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	<title>Freude Archive - Musikbegeisterung</title>
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	<title>Freude Archive - Musikbegeisterung</title>
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		<title>Jam Session für Anfänger: Warum du dich trauen solltest und was du dabei lernst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2020 23:09:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Fähigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Horizont erweitern]]></category>
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		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hast du schon einmal bei einer Jam Session mitgespielt? Oder wenigstens bei einer Jam Session zugehört? Musiker treffen sich und spielen spontan, worauf sie gerade Lust haben. Der Gedanke, mitzuspielen zaubert dir ein sehnsüchtiges Lächeln ins Gesicht? Mit diesem Artikel möchte ich dich ermutigen, dich zu trauen! Du erfährst, warum es sich definitiv lohnt, bei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-mitspielen-anfaenger/">Jam Session für Anfänger: Warum du dich trauen solltest und was du dabei lernst</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hast du schon einmal bei einer Jam Session mitgespielt? Oder wenigstens bei einer Jam Session zugehört? Musiker treffen sich und spielen spontan, worauf sie gerade Lust haben. Der Gedanke, mitzuspielen zaubert dir ein sehnsüchtiges Lächeln ins Gesicht? Mit diesem Artikel möchte ich dich ermutigen, dich zu trauen!<span id="more-5061"></span></p>
<p>Du erfährst, warum es sich definitiv lohnt, bei einer Jam Session mitzuspielen. Außerdem zeige ich dir, welche wertvollen Erfahrungen du dabei sammeln kannst. Was genau du für Jam Sessions nachhaltig üben kannst, erfährst du ausführlich <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-vorbereitung/">in diesem Artikel</a>. Darüber hinaus habe ich auch ein paar <a href="https://musikbegeisterung.de/jammen-ueben/">kurzfristige Übetipps</a> für dich.</p>
<p>Es wird sich auf einen Song geeinigt, Tonart und Tempo abgestimmt und dann geht es auch schon los. Soli werden reihum gespielt oder wer gerade Lust hat, spielt spontan eines. Wie viele Durchläufe es gibt und wann ihr den Song beendet – das steht noch nicht fest. Lass dich auf die Musik ein, höre zu und spiele mit!</p>
<h2>Was ist eine Jam Session?</h2>
<p>Vielleicht fragst du dich, was genau eine Jam Session ausmacht? Musiker treffen sich und spielen (mehr oder weniger) spontan zusammen. Manchmal ist ein Notenrepertoire zur Auswahl von Songs vorhanden. Manchmal nicht. Eine Jam Session kann öffentlich oder privat stattfinden. Mit oder ohne Publikum. Auf Profi- oder Hobbyniveau.</p>
<p>Wie du siehst, können die Rahmenbedingungen einer Jam Session ganz unterschiedlich sein. Doch eines ist bei aller Vielfalt gleich: Der Grundgedanke, beim lockeren Zusammentreffen und gemeinsamen Musizieren ganz ungezwungen Spaß miteinander zu haben.</p>
<p>Vielleicht hast du schon einmal bei einer Jam Session zugehört und der Spaß, den die Musiker untereinander hatten, die Spontanität und Lockerheit haben dich sofort angesteckt?</p>
<p>Die Grenze zwischen Bühne und Publikum wird verwischt. Die Mitspielenden wechseln sich ab, wer nicht mehr auf die Bühne passt, spielt einfach vom Publikum aus mit. Immer wieder kommen weitere Gäste mit auffällig geformten Taschen herein, bei denen die Spannung steigt, welches Instrument hier ausgepackt wird.</p>
<p>Und du träumst davon, auch einmal bei einer Jam Session mitzuspielen? Das solltest du. Definitiv. Eine Jam Session ist lustig, inspirierend und lehrreich zugleich. Am Anfang brauchst du etwas Mut, aber es lohnt sich sehr, wenn du dich traust! Im Folgenden erkläre ich dir, warum.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/jam-session-mitspielen/jam-session-lustig-inspirierend-lehrreich.jpg" alt="Bei einer Jam Session mitspielen: lustig, inspirierend, lehrreich" width="650" height="433"></p>
<h2>Warum solltest du bei einer Jam Session mitspielen?</h2>
<p>Dafür nenne ich dir <strong>4 gute Gründe</strong>:</p>
<h3>1. Vielfältige Überraschungen für dich</h3>
<p>Eine Jam Session ist eine Wundertüte. Immer eine Überraschung. Die Musiker spielen spontan zusammen und du weißt nie genau, was dich eigentlich erwartet. Welche Songs werden gespielt? Wer kommt? Welche Ideen haben die anderen Musiker? Was fällt dir selbst zum Spielen ein? Du darfst bei einer Jam Session auf jeden Fall gespannt sein.</p>
<p>Falls du dich noch nicht so sicher fühlst, würdest du vielleicht genau auf diese Unvorhersehbarkeit lieber verzichten. Doch das spontane Zusammenspiel hat einen ganz besonderen Reiz, den du vielleicht erst einmal für dich entdecken musst!</p>
<p>Wenn du mit einer entspannten Erwartungshaltung hingehst und zunächst nicht den Anspruch einer konzertreifen Vorstellung erhebst, wird es dir deutlich leichter fallen, das ungezwungene Zusammenspiel zu genießen und an der spontanen Spielfreude teilzuhaben. Sei gespannt, was dich an diesem Abend erwartet. Auf alle Fälle ist dir eines sicher: Du wirst viele neue, wertvolle Eindrücke und Erfahrungen gewinnen.</p>
<h3>2. Ungezwungenes gemeinsames Musizieren</h3>
<p>Eine Jam Session bietet dir die Gelegenheit, ungezwungen und ohne weitere Verpflichtung mit anderen zusammen Musik zu machen. Ziel ist hier nicht, für einen Auftritt zu proben, sondern einfach das gemeinsame Musizieren im Hier und Jetzt zu genießen und die Kreativität und Spielfreude gemeinsam auszuleben.</p>
<p>Du darfst dafür <a href="https://musikbegeisterung.de/jammen-ueben/">üben</a>, wenn du möchtest. Aber du musst nicht. Du trägst bei, was du kannst. Aber du musst keine vorgegebene Leistung erbringen. Eine regelmäßige Probe‑, Konzert- und Übeverpflichtung gibt es nicht. Wer also ohne jeglichen Druck gemeinsam mit anderen musizieren möchte, ist bei einer Jam Session genau richtig.</p>
<p>Einen ganzen Abend lang gibt es Livemusik, die du selbst mitgestalten darfst! Das ist einfach großartig. Ihr inspiriert euch gegenseitig und reagiert auf eure Spielideen. Zusammen kreiert ihr eure ganz eigene Version eines Songs – genau so, wie er euch gerade gefällt. Auch wenn sicherlich nicht jeder Song und jedes Solo gleichermaßen gelungen ist – zauberhafte Momente wird es für dich bestimmt geben!</p>
<h3><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/jam-session-mitspielen/jam-session-spielen-barbesuch.jpg" alt="Eine Jam Session stellt einen normalen Barbesuch in den Schatten." width="650" height="433"></h3>
<h3>3. Geselliges Treffen mit Gleichgesinnten</h3>
<p>Dich mit anderen Musikern auf ein paar Songs zu treffen und einen geselligen Abend verbringen – was will man mehr? Wer Musik liebt und selbst Musik macht, bei dem stellt eine Jam Session einen normalen Barbesuch schnell in den Schatten.</p>
<p>Gute Musik trägt ganz erheblich zu guter Laune bei und erzeugt Glücksgefühle. Selbst musikalisch mitzuwirken, ist eine Herausforderung und verlangt Konzentration. Es ist also nicht die bequemste Variante, aber definitiv die inspirierendste und intensivste Art, Musik zu erleben.</p>
<p>Wenn du deine Leidenschaft mit anderen teilen kannst, ist das etwas Wunderbares. Bei einer Jam Session triffst du Gleichgesinnte, die fürs Musizieren genauso brennen wie du. Freu dich darauf, deine Mitmusiker kennen zu lernen und dich mit ihnen auszutauschen. Sowohl musikalisch beim gemeinsamen Spielen als auch bei unterhaltsamen – häufig musikspezifischen – Gesprächen am Rande der Session. Genieße einen inspirierenden und geselligen Abend zusammen mit anderen Musikbegeisterten!</p>
<h3>4. Lehrreiche Weiterentwicklung für dich</h3>
<p>Bei einer Jam Session kannst du einiges lernen. In vielerlei Hinsicht! Ganz besonders am Anfang, wenn das Spielen von Jam Sessions noch nicht zu deinem routinierten Tagesgeschäft gehört.</p>
<p>Du übst das Zusammenspiel mit anderen – mit allem, was dazugehört. Vom Einzählen bis zum gemeinsamen Abschluss. Du verbesserst das Spiel mit deinem Instrument, entwickelst dich musikalisch weiter, wirst mit der Zeit kreativer und mutiger. Nebenbei schulst du auch dein Gehör. Im <a href="#lernen">zweiten Abschnitt</a> dieses Artikels erfährst du ausführlich, was du bei einer Jam Session alles lernst.</p>
<p>Ein wesentlicher und unglaublich wertvoller Punkt ist auch, dass du merkst, welche Fähigkeiten für eine Jam Session erforderlich sind. Welche du bereits hast. Und welche du noch ausbauen solltest.</p>
<p>Aber bitte fühl dich auf keinen Fall schlecht dabei, wenn du dir deine Defizite bewusst machst. Ganz im Gegenteil: Es ist sehr hilfreich zu wissen, wo du mit deinem Musikinstrument hinmöchtest und eine Idee bekommst, was du dafür tun kannst.</p>
<p>Hierbei solltest du unbedingt kreativ werden und alle möglichen Lösungen in Betracht ziehen. Bei einer ungezwungenen Jam Session gibt es nämlich meistens <strong>viele verschiedene Möglichkeiten</strong>, einem Problem zu begegnen. Auch jede Menge wunderbar unkonventionelle, die aber keineswegs weniger zielführend sind.</p>
<h4><span style="text-decoration: underline;">Hierzu ein Beispiel:</span></h4>
<p>Ihr habt Noten für die Melodie, du spielst ein Melodieinstrument, aber was da steht, ist für dich zu kompliziert. Du hast das Gefühl, dass deine Fähigkeiten hierfür nicht ausreichen. Was kannst du tun, um trotzdem mitspielen zu können?</p>
<h4>1. Du übst das Stück zu Hause</h4>
<p>Wenn du das Stück zu Hause übst, bis du es kannst, bist du beim nächsten Mal gut vorbereitet. Keine schlechte Idee. Auch beim Format einer Jam Session ist es vorteilhaft, Fleiß zu zeigen.</p>
<p>Das Problem ist allerdings: Dir hilft das zwar bei diesem einen Stück, aber beim nächsten, das ihr spontan spielen wollt, hast du das gleiche Problem wieder.</p>
<h4>2. Du übst, besser vom Blatt zu spielen</h4>
<p>Eine sehr gute Idee, die du unbedingt langfristig verfolgen solltest! Wie du hier am besten vorgehst, erkläre ich dir in einem <a href="https://musikbegeisterung.de/noten-vom-blatt-spielen/">anderen Artikel</a>. Kurzfristig bringt dich diese Strategie leider nicht weiter.</p>
<h4>3. Du improvisierst völlig frei</h4>
<p>Bei einer Jam Session ist Improvisieren immer gut! Du musst nicht die Melodie spielen. Vielleicht kann sie ja jemand anderes. Höre zu und spiele, was dir einfällt.</p>
<p>Falls du noch keinerlei Erfahrung im Improvisieren hast, wäre auch das eine Fähigkeit, die es lohnt, sich langfristig anzueignen. Wie du dich hier am besten herantastest, erfährst du in <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/">diesem Artikel</a>.</p>
<h4>4. Du vereinfachst die Melodie</h4>
<p>Bei einer Jam Session musst du nicht genau das spielen, was notiert steht. Lass komplizierte Details weg und vereinfache die Melodie so weit, dass du gut mitkommst. Eine gute Lösung für alle, die sich im völlig freien Improvisieren noch nicht so sicher fühlen und sich gerne <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/">an einem Notengerüst orientieren</a>. Kurzfristig umsetzbar!</p>
<h4>Wähle deinen Weg!</h4>
<p>Wie du siehst, kannst du dich der Fragestellung mit ganz unterschiedlichen Ansätzen nähern. Bei einer Jam Session bekommst du nichts vorgeschrieben. Du darfst selbst entscheiden, in welcher Form du zu einem Song beitragen möchtest. Einen Königsweg gibt es nicht.</p>
<p>Verschiedene Optionen im Repertoire zu haben, ist definitiv von Vorteil. Es lohnt sich für dich, wenn du dich aus deiner Komfortzone zu wagst und dich austestest. Genauso okay ist es aber, (erstmal) den Weg zu wählen, mit dem du dich gerade am wohlsten fühlst und am einfachsten mitspielen kannst.</p>
<p>Und ganz egal, ob du konkret bestimmte Fähigkeiten weiterentwickelst oder sie anders ausgleichst: Sei raffiniert, steh mit Humor zu deinem (nicht) vorhandenen Können und hab Spaß!</p>
<p>Jedes Mal aufs Neue kannst du beim Spielen einer Jam Session vielfältige Eindrücke und Erfahrungen sammeln. Welche das im Einzelnen sind, erfährst du jetzt!</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/jam-session-mitspielen/jam-session-mitspielen-wundertuete.jpg" alt="Eine Jam Session ist eine Wundertüte!" width="650" height="433"></p>
<h2 id="lernen">Was lernst du bei einer Jam Session?</h2>
<h3>Der Einstieg in einen Song: Tempo finden und einzählen</h3>
<p>One –, two –, one, two, three, four – und los geht’s! Einer übernimmt das Einzählen. Meistens der Perkussionist, wenn ihr einen habt. Sonst jemand anderes.</p>
<p>Vielleicht bist auch du es! Um ein passendes Tempo zu wählen, kann es sehr hilfreich sein, den Verse oder Chorus durchzugehen und dir zu überlegen, wie schnell du hier spielen willst. Beim häufig weniger bekannten Intro vergreift man sich sonst oft bei der Tempovorgabe. Außerdem kannst du dich – wenn vorhanden – an der Tempoangabe am Chord- oder Leadsheet orientieren oder dich mit deinen Mitmusikern abstimmen und nach Vorschlägen und Wünschen fragen.</p>
<p>Prinzipiell kann aber auch nicht so viel schief gehen, da ein Song in vielen verschiedenen Tempi gespielt werden und so seinen ganz eigenen Reiz bekommen kann. Im schlechtesten Fall groovt es nicht so richtig oder es hört sich etwas durchgehetzt an. Aber das alles ist nicht schlimm. Nicht bei einer Jam Session.</p>
<p>Wenn jemand anderes das Einzählen übernimmt, reicht es, wenn du aufmerksam auf das vorgegebene Tempo achtest und deinen Einsatz nicht verpasst. Falls du einen Auftakt spielen möchtest, gib ganz besonders Acht – denn wie du dir denken kannst, beginnst du, noch bevor one, two, three, four zu Ende gezählt ist. Du wärst aber auch nicht der erste, der den Auftakt vergeigt.</p>
<h3>Aufmerksam zuhören</h3>
<p>So aufmerksam wie bei meiner letzten Jam Session mit meinem Saxophon habe ich lange nirgendwo mehr zugehört! Gerade wenn du mit einem Melodieinstrument ohne Noten spielst und den Song noch nicht einmal kennst, bist du schlichtweg darauf angewiesen, den Song oder wenigstens dessen Harmoniefolge möglichst schnell zu erfassen, um selbst einsteigen zu können.</p>
<p>Harmonieinstrumente sind bei vorhandenen Chordsheets nicht ganz so stark auf das Hören angewiesen. Trotzdem fördert es euer Zusammenspiel enorm, wenn du dich nicht nur auf dich konzentrierst, sondern auch den anderen Instrumenten zuhörst. So könnt ihr besser interagieren und kreiert leichter gemeinsame Genussmomente.</p>
<p>Grundsätzlich hilft aufmerksames Zuhören auch zur Orientierung, wo ihr euch in der Struktur des Songs befindet. Ob der Chorus gerade nochmal dran ist oder schon wieder der Verse. Nur, falls du dir mal nicht sicher bist. Darf ja vorkommen!</p>
<h3>Dein Solo: Ergreife die Gelegenheit!</h3>
<p>Wann spielst du dein Solo? Wenn keine Reihenfolge festgelegt ist, fragst du dich das ganz zu Recht. Kein Wunder. Schließlich wird uns von klein auf beigebracht, den Finger zu heben, wenn wir etwas sagen wollen. Oder dass wir uns in einer Reihe anstellen und warten sollen, bis wir dran sind. Bei einer Jam Session kann es aber gut sein, dass es anders läuft!</p>
<p>Wenn ihr nichts abgemacht habt und auch keine gegenseitige Aufforderung durch Augenkontakt, Gesten oder Zuruf erfolgt, dann musst du dich selbst darum kümmern, dass du zu deinem Solo kommst. Das braucht am Anfang Entscheidungskraft und Mut. Zögere aber nicht zu lange, sonst wartest du womöglich, bis der Song vorbei ist!</p>
<p>Vielleicht willst du mit deinem Solo starten, bist dir aber nicht 100&nbsp;%ig sicher, ob nochmal der A‑Teil oder schon der B‑Teil kommt. Egal, trau dich trotzdem! Wenn du dich getäuscht hast, kannst du dein Spiel immer noch anpassen.</p>
<p>Vielleicht rechnest du damit, dass gleich jemand anderes sein Solo spielen will und startest deshalb nicht durch. Tu das nicht! Ohne dass jemand schon deutlich darauf hinspielt, kannst du das gar nicht wissen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Mein Tipp:</strong></span> Wie wäre es im Übrigen, wenn du selbst dein Solo rechtzeitig in die Hand nimmst? Kündige dich im letzten oder in den letzten beiden Takten durch dominantes Spielen an! Meistens schafft das viel Klarheit, wer dran ist, was ich dir sehr empfehle!</p>
<p>Vielleicht setzen trotzdem zwei Spieler gleichzeitig zum Solo an und das lautere Instrument gewinnt. Der zweite hat dann aber dafür bereits Anspruch auf sein Solo in der nächsten Runde erhoben. Das ist also kein Beinbruch, sondern sorgt eher für wohlwollendes Schmunzeln in der Runde.</p>
<p>Es ist völlig normal, wenn diese Spontanität bei dir zu Beginn Unsicherheit hervorruft. Sicherlich brauchst du anfangs Mut, Selbstvertrauen und vielleicht auch Durchsetzungsstärke beim Ergreifen des Solos. Schließlich ist es aber auch ein tolles Gefühl, wenn du dich dann tatsächlich getraut hat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/jam-session-mitspielen/jam-session-spielen-reiz.jpg" alt="Spontan gemeinesam zu musizieren hat einen ganz besonderen Reiz zu entdecken." width="650" height="433"></p>
<h3>Gestalte dein Solo!</h3>
<p>Jetzt hast du es also geschafft und du setzt zum Solo an. Aber was spielst du? Die Melodie, eine <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/">Variation</a> davon, eine völlig freie Improvisation – das darfst du selbst entscheiden! <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">Tipps zum Improvisieren</a> findest du in einem anderen Artikel.</p>
<p>Nimm dir gerne die Freiheit, nur wenige Töne zu spielen. Mach es simpel. Einfache Phrasen und Wiederholungen fördern oft sogar den Hörgenuss! Mach dir also auf keinen Fall Druck, hier etwas Außergewöhnliches zu Ohren bringen zu müssen. Versuche, dich mehr auf deine Musikalität zu verlassen und dich weniger auf deinen Kopf zu konzentrieren.</p>
<p>Zeige außerdem Mut für falsche Töne. Nur so kannst du selbstsicher und gelassen ein Solo spielen. Häufig fallen vermeintliche Fehler dir von allen Anwesenden am meisten auf.</p>
<p>Oft kannst du unerwünschte Töne durch dein nachfolgendes Spiel sogar wieder ausbügeln. Und falls doch einmal alle dein ungünstiges Spiel mitbekommen, ist dir das bei einer Jam Session mit willkommener Experimentierfreude durchaus vergönnt.</p>
<h3>Was spielst du, wenn andere ihr Solo spielen?</h3>
<p>Was, wie viel und wie laut spielst du, wenn andere ihr Solo spielen? Das ist ganz individuell, abhängig von eurer Besetzung, deinem Musikinstrument und dem jeweils solierenden Instrument. Du wirst beim Spielen ein Gefühl dafür entwickeln, wenn du auf die anderen Instrumente hörst.</p>
<p>Spielt der Bass ein Solo, sollten sich alle stark zurückhalten. Soliert dagegen die Trompete, darf sich die Rhythmusgruppe trotzdem ins Zeug legen. Als weiteres Melodieinstrument solltest du dich sicherlich nicht in den Vordergrund drängen. Trotzdem musst du nicht immer vollständig pausieren.</p>
<p>Eine Stimme im Hintergrund oder im Wechselspiel zum Soloinstrument kann euer Spiel sehr bereichern. Wenn du dich in der Lautstärke zurücknimmst, kürzere oder weniger auffällige Phrasen bzw. nur ab und zu ein paar Töne spielst, kann das sehr gut passen.</p>
<p>Testet euch aus und finde deine Position im gemeinsamen Zusammenspiel. Füge dich flexibel in das musikalische Gesamtgeflecht ein, aber zeige trotzdem mutig deinen individuellen Spielstil!</p>
<h3>Profitiere bei einer Jam Session von deinen Mitmusikern!</h3>
<p>Die anderen Musiker haben vielleicht schon etwas mehr Erfahrung als du oder einfach andere Ideen. Nutze die Chance einer Jam Session, um von ihnen zu profitieren.</p>
<p>Es kann die Herangehensweise an einen neuen Song sein oder die Art, wie deine Mitmusiker den Charakter eines Songs gestalten. Lass dich von deren Kreativität bei den Soli, der Begleitung, von Ideen zur Interaktion oder auch einfach deren Selbstvertrauen anstecken und inspirieren! Du wirst Erfahrungen sammeln, die oft über diese eine Jam Session hinausreichen und dein Spiel langfristig bereichern.</p>
<h3>Das Ende eines Songs: Gemeinsam einen gelungenen Abschluss finden</h3>
<p>Alleine einen Song zu Ende zu bringen, ist nicht so schwierig. Ein gemeinsames Ende zu finden, ist schon etwas anspruchsvoller. Und ja, wenn ihr noch keine Profis seid, kann es leicht sein, dass sich euer Ende im Vergleich zum restlichen Song ziemlich bescheiden anhört. Aber das macht erstmal nichts.</p>
<p>Dass das Ende naht, sollte einer der Musiker entscheiden und ankündigen. Verbal, mit Mimik und Gestik oder musikalisch. Bei letzterem hat jemand aus der Rhythmusgruppe sicherlich mehr Möglichkeiten als ein Melodieinstrument. Vielleicht habt ihr ja sowieso einen Session Leader, der sich darum kümmert.</p>
<p>Falls du den Abschluss nicht selbst initiierst, gilt es für dich lediglich, aufmerksam zu sein. Achte gut auf die anderen Musiker und reagiere entsprechend mit deinem Spiel. Der Schlusspunkt bietet häufig noch Überraschungen und viele Möglichkeiten, den Song auf die letzten Meter zu vergeigen.</p>
<p>Aber hab keine Angst davor, sonst verkrampfst du und das Vergeigen ist vorprogrammiert. Bleib bis zum Schluss konzentriert, aber auch gelassen und nimm, egal was kommt, mit Humor!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/jam-session-mitspielen/jam-session-spielen-abenteuer.jpg" alt="Mit deinem Musikinstrument an einer Jam Session teilnehmen: Vielleicht dein nächstes Abenteuer?" width="650" height="433"></p>
<h2>Bei einer Jam Session mitspielen: Vielleicht dein nächstes Abenteuer?</h2>
<p>Eine Jam Session ist eine ganz besonders faszinierende Art des Musikmachens. Sicherlich ist sie nicht jedermanns Sache. Aber falls deine Augen beim Gedanken, einmal bei einer Jam Session mitzuspielen, leuchten, dann trau dich! Fang mit einer nicht öffentlichen Session an und spiele zusammen mit anderen Hobbymusikern.</p>
<p>Möchtest du wissen, was du üben kannst, um bei Jam Sessions besser mitspielen zu können? In meinem Artikel zur <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-vorbereitung/">Vorbereitung auf Jam Sessions</a> findest du jede Menge Tipps dazu. Für euer Jammen zu üben lohnt sich mit einigen Methoden auch noch <a href="https://musikbegeisterung.de/jammen-ueben/">kurzfristig</a>.</p>
<p>Es kann gut sein, dass du mit deinem Musikinstrument gefordert bist. Aber so entwickelst du dich weiter. Ich habe bei Jam Sessions schon zahlreiche wunderbare Eindrücke und Erfahrungen gesammelt, die ich nicht missen möchte. Wie sieht es bei dir aus?</p>
<p>Dieser Artikel ist Teil 1 meiner Artikelserie zum Thema Jam Sessions. Wenn du noch mehr wissen möchtest, empfehle ich dir folgende Artikel:</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-vorbereitung/"><strong>Jam Sessions Teil 2: So jammst du nachhaltig besser</strong></a><br>
👉 Weiterlesen: <strong><a href="https://musikbegeisterung.de/jammen-ueben/">Jam Sessions Teil 3: Kurzfristige Übetipps</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-mitspielen-anfaenger/">Jam Session für Anfänger: Warum du dich trauen solltest und was du dabei lernst</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Lächeln und Lachen beim Musikmachen: Wie du dich glücklich spielst</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/</link>
					<comments>https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2019 18:06:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[als Erwachsener ein Musikinstrument lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Horizont erweitern]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalische Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Neues ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Spieltipps]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps fürs Musikmachen]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du hast beim Musizieren momentan nicht mehr so viel Spaß? Höchste Zeit, das zu ändern! Wer mit seinem Musikinstrument offen für Unkonventionelles ist, heitert sich definitiv auf und gewinnt neue Begeisterung und Glücksgefühle. Bist du bereit? Es ist sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen durchaus normal, dass die anfängliche Faszination für ein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/">Lächeln und Lachen beim Musikmachen: Wie du dich glücklich spielst</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast beim Musizieren momentan nicht mehr so viel Spaß? Höchste Zeit, das zu ändern! Wer mit seinem Musikinstrument offen für Unkonventionelles ist, heitert sich definitiv auf und gewinnt neue Begeisterung und Glücksgefühle. Bist du bereit?<span id="more-4819"></span></p>
<p>Es ist sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen durchaus normal, dass die anfängliche Faszination für ein Instrument vielleicht irgendwann nachlässt. Du hast bereits einiges erreicht, bist technisch besser geworden, kannst dir ein einfaches Stück schnell erarbeiten oder <a href="https://musikbegeisterung.de/noten-vom-blatt-spielen/">vom Blatt spielen</a>.</p>
<p>Eigentlich toll.</p>
<p>Moment. Nicht <em>eigentlich</em>! Das ist in der Tat toll. Darauf kannst du sehr stolz sein!</p>
<p>Jeder Anfänger wäre froh, wenn er schon so gut spielen könnte wie du! Das solltest du dir erst einmal bewusst machen.</p>
<h2>Da ist mehr Spaß drin!</h2>
<p>Trotzdem kann ich dich gut verstehen, wenn dir dabei vielleicht doch etwas fehlt. Sowas wie unbändige Begeisterung, große Gefühle, ein Riesenspaß, grenzenloser Genuss, ein starker innerer Antrieb.</p>
<p>Du fühlst dich gut beim Spielen. Es ist ganz nett. Aber du sprühst nicht (mehr) vor Begeisterung.</p>
<p>Wunderbar, wenn du das erkannt hast. Denn nur dann kannst du auch etwas für mehr Musikbegeisterung tun. Auf meinem <a href="https://musikbegeisterung.de">Blog</a> Musikbegeisterung bist du – wer hätte das gedacht – dafür genau richtig. Herzlichen Glückwunsch, dass du bei meinem Artikel gelandet bist!</p>
<p>Was kannst du also tun, wenn du dir wieder (mehr) Spaß und <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/">Motivation</a> fürs Musikmachen wünschst?</p>
<h2>Viel Spaß beim Musizieren! — Mein wirkungsvollster Tipp</h2>
<p>Die positive Psychologie soll unbedingt auch in dein Musizieren einfließen.</p>
<p>Mein heutiger Ratschlag – egal ob für <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">Erwachsene</a> oder Kinder – ist kurz und prägnant, aber sehr entscheidend: <strong>Bringe dich zum Lächeln!</strong></p>
<p>Ja, setze dir zum Ziel, dich beim Musizieren zum Schmunzeln, Lächeln oder Grinsen zu bringen. Und gewinne eine weitere Prise Glück für dein Leben.</p>
<p>Das ist ein wunderbares Ziel, das in allen Lebensbereichen anwendbar ist und im Übrigen viel öfter verfolgt werden sollte. Oft reicht es schon, solch ein eigenwilliges Ziel im Kopf zu haben und der Spaß ergibt sich dann aus der Unkonventionalität und Verrücktheit des Zieles wie von selbst.</p>
<p>Falls das für dich doch noch nicht ganz reicht, habe ich im Folgenden einige Vorschläge für dich, wie du dich deinem Ziel, dich beim Musizieren zum Lächeln zu bringen, gezielt nähern kannst.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/musizieren-spass/musizieren-freude-ideen.jpg" alt="Musikmachen mit Spaß und Begeisterung" width="753" height="502"></p>
<h2>Spiele Unerwartetes, überrasche dich!</h2>
<p>Prinzipiell sind es die unerwarteten Dinge, die dich schmunzeln oder sogar breit grinsen lassen. Du solltest also ein Stück einmal ganz anders spielen als sonst. Oder du baust an einzelnen Stellen kleine Raffinessen ein, die dich aufhorchen lassen. Überrasche dich!</p>
<p>Sicherlich bewegt ein und dieselbe raffinierte Gestaltung nicht jeden Menschen in gleicher Weise. Schließlich hat jeder Mensch seinen eigenen Geschmack und Humor. Welche Techniken du verwenden kannst oder möchtest, hängt außerdem von deinem Können und deiner Art zu musizieren ab, ob zu z.&nbsp;B. gerne <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">improvisierst</a> oder nicht.</p>
<p>Aber ganz egal, welcher Musikertyp du bist und wie viel du kannst: Wenn du offen für <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">Experimente</a> bist, wirst du für dich herausfinden, wie du dich mit deiner eigenen Musik zum Lächeln bringen kannst. Am besten funktioniert das, wenn du nicht so viel denkst, sondern mit innerlicher <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/">Vorfreude</a> und dem Schalk im Nacken loslegst.</p>
<p>Gib dich der Musik hin, lass dich von deinen Spontaneinfällen leiten und schöpfe voll und ganz aus deiner eigenen Kreativität. Falls es an einem Tag nicht klappt, probiere es am nächsten Tag wieder!</p>
<h2>Finde Inspiration beim Musikhören</h2>
<p>Ergründe deinen eigenen Geschmack! Passe beim Hören von Musik ganz bewusst auf, um dich inspirieren zu lassen. Welche Stelle in einem Stück findest du besonders gut und warum? Was genau fasziniert dich an der Musik von anderen? Sammle Ideen, die du dann auf dein eigenes Spiel überträgst.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/musizieren-spass/musikinstrument-begeisterung-tipps.jpg" alt="Viel Spaß beim Musizieren!" width="753" height="502"></p>
<h2>Ideen zum Ausprobieren mit deinem Musikinstrument</h2>
<p>Für den Fall, dass du deiner Kreativität auf die Sprünge helfen möchtest, gebe ich dir im Folgenden ein paar konkrete Beispiele, wie du aus deinem bisher gewohnten Spiel mehr herauskitzeln kannst.</p>
<p>Behalte aber immer im Hinterkopf, dass es ganz individuell ist, was dich zum Lächeln bringt. Außerdem gibt es viele instrumentenspezifische Gestaltungsmittel, sodass nicht alle meine Vorschläge auf dein Instrument anwendbar sind. Nichtsdestotrotz, legen wir los!</p>
<h3>Besonderheiten deutlich hervorheben</h3>
<p>Widme dich der musikalischen Gestaltung in all ihren Facetten. Hebe die Besonderheiten eines Stückes deutlich hervor. Koste ein Ritardando, Accelerando oder Crescendo voll aus, spiele das Fortissimo richtig laut und das Pianissimo kaum hörbar. Du darfst hier gerne übertreiben. Je mehr Enthusiasmus du an den Tag legst, umso besser!</p>
<h3>Tempo variieren</h3>
<p>Spiele ein Stück in einer anderen Geschwindigkeit als sonst. Gib Gas, spiele so schnell du kannst. Egal, was die Tempoangabe sagt. Höre zu und sei gespannt, was dabei herauskommt.</p>
<p>Oder lass dir Zeit. Ganz viel. Vielleicht kostest du das Stück bei halbem Tempo genussvoll aus? Das verändert den Charakter eines Stückes ungemein. Du hast mehr Zeit zum Hinhören, zur Ausgestaltung einzelner Töne und für kreative <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/">Variationen</a> oder Zwischenspiele. Das setzt ganz andere Emotionen frei. Lass dich darauf ein und genieße es!</p>
<p>Du kannst auch innerhalb eines Stückes variieren und einzelne Abschnitte schneller oder langsamer spielen. Sei experimentierfreudig. Alles ist erlaubt.</p>
<h3>Rhythmus ändern</h3>
<p>Wähle einen anderen Rhythmus. Bringe einen Song zum Schwingen, indem du Swingachtel statt den sonst geraden Achteln spielst. Mir persönlich macht das ganz besonders viel Spaß.</p>
<p>Experimentiere mit Basslauf oder Begleitrhythmus. Falls du ein Digitalpiano oder Keyboard hast, kannst du dich von den dort auswählbaren Beats inspirieren lassen. Stecke eine getragene Ballade doch einmal in das Gewand eines Reggaes oder Tangos. Verwandle einen zackigen Charleston in einen genussvollen Blues. Oder andersherum! Worauf hast du Lust?</p>
<h3>Instrumentenspezifische Effekte</h3>
<p>Je nach Instrument kannst du Spezialeffekte verwenden. Blasinstrumente eignen sich mit diversen quieckenden, quackenden und trötenden Tönen ganz besonders gut dafür. Experimentiere mit Vibrato und teste unterschiedlich große Schwingungsamplituden. Lass einzelne Töne laut herausplatzen.</p>
<p>Spiele Töne von unten oder oben an. Probiere Glissandi aus, indem du die Tonhöhe über ein größeres Intervall kontinuierlich veränderst. Auf dem Klavier kannst du das nachahmen, indem du mit der Hand über die Klaviatur fährst. Überlege, probiere aus oder informiere dich, was speziell mit deinem Instrument möglich ist!</p>
<h3>Breaks und Minimalismus</h3>
<p>Die größte Überraschung ist es, wenn plötzlich nichts mehr kommt! Mit gekonnt gesetzten Breaks ist dir ein Lächeln sicher. Übe dich grundsätzlich in <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">Minimalismus</a>. Lüfte ab und zu deinen Klangsumpf und spiele in der Begleitung zur Abwechslung nur so viele Töne wie gerade nötig. Oder spiele bei der Melodie einzelne Phrasen und mache dazwischen großzügige Pausen.</p>
<h3>Frage und Antwort</h3>
<p>Ein grundlegendes Gestaltungsmittel in der Musik ist das Wechselspiel aus Frage und Antwort. Fokussiere dich darauf und gestalte die beiden Parts ganz besonders individuell.</p>
<h3>Kreative Zwischenspiele</h3>
<p>Oft beeindruckt am meisten das, was sich dazwischenschiebt. Spiele lustige Melodien zwischen die Hauptmelodie. Sei der Clown im Kasperltheater, der immer wieder auftaucht und sich kurz einmischt.</p>
<h3>Tipp für Klavierspieler</h3>
<p>Du spielst Klavier? Verschiebe deine Hände um ein paar Oktaven. Nimm deine linke und rechte Hand überkreuzt und lass die Melodie im Bass erklingen, die Begleitung im Diskant. Lass dich faszinieren von dem, was erklingt.</p>
<h2>Musizieren macht glücklich!</h2>
<p>Jetzt aber mit Experimentierfreude ran an dein Musikinstrument! Ganz viel Spaß beim Musizieren! Sei offen für Neues, auch Unkonventionelles. Trau dich. Überrasche dich. Und du wirst – amüsiert von deinem eigenen Spiel – lächeln.</p>
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		<title>Noten finden in deiner Notensammlung: Warum es sich lohnt, in deinen Musiknoten zu kramen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jan 2019 14:50:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[entspannen]]></category>
		<category><![CDATA[freies Klavierspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[fühlen]]></category>
		<category><![CDATA[kostenlose Noten]]></category>
		<category><![CDATA[Noten lesen]]></category>
		<category><![CDATA[vom Blatt spielen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Notensammlung ist wie eine große Schatztruhe. Idealerweise ist so viel in der Truhe, dass du lange nicht zum Boden kommst, wenn du einmal darin wühlst. Ein oft ungenutztes Potential, um kostenlos Noten zu finden! Du solltest unbedingt ab und zu in deiner Notensammlung kramen, denn dabei bieten sich dir viele lohnenswerte Entdeckungen! Vermutlich spielst [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Notensammlung ist wie eine große Schatztruhe. Idealerweise ist so viel in der Truhe, dass du lange nicht zum Boden kommst, wenn du einmal darin wühlst. Ein oft ungenutztes Potential, um kostenlos Noten zu finden! Du solltest unbedingt ab und zu in deiner Notensammlung kramen, denn dabei bieten sich dir viele lohnenswerte Entdeckungen!</p>
<p><span id="more-4251"></span></p>
<p>Vermutlich spielst du meistens die Stücke, die sowieso schon (dauerhaft) auf deinem Notenpult oder Notenständer stehen. Oder sonst irgendwo in Reichweite liegen. Ganz oben im Stapel. Das ist nun einmal die bequemste und zeitsparendste Variante, um direkt mit dem Spielen loszulegen.</p>
<p>Trotzdem solltest du dir immer wieder auch die Zeit nehmen, Musiknoten aus den Tiefen deiner Schatztruhe hervorzuholen. Es lohnt sich definitiv, denn dort warten so einige Überraschungen und wertvolle Erfahrungen auf dich. Das Finden von Noten kann also völlig unkompliziert und noch dazu kostenlos sein!</p>
<h2>Wertvolle Musiknoten finden</h2>
<p>Nicht alles, was du findest, wird zum aktuellen Zeitpunkt wertvoll für dich sein. Ja, wertvoll <em>für dich</em>! Denn es geht hier nicht um den objektiven Wert eines Stückes. Ein Stück ist wertvoll, wenn es dir jetzt im Moment gefällt. Und ja, ich schreibe ganz bewusst <em>jetzt im Moment</em>. Denn es ist völlig normal, dass sich das Gefallen eines Stückes mit der Zeit ändert. Schließlich ist es beispielsweise stark abhängig von deiner <a href="https://musikbegeisterung.de/gefuehle-musizieren/">momentanen Stimmung</a>, auf welche Musik du gerade Lust hast.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/notensammlung/notensammlung-entdecken.jpg" alt="Neue Noten in der privaten Notensammlung finden." width="600" height="400"></p>
<p>In deiner Schatztruhe wirst du Stücke finden, die für dich derzeit lediglich den Wert von hässlichem Modeschmuck haben. Diese wirst du gar nicht erst aus der Truhe holen. Oder sie landen nach einem halben Mal Spielen wieder dort. Du wirst aber auch überaus reizende Schmuckstücke finden! Diese Stücke wirst du mit großer Freude nacheinander durchspielen und genießen.</p>
<p>Dabei besteht zudem eine gute Chance, dass sich aus dem einen oder anderen Schmuckstück ein Diamant herauskristallisiert. Solch ein Stück wirst du in der nächsten Zeit immer und immer wieder gerne spielen. Was sich zum Dauerbrenner entwickelt, wird wochen- oder monatelang auf deinem Notenpult oder ‑ständer stehen bleiben.</p>
<p>Falls du noch keine eigene Notensammlung hast, dann bau dir nach und nach eine auf! <a href="https://musikbegeisterung.de/instrument-musik-finden/">Hier</a> erfährst du, wie du deine ganz persönlichen Schätze für deine Truhe findest!</p>
<p>Welche Vorteile bieten sich dir also, wenn du in deiner Notensammlung kramst? Im Folgenden erfährst du, welche fünf ultimativen Chancen sich dir als neugierigem Schatzsucher bieten. Viele davon sind übrigens auch auf das Stöbern in deiner Musiksammlung übertragbar!</p>
<h2>1. Entspanntes Schmökern in deiner privaten Musikbibliothek</h2>
<p>Beim Kramen in deiner Notensammlung schmökerst du in deinen Noten und entspannst dich. Du bist ganz im Moment, schaltest ab vom Alltag und tauchst in eine wunderbare Welt voller Musik und Erinnerungen ein. Und das völlig kostenlos und zu Hause! Du musst dich dafür nicht einmal in die Musikbibliothek begeben.</p>
<p>Nach und nach siehst du deine Noten durch. Und wenn dir ein Stück in die Hände fällt, auf das du wieder einmal Lust hast oder das dich ganz einfach neugierig macht, dann <a href="https://musikbegeisterung.de/noten-vom-blatt-spielen/">spielst du es an</a>.</p>
<p>Vielleicht legst du es gleich nach ein paar Takten wieder weg. Vielleicht spielst du es einmal zu Ende und gehst dann zum nächsten Stück über. Vielleicht bleibt aber auch ein neuer oder alter Dauerbrenner auf dem Notenpult stehen. Wer weiß! Lass dich ohne konkretes Ziel tragen von deiner Neugierde und Spielfreude und genieße das Entdecken!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/notensammlung/noten-neue-entdeckungen.jpg" alt="Kostenlos neue Musiknoten finden in deiner Notensammlung." width="600" height="400"></p>
<h2>2. Neue Noten finden</h2>
<p>Mit Sicherheit schlummern in deiner Notensammlung Stücke, die du kaum oder vielleicht sogar noch nie gespielt hast! Neue Noten musst du dir also gar nicht unbedingt neu beschaffen. Es sind längst welche bei dir zu Hause! Du musst sie nur (wieder) ans Tageslicht bringen!</p>
<p>Ich selbst staune immer wieder, was ich da alles finde. Aus den meisten Notenbüchern hast du vermutlich nur ein paar ausgewählte Stücke gespielt. Sie bergen also großes Potential, um darin nach einiger Zeit neue Entdeckungen zu machen!</p>
<h2>3. Altbekannte Stücke und damit verbundene Erinnerungen entdecken</h2>
<p>Wenn du in deiner Notensammlung kramst, werden dir viele gut bekannte Stücke wieder in die Hände fallen. Stücke, die du sehr oft und überaus gerne gespielt hast. Es ist wie das Treffen guter alter Freunde. Oder das Durchblättern eines Fotoalbums, das dich zum Schwelgen in Erinnerungen einlädt.</p>
<p>Ab und an wirst du dich bei einem Stück fragen, warum du es damals eigentlich am laufenden Band gespielt hast. Auf andere Stücke wirst du dagegen spontan wieder Lust bekommen und kannst es gar nicht erwarten, sie aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken.</p>
<p>Aber egal, was du heute von einem Stück hältst. Alle diese aus der Vergangenheit bekannten Stücke haben eines gemeinsam: Sie wecken Erinnerungen in dir! Sie erinnern dich an deine damalige Lebenssituation. An ein bestimmtes Lebensgefühl. An die Themen, die dich damals beschäftigt haben. An einen bestimmten Wohnort oder Menschen. Oder sie zeigen dir deinen damaligen Musikgeschmack, der heute vielleicht nicht mehr exakt der gleiche ist. Fast ein bisschen nostalgisch. Aber irgendwie schön.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/notensammlung/plattenspieler-nostalgie.jpg" alt="In deiner Notensammlung Noten finden und Erinnerungen wecken." width="600" height="400"></p>
<p>Das Beschäftigen mit deiner Notensammlung bietet dir einen ganz persönlichen musikalischen Rückblick auf dein Leben! Gut, um dich zu erinnern und innezuhalten. Und natürlich auch, um dich von deinen absoluten Lieblingsstücken neu verzaubern zu lassen. Du hast sie vielleicht einfach nur vergessen. Oder auf die Seite gelegt, weil du sie schließlich schlichtweg zu oft gespielt hattest. Mit etwas zeitlichem Abstand wirst du ihren Zauber wieder spüren!</p>
<h2>4. Deinen musikalischen Fortschritt realisieren</h2>
<p>Du wirst auch Stücke finden, die du ziemlich zu Beginn mit deinem Musikinstrument gespielt hast. Sie führen dir deinen Fortschritt vor Augen. Damals waren diese Stücke eine große Herausforderung für dich. Jetzt fallen sie dir leicht! Dadurch wird dir dein <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">Fortschritt</a> mit deinem Musikinstrument bewusst und das tut gut. Damit solltest du dich ab und zu belohnen!</p>
<h2>5. Neue Interpretationen gut bekannter Stücke</h2>
<p>Wenn du Stücke wieder spielst, die du vor längerer Zeit oft gespielt hast, ist das eine gute Gelegenheit, sie neu zu interpretieren. Gestalte sie neu nach deinem aktuellen Können und Geschmack! Für ein gekonntes Improvisieren ist es eine wunderbarer Vorteil, ein Stück gut zu kennen. Auch wenn deine Finger vielleicht etwas <a href="https://musikbegeisterung.de/verlernen-musizieren/">Nachhilfe</a> benötigen, wirst du das Stück immer noch gut im Ohr haben. Eine gute Grundlage also, um etwas Neues daraus zu machen.</p>
<h3>Neue Gestaltungsideen auf Grundlage deines heutigen Könnens ausprobieren</h3>
<p>Du wirst jetzt andere Ideen haben als damals. In der Zwischenzeit hast du neue Erfahrungen gesammelt und hast dich weiterentwickelt. Und ein gewisser zeitlicher Abstand hilft dir, dich von deiner üblichen Version zu lösen und offener für neue Interpretationen zu sein.</p>
<p>Mit deinem heutigen Können kannst du die Stücke vielleicht besser <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">aufpeppen</a> als damals. Du hast dir bestimmte Spieltechniken, Licks oder Begleitrhythmen angeeignet, die du jetzt nutzen kannst. Zieh alle Register, die du hast! Spiel deine ganz persönliche Neuauflage!</p>
<p>Grundsätzlich kannst du aus jedem Stück etwas Neues machen. Ganz besonders prädestiniert dafür sind aber Songs, die nur durch eine Melodielinie und <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/">Akkordsymbole</a> für die Begleitung definiert sind. Solche Stücke laden geradezu ein, die dargebotene <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/">Gestaltungsfreiheit</a> ausgiebig zu nutzen.</p>
<h3>Inspirationen aufgrund deiner Erfahrungen</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/notensammlung/neue-interpretationen.jpg" alt="Musiknoten altbekannter Stücke finden und neu interpretieren." width="312" height="468"></p>
<p>Vielleicht traust du dich heute auch einfach mehr als damals, dein spontanes <a href="https://musikbegeisterung.de/gefuehle-musizieren/">Gefühl</a> und deine Kreativität in die Musik einfließen zu lassen. Diese Fähigkeit entwickelt sich erfahrungsgemäß nicht nur mit zunehmendem Können, sondern auch mit zunehmendem Lebensalter.</p>
<p>Von deiner Lebens- und Hörerfahrung kannst du hierbei definitiv profitieren. Bestimmte Erfahrungen standen dir als Kind in derartigem Umfang schlichtweg nicht zur Verfügung. Ganz nebenbei also ein guter Grund, das zunehmende Alter zu schätzen!</p>
<p>Mit <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/">Variationen</a> und <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/">Improvisationen</a> sowie Spiel- und Experimentierfreude kannst du abgespielten Stücken neuen Glanz verleihen. Du steckst sie in ein brandneues Gewand und gibst ihnen damit einen wundervollen neuen Reiz. Am Ende wirst du verzaubert lächeln oder aufgrund eines geradezu ungewohnt urkomischen Ergebnisses grinsen. Beides kann ich wärmstens empfehlen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/notensammlung/noten-finden.jpg" alt="Kostenlos zu Hause Musiknoten finden." width="600" height="400"></p>
<h2>Ran an deine Schatztruhe: Noten finden in deiner Notensammlung</h2>
<p>Also nichts wie ran an deine Schatztruhe. Neue und seit langem geschätzte Juwelen warten auf dich! Finde (neue) Musiknoten direkt bei dir zu Hause!</p>
<p>Natürlich kann es sein, dass du enttäuscht bist, wenn dir Stücke in die Hände fallen, die du nicht mehr drauf hast wie damals. Lass dich davon nicht deprimieren! Ein Verlernen ist völlig normal. Bei jedem! <a href="https://musikbegeisterung.de/verlernen-musizieren/">Dieser Artikel</a> hilft dir, das Verlernen zu akzeptieren und weniger negativ zu sehen.</p>
<p>Sehr nützlich für das Stöbern in deiner Notensammlung ist ein gutes Vom-Blatt-Spiel. Wie du dich darin verbessern kannst, erfährst du <a href="https://musikbegeisterung.de/noten-vom-blatt-spielen/">hier</a>.</p>
<h2>Digitale Notensammlung</h2>
<p>Hast du noch keine Notensammlung oder möchtest du schnell und unkompliziert online nach neuen Noten stöbern? Die digitale Klaviernotenbibliothek OKTAV macht es möglich!</p>
<p>👉 Weiterlesen: <strong><a href="https://musikbegeisterung.de/oktav-erfahrungen/">Lohnt sich das Klaviernotenportal OKTAV?</a></strong></p>
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		<title>Musik vorspielen mit deinem Instrument: Angst oder Freude — ja oder nein?</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/vorspielen-musikinstrument/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2018 14:02:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[als Erwachsener ein Musikinstrument lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorspielen mit dem Musikinstrument beschert dem einen Angst, dem anderen Spaß. Wer in einer Musikschule ein Instrument spielt, der wird über kurz oder lang die Frage nach dem Vorspielen gestellt bekommen. Für den einen ist es ein tolles Angebot, für den anderen eine nervige Angelegenheit. Es gibt beim Vorspielen kein generelles Falsch oder Richtig. Du [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vorspielen mit dem Musikinstrument beschert dem einen Angst, dem anderen Spaß. Wer in einer Musikschule ein Instrument spielt, der wird über kurz oder lang die Frage nach dem Vorspielen gestellt bekommen. Für den einen ist es ein tolles Angebot, für den anderen eine nervige Angelegenheit. Es gibt beim Vorspielen kein generelles Falsch oder Richtig. <span id="more-2926"></span>Du solltest aber für dich persönlich herausfinden, womit du dich wohl fühlst.</p>
<h2>Die Vorspielfrage, ein Dauerbrenner in jeder Musikschule</h2>
<p>Mit deinem Musikinstrument vorspielen oder nicht? Das ist hier die Frage! Egal, ob du Klavier, Gitarre, Geige oder irgendein anderes Instrument im Musikunterricht lernst, du wirst an einer Beantwortung dieser Frage nicht vorbeikommen.</p>
<p>Vorspielen oder nicht vorspielen hat beides seine Vor- und Nachteile. Vorspielen kann Angst und Aufregung bewirken, aber auch Freude und Stolz hervorrufen. Oder auch alles zusammen. Ein guter Grund also, um das Thema Vorspielen mit einem Musikinstrument einmal genauer zu beleuchten.</p>
<p>Im Folgenden stelle ich dir vor, was du durch Vorspielen auf deinem Musikinstrument gewinnen, aber auch verlieren kannst.</p>
<p>Erfahrungsgemäß haben es die, die zum Vorspielen Nein sagen, schwerer als die, die Ja sagen. Denn in Musikschulen wird ein Nein leider nicht immer ohne Weiteres akzeptiert. Dort werden dir nur die Vorteile des Vorspielens angepriesen. Aus diesem Grund sind in diesem Artikel die Argumente für ein Nein etwas umfassender ausgeführt. Denn zu dieser Sichtweise wirst du woanders leider kaum etwas erfahren!</p>
<p>Die Entscheidung, ob du vorspielen möchtest oder nicht, musst am Ende du für dich selbst treffen. Lass dich von niemandem in die eine oder andere Richtung drängen! Auch ich möchte dir lediglich die beiden Situationen schildern und dir keine Empfehlung geben. Aber vielleicht merkst du beim Lesen, mit welchen Argumenten du dich besser identifizieren kannst.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/vorspielen-musikinstrument/vorspielen-ja.jpg" alt="Vorspielen mit deinem Musikinstrument trotz Angst und Nervosität" width="640" height="427"></p>
<h2>Warum du mit deinem Musikinstrument vorspielen solltest:</h2>
<h3>Du übst Stücke für ein Vorspiel, bis du sie perfekt kannst</h3>
<p>Wenn du ein Stück vorspielen willst, dann übst du es so intensiv, bis du es richtig gut kannst. Jede mögliche Stolperstelle wird so lange geübt, bis sie keine mehr ist. In die musikalische Gestaltung wird noch mehr Energie gesteckt als sonst. An diesem Stück wird gefeilt und geschliffen.</p>
<p>Du setzt dich mit dem Stück für dein Vorspiel intensiv auseinander, lernst es in- und auswendig kennen und verstehst es von Grund auf. Meist kannst du es am Ende sogar teilweise oder ganz auswendig spielen. Für ein Vorspiel zu üben fördert in hohem Maße ein präzises Spiel, du wirst große Fortschritte mit deinem Instrument machen. Das Ergebnis kann sich dann auch hören lassen. Und darauf darfst du stolz sein!</p>
<h3>Vorspielen motiviert für das Spielen deines Musikinstrumentes</h3>
<p>Das Vorspielen kann eine große Motivation für dich sein. Du hast ein festes <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ziel</a>, für dessen Erreichen schließlich auch ein konkreter Termin feststeht. Bis zu diesem Termin willst du das Stück sicher spielen können. Du hast einen Plan. Und es ist keine Abmachung, die du nur mit dir selbst getroffen hast. Damit hat dein Ziel einen verbindlicheren Charakter und du wirst es nicht so leicht wieder über Bord werfen.</p>
<p>Vielleicht bist du sonst eher übefaul, wenn du weißt, dass sowieso nur du selbst es zu hören bekommen wirst. Für viele Menschen ist es ein unglaublicher Antrieb, das Erarbeitete anderen präsentieren zu dürfen. Auch wenn es manchmal eine gewisse Überwindung kostet. Am Ende sind sie stolz darauf, es gibt ihnen das glückselige Gefühl, etwas geleistet zu haben. Und die <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Motivation</a>, weiter zu üben, auch wenn es oft einige Mühe und Durchhaltevermögen kostet. Findest du dich darin wieder?</p>
<h3>Anerkennung von anderen Menschen durch Vorspielen von Musik vor Publikum</h3>
<p>Beim Vorspielen zeigst du anderen Menschen, was du kannst. Bei einem Wettbewerb wie <em>Jugend musiziert</em> werden Preise vergeben, bei einem einfachen Vorspiel wird dir Anerkennung durch den Applaus des Publikums zuteil. Oder wenn du womöglich auf (semi-)professionellem Niveau spielst, springt für dich vielleicht sogar etwas Geld bei der Sache heraus. Das Vorspielen gibt dir also die Möglichkeit, die Lorbeeren für deine investierte Zeit und deine Ausdauer zu ernten.</p>
<h3>Anspannung und Angst beim Vorspielen</h3>
<p>Für die meisten Menschen ist ein Vorspiel vor Publikum nervenaufreibend, mit Aufregung und Angst verbunden. Für dich auch? Vielleicht bist du das Vorspielen einfach nicht gewohnt und deine Anspannung nimmt mit etwas mehr Vorspieltraining ab. Was sich am Anfang wie ein Sprung ins kalte Wasser anfühlt, kann sich mit etwas mehr Routine in einen gut geheizten Swimmingpool wandeln, in dem du dich schon viel wohler fühlst.</p>
<p>Wenn bei allem Vorspielstress und aller Nervosität immer auch etwas Vorfreude dabei ist, dann solltest du mit deinem Instrument vorspielen! Du hast gute Chancen, dass deine Freude am Vorspielen weiter wächst, wenn deine Anspannung nachlässt. Und du wächst persönlich, indem du lernst, mit einer Vortragssituation umzugehen.</p>
<h3>Freude am Musizieren durch Vorspielen</h3>
<p>Vorspielen kann dir also einiges geben. Lernfortschritt, Motivation, ein perfekt eingeübtes Stück und Anerkennung. Auf deine Leistung und deinen Mut, das Stück einem Publikum vorzutragen, darfst du stolz sein. Du hast ein Ziel und erfährst ein freudiges, erfüllendes Gefühl, wenn du darauf hinarbeitest und es schließlich erreichst.</p>
<p>Gibt das Vorspielen deinem Musizieren einen Sinn oder eine gewisse Würze, ohne die es für dich irgendwie langweilig wäre? Dann nutze die Chance und spiele mit deinem Musikinstrument vor!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/vorspielen-musikinstrument/vorspielen-nein.jpg" alt="Musizieren in der Musikschule ohne Vorspielen" width="640" height="412"></p>
<h2>Warum du mit deinem Musikinstrument nicht vorspielen solltest:</h2>
<h3>Du übst Stücke, bis du sie nicht mehr hören kannst</h3>
<p>Wenn du ein Stück vorspielen möchtest, übst du es so lange, bis es dir wahrscheinlich selbst nicht mehr gefällt. Und darüber hinaus. Du kannst das Stück schon nicht mehr hören, kannst es nicht mehr genießen, „musst“ es aber trotzdem bis zum Vorspiel weiter üben. Musikgenuss und <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">freudiges Musizieren</a> hören sich anders an!</p>
<p>Wenn du außerdem jedes Stück vorspielfertig übst, bleibt kaum Zeit für andere <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Experimente mit deinem Musikinstrument</a>, z.&nbsp;B. Improvisieren oder spontanes <a href="https://musikbegeisterung.de/noten-vom-blatt-spielen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vom-Blatt-Spielen</a>. Nicht selten sind Hobbymusiker, die Stücke immer vorspielfertig einüben, sehr schlechte Notenleser und wenig spontan!</p>
<p>Deinen Horizont erweiterst du eher, wenn du dich nicht zu sehr auf ein Stück fokussierst, sondern verschiedene Stücke und Herausforderungen ausprobierst. Fortschritte mit deinem Instrument machst du auch ohne Vorspielen!</p>
<h3>Motivation für das Spielen deines Musikinstrumentes kommt nicht allein durch Vorspiele</h3>
<p>Vorspielen beeinflusst die <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Motivation</a>. Doch nicht immer nur in <em>eine</em> Richtung. Nicht bei jedem fördert Vorspielen die Motivation. Vorspielen kann dich auch demotivieren. Denn es verursacht einen gewissen Stress, der nicht immer auch eine positive, sinnvoll antreibende Komponente enthält.</p>
<p>Oft ist er zu 100&nbsp;% negativ, manche Menschen empfinden das Vorspielen lediglich als Last. Als einen Druck, das Stück auch wirklich fehlerfrei und schön vorzutragen. Sie stellen durch das Vorspiel Erwartungen an sich selbst, die sie nicht erfüllen können, und sind dann enttäuscht. Ohne Vorspiel wären sie mit dem, was sie können, längst zufrieden.</p>
<p>Wenn du dich kein bisschen darauf freust, dich mit deinem Stück anderen zu präsentieren, sondern nur negativen Stress empfindest, dann verdirbst du dir mit dem Vorspielen deine Freude am Musizieren. Lass die Finger davon! Zwing dich nicht dazu! Und lass dir von niemandem einreden, dass du aus welchem Grund auch immer vorspielen <em>musst</em>.</p>
<p>So manche Leute haben einst an <em>Jugend musiziert</em> teilgenommen, haben immer diszipliniert bis zur Perfektion geübt und Preise gewonnen. Als Erwachsene haben sie aber keine Lust mehr, weil für sie das Musizieren immer mit Druck verbunden war und sie es als harte Anstrengung und nie als Wohltat empfunden haben. Schade! Ich wünsche dir sehr, dass es bei dir anders läuft!</p>
<h3>Anerkennung von anderen Menschen gibt es auch anderswo</h3>
<p>Nicht jeder Hobbymusiker braucht Preise oder den Applaus bei einem Vorspiel. Die Anerkennung deines Publikums ist ohnehin oft einfach nur gut gemeint und nicht ehrlich respektvoll. In einem Musikschulvorspiel wirst du kaum Buhrufe bekommen. Dein Publikum wird brav klatschen. Aber vielleicht fragt es sich auch, wann du endlich fertig gespielt hast und es aufstehen darf!</p>
<p>In einem standardmäßigen Musikschulvorspiel sitzen in der Regel nur Verwandte und Bekannte aller Vorspielenden. Deine Zuhörer interessieren sich eigentlich nur für denjenigen, für den sie gekommen sind. Kaum einer für dich. Frage dich also, wie viel dir die Anerkennung von anderen Menschen bedeutet, sowohl grundsätzlich als vor allem auch diese Art von Anerkennung.</p>
<p>Und mach dir bewusst, dass ein Vorspiel, wie es z.&nbsp;B. in Musikschulen üblich ist, nicht die einzige Möglichkeit für Lob und Anerkennung bietet. Du kannst dich beispielsweise auch in gleicher Weise über ein Lob von deinem Musiklehrer oder deiner ‑lehrerin freuen. Oder über Komplimente und unerwarteten Applaus bei einem spontanen Spiel in der Öffentlichkeit. Ganz ohne ein von vornherein dasitzendes Publikum.</p>
<h3>Angst vor dem Vorspielen kannst du dir einfach sparen</h3>
<p>Bestimmt hast du schon oft gehört und (auch in diesem Artikel) gelesen: Die Anspannung lässt nach, wenn man das Vorspielen immer wieder trainiert. Mit der Zeit gewöhnst du dich daran!</p>
<p>Aber dir sollte auch klar sein, dass das erstens nicht für jeden gilt und du dich zweitens entscheiden musst, ob du den Weg des Vorspieltrainings überhaupt gehen möchtest. Es ist völlig legitim, wenn du diese Frage mit Nein beantwortest.</p>
<p>Überlege dir, ob die Vorteile des Vorspielens es dir wert sind, dass du fünf bis zehn grauenvolle Termine in deinen Kalender schreibst, vor denen du dich schon Wochen vorher fürchtest, bevor dir das Vorspielen endlich leichter fällt. Sicherlich musst du das nicht unbedingt genauso empfinden. Aber es soll dich zum Nachdenken bringen, was <em>du</em> bei einem anstehenden Vorspieltermin empfindest.</p>
<p>Verspürst du keinerlei Vorfreude, im Vorfeld nur negativen Stress und im Nachhinein lediglich pure Erleichterung, dass es vorbei ist, die stärker ist als der Stolz, es getan zu haben? Dann rate ich dir ganz klar davon ab, ein Vorspiel für dich zu planen!</p>
<h3>Mehr Freude am Musizieren ohne Druck eines Vorspiels</h3>
<p>Vorspielen kann deine Freude am Musizieren trüben oder sie dir womöglich sogar vollständig nehmen. Wenn du dich von außen, z.&nbsp;B. von der Musikschule unter Druck gesetzt fühlst oder dich gar selbst zu etwas zwingst, was du eigentlich gar nicht möchtest, dann kannst du dir damit viel verderben. Nämlich deinen Spaß am fröhlichen, <a href="https://musikbegeisterung.de/meditativ-entspannt-musizieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">entspannten</a> Musizieren.</p>
<p>Du übst nicht, weil du ein Stück können <em>willst</em>, sondern für das Vorspiel können <em>musst</em>. Das erzeugt einen Leistungsdruck, der dich belastet. Dabei ist das Musizieren doch eigentlich dein Hobby, <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">das dir Spaß machen soll</a>!</p>
<p>Meistens haben oder hatten wir in anderen Lebensbereichen, in der Schule, bei einer Ausbildung, beim Studium oder im Beruf genug Druck! Es ist mehr als verständlich, wenn du zumindest dein Hobby von jeglichem Erwartungs- und Leistungsdruck freihalten möchtest.</p>
<p>Der Satz „Ich spiele nur für mich“ wird oft <a href="http://blog.pianobeat.de/8-haeufige-fehler-beim-klavier-ueben-die-deinen-fortschritt-verlangsamen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">negativ bewertet</a> und mit nutzlosem Musizieren gleichgesetzt. Aber nur von jemandem, der nicht weiß, was er bedeutet. Sich selbst mit der eigenen Musik Gutes zu tun ist ein sehr großes Geschenk, das sich viele gar nicht selbst geben können.</p>
<p>Zu fest ist in ihnen verankert, dass alles nur etwas wert ist, wenn man sich mit anderen misst, wenn man sich präsentiert und von anderen Menschen entsprechend gewürdigt wird. Wie bewertest du ein „Ich spiele nur für mich“? Also ich höre den Satz immer wieder gerne und zwar am liebsten, wenn er mit Stolz ausgesprochen wird!</p>
<p>Wenn du mehr Freude ohne Vorspielen hast, dann lass es sein! Und lass dir von niemandem einreden, dass du vorspielen musst, dass Vorspielen von dir erwartet wird, dass du dich rechtfertigen musst, wenn du es nicht tust, und wer weiß, was noch alles.</p>
<p>Vorspielen <em>müssen</em> gibt es für dich als Hobbymusiker nicht! Du <em>musst</em> deinen Musikunterricht wie vereinbart bezahlen. Sonst musst du gar nichts! Mach es mit dem Vorspielen so, wie du dich gut fühlst!</p>
<h2>Jeder muss seine eigene Entscheidung zum Vorspielen treffen</h2>
<p>Vielleicht hast du gemerkt, dass die Aspekte für oder gegen das Vorspielen die gleichen sind. So ist das nun einmal. Jeder Aspekt des Vorspielens kann positiv oder negativ ausgelegt werden. Wir sind alle unterschiedlich. Der eine nutzt ein Vorspiel, um <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/">sich zu motivieren</a> und mit Enthusiasmus zu üben. Der andere fühlt sich durch das Vorspielen belastet, demotiviert und genervt. Für den einen ist ein perfekt vorgetragenes Stück das oberste Ziel, für den anderen ist es eine spontane Improvisation.</p>
<p>Mach dir klar, welcher Typ du bist und was <em>du</em> möchtest. Mach dich frei von den Erwartungen anderer und gewinne Abstand von deinen eigenen Erwartungen, da diese oft von der Meinung anderer oder durch gesellschaftliche Konventionen beeinflusst sind und daher gar nicht mehr wirklich deine eigenen sind!</p>
<p>Kennst du dich gut genug, um zu wissen, was du möchtest? Selbstverständlich kannst du das Vorspielen auch einfach einmal ausprobieren und dann entscheiden, ob es etwas für dich ist und ob du es wieder machen möchtest! Oder vielleicht passen zu dir besser <a href="https://musikbegeisterung.de/neues-erleben-musik/">neue Erlebnisse der anderen Art</a>?</p>
<p>👉 Weiterlesen: <strong><a href="https://musikbegeisterung.de/neues-erleben-musik/">Die besten neuen Erlebnisse mit Musik</a></strong></p>
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		<title>Gefühle durch eigene Musik ausdrücken: Musikalisch fühlen lernen</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/gefuehle-musizieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jan 2018 13:55:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[als Erwachsener ein Musikinstrument lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[entspannen]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[fühlen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es tut einfach gut, unser ganz persönliches momentanes Gefühl im Musizieren auszudrücken. Du versöhnst dich mit dir selbst, schenkst dir Mitgefühl und entwickelst mehr Selbstakzeptanz. Willst auch du deine Gefühle besser in deiner Musik ausdrücken? Deine Musik besser fühlen? Mach Musik zu einem treuen Begleiter in allen Lebenslagen! Vielleicht hast du schon einmal angefangen, ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es tut einfach gut, unser ganz persönliches momentanes Gefühl im Musizieren auszudrücken. Du versöhnst dich mit dir selbst, schenkst dir Mitgefühl und entwickelst mehr Selbstakzeptanz. Willst auch du deine Gefühle besser in deiner Musik ausdrücken? Deine Musik besser fühlen? Mach Musik zu einem treuen Begleiter in allen Lebenslagen!</p>
<p><span id="more-10426"></span></p>
<p>Vielleicht hast du schon einmal angefangen, ein Stück zu spielen und hast es dann abgebrochen? Nicht, weil es zu schwer zu spielen war? Sondern weil du gemerkt hast, dass du darauf gerade gar keine Lust hast? Dass du nicht in der richtigen Stimmung dafür bist?</p>
<h2>Fühlst du beim Musizieren?</h2>
<p>Wenn für dich als Hobbymusiker das Musizieren ein Begleiter in allen Lebenslagen sein soll, dann soll dich das Musikmachen auch in allen Gefühlslagen begleiten. Das wünsche ich dir! Denn Musizieren ist keine rein technische Angelegenheit. Musizieren hat sehr viel mit Fühlen zu tun. Bei dir auch?</p>
<p>Leider ist es heute so, dass viele Menschen das Fühlen verlernt haben. Sie sind sehr verkopft und geben ihren Emotionen kaum Raum. Beim Musizieren herrscht oft der Gedanke vor, „ich muss das Stück <em>möglichst gut</em> spielen“. <em>Gut</em> im Sinne von fehlerfrei oder perfekt vorgetragen, vorspielreif! Für mich bedeutet <em>gut</em> spielen, mich ganz auf das Musizieren einzulassen, es zu genießen und Gefühle auszudrücken.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/gefuehle-musizieren/fuehlen-musikmachen.jpg" alt="Musik und Gefühle: Emotionen beim Musizieren ausdrücken und musikalisch fühlen lernen." width="800" height="533"></p>
<p>Dieser Artikel ist eine Anleitung und Ermutigung zum bewussten Fühlen oder Fühlenlernen in Verbindung mit deinem Musizieren. Du erfährst, wie du dein Fühlen mit deiner eigenen Musik verknüpfst und warum es so wertvoll ist, deine Emotionen beim Musizieren auszuleben.</p>
<h2>Positive Gefühle in der Musik ausleben</h2>
<p>In fröhlicher Ekstase wirst du keine Lust haben, ein getragenes oder gar trauriges Stück zu spielen. Das werden die meisten einsehen. Aber ich möchte das betonen, weil wir hier gleich zum Umkehrschluss kommen, den viele Menschen nicht ohne Weiteres nachvollziehen können oder wollen.</p>
<p>Es ist wunderbar, wenn du gut gelaunt bist und dazu ein ebenso lebendiges, fröhliches Stück spielst, das dich noch mehr zum Grinsen bringt. Genieße das unbedingt in vollen Zügen!</p>
<h2>Negative Gefühle akzeptieren</h2>
<p>Das Leben ist nicht immer nur Sonnenschein. Bei niemandem! Auch wenn du vielleicht denkst, dass es bei den anderen so ist. Du siehst bei anderen Menschen doch meistens nur, was auf der Bühne passiert. Nicht, wie es hinter der Bühne aussieht!</p>
<p>Zum Leben gehören auch negative Gefühle, die wir jedoch am liebsten so schnell wie möglich wieder loshaben möchten. Solche Gefühle können beispielsweise Traurigkeit, Verzweiflung oder unerfüllte Sehnsucht sein. Ich rate dir, auch diese Emotionen willkommen zu heißen.</p>
<p>Und überlege einmal ernsthaft: Hast du tatsächlich Lust auf ein fröhliches Stück, wenn du total traurig bist? Also ich nicht. Wenn es bei dir anders ist, dann spiele ein fröhliches Stück. Aber bitte sei ehrlich zu dir selbst!</p>
<h2>Sich der eigenen Gefühle bewusst werden</h2>
<p>Viele Menschen sind nicht achtsam genug, um sich der eigenen Gefühle bewusst zu werden. Wer auf die Frage „Wie geht’s?“ etwas anderes als „Gut!“ erwidert, der outet sich gleich als komplizierter Gesprächspartner.</p>
<p>Du passt dich dem üblichen Smalltalk an und sagst also einfach immer „<em>Gut</em>!“. Auch wenn du total fröhlich bist, traurig, sehnsüchtig oder verzweifelt. Aber das interessiert keinen so genau bei der Frage „Wie geht’s?“. Am Ende glaubst du selbst, dass es dir einfach immer <em>gut</em> geht.</p>
<p>Aber spüre doch einmal in dich hinein. Wie fühlst du dich wirklich?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/gefuehle-musizieren/bewusst-fuehlen-musik.jpg" alt="Fühlen lernen: Bewusstsein für die eigenen Gefühle entwickeln" width="800" height="533"></p>
<h2>Gefühlen im eigenen Musizieren Raum geben und sie dadurch annehmen</h2>
<p>Egal, welche Gefühle es sind, erlaube ihnen, da zu sein. Beobachte sie! Unterdrückte Gefühle sind unangenehm. Wenn du sie jedoch bewusst spürst und annimmst, sind auch negative Gefühle gar nicht mehr so schlimm und vergehen bald wieder.</p>
<p>Was hat nun das Annehmen von Gefühlen mit Musik zu tun? Jede Menge! Denn Musik spricht sehr gut die Gefühle an. Kann uns sogar manipulieren, was beispielsweise bei Filmmusik oder Werbung genutzt wird. Musik hat eine große Macht und du solltest sie für dich nutzen! Erst recht, wenn du selbst musizierst.</p>
<p>Lebe deine Gefühle in deiner eigenen Musik aus! Nimm deine Gefühle an, indem du sie in deiner Musik spürst. Zwar mag es manchmal funktionieren, wenn du bei traurigen Gefühlen zur Aufmunterung etwas Fröhliches spielst. Oft ist das aber nur eine Manipulation und das Ergebnis somit nicht nachhaltig. Das heißt, du verdrängst die Traurigkeit einfach nur für eine gewisse Zeit.</p>
<p>Nutze die Kraft der Musik und des Musizierens lieber, um dein momentanes Gefühl anzunehmen. Wähle also Musik, die zu deiner momentanen Stimmung passt. Stücke, die mit dem, wie du dich gerade fühlst, in Einklang sind. Und dann lass dich ganz auf das Spielen, Hören und Fühlen ein.</p>
<p>Eigenes Musizieren ist im Vergleich zum bloßen Musikhören sehr viel persönlicher. Eben liebevoll selbst gemacht! Du kannst dich glücklich schätzen, wenn du ein Musikinstrument spielen kannst! Denn damit hast du eine wunderbare Möglichkeit, deinen Emotionen im Musizieren Raum zu geben und sie dadurch anzunehmen.</p>
<h2>Musizieren für mehr Selbstakzeptanz nutzen</h2>
<p>Die eigenen Gefühle anzunehmen heißt sich selbst zu akzeptieren. Leistest du Widerstand, machst du dich zu deinem eigenen Feind. Wie wäre es, wenn du dich stattdessen zu deinem Freund machst?</p>
<p>Bring dein Musizieren in Einklang mit dir selbst! Wenn du Hobbymusiker bist, spielst du <strong>für dich</strong>! Achte also darauf, welche Musik dir gerade gut tut. Arbeite nicht gegen dich.</p>
<p>Wer beim Musizieren Rücksicht auf sein momentanes Gefühl nimmt, der gewinnt enorm an Selbstliebe und Selbstakzeptanz. Probiere es aus!</p>
<h2>Negative Gefühle durch Musizieren auflösen</h2>
<p>Das Annehmen von negativen Gefühlen ist der Schlüssel, um sie wieder hinter sich zu lassen. Das Musizieren hilft dir dabei! Wenn du also niedergeschlagen bist, dann spiele passend zu deiner Stimmung ein getragenes Stück. Damit schenkst du dir Mitgefühl. Du respektierst dein Gefühl und erlaubst ihm, da zu sein.</p>
<p>Die Chancen stehen gut, dass du nach einem oder mehreren ruhigen, vielleicht traurigen Stücken zu einem hoffnungsvollen Song greifst, der dich schon viel zuversichtlicher stimmt. Oder dass dich gar ein lustiger, lebendiger Song wieder zum Strahlen bringt. Und zwar nicht nur oberflächlich, sondern aus deinem tiefsten Inneren.</p>
<p>Warum ist das so? Du hast dein negatives Gefühl angenommen und aufgelöst!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/gefuehle-musizieren/mitgefuehl-musizieren.jpg" alt="Selbstmitgefühl durch die Annahme negativer Gefühle in der Musik." width="800" height="533"></p>
<h2>Passende Stücke für verschiedene Emotionen</h2>
<p>Um passende Stücke für verschiedene Gefühlslagen parat zu haben, solltest du dir ein Repertoire an Stücken für verschiedene Emotionen aneignen. So bist du gut gerüstet, wenn du ein <a href="https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Glücksgefühl</a> genießen willst, aber auch, wenn du dich niedergeschlagen fühlst.</p>
<p>Sehr wertvoll ist eine große Notensammlung mit vielen unterschiedlichen Stücken, die dir alle gefallen, nur eben nicht zu jedem Zeitpunkt gleich gut.<br>
<img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/gefuehle-musizieren/gefuehle-musik.png" alt="Verschiedene Gefühle ausdrücken durch passende Musikstücke. " width="350" height="331"></p>
<p>Wenn du offen für neue Entdeckungen bist und du dir je nach momentaner Lust und Laune immer wieder <a href="https://musikbegeisterung.de/instrument-musik-finden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">neue Stücke</a> zulegst, wirst du bald eine vielfältige Notensammlung mit Stücken zu unterschiedlichen Gefühlslagen beisammen haben.</p>
<p>Da ich weiß, wie wertvoll Stücke für verschiedene Stimmungslagen sind, ist auch mein Noten-E-Book <a href="https://musikbegeisterung.de/notenbuch-gefuehle/"><em>Gefühle durch eigene Musik ausdrücken</em></a> genau diesem Thema gewidmet.</p>
<h2>Ein Repertoire für verschiedene Gefühlslagen ist gar nicht so schwer</h2>
<p>Vielleicht denkst du jetzt, was hilft mir eine große Notensammlung, wenn ich sie nicht spielen kann?</p>
<p>Keine Angst! Es müssen keine komplizierten Stücke sein, die du spielst. Auch in ganz einfachen Songs kannst du dein momentanes Gefühl ausdrücken. Wenn du außerdem richtig Lust auf ein Stück hast, dann spielst du es gerne, auch wenn du es (noch) nicht richtig kannst. Beim Genießen und Spielen eines bestimmten vorhandenen Gefühls stehen Fortschritt und möglichst fehlerloses Spielen weit im Hintergrund.</p>
<p>Zudem kommen ähnliche Gefühle immer wieder. Du wirst immer wieder einmal traurig sein. Und immer wieder fröhlich oder sehnsüchtig. Es werden sich Stücke herauskristallisieren, die du in einer bestimmten Stimmungslage sehr gerne magst. Diese spielst du dann automatisch über einen längeren Zeitraum immer wieder und kannst sie dann auch immer besser spontan spielen, wenn dir danach ist.</p>
<p>Alternativ kannst du auch <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">über verschiedene Akkordfolgen improvisieren</a>. Oft reichen drei bis vier verschiedene Akkorde schon völlig aus, um in ein bestimmtes Gefühl hineinzufinden. Gerade für Klavierspieler ist das eine schöne Option und gar nicht so schwer.</p>
<h2>Ein Notenbuch für verschiedene Gefühlslagen</h2>
<p>Da das Musikmachen in Einklang mit dem eigenen Fühlen für mich das schönste Erlebnis mit einem Musikinstrument ist, habe ich ein <a href="https://musikbegeisterung.de/notenbuch-gefuehle/">Notenbuch</a> dazu geschrieben.</p>
<p><a href="https://musikbegeisterung.de/notenbuch-gefuehle/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-2077" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/01/notenbuch-gefuehle-e1515196279843.png" alt="Noten-E-Book Gefühle durch eigene Musik ausdrücken" width="233" height="360" srcset="https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/01/notenbuch-gefuehle-e1515196279843.png 224w, https://musikbegeisterung.de/wp-content/uploads/2018/01/notenbuch-gefuehle-e1515196279843-194x300.png 194w" sizes="auto, (max-width: 233px) 100vw, 233px"></a></p>
<p>Die Stücke sind nach verschiedenen Gefühlen, nämlich <em>Sehnsucht</em>, <em>Zuversicht</em>, <em>Traurigkeit</em>, <em>Lebendigkeit</em> und <em>Dankbarkeit</em> benannt. Du kannst die Melodien nach Noten spielen oder entsprechend den angegebenen Akkordsymbolen improvisieren.</p>
<p>In meinem Notenbuch gebe ich dir außerdem Impulse zum bewussten Fühlen mit deinem Musikinstrument als treuen Begleiter.</p>
<p><a class="linkauffallend" href="https://musikbegeisterung.de/notenbuch-gefuehle/">Hier erfährst du mehr über mein Noten-E-Book, außerdem gibt es eine Hörprobe!</a></p>
<h2>Musik fühlen</h2>
<p>Wenn es um Musik und das Fühlen geht, habe ich bisher immer den Ausgangspunkt auf deine eigenen Gefühle gelegt. Aber es geht auch andersherum. Du kannst dich auch darauf fokussieren, die Musik zu fühlen und dich in deine Musik einzufühlen. Auch dafür ist mein <a href="https://musikbegeisterung.de/notenbuch-gefuehle/">Noten-E-Book</a> übrigens bestens geeignet.</p>
<p>Egal, ob du deine Gefühle mit deiner Musik verarbeitest oder dich einfach der Musik hingibst und schaust, was sie dich fühlen lässt. Musikgenuss entsteht im Wesentlichen dadurch, dass du dich mit der Musik emotional verbindest. Dass du voll und ganz in die Musik eintauchst.</p>
<p>Das passiert erst, wenn du dich zu 100 % auf dich und deine Musik fokussierst. Solange du noch von anderen Gedanken abgelenkt bist, funktioniert es nicht. Gib dir Zeit, lass deine Gedanken zur Ruhe kommen und dann wirst du die Musik auch intensiver fühlen.</p>
<p>Es ist ganz normal, wenn es nicht jeden Tag gleich gut klappt. Aber es ist wunderschön, wenn es dir doch immer wieder gelingt, deine Musik wirklich tief zu fühlen. Sich von seiner eigenen Musik wie auf Wolken getragen zu fühlen ist einfach ein wundervolles Gefühl.</p>
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		<title>Warum singen glücklich macht: 15 Vorteile des Hobbys Singen</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2017 13:14:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Singen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum Singen? Singen macht glücklich! Aber warum macht Singen glücklich? Die einzelnen Vorteile vom Singen erfährst du in diesem Artikel. Wer Singen als Hobby hat, tut sich viel Gutes. Wann singst du? Wir reden. Und reden. Mit unserer Stimme reden wir meistens einfach nur. Warum singen wir nicht öfter einmal? Hier erfährst du, welche 15 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Warum Singen? Singen macht glücklich! Aber warum macht Singen glücklich? Die einzelnen Vorteile vom Singen erfährst du in diesem Artikel. Wer Singen als Hobby hat, tut sich viel Gutes. Wann singst du?<br>
<span id="more-1426"></span><br>
Wir reden. Und reden. Mit unserer Stimme reden wir meistens einfach nur. Warum singen wir nicht öfter einmal? Hier erfährst du, welche 15 fantastischen Dinge du verpasst, wenn du nicht singst, sondern nur redest.</p>
<p>Kürzlich habe ich jemanden getroffen, der sechs verschiedene Musikinstrumente spielen kann, einige davon sogar professionell. Und ich habe ihn gefragt, welches Instrument ihm denn am besten gefalle. Die Antwort war: Die Stimme.</p>
<p>Ein guter Grund also, zu hinterfragen, warum ausgerechnet Singen so toll ist. Am besten probierst du es einfach selbst aus und singst. Denn wenn du es nicht tust, verpasst du wunderbare Chancen, dir Gutes zu tun.</p>
<h2>Warum macht singen glücklich? — 15 Vorteile beim Hobby Singen</h2>
<p>Du überlegst, ob Singen ein Hobby ist, das zu dir passt? Die eigene Singstimme auszuprobieren und regelmäßig zu gebrauchen hat in der Tat viele Vorteile für dich.</p>
<p>Welche? Warum macht nun Singen glücklich?</p>
<h2>1. Dich bei deinem Hobby Singen selbst ausdrücken und Gefühle in die Musik legen</h2>
<p>Die Stimme ist das Instrument, mit dem du dich am besten selbst ausdrücken kannst. In kein anderes Musikinstrument kannst du so viel Gefühl legen wie in deine Stimme.</p>
<p>Mit dem Tonumfang eines Klavieres wirst du zwar nicht mithalten können. Dafür kann dein Gesang energisch, neckisch, leidend, säuselnd, leidenschaftlich oder fröhlich sein. Das muss erst einmal jemand auf einem Klavier in gleicher Weise nachmachen! Deine Stimme ist unverwechselbar und einmalig. Drücke dich und deine <a href="https://musikbegeisterung.de/gefuehle-musizieren/">Gefühle</a> durch Singen aus!</p>
<h2>2. Dich selbst besser kennenlernen beim Singen mit deiner Stimme</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/stimme-singen/kennenlernen-handschlag.jpg" alt="Warum singen? Vorteile des Hobbys Singen." width="355" height="266">Der Stimmapparat ist ein Teil deines Körpers. Wenn du ihn zum Sprechen verwendest, nutzt du aber nur einen kleinen Teil von dem, was er kann. Im Alltag sprechen wir, um uns zu verständigen. Die wenigsten achten bewusst auf ihre Stimme. Entdecke deine Stimme neu durch Singen!</p>
<p>Wenn du singst, achtest du ganz bewusst auf die Klangfarbe deiner Stimme, auf hohe oder tiefe Töne. Auf Fröhlichkeit oder Wut in deinem Ausdruck. Es wird dich faszinieren. Du wirst entdecken, was du mit deiner Stimme aus dem Inneren deines Körpers herausholen kannst!</p>
<h2>3. Mit Singen Wut galant ablassen</h2>
<p>Gerade weil es heute zum guten Ton gehört, immer ruhig und sachlich zu bleiben, sind wir es gar nicht mehr gewohnt, mehr aus unserer Stimme herauszuholen. Wenn du singst, kannst du Wut ablassen.</p>
<p>Du schreist niemanden an und verletzt so auch niemanden. Du tust nichts, was du später bereust. Und du musst dich auch nicht entschuldigen. Du singst einfach mit voller Kraft. Dafür brauchst du nur noch den <a href="https://musikbegeisterung.de/instrument-musik-finden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">passenden Song</a>. Durch Singen kannst du dich sehr gut abreagieren!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/stimme-singen/singen-wut-ablassen.jpg" alt="Singen ist ein Hobby zum Abreagieren, Möwe" width="677" height="451"></p>
<h2>4. Durch Singen entspannen und abschalten</h2>
<p>Wenn du singst, tauchst du ein in eine andere Welt. Du schaltest ab und lässt alle Sorgen und Probleme deines Alltags zurück. Es zählt nur der Moment, in dem du die Töne formst und dir zuhörst. Singen trägt zum Wohlbefinden bei und befreit dich von Hektik und Stress.</p>
<h2>5. Durch Singen etwas ganz Persönliches erleben</h2>
<p>Deine Stimme, das bist du. Singen ist etwas ganz Persönliches. Wenn du auf einem Musikinstrument spielst, ist immer noch das Instrument zwischen dir und der Musik, die du nach außen bringst. Je besser du spielen kannst, desto mehr wirst du eins mit deinem Instrument und desto besser kannst du dich über dein Instrument ausdrücken.</p>
<p>Aber eine dünne Maske behältst du immer vor dem Gesicht. Schließlich kommt der Ton aus dem Musikinstrument. Nur indirekt von dir. Von dir veranlasst. Beim Singen gelangen die Töne direkt nach außen. Ganz ohne Maske. Und deswegen umso persönlicher.</p>
<h2>6. Intensive Gefühle durch Singen spüren</h2>
<p>Zum Singen brauchst du keine weiteren Hilfsmittel. Die Töne werden ausschließlich in deinem Körper erzeugt. Ohne Saiten, Bogen, Tasten oder eine wie auch immer gestaltete Röhre.</p>
<p>Singen lässt dich die Musik ganz intensiv erleben. Häufig noch intensiver als mit einem Musikinstrument. Sing dich glücklich! Du merkst, wie dein Körper vibriert und die in dir erzeugten Töne deinen Körper verlassen. Und du hörst deine ganz unverwechselbare Stimme. Außerdem haben Worte in Kombination mit Musik eine große Kraft. Du erlebst oft noch mehr, wenn beides zusammenkommt.</p>
<h2>7. Mit deiner Singstimme Worte ausdrücken und mitfühlen</h2>
<p>Singen verbindet Musik mit Worten und kann dadurch eine ganz konkrete Botschaft ausdrücken. Geschichten über Liebe und Verlust, mahnende und warnende Worte,&nbsp;Situationskomik. Oft raffiniert mit Reimen garniert.</p>
<p>Singen ist eine wunderbare Symbiose aus Text und Musik und lässt uns eine bestimmte Situation mitfühlen. Dieses Gefühl kann auch entstehen, wenn du dir eine Aufnahme anhörst. Wenn du aber selbst singst, wirst du noch viel mehr fühlen.</p>
<h2>8. Singen macht kommunikativer</h2>
<p>Beim Singen übst du, einen Text klar und deutlich auszudrücken. Sicherlich kannst du auch sprechen üben. Aber Singen ist eine ganz besondere zusätzliche Übung für eine bessere Kommunikation. Denn du verwendest hier ganz gezielt viele verschiedene Töne. Und du tust es in einer anderen Lautstärke als beim Sprechen.</p>
<p>Und in einem anderen Tempo. Oder besser: Immer wieder in einem anderen Tempo. Hier warten zusätzliche Herausforderungen auf dich. Und ganz bestimmt mehr Spaß als in einem Sprechkurs.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignnone" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/stimme-singen/kommunikation-verbessern-singen.jpg" alt="Singende Stimme zur Verbesserung der Kommunikation." width="800" height="434"></p>
<p>Am besten ist es, du singst immer wieder deutsche Songs. Und hörst auch immer wieder deutsche Songs (oder Songs in der Sprache, in der du eloquenter werden möchtest). Dadurch verinnerlichst du Redewendungen oder unbekannte Wörter und erweiterst wie von selbst deinen Wortschatz.</p>
<h2>9. Das Hobby Singen macht Mut</h2>
<p>Singen macht mutig. Das wissen schon Kinder. Hast du auch schon einmal gesungen oder gesummt, wenn es irgendwo dunkel und totenstill war?</p>
<p>Wer singt, fühlt sich mutiger. Nicht nur dann, wenn man durch Singen eine unheimliche Stille beseitigt. Wer aus vollem Halse singt, verhält sich nicht kleinlaut, sondern traut sich etwas. Ergreift Dominanz, ohne unfreundlich zu sein. Kann sich leichter durchsetzen. Du erhebst deine Stimme. Und wenn du das beim Singen kannst, kannst du es auch in anderen Situationen. Du bist beim Sprechen und auch allgemein einfach mutiger.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/stimme-singen/mut-singen.jpg" alt="Singen mit der eigenen Stimme macht Mut." width="690" height="460"></p>
<h2>10. Einfacher Zugang zu neuen Songs durch Singen</h2>
<p>Wenn der Geigenbogen nicht dein verlängerter Arm ist, dann wirst du eine Melodie viel leichter nachsingen als nachspielen können.</p>
<p>Hast du meinen Artikel <a href="https://musikbegeisterung.de/nach-gehoer-spielen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Nach Gehör spielen</em></a> gelesen? Hier beschreibe ich die zwei notwendigen Schritte, um auf einem Musikinstrument nach Gehör spielen zu &nbsp;können. Der erste ist: Du musst eine Melodie im Ohr haben. Das heißt, du musst sie singen können.</p>
<p>Beim Singen brauchst du also nur den ersten Schritt bis zum Ergebnis. Der zweite, nämlich die Übertragung auf dein Instrument, fällt für dich weg. Mit deiner Stimme kannst du sehr leicht einen Song nach Gehör nachsingen und dir so neue Songs schnell erarbeiten.</p>
<h2>11. Singen stärkt dein Selbstwertgefühl</h2>
<p>Singen hilft dir, den Fokus auf deinen Körper zu lenken und ihn zu spüren. Du bist achtsam und präsent. Wenn du deine Stimme in deinem Körper spürst, fühlst du dich kraftvoll.</p>
<p>Es hilft dir, die Verbindung zu deinem Körper zu stärken. Dich in deiner Haut wohl zu fühlen und dich selbst zu mögen wie du bist. Du gewinnst an Selbstakzeptanz und stärkst dein Selbstwertgefühl.</p>
<h2>12. Singen im Chor als Gemeinschaftserlebnis</h2>
<p><a href="https://musikbegeisterung.de/hamburg-singt/">Zusammen singen</a> stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Chöre in den verschiedensten Musikrichtungen sind zeitlos beliebt. Oft kannst du ohne große Vorbereitung mitsingen, andere Menschen kennenlernen und ein wunderbares Miteinander von Gleichgesinnten erleben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/stimme-singen/singen-chor-gemeinschaft.jpg" alt="Hobby Singen im Chor stärkt die Gemeinschaft." width="481" height="271"></p>
<h2>13. Warum Singen? Leichter Einstieg!</h2>
<p>Singen oder ein Musikinstrument lernen? In so einige Punkten hat Singen gegenüber dem Lernen eines Instrumentes die Nase vorne. Deutlich wird das bereits ganz zu Beginn.</p>
<p>Kaum jemand fängt beim Singen bei Null an. Prinzipiell ist uns die Tonerzeugung mit unserer Stimme vom Sprechen her bekannt. Viele Menschen sind auch in der Lage, Töne zu treffen und Melodien zu singen.</p>
<p>Sicherlich geht es noch kräftiger, technisch besser, ausdrucksstärker, vielleicht mit einem größeren Tonumfang. Aber die Anfangszeit mit einigen sehr wenigen, teils quietschenden Tönen wird beim Gesang im Vergleich zu so manchem Musikinstrument übersprungen! Es klingt sofort nach Musik und bringt deshalb bereits direkt zu Beginn viel Spaß.</p>
<h2>14. Singen ohne Anschaffungskosten</h2>
<p>Die Kosten für ein Musikinstrument schlagen teilweise in erheblichem Maße zu buche. Vier- oder gar fünfstellige Summen sind für ein gutes Musikinstrument keine Seltenheit. Das lässt viele Anfänger verständlicherweise zögern.</p>
<p>Schließlich bist du dir vielleicht noch gar nicht sicher, ob das gewählte Musikinstrument wirklich zu dir passt. Aber ohne eigenes Instrument geht es in den seltensten Fällen. Und ein zu billiges Instrument verhindert leider oftmals das Entfalten grandioser Musikbegeisterung. Ein echtes Dilemma!</p>
<p>Bei der Stimme hast du dieses Dilemma jedoch nicht! Deine Stimme ist in dir. Ohne weitere Anschaffungskosten. Auch den Aufwand für die Instrumentenauswahl, die Entscheidung für Miete, Kauf oder Mietkauf sparst du dir beim Singen ganz einfach. Sehr praktisch, oder?</p>
<h2>15. Praktischer Vorteil beim Gesang: Die Stimme hast du immer dabei</h2>
<p>Was müssen Musiker sich nicht manchmal abschleppen! Wenn du nicht gerade Querflöte, Klarinette oder Mundharmonika spielst, wird der Transport schnell anstrengend.</p>
<p>Selbst mit einem Altsaxophon hast du bereits einen beachtlichen Koffer zu tragen. Dass ich kein Bariton- oder Basssaxophon habe, macht mich in dieser Hinsicht echt froh. Auch eine Gitarre beschert dir durch ihr Volumen ein größeres Paket auf dem Rücken. Von einem Kontrabass ganz zu schweigen. Pianisten müssen dagegen darauf vertrauen, dass ein Klavier vor Ort ist.</p>
<p>Solche Probleme hast du mit deiner Stimme nicht. Du musst nichts weiter tragen und hast sie trotzdem immer dabei. Genial! Spontan irgendwo mitsingen ist gar kein Problem!</p>
<h2>Sing dich glücklich!</h2>
<p>Also was ist? Redest du noch oder singst du schon? Vielleicht sogar mit eigener <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/">Klavierbegleitung</a>? Oder <a href="https://musikbegeisterung.de/klavier-spielen-singen/">klappt es noch nicht</a> so richtig? Als singender Klavierspieler hast du viele <a href="https://musikbegeisterung.de/vorteile-klavier-singen/">Vorteile, die du hier nachlesen kannst</a>. Oder lass dich von anderen Menschen <a href="https://musikbegeisterung.de/gemeinsam-musik-machen/">beim Singen begleiten</a>! Eines ist jedenfalls sicher: Singen ist ein wunderschönes Hobby und macht glücklich!</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/"><strong>Wie du dich glücklich spielst — Mein wirkungsvollster Tipp!</strong></a><br>
👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/kazoo-kaufen/"><strong>Kazoo — das perfekte Instrument für Sänger!</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/">Warum singen glücklich macht: 15 Vorteile des Hobbys Singen</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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		<title>Welches Instrument passt zu mir?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Aug 2017 14:16:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[als Erwachsener ein Musikinstrument lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Neues ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[welches Instrument lernen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wahl des Musikinstrumentes ist oft gar nicht einfach. Es gibt so viele verschiedene Instrumente. Kein Wunder, dass einem da die Entscheidung nicht leicht fällt. Welches Instrument möchtest du lernen? Finde anhand von 10 Fragen heraus, welches Instrument zu dir passt! Auch ich stand vor gar nicht so langer Zeit vor dieser Entscheidung. Ich war [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wahl des Musikinstrumentes ist oft gar nicht einfach. Es gibt so viele verschiedene Instrumente. Kein Wunder, dass einem da die Entscheidung nicht leicht fällt. Welches Instrument möchtest du lernen? Finde anhand von 10 Fragen heraus, welches Instrument zu dir passt!</p>
<p><span id="more-937"></span></p>
<p>Auch ich stand vor gar nicht so langer Zeit vor dieser Entscheidung. Ich war auf der Suche nach neuen Erlebnissen und Erfahrungen und wollte ein neues Musikinstrument lernen. Nur welches?</p>
<p>Stellst du sie dir auch, die Frage: Welches Instrument passt zu mir? Die Entscheidung prägt dich möglicherweise, wenn du bei diesem Instrument bleibst, dein Leben lang. Dennoch ist es keine Entscheidung, die nicht rückgängig zu machen ist. Also los geht’s!</p>
<p>Ich werde dir als Entscheidungshilfe 10 Fragen an die Hand geben. Dabei geht es für dich darum, herauszufinden, was DU möchtest. Was DIR wichtig ist. Also sei ehrlich zu dir selbst und lass dir von niemandem einreden, dass du ein bestimmtes Instrument spielen SOLLST. Auch von mir nicht!</p>
<p>Mein Artikel heißt nicht ohne Grund „Welches Instrument passt zu mir?“ und nicht „Welches Instrument soll ich lernen?“!</p>
<p>Vielleicht hast du im Inneren eigentlich schon längst eine Entscheidung getroffen und brauchst nur noch einen letzten Impuls, um sie auch in die Tat umzusetzen. Kleiner Tipp: In diesem Fall reicht dir wahrscheinlich schon Frage Nummer 1, um dir deiner Entscheidung sicher zu werden.</p>
<h2>1. Gibt es ein Instrument, auf das du spontan Lust hast? Oder das du schon immer einmal spielen wolltest?</h2>
<p>Bei einem „Ja“ hast du dein Musikinstrument schon gefunden. Auch wenn dein „Ja“ noch einen Zusatz hat! Ist es bei dir ein „Ja, eigentlich schon“ oder ein „Ja, aber…“?</p>
<p>Denkst du dir vielleicht:</p>
<p>Ja, aber</p>
<p>…dieses Instrument ist doch zu schwer.</p>
<p>…als Erwachsener geht das nicht mehr.</p>
<p>…ich bin doch schon viel zu alt dafür.</p>
<p>…ich bin nicht musikalisch genug.</p>
<p>…ich habe doch nicht so viel Geduld oder Zeit.</p>
<p>Vergiss es! Wenn du schon immer einmal ein Musikinstrument spielen wolltest, dann pack die Sache an. Und wenn du schon immer einmal Geige lernen wolltest, dann lerne Geige und nicht Trompete! Wenn es dich reizt, unter den vielen Klaviertasten diejenigen zu finden, die deinen Lieblingssong ergeben, dann lerne <a href="https://musikbegeisterung.de/warum-klavier-lernen/">Klavier</a>. Und nicht Gitarre, weil dir vielleicht alle sagen, dass das leichter ist.</p>
<p>Du tust dir keinen Gefallen, wenn du dich aufgrund von irgendwelchen Ausreden für ein anderes Instrument entscheidest. Oder wenn du aus Zweifeln heraus mit gar keinem Instrument anfängst. Probiere dein favorisiertes Instrument aus! Wenigstens für ein paar Wochen oder Monate. Und dann schau weiter.</p>
<p>Du würdest es höchstwahrscheinlich bereuen, wenn du das Musikinstrument, auf das du am meisten Lust hast, nicht wenigstens ausprobiert hast! Mach aus deinem „Ja, aber…“ ein klares „Ja“. Ein „Ja, ich will“! Nur Mut, du stehst dabei ja nicht vor dem Traualtar.</p>
<p>Oder beantwortest du die obige Frage klar mit „Nein“? Hast du kein Instrument, auf das du spontan ganz besonders Lust hast? Dann lohnt es sich tatsächlich, wenn du weiterliest und dir noch ein paar mehr Fragen stellst.</p>
<h2>2. Welcher Sound gefällt dir?</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" style="padding-bottom: 0px;" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/welches-instrument-passt-zu-mir/saxophon-bigband-sound.jpg" alt="Test: Welches Instrument passt zu mir? Gefällt dir der Sound von Saxophonen in einer Bigband?" width="280" height="187">Wenn du dein Instrument spielst, sollst du dich auch gerne hören wollen! Wenn du dich also fragst, welches Musikinstrument zu dir passt, frage dich unbedingt, welcher Sound dir gefällt! Welches Musikinstrument klingt für dich schön? Löst Faszination oder Begeisterung in dir aus?</p>
<p>Wenn dir spontan nichts einfällt, dann pass auf, wenn du Musik hörst.</p>
<p>Welcher Klang berührt dich am meisten? Bei welchem Instrument hörst du besonders gerne hin?</p>
<p>Und bei welchen Musikinstrumenten gefällt dir der Sound nicht so gut? Dann kannst du diese aus deinen Überlegungen schon ausschließen.</p>
<p>Welches Instrument spielt an der Lieblingsstelle deines derzeitigen Lieblingssongs? Ist es ein <a href="https://musikbegeisterung.de/gitarrensound-finden-tonepedia/">E‑Gitarren-</a>, Schlagzeug- oder Saxophonsolo? Ist es ein Xylophon, das da spielt?</p>
<p>Was empfindest du, wenn du einen Sänger hörst, der sich selbst am Klavier begleitet? Wie zum Beispiel hier:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/7RzmAhVs674" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Kannst du dich damit identifizieren? Oder findest du einen Song auf der Gitarre viel reizvoller?</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/ztQahhsZUd4" allowfullscreen="allowfullscreen" width="560" height="315" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Vielleicht liegt deine Vorliebe auch beim <a href="https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gesang</a>?</p>
<p>Höre bewusst Musik und achte auf die verschiedenen Instrumente eines Orchesters, einer Bigband oder einer Rockband. Hier gibt es beispielsweise Gitarren, Klarinetten, Kontrabass und eine Geige zu hören:</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/TKGVxfJ2fZI" allowfullscreen="allowfullscreen" width="560" height="315" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Und hier Klavier und Mandoline:</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/zH0eosDdwlg" allowfullscreen="allowfullscreen" width="560" height="315" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Höre verschiedene Musik und höre vor allem auch wirklich hin!</p>
<h2>3. Wie soll dein Körper am Spiel beteiligt sein? Wie soll deine Körperhaltung aussehen?</h2>
<p>Es klingt vielleicht banal, aber denk ruhig auch einmal bewusst daran, was du bei den einzelnen Musikinstrumenten mit deinen Händen machen würdest. Würdest du lieber Tasten drücken oder Saiten greifen? Wer sich mit extrem kurz geschnittenen Fingernägeln unwohl fühlt, sollte vielleicht nicht unbedingt ein Saiteninstrument wählen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" style="padding-bottom: 0px;" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/welches-instrument-passt-zu-mir/kirchenorgel-pedale-fuesse.jpg" alt="Kirchenorgel lernen: Hier darfst du auch mit den Füßen spielen." width="326" height="188">Möchtest du mit den Füßen etwas tun? Beim <a href="https://musikbegeisterung.de/klavier-spielen/">Klavier</a> unterstützt du dein Spiel mit den Pedalen, bei der <a href="https://musikbegeisterung.de/orgel-lernen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Orgel</a> darfst du damit sogar Töne spielen. Möchtest du durch die Luft aus deinem Körper Töne mit deinem Musikinstrument erzeugen?&nbsp; Oder möchtest du deinen Mund zum <a href="https://musikbegeisterung.de/vorteile-klavier-singen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Singen</a> frei haben?</p>
<p>Würde es dich stören, dir ein schweres Blasinstrument um den Hals zu hängen oder die anfangs ungewohnte Armhaltung eines Violinisten einzunehmen?</p>
<p>Ist es dir wichtig, ob du im Sitzen oder Stehen spielst? Ob du dich gar mit deinem Instrument fortbewegen kannst? Viele Instrumente sind flexibel. Für Klavier, Harfe oder Orgel solltest du dich aber in der Tat besser hinsetzen.</p>
<h2>4. Möchtest du singen? Oder andere begleiten? Songs schreiben?</h2>
<p>Dann empfehle ich dir sehr, ein Harmonieinstrument zu lernen, damit du mehrere Töne gleichzeitig spielen kannst. Also ein Tasteninstrument wie <a href="https://musikbegeisterung.de/klavier-spielen-singen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Klavier</a>, Keyboard, Akkordeon oder Orgel. Oder Gitarre.</p>
<p>Auch wenn es in der Tat auch komponierende Klarinettisten gibt, wird es für dich mit Gitarre oder Klavier einfacher sein, ins Songwriting einzusteigen. Zudem ist <a href="https://musikbegeisterung.de/vorteile-klavier-singen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Singen mit eigener Begleitung</a> ist einfach wunderschön!</p>
<p>Das Klavier ist ein echter Allrounder. Du kannst gleichzeitig Melodie und <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Akkorde</a> spielen. Du kannst leise spielen. Oder laut, um&nbsp; damit beispielsweise auch ein <a href="https://musikbegeisterung.de/saxophon-lernen/">Saxophon</a> zu begleiten.</p>
<p>Letzteres könnte bei einer akustischen Gitarre ohne Verstärker schwierig werden. Dafür wird sie dich aber nicht so schnell vor ein Transportproblem stellen.</p>
<h2>5. Möchtest du am Lagerfeuer spielen? Oder Seemannslieder auf einem Schiff?</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" style="padding-bottom: 0px;" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/welches-instrument-passt-zu-mir/lagerfeuer.jpg" alt="Test für Erwachsene: Welches Musikinstrument passt zu mir? Gitarre am Lagerfeuer?" width="237" height="316">Für das Lagerfeuer ist die Gitarre nach wie vor der Klassiker. Hier ist der Gitarrist dem Pianisten klar überlegen! Mit der Gitarre erhöhst du am Lagerfeuer den Romantikfaktor wie mit keinem anderen Instrument. Ein Keyboarder mit Stromaggregat kann da bei weitem nicht mithalten und ist in Sachen Lagerfeuerromantik eher kontraproduktiv.</p>
<p>Das Akkordeon wäre eine Alternative, wenn dir der Sound gefällt und es zur Stimmung passt. Ein gewisses Restrisiko bleibt dir aber. Dagegen wirst du mit einer Gitarre am Lagerfeuer nie falsch liegen!</p>
<p>Anders sieht es auf volkstümlichen Festen oder bei einer Bootstour aus. Bei Seemannsliedern ist das Akkordeon wohl die beste Wahl! Und auch wenn du selbst nicht anstrebst, für andere auf einem Boot zu spielen: Wenn es dir einfach nur gefällt, dieser Art von Musik zuzuhören, dann ist das ein Indiz für deine Vorlieben und somit auch für die Wahl deines Musikinstrumentes.</p>
<p>Aber verstehe mich nicht falsch: Der Umkehrschluss gilt nicht! Nur weil du KEINE Seemannslieder spielen willst, heißt das nicht automatisch, dass das Akkordeon das falsche Instrument für dich ist!</p>
<h2>6. Welche Musikrichtung gefällt dir? Klassisches Orchester, Rockband oder Bigband?</h2>
<p>Für <a href="https://musikbegeisterung.de/instrument-musik-finden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">welche Musik</a> kannst du dich besonders begeistern? Klassik, Jazz, Pop, Rock? Oder eher Musik aus der römischen Antike, dem Mittelalter oder aus anderen Kulturen? Vom Dudelsack bis zum Didgeridoo kannst du alles in Erwägung ziehen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/welches-instrument-passt-zu-mir/orchester-instrumente-violinen.jpg" alt="Teste dich! Geiger in einem klassischen Orchester: Möchtest du Violine lernen?" width="306" height="219">Zu welchem Konzert&nbsp; würdest du am liebsten gehen? <a href="https://musikbegeisterung.de/gemeinsam-musik-machen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">In welchem Orchester oder in welcher Band möchtest du am liebsten mitspielen</a>? Mit welcher Instrumentengruppe sympathisierst du am meisten? Identifizierst du dich eher mit dem Schlagzeuger oder dem Gitarristen einer Rockband? Oder siehst du dich eher als Alleinunterhalter? An welchem Instrument möchtest du am liebsten sitzen, wenn du Teil einer Bigband wärst? Mich haben schon immer die Saxophone am meisten fasziniert. Nicht die Trompeten oder die Posaunen! Wie ist es bei dir?</p>
<p>Wenn dich ein bestimmter Musikstil beflügelt und inspiriert, wird deine Motivation besonders groß sein, diese Musik auch selbst zu spielen.</p>
<p>Bei mir ist es beispielsweise so, dass ich sehr gerne Jazz, insbesondere Swingmusik mag. Und ich habe angefangen, <a href="https://musikbegeisterung.de/saxophon-lernen/">Saxophon</a> zu spielen, um auch einmal selbst diese Musik auf dem Saxophon spielen zu können. Wenn ich Saxophon angefangen hätte, mit dem Hauptziel, klassische Stücke zu spielen, hätte mich das nie in gleicher Weise beflügelt.</p>
<p>Es wird dir also sehr helfen, wenn du deine Lieblingsmusikrichtung in dein Vorhaben, ein Instrument zu spielen, mit einbeziehst. Sei bei diesem Punkt ehrlich zu dir selbst und mach keine Kompromisse!</p>
<h2>7. Wie mobil soll dein Musikinstrument sein?</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/welches-instrument-passt-zu-mir/mann-traegt-gitarre-am-ruecken.jpg" alt="Welches Musikinstrument passt zu mir? Teste dich!" width="241" height="362">Ein Kontrabass füllt mühelos einen Kleinwagen. Klavier und Harfe lässt du besser dort, wo sie sind. Für die <a href="https://musikbegeisterung.de/orgel-lernen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kirchenorgel</a> ist ein Umzug sowieso undenkbar. Immerhin musst du aber zum Musikinstrument nur deine Noten mitbringen, weil das Instrument schon vor Ort ist.</p>
<p>Um dein Blasinstrument musst du dich aber selbst kümmern. Und da sind dann Querflöte oder Klarinette deutlich leichter zu tragen als so manch anderes Blasinstrument. Mit einem Altsaxophon hast du volumenmäßig schon einen etwas größeren Rucksack am Rücken. Mit einem Tenor- oder Baritonsaxophon entsprechend mehr. Mit einer Tuba erst Recht. Wer sowieso meistens mit dem Auto unterwegs ist, für den wird es keine Rolle spielen, ob er ein Altsaxophon oder eine Tuba durch die Gegend fährt. Für einen Radfahrer dagegen schon!</p>
<p>Dieses Argument sollte zwar nicht das wichtigste in deinem Auswahlprozess sein, aber einen kurzen Gedanken würde ich an deiner Stelle schon darauf verwenden. Einfach damit du dir auch gut vorstellen kannst, dein Musikinstrument in deinen bisherigen Alltag zu integrieren.</p>
<h2>8. Wieviel Zeit und Geduld hast du?</h2>
<p>Hast du wenig Zeit oder Geduld und möchtest schnell Songs spielen können? Oder bist du ausdauernd und magst große Herausforderungen?</p>
<p>Auch wenn jedes Musikinstrument seine eigenen Schwierigkeiten hat: Bei manchen ist der Einstieg leichter als bei anderen. Du denkst an die Blockflöte? Zum Beispiel. Oder wünschst du dir eher einen kräftigeren Sound und ein prachtvolleres Instrument? Du könntest beispielsweise Querflöte oder <a href="https://musikbegeisterung.de/saxophon-lernen/">Saxophon</a> lernen.</p>
<p>Ein tolles, sehr einfaches Instrument ist die <a href="https://www.veeh-harfe.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Veeh-Harfe</a>! Hier werden spezielle Notenblätter hinter die Saiten geschoben, sodass du nur einer Linie mit Punkten folgen musst und jeweils die mit einem Punkt hinterlegte Saite zupfst. Auf einer Veeh-Harfe kannst du ohne viel Übung sofort loslegen und eine Melodie spielen!</p>
<p><a href="https://musikbegeisterung.de/warum-klavier-lernen/">Klavier</a> verlangt beispielsweise ein hohes Maß an Koordination, wenn die beiden Hände unabhängig voneinander spielen sollen und du mehrere Töne gleichzeitig spielst. Diese <a href="https://musikbegeisterung.de/orgel-lernen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Herausforderung an Koordination</a> kannst du an der Orgel noch überbieten, wo auch die Füße mitspielen dürfen. Hier liest du dann nicht nur zwei, sondern drei Notenzeilen auf einmal. Aber alles ist möglich, wenn du es willst.</p>
<p>Wichtig ist einfach, dass du dir nicht von hohen Ansprüchen an dich selbst den Spaß verderben lässt. Du hast es selbst in der Hand. Mit einer gelassenen Einstellung und überschaubaren Etappenzielen wirst du mit jedem Musikinstrument unabhängig von deinem Spielniveau <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Erfolgserlebnisse erzielen und Spaß haben</a>.</p>
<h2>9. Suchst du nach Musikinstrumenten mit kostengünstigen Anschaffungskosten?</h2>
<p>Musikinstrumente kosten Geld. Je nach Instrument kannst du aber die Anschaffungskosten minimieren. Oder ganz darauf verzichten.</p>
<p>Günstig kannst du eine Blockflöte bekommen. Die hat zwar für viele ein kindliches Image, aber auch darauf kannst du virtuos spielen. Wenn du dazu bereit bist.</p>
<p>Oder möchtest du lieber ein etwas ungewöhnlicheres Instrument? Wie wäre es zum Beispiel mit einem kleinen Bambussaxophon? Auch eine <a href="https://musikbegeisterung.de/melodica-lernen/">Melodica</a> ist nicht allzu teuer und ein sehr schönes Instrument.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" style="margin-right: 10px; padding-bottom: 0px;" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/welches-instrument-passt-zu-mir/mundharmonika-kostenguenstiges-instrument.jpg" alt="Eine Mundharmonika ist ein kostengünstiges Instrument, aber nicht das einzige." width="311" height="207">Darüber hinaus gibt es aber auch kostengünstige Möglichkeiten für viele andere Musikinstrumente. Auch abseits der Mundharmonika. Viele Instrumente können für den Anfang oder teilweise auch für länger bei Musikschulen oder in Musikfachgeschäften ausgeliehen werden.</p>
<p>Ein schöne und preiswerte Alternative ist auch das Orgelspielen. Wenn du <a href="https://musikbegeisterung.de/orgel-lernen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kirchenorgel lernst</a>, darfst du mit hoher Wahrscheinlichkeit auch umsonst darauf üben. Und glaube nicht, dass du darauf nur Kirchenlieder spielen kannst!</p>
<p>Oder vielleicht ist <a href="https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Singen</a> etwas für dich? Dieses Instrument besitzt du bereits. Anschaffungskosten somit gleich Null.</p>
<h2>10. Spielst du schon ein Instrument? Möchtest du etwas Ähnliches oder etwas völlig Neues?</h2>
<p>Vielleicht spielst du schon ein Musikinstrument. Selbst wenn es „nur“ die Blockflöte aus dem Kindesalter ist.</p>
<p>Frage dich, ob du ein ähnliches Instrument oder ein völlig neues spielen möchtest! Eines vorneweg: Bei jedem Musikinstrument wirst du neue Erfahrungen machen. Nur eben bei dem einen mehr und bei dem anderen etwas weniger.</p>
<p>Wenn du ein ähnliches Musikinstrument wählst, kannst du gut auf dem aufbauen, was du schon kannst. Der Einstieg wird dir somit leichter fallen. Wenn du beispielsweise als Gitarrist Ukulele lernst oder dich als Klavierspieler an die <a href="https://musikbegeisterung.de/orgel-lernen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Orgel</a> wagst.</p>
<p>Auch an die Blockflöte gibt es gute Anknüpfungspunkte: Du könntest beispielsweise mit der Querflöte gut auf deinem bisherigen Können aufbauen.</p>
<p>Und was viele nicht glauben: Auch Saxophon hat ziemlich viel mit der Blockflöte gemeinsam. Viele Griffe sind gleich. Insofern hilft es jedem Saxophonanfänger, wenn er (als Kind) einmal Blockflöte gespielt hat. Mit der Blockflöte lernst du auch das Spielen mit Zungenstoß, das du bei allen Blasinstrumenten brauchst.</p>
<p>Oder möchtest du etwas völlig Neues lernen? Dann lohnt es sich, die Instrumentengruppe zu wechseln. Wähle nach einem Blasinstrument ein Tasteninstrument, nach einem Tasteninstrument ein Schlag- oder Saiteninstrument. Und nach einem Saiteninstrument ein Tasteninstrument.&nbsp; Je nachdem, was dich am meisten reizt.</p>
<h2>Musikinstrumente ausprobieren, um herauszufinden, welches Instrument du lernen möchtest</h2>
<p>Ich empfehle dir sehr, Musikinstrumente auszuprobieren, wenn du die Gelegenheit dazu hast. Oft bieten Musikschulen einen „Tag der offenen Tür“ an, bei dem du die verschiedenen Instrumente ausprobieren kannst. Oder du vereinbarst eine Schnupperstunde.</p>
<p>Auch in Musikfachgeschäften kannst du die Instrumente in die Hand nehmen und ausprobieren. Wenn du Verwandte oder Bekannte hast, die ein Instrument spielen, dann kannst du auch dort einfach einmal nachfragen. Es wird dir auf jeden Fall helfen, wenn du die Musikinstrumente einmal ausprobieren darfst.</p>
<h2>Digitaler Musikunterricht bei Soundskills!</h2>
<p>Falls du Musikunterricht suchst und flexibel online lernen und gleichzeitig individuell betreut werden möchtest, schau dir unbedingt die Onlinemusikschule <a href="https://www.soundskills.de/?wpam_id=1" target="_blank" rel="nofollow noopener">Soundskills</a> an. <strong><a href="https://musikbegeisterung.de/soundskills-erfahrungen/">Hier</a></strong> erfährst du, wie Soundskills funktioniert und ob das Konzept zu dir passt!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/welches-instrument-passt-zu-mir/welches-instrument-lernen.jpg" alt="Welches Instrument lernen: Saiten-, Tasten-, Schlag- oder Blasinstrument?" width="659" height="439"></p>
<h2>Fazit: Welches Musikinstrument passt zu mir?</h2>
<p>Wenn es ein Musikinstrument gibt, das du schon immer lernen wolltest, dann probiere dieses Instrument aus und kein anderes. Wenn nicht, dann frag dich, welcher Sound, welche Musikrichtung dir gefällt und wie du mit deinem Körper an der Tonerzeugung beteiligt sein möchtest.</p>
<p>Überlege auch, wie du dir dein Musikmachen vorstellst. Möchtest du beispielsweise <a href="https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Singen</a>, Songs schreiben, in einer <a href="https://musikbegeisterung.de/gemeinsam-musik-machen/">Band</a> einer bestimmten Musikrichtung mitspielen oder auch einfach nur am Lagerfeuer spielen? Und probiere verschiedene Musikinstrumente aus. <a href="https://musikbegeisterung.de/gitarrensound-finden-tonepedia/">Hier</a> kannst du übrigens E‑Gitarre, E‑Bass und Akustikgitarre online probehören.</p>
<p>Welches Musikinstrument passt zu dir? Nimm dir Zeit, dich mit dieser Frage auseinanderzusetzen. Finde heraus, was dir wichtig ist.</p>
<p>Und lass dir von niemandem einreden, dass du es aus 53 oder wie vielen schlechten Gründen auch immer lassen solltest. Auch von dir selbst nicht. Du bist musikalisch genug! Wenn du Lust hast, dann tu es. Du musst dich nur noch für ein bestimmtes Instrument entscheiden. Richtig falsch wirst du nie liegen. Jedes Musikinstrument hat seine Faszination.</p>
<p>Auch wenn dir die Frage nach dem richtigen Musikinstrument vielleicht gerade unangenehmes Kopfzerbrechen bereitet: Triff eine Entscheidung und fang ganz unverkrampft an! Ein Musikinstrument spielen ist ein wunderbares Hobby. Es soll dir <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/">Spaß</a> machen. Ich freue mich auf deine Erfahrungen und Gedanken zur Wahl deines Musikinstrumentes im Kommentar!</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/warum-klavier-lernen/"><strong>Warum Klavier lernen?</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/welches-instrument-passt-zu-mir/">Welches Instrument passt zu mir?</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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		<title>Musikmachen ist Spaß! Tipps zum Spielen zu Hause und für den Musikunterricht</title>
		<link>https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2017 18:24:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Horizont erweitern]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalische Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Neues ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps fürs Musikmachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Musikmachen hat viele Facetten. Musikmachen heißt nicht einfach nur, einen vorgegebenen Notentext möglichst fehlerfrei auf dein Musikinstrument zu übertragen. Mit deinem Musikinstrument kannst du so vieles ausprobieren! Bereichere mit den Tipps dieses Artikels deinen Musikunterricht oder dein Selbststudium! Finde heraus, was dir beim Musikmachen Spaß macht! Finde dein „Ding“! Tipps fürs Musikmachen alleine oder im [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">Musikmachen ist Spaß! Tipps zum Spielen zu Hause und für den Musikunterricht</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Musikmachen hat viele Facetten. Musikmachen heißt nicht einfach nur, einen vorgegebenen Notentext möglichst fehlerfrei auf dein Musikinstrument zu übertragen. Mit deinem Musikinstrument kannst du so vieles ausprobieren! Bereichere mit den Tipps dieses Artikels deinen Musikunterricht oder dein Selbststudium! Finde heraus, was dir beim Musikmachen Spaß macht! Finde dein „Ding“! <span id="more-129"></span></p>
<h2>Tipps fürs Musikmachen alleine oder im Musikunterricht</h2>
<p>Viele Musikschüler wissen gar nicht, welche Experimente sie mit ihrem Musikinstrument wagen können. Und das oft selbst nachdem sie jahrelang ein Instrument gespielt haben. Sie spielen mit mittelmäßiger Freude vor sich hin oder hören auf, bevor sie ihr „Ding“ gefunden haben. Ihnen ist nicht bewusst, was sie mit ihrem Musikinstrument alles ausprobieren könnten. &nbsp;</p>
<p>Damit das bei dir nicht so ist, habe ich diesen Artikel für dich geschrieben. Ich zeige dir, was du tun kannst, um am Musikmachen (mehr) Spaß zu haben und &nbsp;wirkliche Begeisterung zu erleben. Du brauchst dafür keine Band und kein oder nur wenig Geld.</p>
<p>Und du kannst die Tipps auf jedem Spielniveau umsetzen.</p>
<p>Lass dich inspirieren. Sei mutig und aufgeschlossen für Ideen und Anregungen, entdecke die Vielfalt der Möglichkeiten, experimentiere, probiere aus, was dir Spaß macht und finde dein „Ding“. Oder mehrere.</p>
<p>Entdecke deine Leidenschaft!</p>
<p>Mit dem einen oder anderen Tipp kannst du gut deinen Musikunterricht bereichern und in die von dir gewünschte Richtung bringen. Und das solltest du unbedingt tun! Zögere nicht, deinem Musiklehrer zu sagen, was dir beim Musikmachen wichtig ist und was genau du lernen willst! Dazu brauchst du natürlich erst einmal Ideen. Aber die bekommst du ja in diesem Artikel. Also bleib dran!</p>
<h2>1. Finde fürs Musikmachen Musikstücke, die dir richtig gut gefallen</h2>
<p>Den meisten Spaß wirst du haben, wenn dir die Musik, die du spielst, so <a href="https://musikbegeisterung.de/instrument-musik-finden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">richtig gut gefällt</a>.</p>
<p>Also überlege dir, welche Musikrichtung, welche&nbsp; Musikinterpreten oder welche konkreten Songs du gerne hörst. Beschaffe dir Noten für diese Stücke, hol dir die Akkorde für einen Song oder <a href="https://musikbegeisterung.de/nach-gehoer-spielen/">spiele nach Gehör</a>.</p>
<p>Wenn du bei so einem Musikstück dann am Ende angelangt bist, willst du unbedingt gleich wieder von vorne anfangen, weil es so schön ist! Auf diese Weise wirst du das Stück ohne Mühe so oft wiederholen, dass du es automatisch immer besser spielen kannst.</p>
<p>Du wirst deine selbst gespielte Musik genießen, dich richtig gut fühlen und nebenbei auch noch Fortschritte machen!</p>
<h2>2. Achte beim Musikmachen auf deine momentane Lebenslage oder Stimmung</h2>
<p>Es ist von deiner momentanen Lebens- und Stimmungslage abhängig, welche Musik dir gerade besonders gut gefällt. Das ist beim Musikhören so und beim Musikmachen eben auch.</p>
<p>Also werde dir bewusst, in welcher <a href="https://musikbegeisterung.de/gefuehle-musizieren/">Stimmung</a> du bist und auf welche Musik du gerade am allermeisten Lust hast.</p>
<p>Welche Musik dich genau in diesem Moment berührt.</p>
<p>Gib dir Mühe, das Passende zu finden, es lohnt sich wirklich sehr! Im Einklang mit den eigenen Emotionen zu musizieren ist etwas Wunderbares und sehr Berührendes. Wenn du Gefühle besser in deiner eigenen Musik ausdrücken möchtest, schau dir unbedingt mein <a href="https://musikbegeisterung.de/notenbuch-gefuehle/">Noten-E-Book</a> an!</p>
<h2>3. Spiele bekannte Stücke, die du im Ohr hast</h2>
<p>Selbst zu spielen und die Musik gleichzeitig zu genießen ist bei neuen, völlig unbekannten Stücken oft gar nicht so einfach.</p>
<p>Suche dir deshalb zum Entspannen Stücke, die du gut im Ohr hast. Oder wenn du ein unbekanntes Lied spielen möchtest, hör es dir mehrmals an, damit du es ins Ohr kriegst. So entlastest du dich ungemein. Die Melodie bekommst du dann viel einfacher hin und du hast mehr Kapazitäten frei, um dich auf die Gestaltung zu konzentrieren und dir selbst zuzuhören.</p>
<p>Genieße deine Musik!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/musikinstrumente/musikmachen-floeten-spass-tipps.jpg" alt="Musikmachen mit mehr Spaß: Musikunterricht und zu Hause" width="779" height="519"></p>
<h2>4. Leg beim Musikmachen deinen Perfektionismus ab</h2>
<p>Egal, an welches Experiment du dich wagst, die Grundvoraussetzung ist IMMER: Keine Angst vor falschen Tönen.</p>
<p>Sei mutig, spiele drauf los!</p>
<p>Beim Improvisieren wirst du mit der Zeit ein Gefühl dafür bekommen, wie du sogar „gewagte“ Töne in eine wohlklingende Richtung lenken kannst. Wirklich falsche Töne gibt es hier also gar nicht.</p>
<p>Auch beim Spiel nach Noten kann dir <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">Perfektionismus</a> den Spaß am Musikmachen sehr schnell verderben. Nicht jedes Stück muss fehlerfrei und „<a href="https://musikbegeisterung.de/vorspielen-musikinstrument/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vorspielbar</a>“ sein. Als Hobbymusiker darfst und sollst du aufhören ein Stück zu üben, wenn es dir keinen Spaß mehr macht.</p>
<h2>5. Spiele Noten spontan vom Blatt</h2>
<p>Nimm dir immer wieder einmal bewusst ein unbekanntes Stück zur Hand und versuche es <a href="https://musikbegeisterung.de/noten-vom-blatt-spielen/">vom Blatt zu spielen</a>. Eine schöne Herausforderung und ein gutes Training für spontanes Spielen. Wichtig ist, dass das Stück für dich nicht zu schwer, aber auch nicht zu leicht ist.</p>
<p>Spiele über Fehler hinweg und spiele langsamer, wenn du überlegen musst, was als nächstes kommt. Wenn du dich spontan durch ein Stück spielst, egal mit wie vielen Fehlern oder in welchem Tempo, wirst du danach das Gefühl haben, dass du etwas kannst.</p>
<p>Genieße dein Erfolgserlebnis!</p>
<h2>6. Begleite dich oder lass dich begleiten</h2>
<p>Wenn du Klavier, <a href="https://musikbegeisterung.de/orgel-lernen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Orgel</a> oder Gitarre spielst, lerne unbedingt das <a href="https://musikbegeisterung.de/akkorde-klavier-liedbegleitung/">Spielen nach Akkorden</a>.</p>
<p>Wenn du dich einmal hineingefunden hast, wird es dir viel leichter fallen, auf diese Weise einen neuen Song zu erarbeiten, als wenn du jede einzelne aufgeschriebene Noten lesen musst. Obendrein möchtest du vielleicht einen Song spielen, zu dem du gar keine Noten, sondern nur die Akkorde hast. Es lohnt sich auf jeden Fall und macht unheimlich Spaß! Vielleicht hast du sogar Lust, dazu zu <a href="https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">singen</a>? Zu deiner <a href="https://musikbegeisterung.de/vorteile-klavier-singen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eigenen Begleitung zu singen</a> ist eine tolle Sache, die du unbedingt <a href="https://musikbegeisterung.de/klavier-spielen-singen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ausprobieren</a> solltest!</p>
<p>Wenn du ein Soloinstrument spielst, hol dir eine Begleitung über Playalong-CDs oder die Playalong-App <a href="https://musikbegeisterung.de/ireal-pro-bewertung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iReal Pro</a>. Das ist auch eine gute Übung, wenn du vielleicht irgendwann einmal mit anderen zusammenspielen möchtest.</p>
<p>Oder spiele tatsächlich <a href="https://musikbegeisterung.de/gemeinsam-musik-machen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mit einem oder mehreren anderen Menschen zusammen</a>! Ohne Begleitung spielen macht auf Dauer nur halb so viel Spaß!</p>
<p>Vielleicht hast du ja Lust, bei einer <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-mitspielen-anfaenger/">Jam Session</a> mitzuspielen und dich darauf <a href="https://musikbegeisterung.de/jam-session-vorbereitung/">vorzubereiten</a>?</p>
<h2>7. Spiele nach Gehör</h2>
<p>Wie wäre es, wenn du einfach einmal probierst, eine dir gut bekannte Melodie <a href="https://musikbegeisterung.de/klavier-spielen-ohne-noten/">ohne Noten</a> nachzuspielen?</p>
<p>Es ist spannend, dich selbst dabei zu beobachten. Manche Melodien wirst du leicht auf dein Instrument übertragen können und die Finger spielen wie von selbst. Andere werden dir gerade am Anfang schwer fallen, vielleicht bekommst du es gar nicht so richtig auf die Reihe.</p>
<p>Woran das liegt und was du tun kannst, um besser nach Gehör spielen zu können, findest du <a href="https://musikbegeisterung.de/nach-gehoer-spielen/">hier</a> in meinem &nbsp;ausführlicheren Artikel zum Thema <a href="https://musikbegeisterung.de/nach-gehoer-spielen/">Nach Gehör spielen</a>.</p>
<p>Probiere es aus!</p>
<h2>8. Spiele Variationen</h2>
<p>Vielleicht kennst du das auch: Du hast ein Lied schon so oft gehört und gespielt, dass es seinen Reiz irgendwie verloren hat. Oder vielleicht ist es so, dass dir ein Lied eigentlich total gut gefällt, aber zu deiner momentanen Stimmung gerade nicht so richtig passt.</p>
<p>Wenn das Lied als MP3 oder auf einer CD in Stein gemeißelt ist, kannst du nichts machen.</p>
<p>Aber wenn du es selbst spielst, kannst du durch <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Variationen</a> in Melodie oder Rhythmus ganz neue Reize erschaffen. Mach z.&nbsp;B. &nbsp;aus einem rockigen Stück eine gefühlvolle Ballade, wenn dir danach ist. Es ist hier nicht wichtig, was der Komponist wollte, sondern was DU willst.</p>
<p>Genau in diesem Moment. Freue dich über deine ganz persönliche Kreation!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/musikinstrumente/musikmachen-akkordeon-spass.jpg" alt="musikmachen-akkordeon-spass" width="762" height="508"></p>
<h2>9. Improvisiere beim Musikmachen</h2>
<p>An Improvisation trauen sich viele Menschen, sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Spieler, nicht so recht heran. Dabei ist es die Form des Musikmachens, bei der du deine Kreativität am besten ausleben kannst.</p>
<p>Unabhängig von deinem Spielniveau ist <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Improvisation</a> eine wundervolle Bereicherung. Improvisieren kannst du üben, schon als Anfänger! Es ermöglicht dir außerdem den Einstieg ins <a href="https://musikbegeisterung.de/erste-eigene-komposition/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Komponieren</a> und ins Songwriting.</p>
<p>Stell das Experiment Improvisieren auf gar keinen Fall aufs Abstellgleis! Trau dich! Wirklich falsche Noten gibt es hier gar nicht. Schließlich hast du keine Vorgaben auf dem Notenblatt. Das ist ein großer Vorteil!</p>
<p>Improvisieren bietet dir ungeahnte Möglichkeiten zur persönlichen musikalischen Entfaltung. Freiheit. Grenzenlose Kreativität. Eine gute Improvisation muss nicht kompliziert sein. Kurze, simple Phrasen und Wiederholungen sind herzlich willkommen! Halte es einfach.</p>
<p>Fang an zu experimentieren und vertraue auf deine Musikalität. Und ganz wichtig: Hab keine Angst vor musikalischem Schiffbruch. Neue Improvisation, neue Chance!</p>
<p>Falls du bereits improvisierst, kannst du in deinen Improvisationen auch immer wieder <a href="https://musikbegeisterung.de/improvisieren-inspirationen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Neues wagen</a> und ausprobieren.</p>
<h2>10. Spiele nicht alle Stücke im Unterricht</h2>
<p>Falls du Musikunterricht hast, übe nicht alle Stücke im Rahmen deines Unterrichts. Behalte dir Stücke für dich selbst zum Genießen zurück.</p>
<p>Im Musikunterricht wird ein Stück oft regelrecht zerpflückt, bis jede Note stimmt. So lernst du, korrekt nach Noten zu spielen und auf musikalische Feinheiten zu achten, was selbstverständlich auch sehr sinnvoll ist. Aber möglicherweise hast du bald keine Lust mehr auf dieses Stück, weil du es mit Anstrengung verbindest.</p>
<p>Du brauchst Stücke, die gut so sind, wie du sie spielen kannst.</p>
<h2>Ideen für mehr Spaß beim Musikmachen umsetzen!</h2>
<p>Wie du siehst, kannst du mit deinem Musikinstrument vieles ausprobieren. Sei aufgeschlossen für neue Experimente. Dann wirst du merken, was dir Spaß macht und was nicht. Jeder Mensch ist anders. Ich lade dich ein, für dich DEIN „Ding“ zu finden. Spiel dich <a href="https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/">glücklich</a>!</p>
<p>Such dir für den Anfang am besten ein oder zwei Ideen raus, die dir besonders wichtig sind, und setze sie um. Wenn du Musikunterricht nimmst, besprich dich mit deinem Musiklehrer (okay, den letzten Punkt solltest du vielleicht besser für dich behalten).</p>
<p>Aber auch im Selbststudium kannst du dich vielfältig weiterentwickeln. Und vielleicht findest du in deiner Stadt auch <a href="https://musikbegeisterung.de/piano-club-hamburg/">Gleichgesinnte</a> für neue Ideen und Inspirationen? Außerdem wirst du durch eine <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">gelassenere Einstellung</a> mehr Spaß am Musikmachen haben.</p>
<p>Hast du mit deinem Musikinstrument schon Verschiedenes ausprobiert? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Was macht dir am meisten Spaß? Weitere Ideen für musikalische Entdeckungen und neue Erlebnisse findest du <a href="https://musikbegeisterung.de/neues-erleben-musik/">hier</a>.</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/neues-erleben-musik/"><strong>Die besten neuen Erlebnisse mit Musik</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">Musikmachen ist Spaß! Tipps zum Spielen zu Hause und für den Musikunterricht</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ein Instrument lernen: So hast du Freude am Musizieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jun 2017 15:32:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps fürs Musikmachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn das Spielen eines Musikinstrumentes dein Hobby sein soll, dann soll es dir in erster Linie Spaß machen. Allerdings kannst du dich dabei auch leicht in irgendwelche Ziele verstricken. In diesem Artikel gebe ich dir Impulse, wie du beim Erlernen eines Musikinstrumentes nachhaltig (mehr) Freude entwickeln kannst. Nur wer mit Freude musiziert, bleibt längerfristig dabei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/">Ein Instrument lernen: So hast du Freude am Musizieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn das Spielen eines Musikinstrumentes dein Hobby sein soll, dann soll es dir in erster Linie Spaß machen. Allerdings kannst du dich dabei auch leicht in irgendwelche Ziele verstricken. In diesem Artikel gebe ich dir Impulse, wie du beim Erlernen eines Musikinstrumentes nachhaltig (mehr) Freude entwickeln kannst. <span id="more-7"></span>Nur wer mit Freude musiziert, bleibt längerfristig dabei und hat Erfolg!</p>
<h2>Freude am Musizieren als Erwachsener</h2>
<p>Dass ein Hobby Spaß machen soll, klingt eigentlich völlig logisch und selbstverständlich. Aber ich möchte das trotzdem immer wieder betonen, weil das Erlernen eines Musikinstrumentes — egal ob Klavier, Gitarre, Geige oder Trompete — doch ein vielschichtiges und anspruchsvolles Hobby ist. Übermäßiger Ehrgeiz — insbesondere bei Erwachsenen — kann die Freude daran schnell trüben.</p>
<p>Was kannst du tun, um mit Leichtigkeit und Freude zu musizieren? Das erfährst du jetzt!</p>
<h2>Musiziere mit Freude am Weg zum Ziel!</h2>
<p>Es ist ein völlig berechtigter Wunsch, dass du dich mit deinem Musikinstrument weiterentwickeln möchtest.</p>
<p>Und dass du dir dafür <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">Ziele</a> setzt.</p>
<p>Wirklich Spaß wirst du insbesondere als Anfänger aber nur dann haben, wenn du Freude am Weg zu deinem Ziel hast. Also Freude am Ausprobieren und daran, an deinen Aufgaben zu wachsen. Freude im Augenblick, im Hier und Jetzt. Genau diese Freude ist für eine längerfristige Begeisterung ganz entscheidend. Denn sonst siehst du die Freude immer nur in der Zukunft, aber gegenwärtig erlebst du sie nicht.</p>
<p>Welches Ziel du mit deinem Musikinstrument auch immer verfolgst, genieße den Weg dorthin. Sieh diesen Weg nicht als lästiges Üben!</p>
<p>Nehmen wir an, dein <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">Etappenziel</a> ist es, ein Stück mit vier Kreuzen zu spielen. Bisher hast du aber nur Stücke mit einem oder zwei Kreuzen gespielt. Dann freue dich nicht nur darauf, das Stück bald mit all den Vorzeichen zu beherrschen, sondern erfreue dich an der Herausforderung, jedes Mal wenn du eine Note als g oder d geschrieben siehst, ein gis bzw. dis zu spielen.</p>
<p>Du wirst viel mehr Spaß haben, wenn du dich AN etwas erfreust und nicht immer nur AUF etwas.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/musikinstrumente/klavier-lernen-ziele.jpg" alt="Instrument lernen: Der Weg ist das Ziel am Klavier" width="600" height="400"></p>
<h2>Genieße beim Erlernen eines Musikinstrumentes den Prozess deines Fortschritts!</h2>
<p>Das Erlernen eines Musikinstrumentes ist ein Prozess. Er fordert und fördert deine Motorik, Koordination, deine Musikalität und Kreativität. Und gerade am Anfang wirst du ganz deutlich merken, wie sich diese Fähigkeiten bei dir entwickeln.</p>
<p>Das ist ein sehr spannender Prozess und wenn du dich darauf einlässt und gerade an diesem Prozess Freude hast, dann wirst du am Musikmachen Spaß haben. Du wirst entspannt und auf spielerische Art und Weise Fortschritte machen und Erfolge sehen.</p>
<p>Ja, spielerisch im doppelten Sinne!</p>
<h2>Achte beim Lernen eines Instrumentes auf deine Songauswahl!</h2>
<p>Welches Stück oder welchen Song du spielst, beeinflusst deine Freude am Musizieren immens. Musik, die dir nur mäßig gefällt, entlockt dir auch nur mäßigen Enthusiasmus beim Musizieren. Das geht auf jeden Fall besser!</p>
<p>Spiele genau die Musik, die dir richtig gut gefällt. Du brauchst Stücke, die dich tief berühren. Songs, die dich begeistern. Diese für dich persönlich zu finden, erfordert sicherlich etwas Mühe. Aber es lohnt sich sehr, sich diese Mühe zu machen!</p>
<p>Wenn du Musikunterricht hast, bringe dein Lieblingsstück mit. Oder lass dir von deinem Musiklehrer eine Auswahl an Stücken vorspielen. Und suche dir dann raus, was dir am allerbesten gefällt.</p>
<h2>Höre deiner Musik zu und genieße sie!</h2>
<p>Du darfst und sollst die von dir gespielte Musik nach deinem Geschmack gestalten und genießen. Höre dir selbst zu und genieße deine persönliche Livemusik! Sonst könntest du auch Computerschreiben nach dem 10-Finger-System lernen. An Stelle von Klavier.</p>
<p>Manchmal gerät das Zuhören und Genießen in Vergessenheit, wenn du dich sehr darauf konzentrieren musst, die richtigen Tasten oder Griffe zu finden, den aufgeschriebenen Rhythmus richtig wiederzugeben und zusätzliche Gestaltungshinweise wie crescendo, legato oder ritardando zu beachten. Am Anfang ist das ganz schön viel auf einmal!</p>
<p>Und dann soll ich auch noch freie Kapazitäten haben, um zuzuhören und das ganze so entspannt, dass ich die Musik auch wirklich genießen kann?</p>
<p>Ja, unbedingt! Aber wie? Deine Kapazitäten sind zwar begrenzt, aber du kannst den Fokus verändern.</p>
<p>Du teilst beim Spielen deine Aufmerksamkeit zwischen dem richtigen Lesen des Notentextes, der musikalischen Gestaltung und dem Zuhören auf. Jedem dieser Bereiche kannst du immer wieder einen unterschiedlich großen Anteil deiner Aufmerksamkeit schenken. So kannst du auch bewusst deinen Fokus auf die musikalische Gestaltung oder das Zuhören legen und den richtigen Notentext in den Hintergrund stellen.</p>
<p>Mein Orgellehrer hat mir den Tipp gegeben, neben den ganzen Übeversionen mit primärer Aufmerksamkeit auf den Notentext schon während des Übeprozesses (nicht erst am Ende, wenn das Stück fertig ist!) immer wieder eine Version zum Genießen zu spielen.</p>
<p>Diesen Tipp gebe ich an dieser Stelle gerne an dich weiter, denn so verhinderst du gerade bei komplizierten Stücken demotivierende Durststrecken. Denke daran, deinen Durst nach Musikgenuss unbedingt rechtzeitig zu stillen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="https://musikbegeisterung.de/wp-content/gallery/musikinstrumente/musikinstrument-lernen-freude-zuhoeren.jpg" alt="Musikinstrument lernen mit Zielen und Freude: Höre dir zu!" width="600" height="400"></p>
<h2>Freude am Musizieren mit Noten oder durch Improvisieren?</h2>
<p>Finde heraus, welche Art des Musizierens dir gefällt! Musizieren ist äußerst vielfältig. Du kannst nach Noten spielen. Dir ein Stück bis ins letzte Detail wundervoller musikalischer Nuancen erarbeiten. Oder du brauchst öfter mal was Neues und spielst verschiedene Stücke einfach <a href="https://musikbegeisterung.de/noten-vom-blatt-spielen/">vom Blatt</a>. Vielleicht liegt dir auch mehr das Spielen <a href="https://musikbegeisterung.de/nach-gehoer-spielen/">nach Gehör</a> oder das <a href="https://musikbegeisterung.de/variationen-improvisieren/">Improvisieren</a>, um in der Musik aufzugehen?</p>
<p>Es lohnt sich, die verschiedenen Arten des Musikmachens auszuprobieren, um herauszufinden, was dir Spaß macht! Vielleicht ist es alles im Wechsel. Oder womöglich hast du doch einen Favoriten? Deine Freude am Musizieren fördert es ungemein, wenn du die Möglichkeiten und deine Bedürfnisse kennst. Nicht, dass du am Ende jahrelang nur nach Noten spielst, doch <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/">Improvisieren</a> macht dir noch viel mehr Spaß!</p>
<h2>Mach dir bewusst, was das Musizieren dir Schönes gibt!</h2>
<p>Oft machen wir uns eher bewusst, wie sehr uns etwas anstrengt oder Geduld abverlangt. Doch wir sollten auch immer wieder daran denken, was wir an einer Sache schätzen und genießen!</p>
<p>Was macht uns Freude beim Musizieren? Warum tut uns das Musikmachen gut? Wir haben es hier schließlich eher mit einem Marathon statt mit einem Sprint zu tun. Das Musikmachen verlangt in der Tat so einiges an Geduld. Viele Früchte beim Üben eines Musikinstrumentes kannst du erst Jahre später ernten!</p>
<p>Deshalb ist ein Blick auf die Vorteile und Erfolge, egal ob groß oder klein, immens wichtig. Musikgenuss, Entspannung, die Chance zur Weiterentwicklung, motorische Fortschritte, neue Erkenntnisse, Kreativsein. Was gibt dir persönlich das Musikmachen?</p>
<p>Mach dir immer wieder bewusst, WARUM du dein Instrument spielst und warum du es noch besser können möchtest. Dann weißt du auch, warum es sich lohnt, die eine oder andere Sache geduldig zu wiederholen und zu üben. Das WARUM ist einer der stärksten Antriebe überhaupt und eine fast unerschöpfliche Quelle für Elan und Freude am Musizieren.</p>
<h2>Mehr Freude am Musizieren durch weniger Druck!</h2>
<p>Jeden Tag mindestens eine halbe Stunde üben. Das ist die Empfehlung vieler Musiklehrer. Ja, es macht natürlich Sinn, beim Erlernen eines Musikinstrumentes dranzubleiben. Vielleicht hast du auch so viel Enthusiasmus, dass du dich jeden Tag schon morgens darauf freust.</p>
<p>Aber auch, wenn der Elan für dein Musikinstrument nicht ganz so stark ausgeprägt ist, brauchst du es nicht gleich in der Ecke verstauben lassen oder gar verkaufen. Übe lieber so, wie es dir guttut.</p>
<p>Kein Hobby soll dich in irgendeiner Weise einschnüren. Ganz im Gegenteil. Passe das Musizieren deinen Bedürfnissen an und integriere es so in dein Leben, dass es dir Spaß bringt und dein Leben auf Dauer bereichert. Du bist Hobbymusiker und musst auf keiner Bühne der Welt Glanzleistungen abliefern, sieh das ruhig als Privileg!</p>
<h2>Tausche dich mit anderen Musikern aus!</h2>
<p>Mit Gleichgesinnten die eigene Begeisterung teilen. So banal und doch so wertvoll! Gegenseitige Wertschätzung, ein wohlwollendes Gemeinschaftsgefühl und musikalische Inspiration lassen dich als Mensch und Musiker wachsen. Vielleicht hast du zusammen mit anderen Musikern viel mehr Freude am Musizieren als alleine?</p>
<p>Es gibt viele Möglichkeiten, mit anderen <a href="https://musikbegeisterung.de/gemeinsam-musik-machen/">zusammen zu musizieren</a>. Ob in einem Orchester, einer Band, einem Musikschulensemble, bei einer Jam Session oder im Rahmen einer musikalischen Privatverabredung. Gemeinsame Treffen und Musikprojekte können maßgeblich zu deiner Freude und Begeisterung am Musizieren beitragen!</p>
<h2>Ohne Lernziel auf deinem Musikinstrument spielen</h2>
<p>Egal, wo du mit deinem Musikinstrument stehst, nimm dir immer wieder Zeit, etwas zu spielen, ohne irgendein Lernziel im Kopf zu haben.</p>
<p>Nur weil es dir gefällt! Drücke dein <a href="https://musikbegeisterung.de/gefuehle-musizieren/">momentanes Gefühl</a> in deiner Musik aus!</p>
<p>Genieße die erklingende Musik, deine Gestaltungsfreiheit und ‑hoheit und deine Beteiligung an der Tonerzeugung. Ob du nun mit dem Bogen über eine Saite streichst, die Luft aus deinem Körper ins Instrument bläst oder mit allen Fingern, die du hast, mal nacheinander, mal gleichzeitig die verschiedenen Tasten drückst: <a href="https://musikbegeisterung.de/meditativ-entspannt-musizieren/">Genieße es</a>, mit verschiedenen Sinnen aktiv zu sein.</p>
<p>Werde dir bewusst, dass genau darin der so wertvolle Unterschied zum Hören einer Aufnahme liegt. Dein aktives Spielerlebnis kann durch das (vermutlich) bessere Endergebnis der Aufnahme nicht wettgemacht werden!</p>
<p>Wie so oft sind es auch beim Erlernen eines Musikinstrumentes nur <a href="https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/">kleine Veränderungen in deiner Herangehensweise</a>, die eine große Wirkung erzielen. Nutze meine Impulse, um herauszufinden, an welcher Stellschraube du bei dir drehen musst!</p>
<h2>Musikinstrument lernen mit 50?</h2>
<p>Aber sicher! Lass dich nicht von deinem Alter abhalten. Auch mit 60, 70 oder 80 lohnt es sich sehr, mit dem Erlernen eines Instrumentes zu beginnen. Musizieren hält den Geist fit, macht Freude und tut einfach gut. Und nachdem du meinen Artikel gelesen hast, weißt du jetzt auch, wie du dir deine Freude langfristig bewahren kannst.</p>
<h2>Du möchtest mit Freude und Gelassenheit ein Instrument lernen?</h2>
<p>Vielleicht hilft es dir auch, intensiver an deiner <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">Einstellung</a> und einer <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/">nachhaltigen Motivation</a> zu arbeiten. Oder vielleicht ist <a href="https://musikbegeisterung.de/meditativ-entspannt-musizieren/">meditativ entspanntes Musizieren</a> etwas für dich? Wenn du noch nicht weißt, welches Instrument du lernen möchtest, dann helfe ich dir <a href="https://musikbegeisterung.de/welches-instrument-passt-zu-mir/">in diesem Artikel</a>.</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/meditativ-entspannt-musizieren/"><strong>Meditativ Musizieren: So entspannst du dich!</strong></a></p>
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		<title>Als Erwachsener ein Musikinstrument lernen mit Freude und Leichtigkeit: Überprüfe deine Einstellung!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina &#124; Musikbegeisterung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2017 12:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ein Musikinstrument spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[als Erwachsener ein Musikinstrument lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn du als Erwachsener ein Musikinstrument lernen willst, sind die Ansprüche an dich selbst viel höher, als sie es noch im Kindesalter waren. Im Erwachsenenalter trauen viele Menschen es sich nicht mehr zu, ein Instrument zu lernen. Das sollten sie aber! Mit deinen eigenen Zweifeln erschaffst du dir als Erwachsener selbst große Hindernisse, die dich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn du als Erwachsener ein Musikinstrument lernen willst, sind die Ansprüche an dich selbst viel höher, als sie es noch im Kindesalter waren. Im Erwachsenenalter trauen viele Menschen es sich nicht mehr zu, ein Instrument zu lernen. Das sollten sie aber!<span id="more-9952"></span></p>
<p>Mit deinen eigenen Zweifeln erschaffst du dir als Erwachsener selbst große Hindernisse, die dich davon abhalten, am Musikmachen Freude zu haben. Die gute Botschaft ist: Du kannst das ändern!</p>
<p>Wenn du dir dieser Tatsache bewusst bist, kannst du alles, was du dir mit deinen Gedanken in den Weg stellst, beiseite räumen.</p>
<p>Und so kannst du problemlos als Erwachsener ein Musikinstrument lernen und du wirst unabhängig von deinem Können so richtig Spaß haben. Ich werde dir in diesem Artikel erklären, was du dafür tun kannst.</p>
<p>Wenn du noch mehr zu diesem Thema erfahren möchtest, findest du übrigens im <strong><a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/" target="_blank" rel="noopener">zweiten Teil</a></strong> dieser Artikelserie noch mehr Tipps zum gelassenen Musizieren als Erwachsener.</p>
<h2>Als Erwachsener ein Musikinstrument lernen</h2>
<p>Leider ist es oft so, dass wir ungeduldig sind und ein Musikinstrument einfach möglichst schnell beherrschen möchten. Als Vorbild haben wir professionelle Musiker, deren Musik wir eben auch gerne anhören.</p>
<p>Und dann haben wir schnell Gedanken wie „das schaff ich doch sowieso niemals, so gut zu spielen“ und „das ist so ein langer steiniger Weg bis zum Erfolg“. Kennst du das?</p>
<p>Tja, mit großer Wahrscheinlichkeit ist es tatsächlich so, dass du als Hobbymusiker deinen Vorbildern nie das Wasser reichen wirst. Und ja, es ist in der Tat ein längerer Weg, auf dem du mit deinem Musikinstrument gehen kannst, wenn du das möchtest. Ob sich der Weg für dich aber steinig anfühlt oder ob er dir Freude bereitet, hängt von dir selbst und deiner eigenen Einstellung ab.</p>
<p>Wenn du dir zu schnell zu hohe Ziele steckst, fühlst du dich überfordert, enttäuscht und gescheitert, weil es eben nicht so schnell klappt. Du lässt das Musikinstrument in der Ecke stehen oder verkaufst es, bevor du überhaupt entdeckt hast, was es dir alles geben kann.</p>
<p>Oder du malst dir dein Scheitern bereits in Gedanken aus. Dann kommt es nicht einmal so weit, dass du ein Musikinstrument überhaupt in die Ecke stellen kannst. Schade eigentlich!</p>
<p>Hoffentlich läuft es bei dir anders. Jedenfalls wenn du prinzipiell Lust darauf hast, Musik zu machen.</p>
<p>Ohne Frage gibt es viele Menschen, denen das Musizieren einfach keinen Spaß macht. Diejenigen möchte ich hier auch nicht dazu überreden. Vielmehr möchte ich diejenigen ermutigen und inspirieren, die gerne möchten, aber zweifeln und zögern oder aufgeben, bevor sie die Freude am Musikmachen entdeckt haben.</p>
<p>Und nachdem du meinen Text nun schon bis hierhin gelesen hast, gehörst du höchstwahrscheinlich zu den Menschen, die Lust aufs Musikmachen haben!</p>
<h2>Die eigene Einstellung überprüfen</h2>
<p>Deine Einstellung mit der daraus resultierenden Handlungsweise entscheidet maßgeblich darüber, ob du ein und dieselbe Sache entspannt, mit Freude und <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Motivation</a> tust und Erfolg verspürst.</p>
<p>Oder ob du sie als Pflichtprogramm empfindest und nur Misserfolge siehst.</p>
<p>Nehmen wir an, du hast einen Song gespielt, nicht schlecht aber eben auch nicht perfekt.</p>
<p>Einmal denkst du dir, hat wieder nicht richtig geklappt, man bin ich schlecht, und fühlst dich auch so. Vielleicht übst du mit Frust verbissen weiter. Vielleicht legst du dein Instrument weg und hast gar keine Lust es irgendwann einmal wieder in die Hand zu nehmen.</p>
<p>Das andere Mal denkst du dir, läuft ja schon ganz gut und ist echt einfach schön, der Song. Vielleicht spielst du den Song gleich nochmal, weil er so schön ist. Oder du kannst es am nächsten Tag gar nicht erwarten, dein Musikinstrument wieder in die Hand zu nehmen.</p>
<p>Entscheidest du dich für die zuletzt geschilderte Einstellung, wirst du dich ohne Zweifel besser fühlen als mit der ersten. Probiere es aus!</p>
<p>Begib dich doch einfach mal in die Beobachterperspektive. Beobachte dich selbst und deine Gedanken. Denn mit etwas Distanz kannst du dir selbst oft einen besseren Rat geben.</p>
<p>Wichtig ist letztlich, dass du dir bewusst machst, welche Einstellung du hast. Denn nur wenn du sie kennst, kannst du auch aktiv daran arbeiten, sie in eine andere Richtung zu lenken. So kannst du auch als Erwachsener ein Musikinstrument lernen und Spaß dabei haben.</p>
<p>Sei nicht zu kritisch dir selbst gegenüber! Das muss nicht sein. Sonst läufst du in Gefahr, dass dir der Spaß verloren geht.</p>
<h2>Zu hohe Ansprüche an dich selbst tun dir nicht gut</h2>
<p>Mit einem Musikinstrument kannst du durch Üben viel erreichen und es ist auch sehr schön, Fortschritte zu sehen (oder besser zu <em>hören</em>!). Das können dir viele andere Freizeitbeschäftigungen wie fernsehen, ein Buch lesen oder spazieren gehen nicht bieten.</p>
<p>Aber gerade diese Chance kann für dich zum Verhängnis werden, wenn du zu hohe Ansprüche an dich selbst stellst. Für die meisten Hobbymusiker ist ein stark ausgeprägter Perfektionismus nach dem Motto „Alles oder nichts“ keine gute Wahl.</p>
<p>Jemand hat einmal zu mir gesagt: „Ich könnte das Stück nie fehlerfrei auf dem Klavier spielen. Deshalb lass ich es lieber ganz sein.“ Ich rate dir dringend davon ab, so zu denken, denn damit blockierst du dich selbst!</p>
<p>Du solltest auch gut abwägen, ob du <a href="https://musikbegeisterung.de/vorspielen-musikinstrument/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vorspielen möchtest oder nicht</a>. Nicht jeden motiviert ein Musikschulvorspiel! Es gibt noch viele andere <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/">Motivationsquellen</a>, die vielleicht besser zu dir passen!</p>
<p>Wenn du gar nicht erst den Anspruch hast, alles fehlerfrei spielen zu wollen, dann hast du auch Spaß, wenn du es nicht perfekt spielen kannst. Eigentlich ganz simpel, oder?</p>
<p>Manchmal wird ein Fehler oder sagen wir vielleicht besser „etwas anderes, was auf dem Blatt steht“ sogar zu einer schönen Variation oder einem Einstieg in eine <a href="https://musikbegeisterung.de/akkordfolge-improvisieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Improvisation</a>.</p>
<p>Ich spiele beispielsweise mit meinem <a href="https://musikbegeisterung.de/saxophon-lernen/">Saxophon</a> immer wieder gerne Stücke, die ich gar nicht bis zum Ende spielen kann. Wenn mir die Noten zu schwer werden, mache ich mit einer Improvisation zum Playalong weiter. Mal sind es die Noten so ungefähr, mal bin ich völlig weg von dem was dasteht.</p>
<p>Immer wieder kommt etwas anderes zustande, es ist <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">abwechslungsreich</a> und spannend. Und es macht unglaublich Spaß!</p>
<p>Noten und richtige Töne sind beim Musizieren längst nicht alles. Du siehst also, dass du mit sehr viel mehr Leichtigkeit Musik machen kannst, wenn du deine eigenen Ansprüche zurückschraubst. Und auch mit niedrigeren Ansprüchen wirst du Fortschritte machen.</p>
<h2>Etappenziele belohnen dich mit vielen kleinen Erfolgserlebnissen</h2>
<p>Beim Musikmachen kann es wie auch in anderen Bereichen des Lebens motivierend sein, sich Ziele zu setzen. Dabei ist es aber sehr wichtig, welche Ziele das sind.</p>
<p>Wenn du als Klavieranfänger den „Liebestraum“ von Franz Liszt oder die „Pathétique“ von Ludwig van Beethoven spielen möchtest, tust du dir damit nichts Gutes. Es ist völlig normal, wenn es einige Jahre dauert, bis diese Stücke gelingen. Als Anfänger quälst du dich damit und kommst trotz aller Mühe nicht zum Ziel.</p>
<p>Damit wird dein Enthusiasmus innerhalb kürzester Zeit in maßlose Enttäuschung umschlagen. Einzig und allein auf ein Ziel hinzuarbeiten, das mehrere Jahre in der Zukunft liegt, macht dich nicht glücklich.</p>
<p>Setze dir lieber für einen überschaubaren Zeitraum von Tagen oder Wochen kleine Etappenziele und freue dich über jeden auch noch so kleinen Fortschritt.</p>
<h2>Beispiele für mögliche Etappenziele</h2>
<p>Das kann z. B. sein, dass du ein Stück bis zum Musikunterricht in der nächsten Woche rhythmisch verstanden haben willst und in einem sehr, sehr langsamen Tempo spielen kannst.</p>
<p>Oder sei stolz darauf, die richtigen Tasten auf dem Klavier gefunden zu haben, sodass das Lied schon erkennbar ist, auch wenn es noch an vielen Stellen stockt.</p>
<p>Vielleicht möchtest du auf deinem Blasinstrument einen sehr hohen oder tiefen Ton spielen können, der bisher nicht oder nur sehr unzuverlässig in deinem Tonumfang vorhanden war.</p>
<p>Oder vielleicht möchtest du eine ganz einfache Improvisation hinbekommen, die zwar bei weitem (noch) nichts Besonderes ist, bei der du aber immerhin den Überblick über das vorgegebene Taktschema und die Akkordfolge behältst.</p>
<p>Und falls du mit dem Klavierspiel wirklich noch ganz am Anfang stehst und bis jetzt nur „Alle meine Entchen“ und den „Flohwalzer“ spielen kannst, dann könnte dein Ziel auch einfach nur sein, bald mehr als das spielen zu können.</p>
<p>Bei deinen Zielen kann es sich um Etappen auf dem Weg zu einem ganz konkreten größeren Ziel handeln, z.&nbsp;B. eben irgendwann die „Pathéthique“ von Beethoven spielen zu können.</p>
<p>Vielleicht ist dein größeres Ziel aber auch viel allgemeiner gefasst, dass du einfach dein Musikinstrument besser beherrschen möchtest, dass es dir irgendwann leichter fällt, ein neues Stück zu erlernen, dass sich vieles bei deinem Spiel nach und nach automatisiert.</p>
<p>In jedem Fall sind auf dem Weg, den du mit deinem Musikinstrument gehst, viele kleine Etappenziele sehr sinnvoll. Denn dann hast du auch viele kleine Erfolgserlebnisse.</p>
<p>Aber egal, welches Ziel du hast: Vergiss nicht, dir selbst <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/">zuzuhören</a> und <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/">deine Musik zu genießen</a>. Das geht auch auf ganz niedrigem Spielniveau. Du musst nicht warten, bis du richtig gut spielst, um dich an deiner Musik zu erfreuen. Bitte tu das nicht!</p>
<p>Ganz einfache Anfängerstücke reichen aus, um deine Musik zu lieben. Du musst dich nur auf sie und dein Spiel einlassen. Dann macht das richtig Laune und ganz wichtig: Lust auf Wiederholung!</p>
<h2>Welches Instrument lernen als Erwachsener?</h2>
<p>Die Wahl des passenden Instruments ist gar nicht so einfach und gerade viele Erwachsene machen sich hier häufig viele Gedanken. <a href="https://musikbegeisterung.de/welches-instrument-passt-zu-mir/">Hier</a> findest du heraus, welches Instrument zu dir passt!</p>
<h2>Zusammenfassung: Als Erwachsener ein Instrument lernen</h2>
<p>Wenn du als Erwachsener ein <a href="https://musikbegeisterung.de/welches-instrument-passt-zu-mir/">Musikinstrument lernen möchtest</a> oder vielleicht sogar schon damit angefangen hast, dann überprüfe unbedingt deine Einstellung, deine eigenen Ansprüche und Ziele. Es wird dir helfen, gelassener zu werden und dadurch <a href="https://musikbegeisterung.de/laecheln-musikmachen-gluecklich/">mehr Spaß</a> beim Musikmachen zu haben.</p>
<p>So kannst du dir deine Musikbegeisterung bewahren, auch wenn deine anfangs steile <a href="https://musikbegeisterung.de/motivation-musikinstrument-lernkurve-flacht-ab/">Lernkurve abflacht</a> oder du ein vor längerer Zeit geübtes Stück jetzt <a href="https://musikbegeisterung.de/verlernen-musizieren/">nicht mehr hinbekommst</a>.</p>
<p>Wie sieht es bei dir aus? Spielst du schon mit Leichtigkeit und Begeisterung? Kannst du dich beim Musizieren <a href="https://musikbegeisterung.de/meditativ-entspannt-musizieren/">entspannen</a> und deine <a href="https://musikbegeisterung.de/gefuehle-musizieren/">Gefühle in deiner Musik ausdrücken</a>? Brauchst du vielleicht einfach noch ein bisschen <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">mehr Inspiration</a>, was du mit deinem Musikinstrument <a href="https://musikbegeisterung.de/10-praktische-tipps-fuer-mehr-spass-und-abwechslung-beim-musikmachen/">ausprobieren</a> könntest? Möchtest du <a href="https://musikbegeisterung.de/stimme-singen/">singen</a>?</p>
<p>Oder hast du deine Hindernisse noch nicht beseite geräumt?</p>
<p>👉 Weiterlesen: <a href="https://musikbegeisterung.de/freude-beim-erlernen-eines-musikinstrumentes/"><strong>Teil 2: Wie du mehr Freude am Musizieren hast</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://musikbegeisterung.de/mit-freude-als-erwachsener-ein-musikinstrument-lernen/">Als Erwachsener ein Musikinstrument lernen mit Freude und Leichtigkeit: Überprüfe deine Einstellung!</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikbegeisterung.de">Musikbegeisterung</a>.</p>
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