicht mehr wirklich deine eigenen sind!</p>
<p>Kennst du dich gut genug, um zu wissen, was du möchtest? Selbstverständlich kannst du das Vorspielen auch einfach einmal ausprobieren und dann entscheiden, ob es etwas für dich ist und ob du es wieder machen möchtest! Oder vielleicht passen zu dir besser <a href="https://musikbegeisterung.de/neues-erleben-musik/">neue Erlebnisse der anderen Art</a>?</p>
<p>👉 Weiterlesen: <strong><a href="https://musikbegeisterung.de/neues-erleben-musik/">Die besten neuen Erlebnisse mit Musik</a></strong></p>
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		<title>Verlernen beim Musizieren: Wie du deine Frustration in Akzeptanz umwandelst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2018 13:46:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[als Erwachsener ein Musikinstrument lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn wir etwas lernen, dann erfüllt uns das mit Stolz, Freude und Motivation. Wenn wir aber etwas nicht mehr können, was wir schon einmal konnten, dann ist das frustrierend und demotivierend. Sogar noch schlimmer, als wenn wir etwas noch nie konnten. Kennst du das auch? Verlernen ist ganz normal. Erfahre, wie du dabei weniger Frustration [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir etwas lernen, dann erfüllt uns das mit Stolz, Freude und Motivation. Wenn wir aber etwas nicht mehr können, was wir schon einmal konnten, dann ist das frustrierend und demotivierend. Sogar noch schlimmer, als wenn wir etwas noch nie konnten. Kennst du das auch? <span id="more-2413"></span></p>
<p>Verlernen ist ganz normal. Erfahre, wie du dabei weniger Frustration erlebst.</p>
<h2>Verlernen mit mehr Akzeptanz und weniger Frustration!</h2>
<p>Verlernen, vergessen, aus der Übung kommen. Das ist in allen Bereichen präsent, ob gelerntes Wissen aus der Schule, dem Studium, eine Fremdsprache oder nicht mehr angewendetes Fachwissen im Job. Beim Sport lassen Kraft und Beweglichkeit schnell nach, wenn du nicht mehr trainierst.</p>
<p>Und auch beim Musizieren kommst du aus der Übung, wenn du längere Zeit nicht mehr spielst oder ein bestimmtes Stück nicht mehr spielst. Vielleicht hast du dir ein Stück über Wochen oder Monate erarbeitet bis du es nahezu perfekt konntest. Aber nach einiger Zeit ohne ständige Wiederholung kriegst du das Stück dann nicht mehr wirklich gut auf die Reihe. Das Verlernen offenbart sich beim Musizieren also nicht nur bei einer längeren Pause mit deinem Instrument. Es ist das ganz normale Tagesgeschäft beim Üben.</p>
<p>Leider kannst du nur wenig gegen das Verlernen tun. Diesbezüglichen Frust kriegst du am besten los, wenn du das Verlernen akzeptierst, statt es zu verdonnern. Die <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Psychologie</a> hilft dir!</p>
<p>Vielleicht tröstet es dich auch ein wenig, wenn ich dir sage: Verlernen ist menschlich, völlig normal. Du bist damit nicht allein!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/verlernen-musizieren/verlernen-akzeptieren.jpg" alt="Verlernen beim Musizieren ist normal, kein Grund für Frustration." width="678" height="452"></p>
<p>Auch wenn Anfänger das Verlernen oft deutlicher spüren, weil sie noch keinen großen Grundstock verinnerlicht haben: Das Verlernen betrifft Anfänger und fortgeschrittene Spieler gleichermaßen. Denn jeder hat, eben auf seinem eigenen Spielniveau, Stücke, die er nicht aus dem Ärmel schüttelt, sondern die eine Herausforderung darstellen.</p>
<h2>Du verlernst, aber nie 100 %</h2>
<p>Ja, wir verlernen viel. Sehr viel! Aber nie alles. Gerade beim Musizieren, wo nicht alles in unserem Hirn gespeichert ist wie auswendig gelerntes Schulwissen, sondern im motorischen Gedächtnis der Finger.</p>
<p>Wenn du länger als vielleicht ein paar Wochen lang ein Musikinstrument gespielt hast, dann kann dir das keiner mehr nehmen. Nicht zu 100&nbsp;%!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/verlernen-musizieren/musizieren-verlernen-psychologie.JPG" alt="Trotz Rückschritt verlernst du mit deinem Musikinstrument nie alles." width="384" height="256">Selbst wenn du ein paar Jahre lang nicht mehr auf deinem Instrument gespielt hast, wirst du noch etwas können. Oder du wirst ziemlich schnell wieder hineinfinden. Du wirst auf keinen Fall wieder bei Null wie ein blutiger Anfänger beginnen.</p>
<p>Ähnlich ist es bei einem Stück, das du intensiv geübt hast und nach längerer Zeit einmal wieder hervorkramst. Du wirst das Stück nicht mehr draufhaben wie damals. Aber du wirst merken, dass du das Stück schon einmal geübt hast. Es wird dir selbst nach langer Zeit immer noch deutlich leichter fallen als ein völlig unbekanntes Stück!</p>
<h2>Tipps für einen positiven Umgang mit dem Verlernen beim Musizieren</h2>
<p>Was kannst du tun, um das Verlernen als weniger frustrierend zu empfinden?</p>
<h3>Unbedarfter Wiedereinstieg</h3>
<p>Wenn du nach längerer Zeit wieder anfängst mit deinem Musikinstrument oder wenn du auch einfach ein bestimmtes Stück wiederaufnimmst, dann erwarte nicht, dass du es kannst.</p>
<p>Taste dich ganz unbedarft heran und tu so, als wäre es etwas ganz Neues. Ganz langsam. Auf diese Weise wirst du nicht enttäuscht sein, weil du etwas nicht mehr kannst, sondern positiv überrascht, weil du doch noch etwas kannst!</p>
<h3>Bewusstsein für das motorische Gedächtnis stärken</h3>
<p>Werde dir bewusst, dass es einen Unterschied macht, ob du ein Stück schon einmal gut spielen konntest oder noch nie gespielt hast. Nimm dir zwei etwa gleich schwere Stücke, ein unbekanntes und ein vor längerer Zeit ausgiebig geübtes. Spiele beide Stücke spontan, gerne auch zwei- oder dreimal. Beobachte dich dabei!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/verlernen-musizieren/motorisches-gedaechtnis-musizieren.jpg" alt="Motorisches Gedächtnis beim Spielen eines Musikinstrumentes." width="377" height="251"></p>
<p>Mit Sicherheit wird dir das Stück, das du schon einmal geübt hattest, deutlich leichter fallen! Auch wenn es ein ganzes Jahr oder noch viel länger zurückliegt. Du wirst das Stück immer noch gut im Ohr haben und nicht alle Noten exakt lesen müssen. Einiges funktioniert einfach automatisiert, weil es immer noch in deinem motorischen Gedächtnis gespeichert ist. Faszinierend, oder?</p>
<p>Denken bringt dich hier übrigens nicht weiter. Wenn du in diesem Fall anfängst zu denken, anstatt die Finger machen zu lassen, funktioniert es nicht mehr. Das ist eine verblüffende, aber auch unglaublich tolle Erfahrung. Wo wir doch heutzutage ständig gesagt bekommen, dass wir am weitesten kommen, wenn wir unser Hirn einschalten und denken!</p>
<p>Trotz allem Verlernen auf deinem Musikinstrument wird es dir helfen, wenn du positiv damit umgehst. Anstatt dich darüber zu ärgern, dass du schwierige Stellen nicht mehr spielen kannst oder du es in einem schnellen Tempo nicht mehr hinbekommst, mach dir lieber bewusst, was in dir gespeichert geblieben ist.</p>
<h2>Verlernen verhindern verhindert Neues zu lernen</h2>
<p>Wenn du ein Instrument oder ein einzelnes Stück nicht verlernen möchtest, dann müsstest du es ständig üben. Willst du also alles Eingeübte behalten, hält es dich davon ab, etwas <a href="https://musikbegeisterung.de/instrument-musik-finden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Neues</a> zu lernen.</p>
<p>Mit ein paar deiner Lieblingsstücke wird es sicherlich funktionieren, diese auf einem guten Level zu halten. Aber du wirst nicht alles, was du einmal konntest, halten können. Sonst würdest du nur noch dauernd bereits gelernte Stücke wiederholen. Wäre doch irgendwie langweilig, oder nicht?</p>
<h2>Akzeptanz für das Verlernen beim Musikmachen fördern</h2>
<p>Verlernen ist wie verlieren. Ein Verlieren von (manchmal hart) erarbeiteten Fähigkeiten. Und das tut weh. Aber nur, wenn du dir davon wehtun lässt. Nicht, wenn du loslässt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/verlernen-musizieren/musikinstrument-verlernen.jpg" alt="Musizieren und Psychologie: Das Verlernen beim Musikmachen akzeptieren." width="800" height="533"></p>
<p>Akzeptiere das Verlernen und sieh nicht nur den Verlust, sondern auch den Gewinn. Was hast du gewonnen, wenn du dir beispielsweise ein neues Stück richtig gut erarbeitet hast?</p>
<p>1. Du hattest deinen <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spaß</a> damit, es problemlos spielen zu können. Ja, du hast richtig gelesen, schätze auch den Spaß, den du <em>hattest</em>, auch wenn du ihn jetzt nicht mehr hast!</p>
<p>2. Bei jedem Stück lernst du etwas dazu, d.&nbsp;h. dein allgemeines Level verbessert sich. Und das hilft dir nach und nach, die nächsten Stücke schneller zu erarbeiten.</p>
<p>3. Ein Stück, das du dir einmal intensiv erarbeitet hast, wirst du später gut wiederaufnehmen können. Denn du weißt ganz genau, wie es klingt, und auch deine Finger werden sich daran erinnern.</p>
<p>Und denke immer daran, alles hat seine Zeit. Ob ein bestimmtes Stück, ein Musikinstrument oder etwas ganz anderes im Leben. Wer zu sehr an Altem festhält, kann nichts <a href="https://musikbegeisterung.de/neues-erleben-musik/">Neues erleben</a>!</p>
<p>Falls du gerade weitere Aufmunterung gut gebrauchen kannst, empfehle ich dir <a href="https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/">diesen Artikel</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/verlernen-musizieren/">Verlernen beim Musizieren: Wie du deine Frustration in Akzeptanz umwandelst</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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		<title>Instrument üben: Motivation beim Lernen eines Musikinstrumentes</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Sep 2017 11:30:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[als Erwachsener ein Musikinstrument lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Instrument will geübt werden. Die längerfristige Motivation für das Üben eines Instrumentes stellt sich jedoch bei vielen Instrumentenspielern trotz anfänglich großer Motivation nicht ein. Oft liegt das aber nur an einigen rein psychologischen Gründen! Wenn du ein paar einfache Punkte beachtest, steigert sich deine Motivation für dein Instrument wie von selbst! Längerfristige Motivation mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Instrument will geübt werden. Die längerfristige Motivation für das Üben eines Instrumentes stellt sich jedoch bei vielen Instrumentenspielern trotz anfänglich großer Motivation nicht ein. Oft liegt das aber nur an einigen rein psychologischen Gründen! Wenn du ein paar einfache Punkte beachtest, steigert sich deine Motivation für dein Instrument wie von selbst!<br>
<span id="more-1143"></span></p>
<h2>Längerfristige Motivation mit deinem Instrument</h2>
<p>Wenn du ein neues Instrument lernst, merkst du am Anfang sehr deutlich, wie du Fortschritte machst. Es motiviert dich, weiterzumachen. Denn es tut einfach gut, zu wachsen. Die anfangs steile Lernkurve flacht jedoch nach einer gewissen Zeit ab. Und deine Motivation lässt nach. Aber das muss nicht sein! Lies, wie du mit mehr Motivation dein Instrument übst.</p>
<p>Am Anfang spürst du deine Fortschritte von Tag zu Tag. Oder von Woche zu Woche. Und das gibt dir Energie. Doch mit der Zeit flacht deine Lernkurve ab. Du hast nicht mehr das Gefühl, von Woche zu Woche besser zu werden. Und von Tag zu Tag erst recht nicht. Und vielleicht kriegst du auch etwas nicht mehr hin, was du schon einmal konntest.</p>
<p>Was tun viele an diesem Punkt? Aufhören. Sie sagen, ein Instrument lernen ist doch nichts für mich. Ich bin dafür nicht gemacht. Ich stelle mich zu dumm an. Da geht nichts mehr vorwärts. Ich lasse es sein.</p>
<p>Bist du so wie viele Menschen? Nein! Du bist anders. Denn statt an diesem Punkt aufzugeben, liest du meinen Artikel. Gut gemacht! Hier erfährst du, was du tun kannst, wenn du in dieser Situation feststeckst.</p>
<h2>Ein Instrument üben: Was du für mehr Motivation tun kannst</h2>
<p>Sicherlich darfst du mit dem Musikmachen auch aufhören. Aber bitte nicht aus dem Grund, dass deine Lernkurve abflacht! Das wäre sehr schade für dich!</p>
<p>Was kannst du also tun, wenn du demotiviert bist, weil deine Lernkurve abflacht? Das erfährst du jetzt. Im Folgenden habe ich 10 Tipps für dich zusammengestellt, mit denen du neue Motivation und Begeisterung gewinnst.</p>
<h2>1. Motivation für dein Instrument durch Reflexion</h2>
<p>Überlege, was du bis jetzt alles gelernt hast. Lass die Zeit seit dem Beginn mit deinem Instrument Revue passieren und mach dir bewusst, was du am Anfang noch nicht konntest, jetzt aber kannst! Was dir vielleicht vor einem Jahr noch sehr schwer gefallen ist, jetzt aber wie selbstverständlich funktioniert.</p>
<p>Du kannst die Punkte auch schriftlich festhalten. So kannst du dir anhand deiner Liste immer wieder ins Gedächtnis rufen, was du gelernt hast. Lenke den Fokus auf das, was du kannst, und sei dankbar dafür.</p>
<h2>2. Sieh deinen Lernfortschritt nicht als einzige Motivationsquelle</h2>
<p>Wir fühlen uns gut, wenn wir Fortschritte machen. Allerdings sollte deine Motivation, ein Musikinstrument zu lernen, auf mehreren Säulen aufbauen. Mach beispielsweise den Hörgenuss, das Erlebnis der Tonerzeugung, <a href="https://musikbegeisterung.de/meditativ-entspannt-musizieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Entspannung</a> und das Ausleben deiner Kreativität zu weiteren tragenden Säulen!</p>
<p>Wenn dann die Säule des Fortschritts etwas weniger zum Tragen kommt, kannst du mehr Gewicht auf die übrigen Säulen legen. Komm weg vom Gedanken, dass beim Musizieren nur Fortschritte zählen!</p>
<figure style="width: 474px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/motivation-musikinstrument-lernen/motivation-musikinstrument-spielen.jpg" alt="Die Motivation beim Lernen eines Musikinstrumentes baut auf mehreren verschiedenen Säulen auf." width="474" height="397"><figcaption class="wp-caption-text">Die Motivation beim Erlernen eines Musikinstrumentes ist besonders stabil, wenn sie auf mehreren verschiedenen Säulen aufbaut.</figcaption></figure>
<h2>3. Wende dein Können an, spiele schöne Songs oder zeige es anderen</h2>
<p>Nutze deine bisherigen Fortschritte! Verwende dein Können, um dein <a href="https://musikbegeisterung.de/gefuehle-musizieren/">momentanes Gefühl</a> in deiner Musik auszudrücken. Spiele etwas, was dir richtig gut gefällt. Nutze dein Können, um beispielsweise deinen derzeitigen Lieblingssong zu spielen.</p>
<p>Spätestens jetzt ist die Zeit dafür gekommen. Damit schaffst du einen sehr starken Antrieb! Ein richtig guter Song hat virales Potential und katapultiert deine Motivation meilenweit nach vorne! Wie du einen solchen <a href="https://musikbegeisterung.de/instrument-musik-finden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Song findest</a>, erkläre ich dir in einem <a href="https://musikbegeisterung.de/instrument-musik-finden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">anderen Artikel</a>.</p>
<p>Oder vielleicht möchtest du anderen Menschen zeigen, was du gelernt hast und nimmst an einem <a href="https://musikbegeisterung.de/vorspielen-musikinstrument/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vorspiel</a> teil?</p>
<p>Auch lediglich regelmäßiger Musikunterricht kann ein großer Ansporn sein. Dadurch hast du immer einen Termin, auf den du hinarbeiten kannst. Deine Fortschritte kannst du deinem Musiklehrer präsentieren, was dir ein Ziel gibt und dich motiviert.</p>
<h2>4. Spiele gemeinsam mit anderen</h2>
<p>Eine tolle Gelegenheit für neue Motivation ist außerdem das <a href="https://musikbegeisterung.de/gemeinsam-musik-machen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Musizieren zusammen mit anderen Menschen</a>. Spontane Jam Sessions, Bandprojekte oder eine einfache Verabredung mit einem Musikerfreund. Und dabei möchtest du dich höchstwahrscheinlich ungern abgehängt fühlen. Durchaus verständlich.</p>
<p>Was machst du also wie selbstverständlich? Üben! Und zwar mit großer Motivation, weil du ein ganz konkretes Ziel hast, das dir wichtig ist. Organisiere dir musikalische Treffen, denen du mit Begeisterung entgegenfieberst! Und du wirst sehen, wie es dich beim Üben deines Instrumentes beflügelt.</p>
<h2>5. Mehr Motivation beim Üben durch Austausch mit Gleichgesinnten</h2>
<p>Wenn dein Familien- und Freundeskreis nur aus Nichtmusikern besteht, brauchst du eine große Eigenmotivation. Nicht bei jedem ist diese aber ausreichend ausgeprägt. Das muss sie jedoch auch nicht unbedingt sein. Warum? Ich erkläre es dir.</p>
<p>Wie verhält es sich mit Nichtmusikern? Sie verstehen nicht, welche Ziele du mit deinem Instrument beim Üben verfolgst. Sie können auch schwer nachvollziehen, warum dir das Musizieren wichtig ist und was es dir gibt. Zuzüglich zum allgemeinen Desinteresse hörst du womöglich auch noch, dass du störst, zu laut bist und immer das gleiche langweilige Stück spielst. Für deine Begeisterung und musikalische Entfaltung ist das wahrlich kontraproduktiv.</p>
<p>Ganz anders sieht es aus, wenn du Musikerfreunde hast, mit denen du fachsimpeln und deine Begeisterung teilen kannst. Die dich inspirieren und die du inspirieren kannst. Du brauchst Menschen, die genauso verrückt musikbegeistert sind wie du!</p>
<p>Nachdem du auf <a href="https://musikbegeisterung.de/">Musikbegeisterung</a> gelandet bist, hast du bei diesem Punkt aber sogar schon den ersten Schritt getan! Denn auch durch das Lesen meiner Artikel erfährst du Unterstützung, die deiner Begeisterung und Motivation guttut.</p>
<p>Du bist herzlich eingeladen, immer wieder auf meinem <a href="https://musikbegeisterung.de/">Blog</a> vorbeizuschauen und dir Inspiration und Tipps zu holen. Darüber hinaus hilft es oft auch schon, sich einfach verstanden zu fühlen.</p>
<h2>6. Verurteile dich nicht, wenn du seltener spielst</h2>
<p>Es ist völlig okay, wenn du nicht mehr so viel Lust wie am Anfang hast. Verurteile dich nicht dafür! Unsere Interessen wollen wir nicht zu jeder Zeit gleich intensiv ausleben. Und das Schöne ist: Als Hobbymusiker darfst du dir solche Schwankungen gönnen!</p>
<p>Du darfst eine Pause machen. Es kann gut sein, dass du nach einer Pause wieder umso mehr Lust hast. Und du kannst auch ein Musikinstrument lernen und <a href="https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/">Spaß</a> dabei haben, wenn du weniger übst. Auch wenn dir viele Menschen etwas anderes sagen.</p>
<p>Mach es in deinem eigenen Tempo! Wenn du dich dazu zwingst, weiter so viel wie bisher zu üben, wirst du langfristig keine <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freude</a> mehr daran haben.</p>
<h2>7. Belohne dich nach dem Üben mit deinem Instrument</h2>
<p>Teile deine Spielzeit auf in konzentriertes Üben und entspanntes Zum-Spaß-Spielen. Gib deinem Ehrgeiz Raum und übe, beiß dich durch ein neues Stück durch!</p>
<p>Und belohne dich im Anschluss daran, indem du etwas spielst, was du gut beherrschst und genießen kannst. So endet deine Spielzeit immer mit einem positiven Gefühl. Und das motiviert dich, dein Instrument bald wieder in die Hand zu nehmen.</p>
<p>Du schaffst dir damit einen Kreislauf mit positivem Verstärkungseffekt. Du bist motiviert, Fortschritte zu machen, und hast Spaß beim Spielen.</p>
<figure style="width: 590px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/motivation-musikinstrument-lernen/motivation-spielzeit-aufteilen.jpg" alt="Motivation beim Lernen eines Instrumentes durch entspanntes Spielen nach dem Üben." width="590" height="364"><figcaption class="wp-caption-text">Positive Rückkopplung beim Lernen eines Musikinstrumentes durch Aufteilen der Spielzeit in konzentriertes Üben und entspanntes Spielen.</figcaption></figure>
<h2>8. Richte feste Routinen beim Üben mit deinem Instrument ein, wenn dir Struktur hilft</h2>
<p>Vielen Menschen hilft eine Struktur im Tages- oder Wochenablauf. Wenn du dich auch dazu zählst, dann integriere dein Spielen in deinen Tag so wie andere regelmäßige Dinge, sei es Frühstücken oder Zähneputzen. Du könntest dir beispielsweise immer nach dem Abendessen eine viertel bis halbe Stunde fest für das Musizieren einplanen. Oder nimm dir das Musikmachen für bestimmte Wochentage vor.</p>
<p>Diese Methode ist jedoch auch nicht für alle Menschen geeignet. Wer sich von zu viel Routinen eher eingeengt fühlt, sollte lieber die Finger davon lassen. Wie ist es bei dir?</p>
<h2>9. Halte dein Instrument und die Noten griffbereit</h2>
<p>Wenn du dein Musikinstrument jedes Mal erst vom Dachboden holen oder aus der hintersten Schrankecke hervorkramen musst, erschaffst du dir damit eine nicht zu verachtende Hemmschwelle. Räume dein Musikinstrument nicht zu weit weg!</p>
<p>Lass es am besten in Sichtweite und zwar so, dass du nach möglichst wenig Handgriffen losspielen kannst. Klar, Blasinstrumente musst du auseinanderbauen und putzen. Aber eine Gitarre musst du nach dem Spielen nicht unbedingt wieder wegpacken. Am besten hast du auch deine Noten griffbereit oder lässt sie gleich am Notenständer stehen. So kannst du ohne große Vorbereitung sofort loslegen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/motivation-musikinstrument-lernen/gitarre-zimmer-griffbereit.jpg" alt="Gitarre steht griffbereit und motivierend im Zimmer." width="600" height="338"></p>
<h2>10. Wähle deine Stücke bewusst aus, denn das motiviert dich!</h2>
<p>Vielleicht spielst du schon viel zu lange das gleiche Stück? Du brauchst immer wieder etwas <a href="https://musikbegeisterung.de/instrument-musik-finden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Neues</a>! Wenn du ein Stück zu oft spielst, kannst du es irgendwann nicht mehr hören. Es lohnt sich außerdem sehr, neue Stücke bewusst und gezielt auszuwählen. Schließlich verbringst du womöglich mehrere Wochen oder sogar Monate damit!</p>
<p>Wenn du Musikunterricht hast, dann lass dir von deinem Musiklehrer verschiedene Stücke vorschlagen und vorspielen. Und such dir dann heraus, was dir am besten gefällt! Das hat meinem Klavierspiel jedenfalls einen riesigen Motivationsschub gegeben.</p>
<p>Vielleicht ist auch mein Noten-E-Book <a href="https://musikbegeisterung.de/notenbuch-gefuehle/"><em>Gefühle durch eigene Musik ausdrücken</em></a> etwas für dich! Höre einfach mal rein!</p>
<h2>Zusammenfassung: Mehr Motivation beim Üben eines Instruments</h2>
<p>Mach dir bewusst, was du bisher gelernt hast. Es wird eine ganze Menge sein! Auch wenn du Stücke wieder verlernst, die du schon einmal konntest, ist das <a href="https://musikbegeisterung.de/verlernen-musizieren/">kein Grund für Frustration</a>. Sei dankbar für das, was du kannst, und wende dein Können an, um das zu spielen, was dir richtig gut gefällt. Gute Stücke sind ein sehr großer Antrieb für dein Spiel!</p>
<p>Wenn deine Fortschritte dir nicht mehr so viel Motivation geben, dann schätze die anderen Vorteile deines Musizierens. Genieße deine Musik, das Spielerlebnis, das Kreativsein und die Entspannung! Für dich ist spätestens jetzt die Zeit gekommen, um neben dem konzentrierten Üben auch das Spielen zum ausschließlichen Genießen zu integrieren.</p>
<p>Wenn also deine Lernkurve abflacht, lass dich nicht demotivieren, sondern schätze das, was du dir erarbeitet hast! Es lohnt sich sehr, an diesem Punkt weiterzumachen! Für dich ergeben sich mit deinem Musikinstrument <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">viele neue Möglichkeiten</a>. Und du wirst daran weiter wachsen! Wenn du noch mehr Motivation brauchst, dann empfehle ich dir <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">diesen Artikel</a>.</p>
<p>Wie ist es dir beim Abflachen deiner Lernkurve gegangen? Was hat dir geholfen? Berichte von deinen Erfahrungen im Kommentar! Und teile diesen Artikel auf Facebook, wenn du die Motivation für das Lernen eines Musikinstrumentes an andere Menschen weitergeben möchtest!</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/"><strong>Mit den richtigen Zielen zu mehr Freude und Erfolg beim Musizieren</strong></a></p>
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		<title>Als Erwachsener ein Musikinstrument lernen mit Freude und Leichtigkeit: Überprüfe deine Einstellung!</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2017 12:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[als Erwachsener ein Musikinstrument lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn du als Erwachsener ein Musikinstrument lernen willst, sind die Ansprüche an dich selbst viel höher, als sie es noch im Kindesalter waren. Im Erwachsenenalter trauen viele Menschen es sich nicht mehr zu, ein Instrument zu lernen. Das sollten sie aber! Mit deinen eigenen Zweifeln erschaffst du dir als Erwachsener selbst große Hindernisse, die dich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn du als Erwachsener ein Musikinstrument lernen willst, sind die Ansprüche an dich selbst viel höher, als sie es noch im Kindesalter waren. Im Erwachsenenalter trauen viele Menschen es sich nicht mehr zu, ein Instrument zu lernen. Das sollten sie aber!<span id="more-9952"></span></p>
<p>Mit deinen eigenen Zweifeln erschaffst du dir als Erwachsener selbst große Hindernisse, die dich davon abhalten, am Musikmachen Freude zu haben. Die gute Botschaft ist: Du kannst das ändern!</p>
<p>Wenn du dir dieser Tatsache bewusst bist, kannst du alles, was du dir mit deinen Gedanken in den Weg stellst, beiseite räumen.</p>
<p>Und so kannst du problemlos als Erwachsener ein Musikinstrument lernen und du wirst unabhängig von deinem Können so richtig Spaß haben. Ich werde dir in diesem Artikel erklären, was du dafür tun kannst.</p>
<p>Wenn du noch mehr zu diesem Thema erfahren möchtest, findest du übrigens im <strong><a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/" target="_blank" rel="noopener">zweiten Teil</a></strong> dieser Artikelserie noch mehr Tipps zum gelassenen Musizieren als Erwachsener.</p>
<h2>Als Erwachsener ein Musikinstrument lernen</h2>
<p>Leider ist es oft so, dass wir ungeduldig sind und ein Musikinstrument einfach möglichst schnell beherrschen möchten. Als Vorbild haben wir professionelle Musiker, deren Musik wir eben auch gerne anhören.</p>
<p>Und dann haben wir schnell Gedanken wie „das schaff ich doch sowieso niemals, so gut zu spielen“ und „das ist so ein langer steiniger Weg bis zum Erfolg“. Kennst du das?</p>
<p>Tja, mit großer Wahrscheinlichkeit ist es tatsächlich so, dass du als Hobbymusiker deinen Vorbildern nie das Wasser reichen wirst. Und ja, es ist in der Tat ein längerer Weg, auf dem du mit deinem Musikinstrument gehen kannst, wenn du das möchtest. Ob sich der Weg für dich aber steinig anfühlt oder ob er dir Freude bereitet, hängt von dir selbst und deiner eigenen Einstellung ab.</p>
<p>Wenn du dir zu schnell zu hohe Ziele steckst, fühlst du dich überfordert, enttäuscht und gescheitert, weil es eben nicht so schnell klappt. Du lässt das Musikinstrument in der Ecke stehen oder verkaufst es, bevor du überhaupt entdeckt hast, was es dir alles geben kann.</p>
<p>Oder du malst dir dein Scheitern bereits in Gedanken aus. Dann kommt es nicht einmal so weit, dass du ein Musikinstrument überhaupt in die Ecke stellen kannst. Schade eigentlich!</p>
<p>Hoffentlich läuft es bei dir anders. Jedenfalls wenn du prinzipiell Lust darauf hast, Musik zu machen.</p>
<p>Ohne Frage gibt es viele Menschen, denen das Musizieren einfach keinen Spaß macht. Diejenigen möchte ich hier auch nicht dazu überreden. Vielmehr möchte ich diejenigen ermutigen und inspirieren, die gerne möchten, aber zweifeln und zögern oder aufgeben, bevor sie die Freude am Musikmachen entdeckt haben.</p>
<p>Und nachdem du meinen Text nun schon bis hierhin gelesen hast, gehörst du höchstwahrscheinlich zu den Menschen, die Lust aufs Musikmachen haben!</p>
<h2>Die eigene Einstellung überprüfen</h2>
<p>Deine Einstellung mit der daraus resultierenden Handlungsweise entscheidet maßgeblich darüber, ob du ein und dieselbe Sache entspannt, mit Freude und <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Motivation</a> tust und Erfolg verspürst.</p>
<p>Oder ob du sie als Pflichtprogramm empfindest und nur Misserfolge siehst.</p>
<p>Nehmen wir an, du hast einen Song gespielt, nicht schlecht aber eben auch nicht perfekt.</p>
<p>Einmal denkst du dir, hat wieder nicht richtig geklappt, man bin ich schlecht, und fühlst dich auch so. Vielleicht übst du mit Frust verbissen weiter. Vielleicht legst du dein Instrument weg und hast gar keine Lust es irgendwann einmal wieder in die Hand zu nehmen.</p>
<p>Das andere Mal denkst du dir, läuft ja schon ganz gut und ist echt einfach schön, der Song. Vielleicht spielst du den Song gleich nochmal, weil er so schön ist. Oder du kannst es am nächsten Tag gar nicht erwarten, dein Musikinstrument wieder in die Hand zu nehmen.</p>
<p>Entscheidest du dich für die zuletzt geschilderte Einstellung, wirst du dich ohne Zweifel besser fühlen als mit der ersten. Probiere es aus!</p>
<p>Begib dich doch einfach mal in die Beobachterperspektive. Beobachte dich selbst und deine Gedanken. Denn mit etwas Distanz kannst du dir selbst oft einen besseren Rat geben.</p>
<p>Wichtig ist letztlich, dass du dir bewusst machst, welche Einstellung du hast. Denn nur wenn du sie kennst, kannst du auch aktiv daran arbeiten, sie in eine andere Richtung zu lenken. So kannst du auch als Erwachsener ein Musikinstrument lernen und Spaß dabei haben.</p>
<p>Sei nicht zu kritisch dir selbst gegenüber! Das muss nicht sein. Sonst läufst du in Gefahr, dass dir der Spaß verloren geht.</p>
<h2>Zu hohe Ansprüche an dich selbst tun dir nicht gut</h2>
<p>Mit einem Musikinstrument kannst du durch Üben viel erreichen und es ist auch sehr schön, Fortschritte zu sehen (oder besser zu <em>hören</em>!). Das können dir viele andere Freizeitbeschäftigungen wie fernsehen, ein Buch lesen oder spazieren gehen nicht bieten.</p>
<p>Aber gerade diese Chance kann für dich zum Verhängnis werden, wenn du zu hohe Ansprüche an dich selbst stellst. Für die meisten Hobbymusiker ist ein stark ausgeprägter Perfektionismus nach dem Motto „Alles oder nichts“ keine gute Wahl.</p>
<p>Jemand hat einmal zu mir gesagt: „Ich könnte das Stück nie fehlerfrei auf dem Klavier spielen. Deshalb lass ich es lieber ganz sein.“ Ich rate dir dringend davon ab, so zu denken, denn damit blockierst du dich selbst!</p>
<p>Du solltest auch gut abwägen, ob du <a href="https://musikbegeisterung.de/vorspielen-musikinstrument/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vorspielen möchtest oder nicht</a>. Nicht jeden motiviert ein Musikschulvorspiel! Es gibt noch viele andere <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/">Motivationsquellen</a>, die vielleicht besser zu dir passen!</p>
<p>Wenn du gar nicht erst den Anspruch hast, alles fehlerfrei spielen zu wollen, dann hast du auch Spaß, wenn du es nicht perfekt spielen kannst. Eigentlich ganz simpel, oder?</p>
<p>Manchmal wird ein Fehler oder sagen wir vielleicht besser „etwas anderes, was auf dem Blatt steht“ sogar zu einer schönen Variation oder einem Einstieg in eine <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Improvisation</a>.</p>
<p>Ich spiele beispielsweise mit meinem <a href="https://musikbegeisterung.de/saxophon-lernen/">Saxophon</a> immer wieder gerne Stücke, die ich gar nicht bis zum Ende spielen kann. Wenn mir die Noten zu schwer werden, mache ich mit einer Improvisation zum Playalong weiter. Mal sind es die Noten so ungefähr, mal bin ich völlig weg von dem was dasteht.</p>
<p>Immer wieder kommt etwas anderes zustande, es ist <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">abwechslungsreich</a> und spannend. Und es macht unglaublich Spaß!</p>
<p>Noten und richtige Töne sind beim Musizieren längst nicht alles. Du siehst also, dass du mit sehr viel mehr Leichtigkeit Musik machen kannst, wenn du deine eigenen Ansprüche zurückschraubst. Und auch mit niedrigeren Ansprüchen wirst du Fortschritte machen.</p>
<h2>Etappenziele belohnen dich mit vielen kleinen Erfolgserlebnissen</h2>
<p>Beim Musikmachen kann es wie auch in anderen Bereichen des Lebens motivierend sein, sich Ziele zu setzen. Dabei ist es aber sehr wichtig, welche Ziele das sind.</p>
<p>Wenn du als Klavieranfänger den „Liebestraum“ von Franz Liszt oder die „Pathétique“ von Ludwig van Beethoven spielen möchtest, tust du dir damit nichts Gutes. Es ist völlig normal, wenn es einige Jahre dauert, bis diese Stücke gelingen. Als Anfänger quälst du dich damit und kommst trotz aller Mühe nicht zum Ziel.</p>
<p>Damit wird dein Enthusiasmus innerhalb kürzester Zeit in maßlose Enttäuschung umschlagen. Einzig und allein auf ein Ziel hinzuarbeiten, das mehrere Jahre in der Zukunft liegt, macht dich nicht glücklich.</p>
<p>Setze dir lieber für einen überschaubaren Zeitraum von Tagen oder Wochen kleine Etappenziele und freue dich über jeden auch noch so kleinen Fortschritt.</p>
<h2>Beispiele für mögliche Etappenziele</h2>
<p>Das kann z. B. sein, dass du ein Stück bis zum Musikunterricht in der nächsten Woche rhythmisch verstanden haben willst und in einem sehr, sehr langsamen Tempo spielen kannst.</p>
<p>Oder sei stolz darauf, die richtigen Tasten auf dem Klavier gefunden zu haben, sodass das Lied schon erkennbar ist, auch wenn es noch an vielen Stellen stockt.</p>
<p>Vielleicht möchtest du auf deinem Blasinstrument einen sehr hohen oder tiefen Ton spielen können, der bisher nicht oder nur sehr unzuverlässig in deinem Tonumfang vorhanden war.</p>
<p>Oder vielleicht möchtest du eine ganz einfache Improvisation hinbekommen, die zwar bei weitem (noch) nichts Besonderes ist, bei der du aber immerhin den Überblick über das vorgegebene Taktschema und die Akkordfolge behältst.</p>
<p>Und falls du mit dem Klavierspiel wirklich noch ganz am Anfang stehst und bis jetzt nur „Alle meine Entchen“ und den „Flohwalzer“ spielen kannst, dann könnte dein Ziel auch einfach nur sein, bald mehr als das spielen zu können.</p>
<p>Bei deinen Zielen kann es sich um Etappen auf dem Weg zu einem ganz konkreten größeren Ziel handeln, z.&nbsp;B. eben irgendwann die „Pathéthique“ von Beethoven spielen zu können.</p>
<p>Vielleicht ist dein größeres Ziel aber auch viel allgemeiner gefasst, dass du einfach dein Musikinstrument besser beherrschen möchtest, dass es dir irgendwann leichter fällt, ein neues Stück zu erlernen, dass sich vieles bei deinem Spiel nach und nach automatisiert.</p>
<p>In jedem Fall sind auf dem Weg, den du mit deinem Musikinstrument gehst, viele kleine Etappenziele sehr sinnvoll. Denn dann hast du auch viele kleine Erfolgserlebnisse.</p>
<p>Aber egal, welches Ziel du hast: Vergiss nicht, dir selbst <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/">zuzuhören</a> und <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/">deine Musik zu genießen</a>. Das geht auch auf ganz niedrigem Spielniveau. Du musst nicht warten, bis du richtig gut spielst, um dich an deiner Musik zu erfreuen. Bitte tu das nicht!</p>
<p>Ganz einfache Anfängerstücke reichen aus, um deine Musik zu lieben. Du musst dich nur auf sie und dein Spiel einlassen. Dann macht das richtig Laune und ganz wichtig: Lust auf Wiederholung!</p>
<h2>Welches Instrument lernen als Erwachsener?</h2>
<p>Die Wahl des passenden Instruments ist gar nicht so einfach und gerade viele Erwachsene machen sich hier häufig viele Gedanken. <a href="https://musikbegeisterung.de/welches-instrument-passt-zu-mir/">Hier</a> findest du heraus, welches Instrument zu dir passt!</p>
<h2>Zusammenfassung: Als Erwachsener ein Instrument lernen</h2>
<p>Wenn du als Erwachsener ein <a href="https://musikbegeisterung.de/welches-instrument-passt-zu-mir/">Musikinstrument lernen möchtest</a> oder vielleicht sogar schon damit angefangen hast, dann überprüfe unbedingt deine Einstellung, deine eigenen Ansprüche und Ziele. Es wird dir helfen, gelassener zu werden und dadurch <a href="https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/">mehr Spaß</a> beim Musikmachen zu haben.</p>
<p>So kannst du dir deine Musikbegeisterung bewahren, auch wenn deine anfangs steile <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/">Lernkurve abflacht</a> oder du ein vor längerer Zeit geübtes Stück jetzt <a href="https://musikbegeisterung.de/verlernen-musizieren/">nicht mehr hinbekommst</a>.</p>
<p>Wie sieht es bei dir aus? Spielst du schon mit Leichtigkeit und Begeisterung? Kannst du dich beim Musizieren <a href="https://musikbegeisterung.de/meditativ-entspannt-musizieren/">entspannen</a> und deine <a href="https://musikbegeisterung.de/gefuehle-musizieren/">Gefühle in deiner Musik ausdrücken</a>? Brauchst du vielleicht einfach noch ein bisschen <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">mehr Inspiration</a>, was du mit deinem Musikinstrument <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">ausprobieren</a> könntest? Möchtest du <a href="https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/">singen</a>?</p>
<p>Oder hast du deine Hindernisse noch nicht beseite geräumt?</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/"><strong>Teil 2: Wie du mehr Freude am Musizieren hast</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">Als Erwachsener ein Musikinstrument lernen mit Freude und Leichtigkeit: Überprüfe deine Einstellung!</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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